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Quelle:Whs/IQWiG 2005

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
Titel    Nutzenbewertung der Statine unter besonderer Berücksichtigung von Atorvastatin
Datum    15.. August 2005
URL    https://www.iqwig.de/download/Arbeitspapier_Nutzenbewertung_der_Statine_unter_besonderer_Beruecksichtigung_von_Atorvastatin_.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    2


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Whs/Fragment 009 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-02-09 17:10:47 SleepyHollow02
Fragment, IQWiG 2005, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, Whs, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 8-19
Quelle: IQWiG 2005
Seite(n): 7, Zeilen: 8 ff.
Der Wirkmechanismus der Statine ist vielfältig. Neben ihrem primären Wirkmechanismus, der Senkung von Serum-Gesamtcholesterinwerten, insbesondere des LDL-Cholesterins, werden mit Statinen auch andere potenziell nützliche Effekte auf Parameter verbunden, die mit dem Risiko für das Auftreten koronar oder allgemein vaskulär bedingter Ereignisse in Zusammenhang gebracht werden und als Risikomarker oder -faktor für derartige Ereignisse angesehen werden (so genannte pleiotrope Effekte) (Davignon, 2004). Beispielsweise kann hier die Wirkung auf die Thrombozytenfunktion, das HDL-Cholesterin und das C-reaktive Protein genannt werden (Balk et al., 2003; Law et al., 2003; Lee und Sacks, 2003; Puccetti et al., 2005). Welche dieser vielfältigen Statinwirkungen letztlich für den Nutzen einer Statintherapie bei Hochrisikopatienten bedeutsam sind und welche weiteren pathophysiologischen Mechanismen involviert sind, ist jedoch nach wie vor unklar. Der Wirkmechanismus der Statine ist dabei vielfältig. Neben ihrem primären Wirkmechanismus, der Senkung von Serum-Cholesterinwerten insbesondere des Low- Density Lipoprotein(LDL)-Cholesterins, werden mit Statinen auch andere potenziell nützliche Effekte auf Parameter verbunden, die mit dem Risiko für das Auftreten koronar oder allgemein vaskulär bedingter Ereignisse in Zusammenhang gebracht werden und als Risikomarker oder -faktor für derartige Ereignisse angesehen werden (so genannte pleiotrope Effekte) (423). Beispielsweise kann hier die Wirkung auf die Thrombozytenfunktion, das High-Density Lipoprotein(HDL)-Cholesterin und das C-reaktive Protein (CRP) genannt werden (2, 60, 330, 422). Welche dieser vielfältigen Statinwirkungen letztlich für den Nutzen einer Statintherapie bei Hochrisikopatienten bedeutsam sind, und welche weiteren pathophysiologischen Mechanismen involviert sind, ist jedoch nach wie vor unklar.

2 Balk EM, Lau J, Goudas LC, et al. Effects of statins on nonlipid serum markers associated with cardiovascular disease: a systematic review. Ann Intern Med 2003; 139: 670-682.

60 Law MR, Wald NJ, Rudnicka AR. Quantifying effect of statins on low density lipoprotein cholesterol, ischaemic heart disease, and stroke: systematic review and metaanalysis. BMJ 2003; 326: 1423.

330 Edwards JE, Moore RA. Statins in hypercholesterolaemia: a dosespecific meta-analysis of lipid changes in randomised, double blind trials. BMC Fam Pract 2003; 4: 18.

422 Puccetti L, Pasqui AL, Auteri A, Bruni F. Mechanisms for antiplatelet action of statins. Curr Drug Targets Cardiovasc Haematol Disord 2005; 5: 121-126.

423 Davignon J. Beneficial cardiovascular pleiotropic effects of statins. Circulation 2004; 19(Suppl.III): III39-III43.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle. Belege werden mit übernommen.

Sichter
(SleepyHollow02)

[2.] Analyse:Whs/Fragment 029 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-02-09 17:20:22 SleepyHollow02
Fragment, IQWiG 2005, SMWFragment, Schutzlevel, Verschleierung, Whs, ZuSichten

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 2-11
Quelle: IQWiG 2005
Seite(n): 8, Zeilen: 17 ff.
4. DISKUSSION

Statine haben eine Vielzahl bekannter und möglicherweise auch unbekannter Effekte auf bekannte und unbekannte, wichtige und weniger wichtige Marker des vaskulären Risikos. Das LDL-Cholesterin ist nach den Ergebnissen vorliegender Interventionsstudien zu verschiedenen cholesterinsenkenden Therapien weder ein valider Surrogatmarker für kardiovaskuläre Ereignisse noch für die Gesamtsterblichkeit (D'Agostino, 2000). Um den Nutzen einer Statintherapie in Bezug auf patientenrelevante Endpunkte zu überprüfen, sind daher für alle Substanzen entsprechende Langzeitstudien notwendig, die genau diese Endpunkte und die unerwünschten Arzneimittelwirkungen prüfen und nicht alleine nur Surrogatmarker wie z.B. das LDL-Cholesterin, das HDL-Cholesterin, das C-reaktive Protein, Effekte auf Parameter der Blutgerinnung oder andere.

Zusammenfassend haben Statine eine Vielzahl bekannter und möglicherweise auch unbekannter Effekte auf bekannte und unbekannte, wichtige und weniger wichtige Marker des kardialen Risikos, von denen das LDL-Cholesterin nur einer ist. Das LDL-Cholesterin ist nach den Ergebnissen vorliegender Interventionsstudien zu verschiedenen cholesterinsenkenden Therapien weder ein valider Surrogatmarker für kardiovaskuläre Ereignisse noch für die Gesamtsterblichkeit. Schwerwiegende Nebenwirkungen haben bei Cerivastatin, das erhöhte Serum-Cholesterinspiegel ebenfalls effektiv senkt, zur Marktrücknahme geführt. Um den Nutzens einer Statintherapie in Bezug auf patientenrelevante Endpunkte zu überprüfen, sind daher für alle Substanzen entsprechende Langzeitstudien notwendig, die genau diese Endpunkte und die unerwünschten Arzneimittelwirkungen prüfen und nicht Surrogatmarker wie z.B. das LDL-Cholesterin, das HDL-Cholesterin, das CRP, Effekte auf Parameter der Blutgerinnung oder andere.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02)

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