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Quelle:Yb/Wikipedia Ritter 2005

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Ritter
Verlag    (Wikipedia)
Datum    27. Oktober 2005
URL    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ritter&oldid=10325912

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja
Fragmente    6


Fragmente der Quelle:
[1.] Yb/Fragment 043 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 14:36:32 PlagProf:-)
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Ritter 2005, Yb

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 13-24
Quelle: Wikipedia Ritter 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Bereits die Bezeichnung Ritter, abgeleitet von germ. ridare (= reiten), weist auf den Ursprung des Rittertums hin: die in der Spätantike entstandene Panzerreiterei203. Die Ursprünge des Rittertums liegen im heutigen Frankreich, das fränkische (französische) Rittertum wurde über das niederländisch-lothringische Sprachgebiet nach Osten vermittelt, Ritter ist folgerichtig ein Lehnwort aus dem Niederländischen (Ridder).

Von Deutschland breitete sich die Ritterkultur bis weit nach Osteuropa aus, besonders Böhmen entwickelte eine späte, aber um so eindrucksvollere Ausprägung.

Ritter (lat. eques) war die Bezeichnung für die wehrhaften, adeligen Gefolgsleute des Königs und des Hochadels.


203 Zum Ganzen: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ritter&printable=yes, zuletzt abgerufen 2. 11. 2005, 11.15 Uhr.

Ritter (lat. eques, franz. chevalier, ital. cavaliere span. caballero) war die Bezeichnung für die wehrhaften, adeligen Gefolgsleute des Königs und des Hochadels. [...]

[...]

Bereits die Bezeichnung "Ritter", abgeleitet von germ. ridare (= reiten), bzw. ital. cavaliere, franz. chevalier hergeleitet von spätlateinisch caballum (= Pferd) hergeleitet), weist auf den Ursprung des Rittertums hin: die in der Spätantike entstandene Panzerreiterei. Die Ursprünge des Rittertums liegen im heutigen Frankreich, das "fränkische (französische)" Rittertum wurde über das niederländisch-lothringische Sprachgebiet nach Osten vermittelt, "Ritter" ist folgerichtig ein Lehnwort aus dem Niederländischen (Ridder). Von Deutschland breitete sich die Ritterkultur bis weit nach Osteuropa aus, besonders Böhmen entwickelte eine späte, aber um so eindrucksvollere Ausprägung.

Anmerkungen

Die Quelle ist zwar genannt, der Umfang der Übernahme sowie der wörtliche Charakter wird aber nicht deutlich.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[2.] Yb/Fragment 044 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 14:37:31 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Ritter 2005, Yb

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Wikipedia Ritter 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
[Jeder Adlige, der Kriegs-] dienst leistete, konnte diesen Titel erwerben, sofern seine wirtschaftlichen Verhältnisse dies zuließen.

Naturgemäß war der Aufwand für den Panzerreiter sehr hoch: Ein schweres und besonders ausgebildetes Kriegspferd und ein teurer Panzer wurden benötigt, vielfach auch Knechte als Begleitpersonal. Entsprechend kamen als Panzerreiter nur Reiche - entweder aus eigenem Besitz und/oder aus königlichen Lehen - in Betracht. Damit entstand eine Kriegerkaste - das germanische Volksheer der Völkerwanderungszeit blieb nur mehr in Resten erhalten, und der mittelalterliche Adel bildete sich heraus.

In einem feierlichen Akt, ursprünglich der Schwertleite, später dem Ritterschlag, wurde ein Mann zum Ritter erhoben, vorausgesetzt, er brachte die dafür notwendigen sittlichen und militärischen Qualitäten mit. Seit dem 13. Jahrhundert bildeten Ritter einen erblichen Stand.

Allerdings waren wohl die meisten Adeligen des Mittelalters keine richtigen Ritter. Aus finanziellen und familiären Gründen zogen es viele vor, Zeit ihres Lebens Edelknechte, also ritterbürtige und waffentragende Krieger zu bleiben. Besonders bei Turnieren wurde streng zwischen Rittern und Edelknechten unterschieden. So durften Ritter beispielsweise mit drei Pferden auf dem Turnierplatz erscheinen, Knechte nur mit zweien.

Vor großen Schlachten versuchten viele Feudalherren die Kampfmoral zu stärken, indem sie Edelknechte in großer Anzahl zu Rittern erhoben. Diese Promotionen kamen auch nach der Schlacht vor. Gelegentlich wurden sogar tapfere nichtadelige Kriegsknechte zu Rittern geschlagen. Die Standeserhöhungen waren aber meist nur symbolischer Natur, vergleichbar den heutigen Ordensverleihungen. Manchmal wurde die Ritterwürde auch gegen Zahlung einer erheblichen Summe verliehen.

Jeder Adlige, der "Kriegsdienst" leistete, konnte diesen Titel erwerben, sofern seine wirtschaftlichen Verhältnisse dies zuließen. In einem feierlichen Akt, ursprünglich der Schwertleite, später dem Ritterschlag, wurde man vom Herrscher zum Ritter erhoben, vorausgesetzt man brachte die dafür notwendigen sittlichen und militärischen Qualitäten mit. Seit dem 13. Jahrhundert bilden Ritter einen erblichen Stand. [...]

[...]

Allerdings waren wohl die meisten Adeligen des Mittelalters keine "richtigen Ritter". Aus finanziellen und familiären Gründen zogen es viele vor, Zeit ihres Lebens Edelknechte (Armige), also ritterbürtige und waffentragende Krieger zu bleiben. Besonders bei Turnieren wurde streng zwischen Rittern und Edelknechten unterschieden. So durften Ritter beispielsweise mit drei Pferden auf dem Turnierplatz erscheinen, Knechten wurden nur zwei zugestanden. Vor großen Schlachten versuchten viele Feudalherren die Kampfmoral Ihrer Truppen zu stärken, in dem man diese Edelknechte in großer Anzahl in den Ritterstand aufnahm. [...] Diese "Promotionen" kamen natürlich auch nach der Schlacht vor. Gelegentlich wurden sogar tapfere nichtadelige Kriegsknechte zu Rittern geschlagen oder mit dem Schwert umgürtet. Diese Standeserhöhungen waren aber meist nur symbolischer Natur, vergleichbar mit heutigen Ordensverleihungen. Den so ausgezeichneten Knechten fehlten meist die nötigen finanziellen Mittel, um die Ritterwürde dauerhaft anzunehmen. Einige besonders tapfere Kämpfer wurden sogar mehrere Male zum Ritter gemacht, blieben aber weiterhin Edelknechte. Manchmal wurde die Ritterwürde allerdings auch gegen die Zahlung einer nicht unerheblichen Summe erkauft.

[...]

Noch höher war naturgemäß der Aufwand für den Panzerreiter - ein schweres und besonders ausgebildetes Kriegspferd (der dextrier) und ein teurer Panzer wurden benötigt, vielfach auch noch Knechte als Begleitpersonal. Entsprechend kamen als Panzerreiter nur Reiche - entweder aus eigenem Besitz (Allod) und/oder aus königlichen Lehen - in Betracht. Durch diese Aufgabenteilung entstand eine "Kriegerkaste" - das germanische Volksheer der Völkerwanderungszeit blieb nur mehr in Resten erhalten und der mittelalterliche Adel bildete sich heraus.

Anmerkungen

Die Quelle wird nur auf der Vorseite genannt, nicht aber hier im Zusammenhang mit den dokumentierten Passagen.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[3.] Yb/Fragment 045 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 14:38:44 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Ritter 2005, Yb

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Wikipedia Ritter 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Die Ritterwürde war also selbst bei Adeligen keinesfalls selbstverständlich. Besonders im späteren Mittelalter gab es weitaus mehr Edelknechte als Ritter. Dies betraf vor allem die kleineren Dienstadelsgeschlechter, die bereits die Ausrichtung der Promotionsfeier in finanzielle Nöte brachte. Insbesondere der Unterhalt der als Standard vorgesehenen drei Ritterpferde und der entsprechenden Anzahl von Knechten überstieg die Finanzkraft der meisten.

Der Begriff Ritter umfaßte ursprünglich alle berittenen Krieger, vom nichtadeligen Kriegsknecht bis zum Hochadel. Später wandelte er sich in eine Standesbezeichnung, dem Ritter klassischer Definition. Der Ritterstand dürfte aber nicht so in sich geschlossen gewesen sein, wie oft angenommen wird. Nichtadeligen gelang immer wieder der Aufstieg in diese Schicht, deren hehre Ideale mehr und mehr einem nüchtern kalkulierten Pragmatismus wichen.

Der Alltag: Geld war stets nötig - und so gut wie nie vorhanden. Im Zweikampf versuchte ein Mann den Gegner möglichst nicht zu töten, zumindest wenn jener ein wohlhabender Adeliger war. Lösegeld zu fordern war eine beliebte Methode, die eigenen Finanzen aufzubessern, die es dringend nötig hatten. Die Gefangenen wurden aber selten in das Burgverlies geworfen, meist speiste der Häftling mit am Tisch des Siegers, er mußte nur bei seiner Ritterehre schwören, nicht zu fliehen.

Viele unserer Vorstellungen über Ritter und das Rittertum gehen auf spätere Idealisierungen und Pauschalierungen zurück. Die politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse in den verschiedenen Teilen Europas unterschieden sich ohnehin deutlich. So waren etwa englische und skandinavische Ritter für die Rückständigkeit ihrer Ausrüstung bekannt; diese Länder waren zu weit von den großen Zentren der Waffenproduktion (Oberitalien, Spanien, Deutschland) entfernt.

Die Ritterwürde war also auch bei Hochadeligen keinesfalls selbstverständlich. Wie zahlreiche Urkunden belegen, gab es besonders im späteren Mittelalter weitaus mehr "Edelknechte" als "Ritter". Dies betraf natürlich vor allem die Angehörigen der kleineren Dienstadelsgeschlechter, die oft bereits die Ausrichtung der "Promotionsfeier" nach der Schwertleite oder dem Ritterschlag in arge finanzielle Nöte brachte. Insbesondere der Unterhalt der als Standard vorgesehen drei Ritterpferde und der entsprechenden Anzahl von Knechten überstieg die Finanzkraft der meisten Kleinadeligen. [...]

[...]

Der Begriff "Ritter" begegnet uns zuerst in Schriftquellen des 12. Jahrhunderts. Ursprünglich umfaßt er alle berittenen Krieger, vom nichtadeligen Kriegsknecht bis zum Hochadel. Später wandelte er sich in eine Standesbezeichnung, dem "Ritter" klassischer Definition. Dieser "Ritterstand" scheint aber niemals so abgeschlossen gewesen zu sein, wie meist angenommen wird. Tüchtigen oder gerissenen Nichtadeligen gelang immer wieder der Aufstieg in diese Gesellschaftsschicht, deren "ritterliche" Ideale rasch einem gesunden Pragmatismus weichen mußten.

Viele unserer Vorstellungen über Ritter und das Rittertum gehen auf spätere Idealisierungen und Pauschalierungen zurück. Die politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse in den verschiedenen Teilen Europas unterschieden sich deutlich. So waren etwa "englische" und "skandinavische" "Ritter" für die Rückständigkeit ihrer Ausrüstung berüchtigt; diese Länder waren einfach zu weit von den großen Zentren der Waffenproduktion in Oberitalien und Deutschland entfernt. [...]

[...]

Im Zweikampf versuchte man den Gegner möglichst nicht zu töten, zumindest wenn jener ein wohlhabender Adeliger war. Das Fordern von Lösegeld war eine beliebte Methode, die eigenen Finanzen aufzubessern. Die Gefangenen wurden aber selten in das Burgverlies geworfen, meist speiste der Häftling mit am Tisch des Siegers, er mußte nur bei seiner Ritterehre schwören, nicht zu fliehen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[4.] Yb/Fragment 046 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 14:40:14 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Ritter 2005, Yb

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 1-6
Quelle: Wikipedia Ritter 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Die ritterliche Kultur übte freilich schon früh ihre Faszination aus. Fürsten, Könige und Kaiser ließen sich auf ihren Siegeln als Ritter darstellen und traten bei Turnieren auf den Plan. Fahrende Sänger zogen von Hof zu Hof und besangen die Taten der ritterlichen Helden (Nibelungenlied204, Rolandslied). Auch zeigte sich das Phänomen des Minnedienstes, also der Hingabe an eine Hohe Frau (frouwe).

204 Zur Frage nach der möglichen Verfasserschaft einer Frau: Lösel-Wieland-Engelmann, Berta: Die wichtigsten Verdachtsmomente für eine weibliche Verfasserschaft des Nibelungenliedes, in: Pusch, Luise F. (Hg.): Feminismus. Inspektion der Herrenkultur. Ein Handbuch, Frankfurt a. M. 1983, S. 168.

Die ritterliche Kultur übte schon früh eine große Faszination aus. Fürsten, Könige und Kaiser ließen sich auf ihren Siegeln als Ritter darstellen und traten bei Turnieren auf den Plan. [...] Fahrende Sänger zogen im hohen Mittelalter von Hof zu Hof und besangen die Heldentaten der ritterlichen Helden. (Nibelungenlied, Rolandslied). Später entwickelte sich das Phänomen des Minnedienstes, also der selbstlosen Hingabe an eine unerreichbare "Hohe Frau" ("Frouwe"), der man ohne Hoffnung auf eine irdische Belohnung diente.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[5.] Yb/Fragment 046 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 14:42:08 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Ritter 2005, Yb

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 20-26
Quelle: Wikipedia Ritter 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Das Ideal war das Eine, der Alltag das Andere: Dieser dürfte - für einen Dienstmann oder einen Herrn einer der unzähligen kleinen Burgen im deutschen Sprachraum - eher eintönig verlaufen sein. Die meisten Ritter und Edelknechte waren wenig anderes als größere Bauern, denen der Pflug genauso vertraut war wie das Schwert. Neben der Feldarbeit war die Jagd die Hauptbeschäftigung dieser Kleinadeligen. Auf den kleinen Burgen herrschten - aus heutiger Sicht - unzumutbare [Lebensverhältnisse.] Der Alltag eines Dienstmannes oder eines der "Herren" der unzähligen kleinen Burgen im deutschen Sprachraum dürfte eher eintönig verlaufen sein. Die meisten Ritter und Edelknechte waren eigentlich nichts anderes als größere Bauern, denen der Pflug genauso vertraut war wie das Schwert. Neben der Feldarbeit war die Jagd die Hauptbeschäftigung dieser Kleinadeligen, die stets auf der Hut vor wilden Tieren und menschlichen Feinden sein mußten. Auf den kleinen Burgen herrschten - aus heutiger Sicht - unzumutbare Lebensverhältnisse.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[6.] Yb/Fragment 047 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 14:44:22 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Ritter 2005, Yb

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 1-14
Quelle: Wikipedia Ritter 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Mensch und Tier mußten sich den begrenzten Raum teilen, die hygienischen Verhältnisse waren gewöhnungsbedürftig, die Kindersterblichkeit war hoch.

Der zahlreichen unehelichen Kinder, die den Verhältnissen mit der einen oder der anderen Magd entsprossen, scheint sich kaum ein Mann geschämt zu haben. Wohlhabende Ritter ermöglichten ihren illegitimen Söhnen sogar den Erwerb der Ritterwürde. Die Bastarde durften das Wappen des Vaters verwenden, mußten diesem aber den Bastardstreifen (Bastardfaden) hinzufügen, der schräg über das Schild gelegt wurde. Dieser Streifen findet sich noch heute im Wappen einiger Adelsfamilien. Bezeichnenderweise führten einige der tapfersten und berühmtesten Ritter Europas dieses damals keineswegs diskriminierende Symbol im Schilde, einige wurden Stammväter noch blühender Familien des Hochadels.

Der zahlreichen unehelichen Kinder, die aus diesen Verhältnissen entsprossen, scheint man sich keineswegs geschämt zu haben.

Wohlhabende Ritter ermöglichten ihren illegitimen Söhnen oft sogar den Erwerb der Ritterwürde. Die "Bastarde" durften sogar das Wappen des Vaters verwenden, mußten diesem aber den Bastardstreifen hinzufügen, der schräg über das Schild gelegt wurde. Dieser Streifen findet sich noch heute im Wappen einiger Adelsfamilien. Bezeichnenderweise führten einige der tapfersten und berühmtesten Ritter Europas dieses keineswegs diskriminierende Symbol im Schilde, einige sind sogar die Stammväter heute noch blühender Hochadelsfamilien. [...]

[...] Mensch und Tier mußten sich den begrenzten Raum teilen, die hygienischen Verhältnisse waren gewöhnungsbedürftig, die Kindersterblichkeit war hoch.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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