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Quelle:Uo/Kenez 1995

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Peter Kenez
Titel    Russian Patriotic Films
Sammlung    Film and the First World War
Herausgeber    Karel Dibbets und Bert Hogenkamp
Ort    Amsterdam
Verlag    Amsterdam University Press
Jahr    1995
Seiten    36-42
Reihe    Film Culture in Transition
ISBN    9053560645

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Uo/Fragment 085 07 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-14 17:45:21 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Kenez 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 85, Zeilen: 7-24, 29-37
Quelle: Kenez 1995
Seite(n): 37-38, Zeilen: 37:25-36 - 38:1-4.(5-8).12-20.34
Die persönliche Einstellung des Zaren zum Kino war ambivalent.126 Er war ein leidenschaftlicher Fotograf und von der neuen Technologie fasziniert. Er kreierte den Titel ,Hoffotograf‘ und verlieh den Titel fünf Personen: A. K. Âgel’skij, B. Matuszewski, A. O. Drankov, V. Bulla und A. Chançonkov. Diese Personen u. a. schufen eine kinematographische Aufzeichnung der Romanov Familie [sic], die keiner anderen königlichen Familie nachstand. Aber Zar Nicholas II. war nicht nur daran interessiert, sich und seine Familie zu inszenieren. Schon 1897 war für ihn eine besondere Vorführung von Filmen in Livadiâ auf der Krim organisiert worden.127 Er hatte auch das ehrgeizige Unternehmen, die Herstellung von OBORONA SEVASTOPOLIA (Die Verteidigung von Sevastopol) 1911 durch die Chançonkov Studios unterstützt. Zur 300-jährigen Herrschaft der Romanovs ermutigte er die Filmhersteller Filme über die Feierlichkeiten herzustellen. Während der schwierigen Kriegstage, die er im Hauptquartier bei Mogilev verbrachte, hat er oft Entspannung und Unterhaltung beim Ansehen von Filmen gefunden.128 Andererseits glaubte er, dass das Kino plebejisch sei und oft den guten Geschmack verletzte. Die meisten Geschichten des vorrevolutionären Kinos enthalten Sätze, die Nicholas II. 1913 auf dem Rand eines Polizeiberichtes schrieb:

„Ich betrachte jene Kinematographie als eine leere Materie, die niemand braucht. Es ist sogar etwas schädlich. Nur eine abnormale Person kann dieses possenhafte Unternehmen auf das Niveau von Kunst setzen. Diese ist eine Albernheit, und wir sollten solchen Belanglosigkeiten keine Bedeutung zuschreiben.“129

Unter vielen Gebildeten und Halbgebildeten dieser Zeit war es auch in Russland üblich, über die neue Unterhaltungsform Kino mit Herablassung, die an Verachtung grenzte, zu reden. Einige sahen im Kino eine Gefahr für die rechtmäßige Kunstform des Theaters, andere sorgten sich über die mögliche schädliche Wirkung des Kinos als Pornographielieferant. Die meisten assoziierten die „ungewaschene“ Masse, die den Großteil des Publikums stellte. Außer bei OBORONA SEVASTOPOLIA und einigen anderen patriotischen Filmen wirkte die Regierung nicht unterstützend an der Filmproduktion mit. Sie hielt die Filmindustrie für nicht unterstützungswürdig.130 Die Zensur war in der Beurteilung von Wochen[schauen sehr unterschiedlich.]


126 Vgl. ebd. [= Belyakov 1995]

127 Vgl. Peter Kenez: Russian Patriotic Films, in: Film and the First World War, hrsg. von K. Dibbets, B. Hogenkamp, 1995, S. 36-42, hier S. 37.

128 Vgl. ebd., S. 38.

129 Zit. n. Kenez, ebd. (übersetzt v. d. Verf.).

130 Vgl. ebd.

[Seite 37]

The Tsar’s attitude to cinema was ambivalent. On the one hand, he was a passionate photographer and was fascinated by the new technology. He created the title ‘court cinematographer’ and awarded it to at least five people, B. Matuszewski, K. von Hahn, A. Drankov, V. Bulla, and A. Khanzhonkov. These people and others created a cinematographic record of the Romanov family that was second to none among royalty.4 But Nicholas was not interested only in seeing himself and his family. Already in 1897 a special showing of films was organized for him in Livadia.5 He supported the ambitious venture, the making of OBORONA SEVASTOPOLIA (‘The Defense of Sevastopol’), by the Khanzhonkov studios in 1911 and twice personally awarded a medal to the owner of the film studio6, and he obviously encouraged film-makers to mark the tricentennial of the rule of the Romanovs by making celebratory films. During the difficult days of the war, which he spent at the Headquarters at Mogilev, he often found relaxa-

[Seite 38]

tion and entertainment in watching movies.7 On the other hand, he claimed to believe that cinema was plebeian and that it often violated good taste. Most histories of rerevolutionary cinema quote these sentences scribbled by Nicholas II on the margin of a police report in 1913:

I consider that cinematography is an empty matter, which no one needs. It is even something harmful. Only an abnormal person could place this farcical business on the level of art. This is silliness, and we should not attribute any significance to such trifles.8

[...] Among many educated and half-educated people at the time, it was customary to talk about the new form of entertainment with a condescension bordering on disdain.9 Some saw in the cinema a danger to a legitimate form of art, the theater; others worried about the possible harmful effect of the cinema as a purveyor of pornography; and most people associated it with the unwashed masses, who in fact, did make up the bulk of the audience at this time.

Apart from OBORONA SEVASTOPOLIA and a few other patriotic films which received support, the government made no positive intervention in the business of making films, for it did not consider the film industry worthy of support. [...]

Censorship made a greater difference in the production of newsreels.


4 Idem, pp. 33-35.

5 Jay Leyda, Kino: A History of Russian and Soviet Film, New York: Collier, 1960, p. 22.

6 A.A. Khanzhonkov, Pervye gody russkoi kinematografii, Moscow: Iskusstvo, 1937, p. 7.

7 Leyda, pp. 90-91.

8 A Soviet scholar, A. Zil’bershtein, found this comment of the Tsar scribbled on a police report concerning the correspondence of a Duma deputy and an American movie making firm. N.A. Lebedev, Ocherki istorii kino SSSR, vol. 1: Nemoe kino, 1917-1934, Moscow: Iskusstvo, 1965, pp. 43-44. Also, Leyda, pp. 68-69.

9 On the attitude of intellectuals to film see N.M. Zorkaia, Na rubezhe stoletii. U istokov massovogo iskusstva v Rossii 1900-1910 godov, Moscow: Nauka, 1976, pp. 47-92.

Anmerkungen

Die Quelle wird in mehreren Fußnoten vereinzelt angegeben, Art und Umfang der Übernahme hingegen nicht. Dass die gesamte Passage im Wortlaut eins zu eins mit dem englischsprachigen Original übereinstimmt (die englische Schreibweise u.a. des Namens des Zaren bleibt dabei erhalten), ist nicht erkennbar.

Das aus der englischen Übersetzung übersetzte Zitat des Zaren wurde nicht in die Zeilenzählung aufgenommen.

Der letzte hier aufgeführte Satz von Kenez ist tatsächlich die Vorlage des letzten Satzes dieser Seite bei Uo. Dies wird im folgenden Fragment deutlich (vgl. Uo/Fragment_086_01).

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Uo/Fragment 086 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-09-14 17:43:36 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Kenez 1995, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Uo, ÜbersetzungsPlagiat

Typus
ÜbersetzungsPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 86, Zeilen: 1-6
Quelle: Kenez 1995
Seite(n): 38-39, Zeilen: 38:34-35 - 39:1-4
[Die Zensur war in der Beurteilung von Wochen]schauen sehr unterschiedlich. Wochenschauhersteller durften keine harten Arbeitsbedingungen zeigen. Das Filmen von Streiks und anderen Antiregierungsunruhen wurde 1905 verboten. Historische Aufzeichnungen, die heute in Russischen Filmarchiven lagern, sind spärlich. Es gibt Bilder des Zaren beim Treffen mit ausländischen Würdenträgern, jedoch fast keine Bilder von den entscheidenden Ereignissen der Ersten Russischen Revolution.131

131 Vgl. ebd.; auch Belyakow: Russia’s Last Tsar, in: Historical Journal of Film, Radio and Television, 1995, S. 518.

[Seite 38]

Censorship made a greater difference in the production of newsreels. Newsreel- makers, for example, could not show harsh conditions of labour.11 Censors forbade

[Seite 39]

the filming of strikes and other anti-government disturbances in 1905. As a result, the historical record that is available today in Russian film archives is spotty. We have pictures of the Tsar meeting foreign dignitaries, but almost nothing on the crucial events of the First Russian Revolution.


11 Khanzhonkov, p.76.

Anmerkungen

Die Quelle wird nur in mehreren Fußnoten auf der vorangegangenen Seite angegeben, Art und Umfang der Übernahme hingegen überhaupt nicht. Dass die gesamte Passage im Wortlaut eins zu eins mit dem englischsprachigen Original übereinstimmt, ist nicht erkennbar.

Die Übersetzung des ersten Satzes ist wohl misslungen.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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