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Quelle:Ves/Hoffmann 2004a

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Jörg C. Hoffmann
Titel    Grundprinzipien der CED-Behandlung
Sammlung    Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: das CED-Handbuch für Klinik und Praxis
Herausgeber    Jörg Carl Hoffmann, Anton J. Kroesen, Bodo Klump
Ort    Stuttgart
Verlag    Georg Thieme Verlag
Jahr    2004
Seiten    136-138
ISBN    3-13-138111-6
URL    http://books.google.de/books?id=TWMwxG6uOLAC

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Ves/Fragment 053 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-29 14:49:20 Singulus
Fragment, Gesichtet, Hoffmann 2004a, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Ves

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 5-23
Quelle: Hoffmann 2004a
Seite(n): 136, Zeilen: l. Spalte 24ff
Eine wichtige Rolle spielen dabei eine detaillierte Erfassung der „Ist-Situation“ sowie eine detaillierte Kenntnis der Therapiemodalitäten einschließlich ihrer Galeniken. Wichtige Aspekte für die Therapieplanung bei CED sind:
  • Das Befallsmuster (z. B. distale CU oder proximaler Dünndarmbefall bei MC)
  • Die aktuelle klinische Aktivität (akuter Schub, Remission oder chronische Aktivität)
  • Der Verlauf (chronisch aktiver Verlauf, Verlauf mit rezidivierenden Schüben, stenosierender Verlauf, fistulierender Verlauf, steroidrefraktärer Verlauf, steroidabhängiger Verlauf)
  • Besonderheiten wie extraintestinale Manifestationen, Begleiterkrankungen und Komplikationen (z. B. Perforation)
  • Eine detaillierte Medikamentenanamnese (insbesondere Dauer, Dosierung und Gründe für Beendigung jeder einzelnen CED-spezifischen Therapie)
  • Berücksichtigung sonstiger Begleiterkrankungen

Eine wichtige Rolle in der medikamentösen Therapie spielt die Beachtung einiger Grundregeln. Sie ermöglichen häufig den erfolgreichen Einsatz von Medikamenten, die zuvor wegen vermeintlicher Wirkungslosigkeit oder angeblicher Nebenwirkungen abgesetzt wurden. Ganz im Mittelpunkt dieser Grundregeln stehen die Prinzipien:

Bezogen auf den einzelnen CED-Patienten bedeutet dies, dass nicht nur eine detaillierte Kenntnis der Therapiemodalitäten einschließlich ihrer Galeniken vorliegen muss, sondern auch, dass das Krankheitsbild sorgfältig analysiert werden sollte. Für die individuelle Therapieplanung besonders wichtige Aspekte sind in Tabelle 4.1-1 dargestellt. [...]

Neben der detaillierten Erfassung der „Ist-Situation“ und der Kenntnis der Therapiemodalitäten spielen für die medikamentöse Therapie die Beachtung von Grundregeln eine Rolle. Diese in Tabelle 4.1-2 zusammengefassten Regeln ermöglichen häufig den erfolgreichen Einsatz von Medikamenten, die zuvor wegen vermeintlicher Wirkungslosigkeit oder angeblicher Nebenwirkungen abgesetzt wurden. Ganz im Mittelpunkt dieser Grundregeln stehen die Prinzipien, so lange wie nötig und so kurz wie möglich einerseits und so intensiv wie nötig und nebenwirkungsarm wie möglich andererseits zu therapieren.

Tabelle 4.1-1 Wichtige Aspekte für die Therapieplanung bei CED.

  • Das Befallsmuster (z. B. distale CU oder proximaler Dünndarmbefall bei MC)
  • Die aktuelle klinische Situation (akuter Schub, Remission oder chronische Aktivität)
  • Die Krankheitsaktivität (gering, mittel, hoch, sehr hoch/fulminant)
  • Der Verlauf (chronisch aktiver Verlauf. Verlauf mit rezidivierenden Schüben, stenosierender Verlauf, fistulierender Verlauf). Dazu gehört auch das Ansprechen auf Steroide (steroidrefraktärer Verlauf, steroidabhängiger Verlauf)
  • Besonderheiten wie extraintestinale Manifestationen, Begleiterkrankungen (z. B. Osteoporose) und Komplikationen (z. B. Perforation).
  • Eine detaillierte Medikamentenanamnese (insbesondere Dauer, Dosierung und Gründe für Beendigung jeder einzelnen CED-spezifischen Therapie).
  • Berücksichtigung sonstiger Begleiterkrankungen (z. B. Hepatitis C nach früheren Transfusionen)
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[2.] Ves/Fragment 054 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-06-29 21:18:47 Singulus
Fragment, Gesichtet, Hoffmann 2004a, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Ves

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 1-6
Quelle: Hoffmann 2004a
Seite(n): 136, Zeilen: l. Spalte: letzte Zeilen; Tabelle 4.1-2
[Eine wichtige Rolle in der medikamentösen Therapie spielt die Beachtung einiger Grundregeln. [...] Ganz im Mittelpunkt dieser Grundregeln stehen die Prinzipien:]
  • So lange wie nötig und so kurz wie möglich und so intensiv wie nötig und nebenwirkungsarm wie möglich
  • Ausreichende Dosierung
  • Ausreichende Therapiedauer
  • Absetzen von Medikamenten nur bei eindeutigen Nebenwirkungen, die nicht zu beherrschen sind [101]

101. Hoffmann, J.C., Zeitz, M. (2000) Treatment of Crohn's disease. Hepatogastroenterology 47, 90-100.

[...] spielen für die medikamentöse Therapie die Beachtung von Grundregeln eine Rolle. Diese in Tabelle 4.1-2 zusammengefassten Regeln ermöglichen häufig den erfolgreichen Einsatz von Medikamenten, die zuvor wegen vermeintlicher Wirkungslosigkeit oder angeblicher Nebenwirkungen abgesetzt wurden. Ganz im Mittelpunkt dieser Grundregeln stehen die Prinzipien, so lange wie nötig und so kurz wie möglich' einerseits und so intensiv wie nötig und nebenwirkungsarm wie möglich andererseits zu therapieren.

Tabelle 4.1-2 Grundregeln der CED-Therapie.

  • Absetzen von Medikamenten nur bei eindeutigen Nebenwirkungen, die nicht zu beherrschen sind
  • Ausreichende Dosierung (z. B. Azathioprin 2,5 mg/kg Körpergewicht)
  • Ausreichende Therapiedauer unter Beachtung des möglichen Wirkungseintritts (besonders bei Immunsuppressiva)
  • Korrekter Einsatz von einzelnen Medikamenten nach den Grundsätzen

„So kurz wie möglich und so lange wie nötig" und „Soviel wie nötig und so wenig wie möglich" (z. B. Kortikosteroide nur zur Remissionsinduktion)

Anmerkungen

Die angegebene Quelle ist auf Englisch verfasst und enthält den Wortlaut daher nicht.

Die Übernahme beginnt schon auf der Vorseite: Ves/Fragment 053 05.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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