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Quelle:Uo/Hoffmann 1987

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Hilmar Hoffmann
Titel    An nichts weiter gebunden als an die Grenzen der Fantasie. Entwicklung und Tendenzen des internationalen Trickfilms
Sammlung    Von „A“ bis „Zip/Zip“. Trickfilme aus München 1918-1987
Herausgeber    Klaus Sigl
Beteiligte    Münchner Stadtbibliothek und Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Ort    München
Jahr    1987
Seiten    13-22

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Uo/Fragment 348 22 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-16 15:29:38 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hoffmann 1987, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 348, Zeilen: 22-26, 28-32, 107-109
Quelle: Hoffmann 1987
Seite(n): 13, 14, Zeilen: 13:29-32.35-40; 14:16-22
Der erste „Film“ mit gezeichneten Figuren stammt von Emile Reynaud, dem Erfinder des Praxinoskops (1876). Die Zeichnungen für seine „Pantomimes lumineuses“ (1892- 1900) wurden allerdings noch nicht unter Zuhilfenahme der Kamera oder der Montagetechnik zur Bewegung animiert.189 „Animation ist nicht die Kunst der Zeichnungen, die sich bewegen, sondern die Kunst der gezeichneten Bewegung“.190 Animationsfilm bedeutet die Einführung der Dimension Zeit in die plastische Ausdrucksform.

Reynaud ritzte alle Bewegungsphasen für die 10- oder 15-minütigen Streifen direkt auf Zelluloid, und zwar in der Reihenfolge ihrer Bewegungsabläufe (LE PAUVRE PIERROT, 1891; CLOWN ET SES CHIENS, 1891; AUTOUR D'UNE CABINE, 1893/[94).]


189 Vgl. Hilmar Hoffmann: An nichts weiter gebunden als an die Grenzen der Fantasie. Entwicklung und Tendenzen des internationalen Trickfilms, in: Von „A“ bis „Zip/ Zip“. Trickfilme aus München 1918-1987, hrsg. von K. Sigl, München 1987, S. 13-31, hier S. 14.

190 Norman Mc Laren zit. n. Hoffmann, ebd. Animation, eine Übernahme aus dem Französischen, besagt: beseelen, beleben, anregen, ermuntern, bewegen. Mit dieser Technik wird Materie aus ihrer Statik erlöst.

[Seite 13]

Jenes Prinzip, das den Trickfilm ermöglicht, heißt Animation, eine Übernahme aus dem Französischen, die so viel besagt wie: beseelen, beleben, anregen, ermuntern, bewegen. Diese Aufzählung enthält bereits mehr als bloß die Bezeichnung einer Technik, mit deren Hilfe Materie aus ihrer Statik erlöst wird. [...] Der Animationsfilm bedeutet nichts Geringeres als die Einführung der Dimension Zeit in die plastische Ausdrucksform.

„Animation ist nicht die Kunst der Zeichnungen, die sich bewegen, sondern die Kunst der gezeichneten Bewegung“, sagt der Kanadier Norman McLaren, und er verweist damit auf das dynamische Prinzip des Trickfilms und auf dessen Gegensatz zum Kunstfilm (film sur l’art).

[Seite 14]

Der erste „Film“ mit gezeichneten Figuren ist indessen über 90 Jahre alt und stammt von Émile Reynaud, dem Erfinder des Praxinoskops (1876). Die Zeichnungen für seine „Pantomimes lumineuses“ (1892-1900) wurden allerdings noch nicht unter Zuhilfenahme der Kamera oder der Montagetechnik zur Bewegung animiert, sondern ohne jede fotografische Anleihe: Reynaud ritzte alle Bewegungsphasen für die 10- oder 15-minütigen Streifen direkt auf Zelluloid, und zwar in der Reihenfolge ihrer Bewegungsabläufe („Le pauvre Pierrot“, 1891; „Clown et ses Chiens“, 1891; „Autour d’une Cabine“, 1893/94).

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet. Das Zitat wird nicht mitgezählt.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Uo/Fragment 349 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-19 06:58:02 Graf Isolan
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hoffmann 1987, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 349, Zeilen: 1-6
Quelle: Hoffmann 1987
Seite(n): 14, Zeilen: 24-29
Dabei brachte Reynaud auf einem Band von 36 Metern Länge 500 Zeichnungen unter. Im Pariser Théâtre Optic des Musée Grevin haben insgesamt eine halbe Million Menschen seine gezeichneten Streifen bewundert. 1910 warf er die meisten seiner Arbeiten in die Seine, da die Konkurrenz der Brüder Lumière, die seit Dezember 1895 ihre fotografierten Filme im Grand Cafe am Boulevard des Capucines vorführten, sein Optisches Theater obsolet gemacht hatte.191

191 Vgl. ebd., S. 14.

Dabei brachte Reynaud auf einem Band von 36 Metern Länge 500 Zeichnungen unter. Im Pariser „Théâtre Optic“ des „Musée Grévin“ haben insgesamt eine halbe Million Menschen seine gezeichneten Streifen bewundert, bis er 1910 die meisten seiner Arbeiten in die Seine warf: Die Konkurrenz der Brüder Lumière mit ihren Vorführungen fotografierter Filme vom Dezember 1895 an im Grand Café am Boulevard des Capucines hatte Reynauds Optisches Theater schließlich obsolet gemacht.
Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Uo/Fragment 349 12 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-14 01:30:42 Graf Isolan
Fragment, Hoffmann 1987, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, Verschleierung, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 349, Zeilen: 11-14
Quelle: Hoffmann 1987
Seite(n): 28, Zeilen: 24-27
Der Filmpionier Guido Seeber fertigte 1909 seine ersten Trickfilme: DIE GEHEIMNISVOLLE STREICHHOLZDOSE (mit einer Animation der Zündhölzern, vermutlich angeregt von einem Film, den Emile Cohl ein Jahr zuvor gedreht hat) und PROSIT NEUJAHR 1910!. Die ersten deutschen Trickfilme schuf der bedeutendste Kameramann des deutschen Stummfilms, Guido Seeber (1879-1940), im Jahr 1909: „Die geheimnisvolle Streichholzdose“ (mit animierten Zündhölzern, angeregt von Emile Cohls ein Jahr zuvor gedrehtem Film) und „Prosit Neujahr 1910!“
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Hoffmann (1987) und Fuchs (1987) (vgl. Uo/Fragment_349_11) finden sich in derselben Sammlung. Hier werden beide Vorlagen kurzerhand zusammengemischt.

Sichter
(Graf Isolan)

[4.] Uo/Fragment 351 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-14 20:51:33 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Hoffmann 1987, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 351, Zeilen: 4-11
Quelle: Hoffmann 1987
Seite(n): 13, Zeilen: 4-7, 11-13, 14-15, 21-23
Der Trickfilm als irreale Kunstform hat eine besondere Chance in dem ungehinderten Vorstoß in die Realität. Er kann diese unmittelbarer in die Dimension der Filmwirklichkeit übernehmen, als es der Realfilm vermag. Der Zeichenstift kann sich über alle Gesetze der Kausalität, der Schwerkraft, der Logik und der Natur hinwegsetzen. Es gibt keine realistische oder utopische Szenerie, keine psychologische Situation, vor der seine Realisierungskünste versagen müssten. Durch die zeitraffende, pointierende Möglichkeit des Tricks lässt sich jedes Thema gestalten und jede politische Metapher thematisieren. So paradox dies klingt, die besondere Chance des Trickfilms als irrealer Kunstform besteht darin, ungehinderter in die Realität vorstoßen und sie unmittelbarer in die Dimension der Filmwirklichkeit transportieren zu können, als es der Realfilm mit seinen Möglichkeiten vermag. [...] Der Zeichenstift kann sich über alle Gesetze der Kausalität, der Schwerkraft, der Logik und der Natur hinwegsetzen. [...] Es gibt keine realistische oder utopische Szenerie, keine psychologische Situation, vor der seine Realisierungskünste versagen müßten. [...] Durch die zeitraffende, pointierende Möglichkeit des Tricks läßt sich im Grunde jedes Thema gestalten, auch jede politische Metapher thematisieren.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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