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Quelle:Vhr/Wikipedia Hypnerotomachia Poliphili 2013

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Hypnerotomachia Poliphili
Verlag    (Wikipedia)
Datum    13. September 2013
URL    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hypnerotomachia_Poliphili&oldid=122498405

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Vhr/Fragment 063 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-10 23:37:00 Schumann
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Vhr, Wikipedia Hypnerotomachia Poliphili 2013, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 63, Zeilen: 3-5, 11-31
Quelle: Wikipedia Hypnerotomachia Poliphili 2013
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Bereits der Titel verrät einiges über den Inhalt, da Poliphilo in etwa »Der viele/vieles Liebende« bedeutet. [...] Der Text ist in einer bemerkenswerten Mischung aus Latein, latinisiertem und römischem Italienisch des 15. Jahrhunderts verfasst, mit Passagen in Hebräisch, Arabisch, Spanisch und Griechisch. Dazu kommen ägyptische Hieroglyphen, mathematische Anmerkungen, geometrische und architektonische Konstruktionspläne und Bilderrätsel. Seine komplexe linguistische Beschaffenheit war nicht vielen Menschen zugänglich, die empörte oder begeisterte Textkritik war aber zahlreich. Dank seiner ungewöhnlichen Beschreibung prachtvoller Villen und Gärten übte der Poliphilo einen großen Einfluss auf die europäische Architektur und Gartenkunst bis ins 18. Jahrhundert aus. Cosimo I. de' Medici ließ den Garten seiner Villa in Castello als getreues Abbild des Traums des Poliphilo gestalten. Weitere Beispiele sind der für Vicino Orsini angelegte Garten bei Bomarzo, der Garten der Villa Francesco de' Medici in Florenz, ebenso der Garten der Villa Aldobrandini in Frascati. Der im Titel genannte Name des Protagonisten Poliphilo ist eine aus dem Griechischen entlehnte Metapher und bedeutet in etwa: Der viele/vieles Liebende. Bereits der Titel verrät einiges über den Inhalt, es geht um einen Liebestraum. [...]

[...]

Sprachliche Gestaltung

Das Buch ist in einer bemerkenswerten Mischung aus Latein, latinisiertem Italienisch, neu erfundenen Latinismen und dem römischen Italienisch des 15. Jahrhunderts geschrieben, welche die linguistische Kompetenz des Lesers maximal herausfordert. [...]

[...]

Daneben gibt es aber auch Passagen in Hebräisch, Arabisch, Griechisch, ägyptische Hieroglyphen, mathematische Anmerkungen, geometrische und architektonische Konstruktionspläne, neuzeitliche Hieroglyphen und Bilderrätsel. Aufgrund seiner komplexen linguistischen Beschaffenheit dürfte die Zahl der Menschen, die den Roman tatsächlich gelesen haben, überschaubar sein, die Sekundärliteratur ist hingegen recht zahlreich.

[...]

Verbreitung und Bedeutung

[...]

[...] Seinen größten Einfluss konnte er aber in der Gartenarchitektur der Renaissance entfalten. Cosimo I. de' Medici ließ den Garten seiner Villa in Castello, in der er seine Kindheit verbracht hatte, als getreues Abbild des Traumes des Poliphilo gestalten. Weitere Gärten folgten. Beispiele für den überwältigenden Einfluss des Buches auf die italienische Renaissance sind der für Vicino Orsini angelegte Garten bei Bomarzo, der Garten der Villa Francesco de Medici in Florenz, der Garten der Villa Aldobrandini in Frascati und der Boboli-Garten.

Anmerkungen
Sichter

[2.] Analyse:Vhr/Fragment 064 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-11 17:52:38 Schumann
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Vhr, Wikipedia Hypnerotomachia Poliphili 2013, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 6-21
Quelle: Wikipedia Hypnerotomachia Poliphili 2013
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Auf der Suche nach seiner Liebsten, die ihm ständig ausweicht, durchschreitet der Protagonist verhexte Wälder, Ruinen, Grotten, sogar ein luxuriöses Bad und ein Amphitheater. Er begegnet überall Fabelwesen, Allegorien, Nymphen und Göttern und wandert gleichsam im Rausch durch paradiesische Gärten. Nach der Schilderung vielfacher abenteuerlicher Irrungen und Wirrungen auf dem Weg nach der Liebesinsel Kythera, auf der sich die Vereinigung von Poliphilo und Polia vollziehen soll, endet der Text mit dem plötzlichen Erwachen des Erzählers. Als er seine Geliebte in die Arme schließen will, entschwebt sie wie ein Nebelhauch. Der Traum mündet in einen Abschied. Poliphilo träumt von seiner Geliebten Polia, die ihm ständig ausweicht. [...] Poliphilos traumhafter Weg nach Kythera führt ihn zu zauberhaften Wäldern, Grotten, Ruinen, Triumphbögen, einer Pyramide, einem luxuriösen Bad und einem Amphitheater. Er begegnet Fabelwesen, Allegorien, Faunen, Nymphen, Göttern und Göttinnen und wandert durch prächtige Paläste und paradiesische Gärten.

Schließlich trifft er die Königin der Nymphen, die ihn auffordert, seine Liebe zu Polia zu erklären. Die Nymphen führen ihn zu drei Türen, unter denen er die richtige auswählen muss. Seine Wahl führt ihn glücklich zu Polia. Die Liebenden werden von den Nymphen zu einem zauberhaften Tempel geleitet, um dort ihr gegenseitiges Liebesversprechen abzugeben. Unterwegs begegnen sie prächtigen Prozessionen, die ihre Liebe feiern. Schließlich werden sie von Cupido nach Kythera, der mythischen Insel der Liebesgöttin Aphrodite, übergesetzt. [...] Auf Kythera angekommen, will Poliphilo seine Geliebte in die Arme schließen, doch sie entschwebt wie ein Nebelhauch und alles entpuppt sich als ein Traum.

Anmerkungen
Sichter

[3.] Analyse:Vhr/Fragment 065 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-11 18:43:22 Schumann
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Vhr, Wikipedia Hypnerotomachia Poliphili 2013, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 4-11
Quelle: Wikipedia Hypnerotomachia Poliphili 2013
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Immer mehr Experten erkennen in dem Autor einen Prinzen von Palestrina, ebenfalls mit dem Namen Francesco Colonna, Sprössling einer einflussreichen römischen Adelsfamilie. Colonna hatte den Tempel von Palestrina restaurieren lassen und verfügte über die umfassende Bildung und die architektonischen Kenntnisse, die das Werk verrät. Heute wird mehrheitlich als Autor der an Fragen der Architektur sehr interessierte Francesco Colonna, Spross einer einflussreichen römischen Adelsfamilie, angesehen. Colonna hatte den Tempel von Palestrina restaurieren lassen und den nahe gelegenen Familiensitz wieder aufgebaut, der 1436 von päpstlichen Truppen verwüstet worden war. Er verfügte über die umfassende Bildung für ein solch vielschichtiges Buch und die architektonischen Kenntnisse, die die detaillierten und sachkundigen Beschreibungen der seltsamen Bauten in dem Roman - unter anderem ein Gebäude in Form eines Elefanten, der einen Obelisken trägt - vermuten lassen.
Anmerkungen
Sichter

[4.] Analyse:Vhr/Fragment 066 04 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-11 18:52:28 Schumann
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Vhr, Wikipedia Hypnerotomachia Poliphili 2013, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 66, Zeilen: 4-12
Quelle: Wikipedia Hypnerotomachia Poliphili 2013
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Der in der Offizin des Manuzio entstandene Druck stellt bis heute ein einzigartiges Beispiel früher Kunst der Typographie dar. Auch die in den Text integrierten 172 Holzschnitte sind von meisterhafter Ausführung. Die Verwendung von Hieroglyphen sowie hebräischen und altgriechischen Schrifttypen im Druck war ein Novum für jene Zeit. Der in der Offizin von Aldus Manutius in Venedig entstandene Druck ist ein bis heute bewunderter Meilenstein der frühen Kunst des Buchdrucks. [...] Die in den Text integrierten 172 Holzschnitte eines unbekannt gebliebenen Künstlers sind von meisterhafter Ausführung. Die Verwendung von Hieroglyphen sowie hebräischen und altgriechischen Schrifttypen im Druck war ein Novum für diese Zeit.
Anmerkungen
Sichter

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