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Quelle:Uo/Feldpostbriefe Begleitinformationen - Propagandakrieg 1998

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     German Werth, Patrick Krassnitzer und Susanne Brandt
Titel    Propagandakrieg – Krieg der Ideen
Sammlung    Feldpostbriefe - Lettres de poilus »... wer fällt, der stirbt den Heldentod«
Herausgeber    Deutschlandfunk
Jahr    1998
Anmerkung    Internetpräsentation im Anschluss an das DLF-Feldpostbriefprojekt, vgl. http://web.archive.org/web/20001023015442/http://www.dradio.de/dlf/sendungen/feldpost/begleitung/index-7.html
URL    http://web.archive.org/web/20010106073200/http://www.dradio.de/dlf/sendungen/feldpost/begleitung/propaganda.html

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Uo/Fragment 245 48 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-08 10:29:52 Graf Isolan
Feldpostbriefe Begleitinformationen - Propagandakrieg 1998, Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Uo, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 245, Zeilen: 48-49
Quelle: Feldpostbriefe Begleitinformationen - Propagandakrieg 1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 18-19
Zu Kriegsbeginn wurden Soldaten wie Zivilbevölkerung vor allem über Zeitungen, Flugblätter und Broschüren durch Feind- und Hassbilder emotionali[siert]. Zu Kriegsbeginn wurden Soldaten wie Zivilbevölkerung durch Feind- und Haßbilder emotionalisiert.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Diese wird auf der nächsten Seite (vgl. Uo/Fragment_246_01) nahtlos fortgesetzt.

Die unmittelbar vorangegangene Passage (vgl. Uo/Fragment_245_36) stammt aus demselben vom Deutschlandfunk herausgegebenen Begleitmaterial.

Sichter
(Graf Isolan)

[2.] Uo/Fragment 246 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-08 10:21:03 Graf Isolan
Feldpostbriefe Begleitinformationen - Propagandakrieg 1998, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 246, Zeilen: 1-19
Quelle: Feldpostbriefe Begleitinformationen - Propagandakrieg 1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 19-23, 36-41, 44-49, 53-60
Der weitere Verlauf wurde mit massiver Durchhaltepropaganda begleitet. Dichter wie Stefan George und Rainer Maria Rilke, Schriftsteller und Wissenschaftler waren verantwortlich für eine zusätzliche intellektuelle Aufheizung. Die Aufrufe 1914 an die „Kulturwelt“ deutscher Gelehrter richteten sich 1916 auch an das deutsche Volk. Sie forderten auf „zum Durchhalten gerüstet" und „vom Siegeswillen erfüllt“ zu sein. Die militärische Auseinandersetzung wurde zum Kampf der Kulturen, zum Heiligen Krieg erklärt und ideologisch radikalisiert. Die Abwälzung der Verantwortung für die Zerstörungen in französischen Städten, vor allem von „Kulturdenkmälern“ wie Kirchen und Kathedralen, war ein häufiges Klischee der deutschen Propaganda und wurde besonders auch im Film herausgestellt.

Auf französischer Seite sprach man vom „Kampf der Zivilisation“ und „Ideen von 1789“ gegen „deutsche Barbarei und Militarismus“, auf englischer und amerikanischer Seite vom „Kreuzzug für Freiheit und Demokratie". In Deutschland war die Rede vom „Kampf der germanischen Kultur und Volksgemeinschaft" und von den „Ideen von 1914“, die sich „gegen Zivilisation, Gesellschaft und Dekadenz“ richteten. „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen!“ Diese propagandistisch aufgeheizte Grundstimmung lässt die Schwierigkeiten erkennen, die es für Deutschland im Friedenprozess [sic] zu überwinden galt.

Im Verlauf wurde der zunehmenden Erschöpfung und Kriegsmüdigkeit, bedingt durch die lange Kriegsdauer, mit massiver Durchhaltepropaganda begegnet. [...]

Dichter wie Stefan George und Rainer Maria Rilke, Schriftsteller und Wissenschaftler waren verantwortlich für eine zusätzliche intellektuelle Aufheizung. Die Aufrufe deutscher Gelehrter richteten sich an die "Kulturwelt" 1914, das deutsche Volk forderten sie 1916 auf, "zum Durchhalten gerüstet" und "vom Siegeswillen erfüllt" zu sein. Die militärische Auseinandersetzung wurde zum Kampf der Kulturen, zum Heiligen Krieg erklärt und ideologisch radikalisiert.

[...] Kommentar: Auch die Abwälzung der Verantwortung für die Zerstörungen in französischen Städten, vor allem von "Kulturdenkmälern" wie Kirchen und Kathedralen, war ein häufiges Motiv der deutschen Propaganda. [...]

Auf französischer Seite sprach man vom "Kampf der Zivilisation" und "Ideen von 1789" gegen "deutsche Barbarei und Militarismus", auf englischer und amerikanischer Seite vom "Kreuzzug für Freiheit und Demokratie". In Deutschland war vom "Kampf der germanischen Kultur und Volksgemeinschaft" und von den "Ideen von 1914", die sich "gegen Zivilisation, Gesellschaft und Dekadenz" richteten, die Rede: "Am deutschen Wesen solle die Welt genesen!" In dieser aufgeheizten Propaganda ist auch ein Grund dafür zu suchen, warum sich der Übergang zum Frieden, vor allem in Deutschland, so schwierig gestalten sollte.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Graf Isolan

[3.] Uo/Fragment 283 23 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-11 17:05:26 Hindemith
Feldpostbriefe Begleitinformationen - Propagandakrieg 1998, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 283, Zeilen: 23-29
Quelle: Feldpostbriefe Begleitinformationen - Propagandakrieg 1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 23-27
Mit den Kriegsverbrechen in Belgien wie die Verletzung der Neutralität und das brutale Vorgehen gegen belgische Zivilisten, die als angebliche Franktireurs beschuldigt wurden, lieferten die Deutschen selber Munition für die alliierte Propaganda, die von den „Hunnen unter einem neuen Attila" sprachen. Mit den Kriegsverbrechen in Belgien wie die Verletzung der Neutralität und das brutale Vorgehen gegen belgische Zivilisten, die als angebliche Franctireurs beschuldigt wurden, lieferten die Deutschen selber Munition für die alliierte Propaganda, die von den "Hunnen unter einem neuen Attila" sprachen.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[4.] Uo/Fragment 367 31 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-08-11 17:08:56 Hindemith
Feldpostbriefe Begleitinformationen - Propagandakrieg 1998, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 367, Zeilen: 31-33
Quelle: Feldpostbriefe Begleitinformationen - Propagandakrieg 1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 5-8
Der Erste Weltkrieg als „Krieg der Ideen“ war der erste, in dem die Propaganda die gesamte Gesellschaft der beteiligten Großmächte durchdrang, da die Stimmung der Massen zu einem wesentlichen Faktor der Kriegführung wurde.21

21 Jeffrey T. Verhey: The „spirit of 1914“. The Myth of Enthusiasm and the Rhetoric of Unity in World War I Germany (Diss. phil.), Berkeley 1991.

Der Erste Weltkrieg war auch ein "Krieg der Ideen" und der erste überhaupt, in dem die Propaganda die gesamte Gesellschaft der beteiligten Großmächte durchdrang, da "die Stimmung der Massen zu einem wesentlichen Faktor der Kriegführung wurde" (J. Verhey).
Anmerkungen

Die eigentliche Quelle bleibt trotz wörtlicher Übereinstimmung ungenannt, die "Übersetzung" des nach der angegebenen Quelle ursprünglich amerikanischen Satzes stimmt eins zu eins mit der ungenannten Vorlage überein. Zudem wurde die ursprüngliche Kennzeichnung als Zitat von Verhey durch Uo getilgt, was damit einhergeht, dass in der Fußnote bei Uo auch keine Seitenzahl genannt wird.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

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