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Quelle:Yb/Wikipedia Satisfaktion 2005

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Satisfaktion
Verlag    (Wikipedia)
Datum    30. Juni 2005
URL    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Satisfaktion&oldid=6942771

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    ja
Fragmente    4


Fragmente der Quelle:
[1.] Yb/Fragment 158 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-16 08:21:11 Kybot
Fragment, Gesichtet, KeinPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel, Wikipedia Satisfaktion 2005, Yb

Typus
KeinPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 158, Zeilen: 20-25
Quelle: Wikipedia Satisfaktion 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Satisfaktion (lat.: satis = genug sowie facere = tun, machen, betreiben; Bedeutung etwa: „Zufriedenstellung“, „Genugtuung“) bedeutet „im adli-gen [sic] und hochbürgerlichen Verständnis des 19. Jahrhunderts, heute nur noch in bestimmten Zusammenhängen studentischen Lebens, die Löschung einer Beleidigung mit geeigneten Mitteln sowie die Verpflichtung, Genugtuung bei erfolgter Beleidigung einzufordern“780.

780 http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Satisfaktion&printable=yes; zuletzt abgerufen 29. 10. 2005, 23. 25 Uhr.

Satisfaktion (lat.: satis = genug + facere = tun, machen, betreiben; Bedeutung etwa: "Zufriedenstellung", "Genugtuung") ist - ehedem im adligen und hochbürgerlichen, heute nur noch in bestimmten Zusammenhängen studentischen Lebens - die Wiedergutmachung einer Beleidigung mit geeigneten Mitteln bzw. die Verpflichtung, eine solche Genugtuung bei erfolgter Beleidigung einzufordern.
Anmerkungen

Das Zitat ist gekennzeichnet, hier liegt kein Plagiat vor. Bemerkenswert ist allerdings, dass das als wörtlich ausgewiesene Zitat in der Quelle anders steht.

Man beachte dazu, dass die Quelle zwischen Juni 2005 und Oktober 2005 nicht editiert wurde, siehe [1].

Sichter
(Hindemith) Schumann

[2.] Yb/Fragment 159 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 14:27:18 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Satisfaktion 2005, Yb

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 159, Zeilen: 10-20
Quelle: Wikipedia Satisfaktion 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Wer diesem Stand angehören will (typischerweise der Adel, Offiziere und Akademiker wie Innstetten und Crampas), muß jede Beleidigung seitens eines anderen Mitgliedes dieses Standes als versuchten Ausschluß aus diesem Stand werten und darauf bestehen, dass der Beleidiger durch Taten oder Worte bestätigt, dass er den Beleidigten als Standes-genossen [sic] anerkennt.

Wer dies nicht durch Worte tun mochte (durch Rücknahme der Beleidigung, eventuell mit Entschuldigung), mußte Wiedergutmachung leisten, indem er dem Beleidigten für ein Duell zur Verfügung stand. Wurde eine solche Satisfaktion gegeben, galt die Standeszugehörigkeit des Beleidigten als bestätigt.

Das heißt, wer diesem Stand angehören will (typischerweise der Adel, Offiziere und Studenten), muss jede vermutete Beleidigung seitens eines anderen Mitgliedes dieses Standes als versuchten Ausschluss aus diesem Stand werten und darauf bestehen, dass der Beleidiger durch Taten oder Worte bestätigt, dass er den Beleidigten als Standesgenossen anerkennt. Wer dies nicht durch Worte tun möchte (zum Beispiel durch Zurücknahme der Beleidigung, eventuell mit Entschuldigung) müsse dies dann dadurch tun, dass er dem Beleidigten für ein Duell zur Verfügung steht ("Satisfaktion gibt"). Dadurch gilt die Standeszugehörigkeit des Beleidigten als bestätigt.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt, bzw. ist auf der Vorseite zur Kennzeichnung eines ausgewiesenen Zitates zu finden (nach dem noch zwei andere Quellenverweise folgen).

Sichter
(Hindemith) Schumann

[3.] Yb/Fragment 180 03 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-23 01:56:37 Klgn
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Satisfaktion 2005, Yb

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: 3-14, 20-26
Quelle: Wikipedia Satisfaktion 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Seit ungefähr der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte die Auseinandersetzung mit (zumindest theoretisch) tödlichen Waffen zu erfolgen. Üblich waren Säbel und Pistole. In studentischen Kreisen wurde diese Praxis offenbar notwendig, weil die reguläre Mensur ihre ehrenreinigende Funktion verloren hatte. Sie war als Erziehungsmittel zur Bestimmungsmensur weiterentwickelt worden, der sich jeder Angehörige einer Verbindung unterziehen mußte.

Zur Austragung von Ehrenstreitigkeiten mußten neue Mittel herangezogen werden. Die Studenten, aus denen sich bekanntlich die satisfaktionsfähige Gesellschaft rekrutierte, wollten sich an dem Brauch der Offiziere, die aus denselben Familien stammten und auch oft im selben Alter waren, orientieren.

[...]

Während der einschlägigen Rückzugsgefechte bildeten sich bestimmte stabilisierende Begriffe heraus. Dazu gehörte die unbedingte Satisfaktion mit der Waffe, und die bedingte Satisfaktion mit der Waffe. Bei einer Verbindung, die die bedingte Satisfaktion mit der Waffe bot, mußten im allgemeinen die neueintretenden Mitglieder verbindlich erklären, ob und gegebenenfalls mit welchen Waffen sie Satisfaktion geben wollten.

Seit ungefähr der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts musste die gewalttätige Auseinandersetzung mit (zumindest theoretisch) tödlichen Waffen erfolgen. Üblich waren Säbel und Pistole.

In studentischen Kreisen wurde diese Praxis offenbar dadurch notwendig, dass die reguläre Mensur ihre ehrenreinigende Funktion verloren hatte. Sie war als Erziehungsmittel zur Bestimmungsmensur weiterentwickelt worden, der sich jeder Angehörige einer Verbindung unterziehen musste. Zur Austragung von Ehrenstreitigkeiten mussten neue Mittel herangezogen werden. Die Studenten wollten sich an dem damals üblichen Brauch der Offiziere (die aus denselben Familien stammten und auch oft im selben Alter waren) orientieren.

[...]

Um in dieser komplizierten Situation einen Überblick zu ermöglichen bildeten sich bestimmte Begriffe heraus. Dazu gehörte die

  • Unbedingte Satisfaktion mit der Waffe, und die
  • Bedingte Satisfaktion mit der Waffe.

Bei einer Verbindung, die die "bedingte Satisfaktion mit der Waffe" bot, mussten im allgemeinen die neueintretenden Mitglieder verbindlich erklären, ob und gegebenenfalls mit welchen Waffen sie Satisfaktion geben wollten.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[4.] Yb/Fragment 181 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 14:31:48 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Satisfaktion 2005, Yb

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 181, Zeilen: 1-21
Quelle: Wikipedia Satisfaktion 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Diese Situation gestaltete sich zunehmend unbefriedigend. Doch erst nach Jahrzehnten ließ sie sich klären: Das Erlanger Verbände- und Ehrenabkommen (in Kraft seit dem 30. 6. 1921) ermöglichte es, Ehrenstreitigkeiten zwischen Mitgliedern aller studentischen Verbände auch ohne Waffe zu lösen.

Im Göttinger Mensurenprozess wurde noch 1953 festgestellt, dass die studentische Mensur straffrei sei, wenn sie nicht zur Austragung von Ehrenhändeln genutzt würde. Dies wurde gegenüber dem damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss bei einem persönlichen Treffen am 8. April 1953 von den Delegationen der maßgeblichen schlagenden Verbände (Kösener Senioren-Convents-Verband, Weinheimer Senioren- Convent, Deutsche Burschenschaft und Coburger Convent) bestätigt.

Dennoch bleibt die unbedingte Satisfaktion weiterhin eine Verpflichtung für jeden Corpsstudenten: Er hat sich bei Ehrenstreitigkeiten bedingungslos dem Spruch eines Ehrengerichts zu unterwerfen (Kösener Schiedsgerichtsordnung). Das Ehrengericht kann einen Beleidiger zum Zwecke der Satisfaktion zu Revokation (Zurücknahme), Deprekation (Abbitte) oder zusätzlich zu einem „Ausdruck des Bedauerns“ - je nach Schwere der Beleidigung - verpflichten.

Dieser Verpflichtung kann sich heute keiner mehr durch eine Bereitschaft zum Waffengang entziehen.

Diese Situation wurde zunehmend unbefriedigend und erst in den 1920er Jahren durch das Erlanger Verbände- und Ehrenabkommen geklärt, das es ermöglichte, Ehrenstreitigkeiten zwischen Mitgliedern aller studentischen Verbände - auch ohne Waffe - zu lösen. Durch diese Entwicklung war die Auffassung vom Studentenwesen als einem speziellen "Stand", der mit der Waffe verteidigt werden müsse, ad absurdum geführt. Das studentische Duell war praktisch hinfällig geworden.

Im Göttinger Mensurenprozess wurde 1953 festgestellt, dass die studentische Mensur straffrei sei, wenn sie nicht zur Austragung von Ehrenhändeln genutzt würde. Dies wurde gegenüber dem damaligen deutschen Bundespräsidenten Theodor Heuss bei einem persönlichen Treffen am 8. April 1953 von den Delegationen aller maßgeblichen mensurschlagenden Verbände (Kösener Senioren-Convents-Verband, Weinheimer Senioren-Convent, Deutsche Burschenschaft und Coburger Convent) bestätigt.

Dennoch bleibt die unbedingte Satisfaktion weiterhin eine Verpflichtung für jeden Corpsstudenten, nämlich so, dass er sich bei Ehrenstreitigkeiten bedingungslos dem Spruch eines Ehrengerichts zu unterwerfen hat ("Kösener Schiedsgerichtsordnung"). Das Ehrengericht kann einen Beleidiger zum Zwecke der Satisfaktion zu "Revokation" (Zurücknahme), zur "Deprekation" (Abbitte) oder zusätzlich zu einem "Ausdruck des Bedauerns" - je nach Schwere der Beleidigung - verpflichten. Dieser Verpflichtung kann sich heute keiner mehr durch eine Bereitschaft zum Waffengang entziehen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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