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Quelle:Xg/Schönhuth 2005

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Michael Schönhuth
Titel    Glossar Kultur und Entwicklung. Ein Vademecum durch den Kulturdschungel
Herausgeber    Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, Stabsstelle Unternehmensentwicklung; Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA, Fachsektion Soziale Entwicklung; Universität Trier – Fach Ethnologie
Ort    Trier
Verlag    Druckreif
Ausgabe    4
Datum    April 2005
Reihe    Trierer Materialien zur Ethnologie
ISSN    1616-7147
URL    z.B. http://www.goethe.de/ges/pro/ent/de-glossar-kultur-und-entwicklung.pdf

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Xg/Fragment 045 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-08-22 10:55:58 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schönhuth 2005, Verschleierung, Xg

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 13-30
Quelle: Schönhuth 2005
Seite(n): 87, Zeilen: 14, 20-33
Homogenisierung , universale Kultur?

Als auffälligstes Merkmal der Homogenisierung der kulturellen Globalisierung wird die weltweite Angleichung von Gütern und Populärkulturen beschrieben. Fast überall auf der Welt findet man McDonald; In Europa und Asien sind die Wohn- und Kleidungskulturen sich immer ähnlicher geworden. In Branchen wie der Mode oder Musik entsteht auch ein relativ homogenes Konsumverhalten. Diese Tendenz wird oftmals dahingehend interpretiert, dass multinationale Unternehmen, die so genannten „global players“, einen einheitlichen „Lifestyle“ vorgeben, und somit zur Entstehung einer universalen Kultur beitragen (Vgl. Schwengel 2001, S. 33).

Die „Homogenisierung“ oder das Entstehung einer „universalen Kultur“ basiert auf der Annahme, dass durch eine Anpassung des Konsumverhaltens und eine Vereinheitlichung der Film- und Fernsehbranche sowie anderer Teilbereiche des Alltagslebens lokale Traditionen schrittweise verschwinden werden. Die hauptsächlich durch das Westen geprägten Güter würden letztlich zu einer weitgehend homogenen Kultur beitragen.

Homogenisierungsszenario von Kultur

[...] Als auffälligstes Merkmal des Homogenisierungsszenarios der kulturellen Globalisierung wird die weltweite Angleichung von Gütern und Populärkulturen beschrieben. In Branchen wie der Mode oder Musik entstehe ein relativ homogenes Konsumverhalten. Diese Tendenz wird oftmals dahingehend interpretiert, dass multinationale Unternehmen, die so genannten ›global players‹, einen einheitlichen ›lifestyle‹ vorgeben, und somit zur Entstehung einer universalen Kultur beitragen. (...)

Das ›Homogenisierungsszenario‹ basiert auf der Annahme, dass durch eine Anpassung des Konsumverhaltens und eine Vereinheitlichung der Film und Fernsehbranche sowie anderer Teilbereiche des Alltagslebens, lokale Traditionen schrittweise verschwinden werden. Die hauptsächlich im Westen geprägten Güter würden letztlich zu einer weitgehend homogenen Kultur beitragen. (...).

Für die These von kultureller Konvergenz steht das Schlagwort MacDonaldisierung der Welt. [...][« (Sucharewicz 2004; http://www.weltpolitik.net/print/1751.html ).]

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme. Dass die gesamte Passage bei Schönhuth (2005) bereits ein Zitat darstellt, bleibt vollständig unerwähnt.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[2.] Xg/Fragment 046 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-08-22 10:58:53 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schönhuth 2005, Verschleierung, Xg

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 10-17
Quelle: Schönhuth 2005
Seite(n): 87-88, Zeilen: 87: 32-37 - 88: 1
Für die These von kultureller Homogenisierung steht das Schlagwort „McDonaldisierung“ der Welt (Featherstone 1990, S.75). Durch die gestiegene Mobilität, die Verbreitung von Massenkommunikationsmedien, die weltweite Anziehungskraft des westlichen Wohlstandsmodells und die Standardisierung von Produkten entstünde ein neu begründetes globales Bewusstsein. Dabei wird davon ausgegangen, dass die weltweite Verbreitung von politischen Strukturen und der Konsum importierter Güter vereinheitlichend wirken (vgl. Sucharewicz 2004).

Sucharewicz, I. (2004): Eine kritische Betrachtung der kulturellen Auswirkungen der Globalisierung.

http://www.weltpolitik.net/Sachgebiete/Weltwirtschaft und Globalisierung, Aufgerufen am 12.2008

[Seite 87]

» [...] Für die These von kultureller Konvergenz steht das Schlagwort MacDonaldisierung der Welt. Durch die gestiegene Mobilität, die Verbreitung von Massenkommunikationsmedien, die weltweite Anziehungskraft des westlichen Wohlstandsmodells und die Standardisierung von Produkten entstünde ein neu begründetes globales Bewusstsein. Dabei wird davon ausgegangen, dass die weltweite Verbreitung von politischen Strukturen und der Konsum importierter Güter vereinheit-

[Seite 88]

lichend wirken.« (Sucharewicz 2004; http://www.weltpolitik.net/print/1751.html ).


Sucharewicz, C. I. (2004): Eine kritische Betrachtung der kulturellen Auswirkungen der Globalisierung. http://www.weltpolitik.net/print/1751.html. Aktualisiert: 7. July 2004. Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (Aufruf: Okt. 2004).

Anmerkungen

Art und Umfang der Übernahme bleiben ungekennzeichnet.

Featherstone (1990) findet man weder im Literaturverzeichnis der untersuchten Arbeit, noch im Literaturverzeichnis der Quelle.

Sichter
(Graf Isolan), (Hindemith), SleepyHollow02

[3.] Xg/Fragment 047 11 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-08-22 12:03:06 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schönhuth 2005, Verschleierung, Xg

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 11-31
Quelle: Schönhuth 2005
Seite(n): 81, 82, Zeilen: 81: 26 ff.; 82: 1 ff.
Ulrich Beck stellte bei Überlegungen zum Einfluss der Globalisierung auf gesellschaftliche Systeme eine neuartige Gleichzeitigkeit von Differenz und Heterogenität fest (vgl. Beck 1997, S. 55.). Die immer massivere Ausbreitung westlicher Konsumgüter ist demnach gleichzeitig auch Auslöser für ablehnende Reaktionen. Gerade weil weltweit die Kulturangebote immer ähnlicher zu sein scheinen, erleben kulturelle Werte eine Renaissance. Lokale Bezüge und nationale Traditionen werden aufgewertet und dienen der Identitätswahrung. Für das doppelseitige Phänomen der Globalisierung bei gleichzeitiger Bekräftigung des Partikularen, prägte der englische Soziologe Roland Robertson den Ausdruck „Globalisierung“.

„Tue [sic] relationship between the global and the local is extremely complex, as is apparent in recent research in cultural studies, area studies, and anthropoligy [sic]. Conceptualizations of a global-local dialiectic [sic] are particularly useful as they create a theoretical space for reconciling culuturalist [sic] analyses emphasizing the specificity of the local with political economy approaches stressing the universality of the global” (Jones 1998, S. 287- 306).

Die Re-Lokalisierung ist mittlerweile fester Bestandteil globaler Kulturangebote geworden. Wenn z.B. multinationale Unternehmen den Kontext ihres Absatzmarktes ignorierten, müssten sie schmerzliche [Konsequenzen feststellen.]


Beck, U. (1997): Was ist Globalisierung? Frankfurt am Main.

Jones, M. T. (1998): Blade Runner Capitalism. The Transnational Corporation and Commodification. In: Cultural Dynamics, 10, S. 287-306

Glokalisierung »Globalisierungstheoretiker wie Ulrich Beck«, so erläutert Ina Sucharewicz in einem kritischen Artikel zu den Auswirkungen der Globalisierung, »... stellten bei Überlegungen zum Einfluss der Globalisierung auf gesellschaftliche Systeme eine neuartige Gleichzeitigkeit von Differenz und Heterogenität fest. Die immer massivere Ausbreitung westlicher Konsumgüter ist demnach gleichzeitig auch Auslöser für ablehnende Reaktionen. Gerade weil weltweit die Kulturangebote immer ähnlicher zu sein scheinen, erleben kulturelle Werte eine Renaissance. Lokale Bezüge und nationale Traditionen werden aufgewertet und dienen der Identitätswahrung. Für das doppelseitige Phänomen der Globalisierung bei gleichzeitiger Bekräftigung des Partikularen, prägte der englische Soziologe Roland Robertson den Ausdruck ›Glokalisierung‹: (...)

[Seite 82]

›The relationship between the global and the local is extremely complex, as is apparent in recent research in cultural studies, area studies and anthropology. Conceptualizations of a global-local dialectic are particularly useful as they create a theoretical space for reconciling cultureless analyses emphasizing the specificity of the local with political economy approaches stressing the universality of the global.‹ (…)

Die Re-Lokalisierung ist mittlerweile fester Bestandteil globaler Kulturangebote geworden, nachdem multinationale Unternehmen schmerzlich die Konsequenzen feststellen mussten, wenn sie den Kontext ihres Absatzmarktes ignorierten. [...] (Sucharewicz 2004; vgl. auch Robertson 1998)


Robertson, Roland (1998): Glokalisierung: Homogenität und Heterogenität in Raum und Zeit. In: Beck, Ulrich (Hg.): Perspektiven der Weltgesellschaft. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, S. 192–221.

Sucharewicz, C. I. (2004): Eine kritische Betrachtung der kulturellen Auswirkungen der Globalisierung. http://www.weltpolitik.net/print/1751.html. Aktualisiert: 7. July 2004. Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (Aufruf: Okt. 2004).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

In der Quelle handelt es sich hier um ein wörtliches Zitat von Sucharewicz (2004), wo wiederum Robertson (1998) zitiert wird.

In der untersuchten Arbeit wird Sucharewicz (2004) nicht zitiert, sondern die entsprechende Passage vom Inhalt her, nicht vom Wortlaut, Beck (1997) zugeschrieben. Das Robertson-Zitat der Quelle wird ein Jones-Zitat in der untersuchten Arbeit.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

[4.] Xg/Fragment 048 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-08-22 12:04:37 Plagin Hood
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schönhuth 2005, Xg

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 1-3
Quelle: Schönhuth 2005
Seite(n): 82, Zeilen: 9ff
Beispielsweise musste der Musiksender MTV Abschied von einem einheitlichen Konzept nehmen und strahlt mittlerweile 28 regionalspezifische Sendungen aus. » [...] Beispielsweise musste der Musiksender MTV Abschied von einem einheitlichen Konzept nehmen und strahlt mittlerweile 28 regionalspezifische Sendungen aus« (Sucharewicz 2004; vgl. auch Robertson 1998).
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Übernahme beginnt auf der Vorseite.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

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