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Quelle:Vhr/Wikipedia Giovanni Pico della Mirandola 2013

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Giovanni Pico della Mirandola
Verlag    (Wikipedia)
Datum    31. März 2013
URL    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Giovanni_Pico_della_Mirandola&oldid=116319014

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Vhr/Fragment 023 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-10 22:11:00 Schumann
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Vhr, Wikipedia Giovanni Pico della Mirandola 2013, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 4-18, 22-35
Quelle: Wikipedia Giovanni Pico della Mirandola 2013
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Von seinen Zeitgenossen wurde der junge Prinz dank seiner außergewöhnlichen Bildung und seiner Beredsamkeit der »Phönix des Jahrhunderts« genannt. Pico, der im Herrschaftsgebiet seiner Familie in der heutigen Region Emilia-Romagna geboren wurde, beschäftigte sich schon als Vierzehnjähriger mit Philosophie und klassischen Sprachen. Nach dem Tod seines Vaters wurde er von seiner Mutter erzogen, die ihn auf eine kirchliche Laufbahn vorbereitete. Zunächst studierte er in Bologna das kanonische Recht, und nachdem 1478 auch seine Mutter verstorben war, zog er nach Ferrara und später nach Padua, einem Zentrum des italienischen Averroismus. [...] Florenz und der Kreis um Lorenzo de' Medici, dem auch der neoplatonische Philosoph Marsilio Ficino (1433-1499) und der Gräzist und Dichter Angelo Poliziano (1454-1494) angehörten, waren die großen Inspirationsquellen seines kurzen Lebens. Ähnlich wie Ficino war Pico kein typischer Renaissance-Humanist, beider Interesse an Metaphysik und Theologie unterschied sie entscheidend von ihren Zeitgenossen. Pico verteidigte sogar die scholastischen Philosophen gegen den einflussreichen venezianischen Patrizier und späteren Partner Aldo Manuzios, Ermolao Barbaro (1453-1493), mit dem Argument, der Inhalt philosophischer Texte sei wichtiger als die ästhetische [Qualität ihres Stils, die für die Humanisten einen hohen Stellenwert hatte.] Giovanni Pico (Conte) della Mirandola (* 24. Februar 1463 in Mirandola in der heutigen Region Emilia-Romagna; † 17. November 1494 in Florenz) war ein italienischer Philosoph der Renaissance. [...] Mit seiner außergewöhnlichen Bildung und seiner Beredsamkeit beeindruckte Pico seine Zeitgenossen stark.

Leben

Giovanni war ein Sohn des Grafen Gianfrancesco Pico della Mirandola. Nach dem Tod seines Vaters (1467) wurde er von seiner Mutter erzogen und auf eine kirchliche Laufbahn vorbereitet. Schon im Alter von 14 Jahren beschäftigte er sich mit Philosophie und den klassischen Sprachen. 1477 begann er ein juristisches Studium (Kirchenrecht) in Bologna, das er aber abbrach. Nach dem Tod seiner Mutter (1478) wechselte er 1479 nach Ferrara, wo er sich den studia humanitatis zuwandte, und 1480 nach Padua zum Studium der Philosophie. Padua war ein Zentrum des italienischen Averroismus, mit dem sich Pico nun auseinandersetzte. 1483 übersiedelte er nach Florenz und betätigte sich dort in dem Kreis um Lorenzo I. de’ Medici, dem u.a. Marsilio Ficino und Angelo Poliziano angehörten. [...]

[...]

Wegen seines starken Interesses an Metaphysik und Theologie war Pico ebenso wie Ficino kein typischer Renaissance-Humanist, denn gewöhnlich standen die Humanisten den für die Scholastik typischen metaphysischen Spekulationen sehr distanziert gegenüber, ihr philosophisches Interesse pflegte sich auf die Moralphilosophie zu beschränken. Pico verteidigte sogar – völlig untypisch für einen Humanisten – die scholastischen Philosophen gegen die Kritik von Ermolao Barbaro mit dem Argument, der Inhalt philosophischer Texte sei wichtiger als die ästhetische Qualität ihres Stils (die bei den Scholastikern aus humanistischer Sicht höchst mangelhaft war).

Anmerkungen
Sichter

[2.] Analyse:Vhr/Fragment 024 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-10 22:32:57 Schumann
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Vhr, Wikipedia Giovanni Pico della Mirandola 2013, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 1, 9-13
Quelle: Wikipedia Giovanni Pico della Mirandola 2013
Seite(n): 0, Zeilen: 0
[Pico verteidigte sogar die scholastischen Philosophen gegen den einflussreichen venezianischen Patrizier und späteren Partner Aldo Manuzios, Ermolao Barbaro (1453-1493), mit dem Argument, der Inhalt philosophischer Texte sei wichtiger als die ästhetische] Qualität ihres Stils, die für die Humanisten einen hohen Stellenwert hatte. [...] 1486 begann Pico mit dem Studium der Kabbala und beauftragte den konvertierten Juden Raimondo Moncada, kabbalistische Literatur ins Lateinische zu übersetzen. 1486 begann er mit dem Studium der Kabbalah und beauftragte den jüdischen Konvertiten Raimundo Moncada (Flavius Mithridates), kabbalistische Literatur ins Lateinische zu übersetzen. [...]

[...]

Pico verteidigte sogar – völlig untypisch für einen Humanisten – die scholastischen Philosophen gegen die Kritik von Ermolao Barbaro mit dem Argument, der Inhalt philosophischer Texte sei wichtiger als die ästhetische Qualität ihres Stils (die bei den Scholastikern aus humanistischer Sicht höchst mangelhaft war).

Anmerkungen
Sichter

[3.] Analyse:Vhr/Fragment 025 17 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-10 22:50:52 Schumann
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Vhr, Wikipedia Giovanni Pico della Mirandola 2013, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 17-24, 26-28
Quelle: Wikipedia Giovanni Pico della Mirandola 2013
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Berühmt wurde Pico 1486 in ganz Europa durch seine 900 philosophisch-theologischen Thesen, conclusiones nongentae, zu deren Disputatio er alle Gelehrten der Zeit auf seine Kosten einlud. Picos Anliegen war es, eine fundamentale Übereinstimmung aller Lehren aufzuzeigen, was zu einer weltweiten Verständigung und zum ersehnten Frieden führen sollte. Aus Furcht vor den Freiheit und Individualismus fordernden Aufrufen setzte Papst Innozenz VIII. eine kirchliche Kommission ein, die die Rechtgläubigkeit von Picos Auffassungen überprüfen sollte. Zugleich bereitete er eine Reise nach Rom vor, wo er 900 philosophische und theologische Thesen, die er verfasst hatte, öffentlich vor allen interessierten Gelehrten der Welt verteidigen wollte. Zu diesem Zweck beschloss er zu einem großen europäischen Kongress einzuladen, der in Anwesenheit des Papstes und des Kardinalskollegiums stattfinden sollte; die Reisekosten der teilnehmenden Gelehrten wollte er selbst tragen. Sein Ziel war, eine fundamentale Übereinstimmung aller philosophischen und religiösen Lehren aufzuzeigen, die letztlich alle im Christentum enthalten seien, und damit zu einer weltweiten Verständigung und zum Frieden beizutragen. [...]

[...] Die für Januar 1487 geplante öffentliche Disputation fand jedoch nicht statt, denn Papst Innozenz VIII. setzte eine sechzehnköpfige Kommission ein, welche die Rechtgläubigkeit der in den Thesen vertretenen Auffassungen prüfen sollte.

[...]

Von seinen Schriften hat er nur drei veröffentlicht: die 900 Thesen (Conclusiones nongentae), [...]

Anmerkungen
Sichter

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