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Quelle:Xg/Seitz 2001

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Klaus Seitz
Titel    Die Globalisierung als Herausforderung für Schule, Pädagogik und Bildungspolitik
Ort    Speyer
Datum    17. September 2001
Anmerkung    Vortrag Speyer, 17. September 2001; Jahrestagung der UNESCO-Projektschulen; der Text des Vortrags ist mindestens seit 2003 im WWW verfügbar, vgl. https://web.archive.org/web/20030515000426/http://www.globales-lernen.de/konzept/SeitzUnesco.htm
URL    http://www.globales-lernen.de/GLinHamburg/artikel/unescoseitz.htm

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Xg/Fragment 054 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-08-22 12:45:07 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Seitz 2001, Verschleierung, Xg

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 10-13
Quelle: Seitz 2001
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 45-48
Weil die Globalisierung den Zusammenhang und die wechselseitige Durchdringung zwischen individueller Lebenswelt und globalen Entwicklungen ganz neu arrangiert, stellt sie eine gewaltige Herausforderung für die Pädagogik dar. Und weil die Globalisierung den Zusammenhang und die wechselseitige Durchdringung zwischen individueller Lebenswelt und globalen Entwicklungen ganz neu arrangiert, stellt sie auch eine gewaltige Herausforderung für Schule, Bildungspolitik und Pädagogik dar, die ich in meinem Vortrag beleuchten möchte.
Anmerkungen

Die ungekennzeichnete Übernahme von Abschnitten des Einleitungsteils der programmatischen Rede von Seitz aus dem Jahr 2001 geht unten auf der Seite weiter.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[2.] Xg/Fragment 054 30 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-08-22 12:39:27 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Seitz 2001, Verschleierung, Xg

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 30-32
Quelle: Seitz 2001
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 28-31
Es gibt eine alte chinesische Weisheit: „Worte, die nahe liegen, aber in die Ferne weisen, sind gute Worte." Es fällt nicht schwer, diese Weisheit, die ursprünglich auf Redner gemünzt war, auf Bildung und Pädagogik zu [übertragen.] Trotz des Ernstes der Stunde möchte ich meinen Vortrag unter ein freundliches Motto stellen, ein Motto, das in wunderbarer Weise den Kerngedanken auf den Punkt bringt, den Globales Lernen beherzigen sollte. Es handelt sich um eine alte chinesische Weisheit: „Worte, die nahe liegen, aber in die Ferne weisen, sind gute Worte."

Es wird uns nicht schwer fallen, diese Weisheit, die ursprünglich auf Redner gemünzt war, auf Bildung und Unterricht zu übertragen; [...]

Anmerkungen

Die ungekennzeichnete Übernahme von Abschnitten des Einleitungsteils der programmatischen Rede von Seitz aus dem Jahr 2001 setzt sch auf der anschließenden Seite fort (vgl. Xg/Fragment_055_01).

Es ist eigentlich nicht zu vermuten, dass der Verweis auf "eine alte chinesische Weisheit" nicht ursprünglich von der Xg stammt, ist hier aber tatsächlich der Fall.

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

[3.] Xg/Fragment 055 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-08-22 12:40:19 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Seitz 2001, Verschleierung, Xg

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 1-6, 8-14
Quelle: Seitz 2001
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 30-36, 39-44
[Es fällt nicht schwer, diese Weisheit, die ursprünglich auf Redner gemünzt war, auf Bildung und Pädagogik zu] übertragen.

Eine gute Erziehung ist die Erziehung, die an den Erfahrungen und den Interessen der Menschen anknüpft, aber dazu ermutigt, den eigenen Horizont zu überschreiten und über den Tellerrand zu blicken.

Bildung muss Brücken bauen, zwischen Nähe und Ferne, zwischen Vertrautem und Fremdem, zwischen dem Ich und den Anderen. Nur wenn man sich selbst besser kennt, kann er dann auch die anderen besser kennen. Die Vermittlung von Nähe und Ferne, von Heimat und Fremde, von kulturelle [sic] Identität und Weltoffenheit in der Epoche der Globalisierung, muss deshalb ein [sic] neue, verschärfte Form haben. Im globalen Zeitalter muss sich Bildung von vorneherein in einem maximal erweiterten Horizont entfalten, in einem globalen, weil alles Unmittelbare, Lokale, Vertraute, nur noch in seinen weltweiten Bezügen begriffen werden kann.

Es wird uns nicht schwer fallen, diese Weisheit, die ursprünglich auf Redner gemünzt war, auf Bildung und Unterricht zu übertragen; das könnte sich dann - leider jeder Poesie entkleidet - z.B. so anhören: „Ein guter Unterricht ist ein Unterricht, der an den Erfahrungen und den Interessen der Schüler anknüpft, aber dazu ermutigt, den eigenen Horizont zu überschreiten und über den Tellerrand zu blicken."

Bildung muss Brücken bauen, zwischen Nähe und Ferne, zwischen Vertrautem und Fremdem, zwischen dem Ich und den Anderen. Natürlich werden Sie sofort einwenden, dies sei alles andere als eine wegweisend neue Erkenntnis. Und indem ich mich auf ein altes chinesisches Sprichwort beziehe, möchte ich Sie auch in der Einsicht bestärken, dass die Grundregeln eines erfolgreichen Unterrichts und einer guten Erziehung auch im 21. Jahrhundert nicht alle neu erfunden werden müssen. Aber ich gehe davon aus, dass sich das prekäre Problem der Vermittlung von Nähe und Ferne, von Heimat und Fremde, von Identität und Weltoffenheit in der Epoche der Globalisierung in neuer, verschärfter Form stellt. Im globalen Zeitalter muss sich Bildung von vorneherein in einem maximal erweiterten Horizont entfalten, in einem globalen, weil alles Unmittelbare, Lokale, Vertraute, nur noch in seinen weltweiten Bezügen begriffen werden kann.

Anmerkungen

Fortsetzung der ungekennzeichneten Übernahme von Abschnitten des Einleitungsteils der programmatischen Rede von Seitz aus dem Jahr 2001 (vgl. Xg/Fragment_054_10 und Xg/Fragment_054_30).

Sichter
(Graf Isolan), SleepyHollow02

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