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Quelle:Wl/Wikipedia Engineering Research Associates 2011

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Engineering Research Associates
Verlag    (Wikipedia)
Datum    11. Juli 2011
URL    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Engineering_Research_Associates&oldid=91110092

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Wl/Fragment 118 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-07 14:37:15 Schumann
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Engineering Research Associates 2011, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 118, Zeilen: li.Sp. 9-50 - re.Sp. 1-3
Quelle: Wikipedia Engineering Research Associates 2011
Seite(n): 0, Zeilen: 0
7.1.3 ERA

Die Engineering Research Associates (ERA) startete während des 2. Weltkrieges als Team von Ingenieuren und Wissenschaftlern, die im Auftrag der US-Navy Codes knackten und als Communications Supplementary Activity – Washington (CSAW) bekannt waren.

Nach dem Krieg wurden die Budgets für Regierungsaufträge gekürzt. Aus Angst, die Fähigkeit des Teams zur schnellen Konstruktion von Codeknackern zu verlieren, machte sich Joseph Wenger von der Navy Cryptoanalytic Group gemeinsam mit den ehemaligen CSAW Mitgliedern William Norris und Howard Engstrom auf die Suche nach Investoren für eine Computerfirma. Im Jahre 1946 konnte der Betrieb in einer auftragslosen Fabrik der Northwest Aeronautical Corporation unter Leitung von Norris aufgenommen werden.

Um die Geheimhaltung zu wahren, wurde das gesamte Fabrikgelände als Basis der amerikanischen Kriegsmarine eingestuft und wurde 24 Stunden am Tag durch das amerikanische Militär bewacht. Bis in die 1950er-Jahre baute und konzipierte ERA verschiedene Codeknacker-Maschinen für die US-Navy. Eine der ersten Maschinen, welche 1947 gebaut wurde, die Goldberg, verwendete eine selbst hergestellte Trommel, auf welche magnetische Folie aufgeklebt wurde und die mit etwa 50 Umdrehungen/min gedreht wurde. Als nächstes wurde die Demon gebaut, welche eine sowjetische Verschlüsselung knacken sollte. Als die Russen 1949 die Verschlüsselungstechnik änderten, war der Demon-Rechner wertlos. Daraufhin kam das Team zur Einsicht, dass die einzige Möglichkeit, so eine Situation in Zukunft zu verhindern, darin bestand, eine Maschine zu entwickeln, welche umprogrammiert werden konnte. Im Jahre 1947 bekam ERA den Auftrag von der amerikanischen Kriegsmarine, unter dem Codenamen Task 13 eine Maschine zu entwerfen, welche als eine der ersten überhaupt die Fähigkeit zur Speicherprogrammierung hatte. Die Maschine wurde unter dem Namen ATLAS‑I 1950 ausgeliefert.

Anschließend wollte ERA die Maschine auch kommerziell unter dem Namen ERA 1101 vertreiben, wobei die Zahl 1101 die binäre Repräsentation der Zahl 13 ist. Noch bevor die ATLAS- Maschine ausgeliefert wurde, bestellte die amerikanische Kriegsmarine eine neue Maschine, die ATLAS‑II, welche im Gegensatz zur ATLAS‑I auf Williamsröhrentechnologie aufbauen sollte. Die Arbeit an ATLAS‑II begann 1950 und die Maschine wurde 1953 an die NSA (damals noch offiziell nicht existierend) ausgeliefert.

Entstehung

Das ERA-Team war ursprünglich eine Gruppe von Wissenschaftlern und Ingenieuren, welche während des Zweiten Weltkriegs für die amerikanische Kriegsmarine primär im Bereich der Kryptographie arbeiteten. Nach dem Krieg wurden die Budgets des Militärs gekürzt. Joseph Wenger, Leiter der Kryptogruppe Communications Supplementary Activity – Washington (CSAW), war besorgt, dass die einzelnen Mitarbeiter in zivile Firmen abwanderten, und die amerikanische Kriegsmarine somit ihr Wissen im Bereich der Kryptographie verliere.

Wenger und zwei weitere Mitarbeiter William C. Norris und Howard Engstrom begannen nach Investoren zu suchen, welche daran interessiert waren, eine neue Computerfirma zu unterstützen. Schließlich fanden Sie den Investor in der Person von John Parker, ein Investmentbanker, der die Chase-Aircraft-Flugzeug-Fabrik von Northwest Aeronautical Corporation (NAC) in Saint Paul (Minnesota) leitete. NAC war nach Ende des Krieges gezwungen, ihre Fabriken zu schließen, da praktisch mit Ende des Krieges alle Aufträge eingestellt wurden. [...]

Die ersten Jahre

[...] Um die Geheimhaltung zu wahren, wurde das gesamte Fabrikgelände als Basis der amerikanischen Kriegsmarine eingestuft und wurde 24 Stunden am Tag durch das amerikanische Militär bewacht.

Die Goldberg, Demon und ATLAS

Eine der ersten Maschinen, welche 1947 gebaut wurde, die Goldberg, verwendete eine selbst hergestellte Trommel, auf welche magnetische Folie aufgeklebt wurde und die mit etwa 50 Umdrehungen pro Minute gedreht wurde. Mit der Zeit entwickelte sich das Speichersystem zusammen mit den Lochstreifenlesern immer weiter.

Als nächstes wurde die Demon gebaut, welche eine sowjetische Verschlüsselung knacken sollte. Als die Russen 1949 die Verschlüsselungstechnik änderten, war der Demon-Rechner wertlos. Einer der Ingenieure, James Pendergrass, war überzeugt, dass die einzige Möglichkeit, so eine Situation zu verhindern, darin bestand, eine Maschine zu entwickeln, welche umprogrammiert werden kann. 1947 bekam ERA den Auftrag von der amerikanischen Kriegsmarine, unter dem Codenamen Task 13 eine Maschine zu entwerfen, welche als eine der ersten überhaupt speicherprogrammiert werden konnte. Die Maschine wurde unter dem Namen ATLAS-I 1950 ausgeliefert.

Anschließend wollte ERA die Maschine auch kommerziell unter dem Namen ERA 1101 vertreiben, wobei die Zahl 1101 die binäre Repräsentation der Zahl 13 ist. Noch bevor die ATLAS-Maschine ausgeliefert wurde, bestellte die amerikanischen Kriegsmarine eine neue Maschine, die ATLAS-II, welche im Gegensatz zur ATLAS-I, welche noch Trommelspeicher verwendete, auf Williamsröhrentechnologie aufbauen sollte. Die Arbeit an ATLAS-II begann 1950 und die Maschine wurde 1953 an die NSA (damals noch offiziell nicht existierend) ausgeliefert.

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