Fandom

VroniPlag Wiki

Quelle:Whf/Flatz 2006

< Quelle:Whf

31.381Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Katharina Flatz
Titel    Ex vivo Untersuchungen zum Nachweis von Knorpeldefekten im Kniegelenk des Hundes mit der Hochfeld-Magnetresonanztomographie
Jahr    2006
Anmerkung    Inaugural-Dissertation zur Erlangung der tiermedizinischen Doktorwürde der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
URL    edoc.ub.uni-muenchen.de/5724/

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Whf/Fragment 001 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-08-14 15:30:13 Klgn
Flatz 2006, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, Whf, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 1 ff
Quelle: Flatz 2006‎‎
Seite(n): 1, Zeilen: 1 ff
1 EINLEITUNG

1.1 Entwicklung der Magnetresonanztomographie

1.1.1 Historische Aspekte

Der Grundstein für die Magnetresonanztomographie (MRT) wurde schon in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gelegt, als die Interaktionen zwischen Magnetismus und Atomen untersucht wurden.

Im Jahr 2003 wurde dem Chemiker Paul C. Lauterbur und dem Physiker Peter Mansfield (Abbildung 1) der Nobelpreis in Medizin für ihre Entdeckungen im Bereich „Abbildung mit Magnetresonanz" verliehen. Die beiden Laureaten haben mit der Entwicklung der MRT einen Meilenstein gesetzt, dessen Bedeutung für die radiologische Diagnostik kaum überschätzt werden kann (Reiser, 2005; Stegen, 2001).

[Abbildung]

Abbildung 1: Der Chemiker Paul C. Lauterbur (links im Bild) und der Physiker Peter Mansfield erhielten 2003 den Nobelpreis für Medizin (Quelle: ismrm.org).


61. Reiser M, Dietrich O, Peller M. Bedeutung der MRT in der Radiologie - Verdankt die moderne MRT ihr Gesicht den klinischen Bedürfnissen der Radiologie? In: Bautz W, Busch U, eds. 100 Jahre Deutsche Röntgengesellschaft. 1 ed. Stuttgart: Thieme 2005; 106-108.

73. Stegen P, Wunsch C, Kauffmann G. Magnetresonanztomographie. In: Kauffmann G, Moser E, Sauer R, eds. Radiologie. 2 ed. München, Stuttgart, Jena, Lübeck, Ulm: Urban & Fischer Verlag 2001; 102-114.

1 EINLEITUNG

1.1 Die Magnetresonanztomographie

1.1.1 Historische Aspekte

Der Grundstein für die Magnetresonanztomographie (MRT) wurde schon in den dreißiger Jahren gelegt, als die Interaktionen zwischen Magnetismus und Atomen untersucht wurden.

Im Jahr 2003 wurde dem Chemiker Paul C. Lauterbur und dem Physiker Peter Mansfield (Abbildung 1) der Nobelpreis in Medizin für ihre Entdeckungen im Bereich „Abbildung mit Magnetresonanz" verliehen – und ohne Zweifel haben die beiden Laureaten mit der Entwicklung der Magnetresonanztomographie (MRT) einen Meilenstein gesetzt – dessen Bedeutung für die radiologische Diagnostik kaum überschätzt werden kann (STEGEN et al., 2001; REISER et al., 2005).

[Abbildung]

Abbildung 1: Der Chemiker Paul C. Lauterbur (links im Bild) und der Physiker Peter Mansfield erhielten 2003 den Nobelpreis für Medizin.


REISER M, DIETRICH O, PELLER M. Bedeutung der MRT in der Radiologie - Verdankt die moderne MRT ihr Gesicht den klinischen Bedürfnissen der Radiologie? In: Bautz W, Busch U. 100 Jahre Deutsche Röntgengesellschaft. 1 Ausg. Stuttgart: Thieme 2005. p. 106-8.

STEGEN P, WUNSCH C, KAUFFMANN G. Magnetresonanztomographie. In: Kauffmann G, Moser E, Sauer R. Radiologie. 2 Ausg. München, Stuttgart, Jena, Lübeck, Ulm: Urban & Fischer Verlag 2001. p. 102-14.

Anmerkungen
Sichter

[2.] Analyse:Whf/Fragment 002 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-08-14 09:59:04 Klgn
Flatz 2006, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, Whf, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Flatz 2006‎‎
Seite(n): 2, Zeilen: 1 ff.
Rückblickend kann man den Beginn der Magnetresonanztomographie an einer Entdeckung festmachen, für die ebenfalls zwei Naturwissenschaftler mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden. Der Schweizer Felix Bloch und der Amerikaner Edward Mills Purcell erhielten 1952 den Physiknobelpreis für ihre Entwicklung von Messmethoden der Kernspinresonanz (NMR). Felix Bloch und Edward Mills Purcell konnten nachweisen, dass Atomkerne Radiowellen aussenden, wenn sie in ein starkes magnetisches Feld gebracht werden. Damit demonstrierten die beiden eine entscheidende Grundlage für die MRT.

Zu diesem Zeitpunkt und in den folgenden Jahren lag ein Einsatz der MRT in der medizinischen Diagnostik noch in weiter Ferne, woran auch erste NMR Relaxationszeit-Experimente an Zellkulturen und am Menschen in vivo, wie sie in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts durchgeführt wurden, nicht viel änderten.

Der Bezug zur Medizin wuchs mit den In-vitro-Untersuchungen Raymond Damadians an Tumorgewebe Anfang der 70er Jahre, aber auch weiterhin blieb die NMR zunächst auf Anwendungen im Labor beschränkt. Dort allerdings trat sie einen Siegeszug an, der 1991 mit dem Nobelpreis für Chemie an den Schweizer Richard R. Ernst von der ETH Zürich für seine Beiträge zur Entwicklung der hochauflösenden NMR-Spektroskopie gewürdigt wurde.

Die Einflüsse, die letztlich zur Entwicklung der bildgebenden Magnetresonanz führten, kamen, wenn auch indirekt, aus dem medizinischen Bereich, in dem in den frühen 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die ersten Schnittbilder mit den damals neuen Computertomographen erzeugt wurden. Diese Idee konnte nun von Lauterbur und Mansfield aufgenommen werden, um ähnliche Bilder mit dem ganz anderen Signalentstehungsmechanismus der NMR zu erzeugen.

Lauterbur gelang es durch ein zeitlich genau definiertes Zuschalten eines Gradienten-Magnetfeldes, die Protonen schichtweise anzuregen. Die nun zurückgesendeten Radiowellen sind genau lokalisierbar und die entstehenden Bildpunkte können zu einem zweidimensionalen Bild zusammengefügt werden.

Rückblickend kann man den Anfang der Geschichte der Magnetresonanztomographie in einer Entdeckung sehen, für die ebenfalls zwei Naturwissenschaftler mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden: Der Schweizer Felix Bloch und der Amerikaner Edward Mills Purcell erhielten 1952 den Physiknobelpreis für ihre Entwicklung von Messmethoden der Kernspinresonanz (NMR). Felix Bloch und Edward Mills Purcell konnten zeigen, dass Atomkerne Radiowellen aussenden, wenn sie in ein starkes magnetisches Feld gebracht werden. Damit legten die Beiden ein fast perfektes Konzept für die MRT vor.

Zu diesem Zeitpunkt und in den folgenden Jahren war ein Einsatz der NMR in der medizinischen Diagnostik noch in weiter Ferne und daran änderten auch erste NMR-Relaxationszeit-Experimente an Zellkulturen und am Menschen in vivo, wie sie in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts durchgeführt wurden, nicht viel.

Der Bezug zur Medizin wuchs mit den In-vitro-Untersuchungen Raymond Damadians an Tumorgewebe Anfang der 70er Jahre, aber auch weiterhin blieb die NMR – aus klinischer Sicht – auf exotische Anwendungen im Labor beschränkt. Dort allerdings trat sie einen enormen Siegeszug an, der 1991 mit dem Nobelpreis für Chemie an den Schweizer Richard R. Ernst von der ETH Zürich für seine Beiträge zur Entwicklung der hochauflösenden NMR-Spektroskopie gewürdigt wurde.

Die Einflüsse, die letztlich zur Entwicklung der bildgebenden Magnetresonanz führten, kamen, wenn auch indirekt, aus dem medizinischen Bereich, in dem in den frühen 70er Jahren die ersten Schnittbilder mit den damals neuen Computertomographen erzeugt wurden. Diese Idee konnte nun von Lauterbur und Mansfield aufgenommen werden, um ähnliche Bilder mit dem ganz anderen Signalentstehungsmechanismus der NMR zu erzeugen.

Lauterbur gelang es durch ein zeitlich genau definiertes Zuschalten eines Gradienten- Magnetfeldes, die Protonen schichtweise anzuregen. Die nun zurückgesendeten Radiowellen sind genau lokalisierbar und die entstehenden Bildpunkte können zu einem zweidimensionalen Bild zusammengefügt werden.

Anmerkungen
Sichter

[3.] Analyse:Whf/Fragment 003 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-08-14 17:48:18 Klgn
Flatz 2006, Fragment, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, Whf, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 1 ff.
Quelle: Flatz 2006‎‎
Seite(n): 3, Zeilen: 3: 1 ff., 4: 1 ff.
Peter Mansfield entwickelte 1977 das mathematische Verfahren zur Datenauswertung der MRT-Bildpunkte. Zehn Jahre später konnte diese Technik dann praktisch zur MRT-Bilderzeugung angewendet werden. Zusätzlich entdeckte Sir Peter Mansfield, wie schnelle MRT-Bildgebung mit Hilfe des „echo planar imaging“ möglich ist.

[Abbildung]

Abbildung 2: Einer der ersten MR-Tomographen weltweit. R. Damadian mit seinen Assistenten L. Minkoff und M. Goldsmith, daneben deren erster MR Scanner im Downstate Medical Center in New York, 1977 (Quelle: ismrm.org).

Auf diese Weise wurden in der zweiten Hälfte der 70er Jahre erste MR-Schnittbilder des menschlichen Körpers aufgenommen, wie beispielsweise eine Querschnittsaufnahme eines Thorax, die Damadian anfertigte (Abbildung 2).

Mit der MRT wurde es möglich, auf nichtinvasive Weise und ohne Anwendung von ionisierender Strahlung dünne Schichtaufnahmen von jedem Körperteil in beliebeiger Schichtführung zu erzeugen.

Limitierend waren jedoch zu Beginn die sehr hohen Aufnahmezeiten von mehreren Stunden und die schlechte Ortsauflösung von minimal 6 mm, die den klinischen Einsatz sehr erschwerten.

Peter Mansfield entwickelte das „echo planar imaging“, das notwendig ist, um die Daten der Bildpunkte auszuwerten und so das Bild interpretieren zu können. Diese mathematische Operation entwickelte er im Jahre 1977. Zehn Jahre später konnte diese Technik dann praktisch zur MRT-Bilderzeugung angewendet werden (Abbildung 2).

[Abbildung]

Abbildung 2: Einer der ersten MR-Tomographen weltweit.

Auf diese Weise wurden in der zweiten Hälfte der 70er Jahre erste MR-Schnittbilder des menschlichen Körpers aufgenommen. Berühmt wurde die Querschnittsaufnahme eines Thorax, die Damadian angefertigt hat. [...]

Mit der MRT war nun möglich, auf eine nichtinvasive Weise und ohne Anwendung von ionisierender Strahlung, also ohne Nebenwirkungen wie z.B. bei den

[Seite 4]

CT- und Röntgenuntersuchungen, dünne Schichtaufnahmen von jedem Körperteil in beliebigen Winkeln und beliebiger Richtung zu erzeugen. Jedoch litt diese Technik zu Beginn unter sehr hohen Aufnahmezeiten von mehreren Stunden und einer geringen Ortsauflösung von minimal 6 mm die ihren klinischen Einsatz sehr erschwerte.

Anmerkungen
Sichter

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki