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Quelle:Wl/Wikipedia Jakob Amsler-Laffon 2012

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Jakob Amsler-Laffon
Verlag    (Wikipedia)
Datum    22. Oktober 2012
URL    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Jakob_Amsler-Laffon&oldid=109626041

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    1


Fragmente der Quelle:
[1.] Analyse:Wl/Fragment 059 34 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-06 16:37:26 Schumann
Fragment, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Jakob Amsler-Laffon 2012, Wl, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: li.Sp. 34-38 - re.Sp. 1-36
Quelle: Wikipedia Jakob Amsler-Laffon 2012‎
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Jakob Amsler-Laffon (* 11. November 1823 in Stalden bei Brugg, heute in der Gemeinde Unterbözberg; † 3. Januar 1912 in Schaffhausen) war ein Schweizer Mathematiker, Physiker, Ingenieur und Fabrikant. Sein Vater Jakob Amsler war Landwirt, sein Onkel Samuel Amsler ein bekannter Kupferstecher. Nach dem Besuch der Gemeindeschule Unterbözberg und der Bezirksschule in Lenzburg absolvierte Amsler die Kantonsschule in Aarau, wo er Freundschaft mit dem späteren Bundesrat Emil Welti schloss.

Anschließend studierte er Mathematik und Physik an den Universitäten Jena (1843–1844) und Königsberg (1844–1848). Im Jahre 1848 kehrte Amsler in die Schweiz zurück und arbeitete an der Sternwarte in Genf. Zwei Jahre später habilitierte er sich an der Universität Zürich. Im Jahre 1851 wurde er Mathematik- und Physiklehrer am Gymnasium in Schaffhausen. Dort lernte er die Apothekertochter Elise Laffon kennen, die er im Jahre 1854 heiratete und deren Familiennamen er seinem eigenen anfügte. Das Paar hatte zwei Töchter und drei Söhne, wobei der älteste Sohn Alfred Amsler später ebenfalls ein bekannter Mathematiker wurde.

Jakob Amsler erfand 1854 nach 5‑jähriger Forschungsarbeit den Polarplanimeter. Zwar gab es schon seit vier Jahrzehnten Planimeter zur Ermittlung beliebiger Flächeninhalte in Landkarten oder Zeichnungen, doch sein Gerät übertraf die Vorgänger in Sachen Genauigkeit bei Weitem. Um seine Erfindung praktisch zu verwerten, richtete er eine feinmechanische Werkstätte ein. Im Jahre 1858 gab er seine Lehrtätigkeit auf und gründete ein eigenes Unternehmen. Es stellte neben Planimetern auch Integratoren, hydrometrische Messgeräte, hydraulische Materialprüfmaschinen und andere Präzisionsinstrumente her. Von 1885 bis 1905 arbeitete Amsler eng mit seinem Sohn Alfred zusammen, sodass die Erfindungen aus jenem Zeitraum nur schwer dem einen oder anderen zugeordnet werden können.

Jakob Amsler erhielt 1867 für seine Verdienste um die industrielle Förderung das Ehrenbürgerrecht von Schaffhausen und 1894 die Ehrendoktorwürde der Universität Königsberg (anlässlich der Feier des 350-jährigen Bestehens). Der Bundesrat zog ihn zur Beurteilung waffentechnischer Fragen bei. Beratertätigkeiten auf diesem Gebiet führten ihn auch nach Wien und Sankt Petersburg.

Jakob Amsler-Laffon (* 11. November 1823 in Stalden bei Brugg, heute in der Gemeinde Unterbözberg; † 3. Januar 1912 in Schaffhausen) war ein Schweizer Mathematiker, Physiker, Ingenieur und Fabrikant. Bekannt wurde er insbesondere durch die Erfindung des Polarplanimeters.

Biografie

Sein Vater Jakob Amsler war Landwirt, sein Onkel Samuel Amsler ein bekannter Kupferstecher. Nach dem Besuch der Gemeindeschule Unterbözberg und der Bezirksschule in Lenzburg absolvierte Amsler die Kantonsschule in Aarau, wo er Freundschaft mit dem späteren Bundesrat Emil Welti schloss. Anschliessend studierte er Mathematik und Physik an den Universitäten Jena (1843–1844) und Königsberg (1844–1848). Besonders grossen Einfluss auf ihn hatte Professor Franz Ernst Neumann, zu seinen Kommilitonen gehörten Gustav Robert Kirchhoff und Siegfried Heinrich Aronhold.

1848 kehrte Amsler in die Schweiz zurück und arbeitete an der Sternwarte in Genf. Zwei Jahre später habilitierte er an Universität Zürich, 1851 folgte die Wahl zum Mathematik- und Physiklehrer am Gymnasium in Schaffhausen. Dort lernte er die Apothekertochter Elise Laffon kennen, die er 1854 heiratete und deren Familiennamen er seinem eigenen anfügte. Das Paar hatte zwei Töchter und drei Söhne, wobei der älteste Sohn Alfred Amsler später ebenfalls ein bekannter Mathematiker wurde.

Ebenfalls 1854 erfand Amsler nach fünfjähriger Forschungsarbeit den Polarplanimeter. Zwar gab es schon seit vier Jahrzehnten Planimeter zur Ermittlung beliebiger Flächeninhalte in Landkarten oder Zeichnungen, doch sein Gerät übertraf die Vorgänger in Sachen Genauigkeit bei weitem. Um seine Erfindung praktisch zu verwerten, richtete er eine feinmechanische Werkstätte ein. 1858 gab er seine Lehrtätigkeit auf und gründete ein eigenes Unternehmen. Es stellte neben Planimetern auch Integratoren, hydrometrische Messgeräte, hydraulische Materialprüfmaschinen und andere Präzisionsinstrumente her. Von 1885 bis 1905 arbeitete Amsler eng mit seinem Sohn Alfred zusammen, so dass die Erfindungen aus jenem Zeitraum nur schwer dem einen oder anderen zugeordnet werden können.

Amsler erhielt 1867 für seine Verdienste um die industrielle Förderung das Ehrenbürgerrecht von Schaffhausen, 1894 die Ehrendoktorwürde der Universität Königsberg (anlässlich der Feier des 350-jährigen Bestehens). Der Bundesrat zog ihn zur Beurteilung waffentechnischer Fragen bei; Beratertätigkeiten auf diesem Gebiet führten ihn auch nach Wien und Sankt Petersburg.

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