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Quelle:Yb/Wikipedia Seppuku 2005

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Titel    Seppuku
Verlag    (Wikipedia)
Datum    22. Oktober 2005
URL    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Seppuku&oldid=10186998

Literaturverz.   

nein
Fußnoten    nein
Fragmente    3


Fragmente der Quelle:
[1.] Yb/Fragment 238 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 18:52:18 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Seppuku 2005, Yb

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 238, Zeilen: 8-29
Quelle: Wikipedia Seppuku 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Zunächst zu japanischen Riten: Seppuku bezeichnet eine ritualisierte Art der männlichen Selbsttötung, die etwa ab der Mitte des 12. Jahrhunderts in Japan vor allem innerhalb der Schicht der Samurai verbreitet war und 1868 offiziell verboten wurde. Ein Verbot freilich, das nicht immer beachtet wurde.

Der geläufigere Begriff Harakiri ist ein umgangssprachlicher Ausdruck. Er beschreibt nur einen Teil des Rituals, und seine Verwendung kann in Japan sogar als Beleidigung empfunden werden.

Ein Mann, der wegen einer Pflichtverletzung sein Gesicht verloren hatte, konnte durch Seppuku die Ehre seiner Familie wiederherstellen. Beim Seppuku schnitt sich der sitzende Mann nach Entblößung des Oberkörpers mit der in Papier gewickelten und zumeist speziell für diesen Anlass aufbewahrten Klinge den Bauch ungefähr sechs Zentimeter unterhalb des Nabels in der Regel von links nach rechts mit einer abschließenden Aufwärtsführung der Klinge auf. Da der Bauchanteil der Aorta unmittelbar vor der Wirbelsäule liegt, wird sie dabei in der Regel angeschnitten oder durchtrennt, und der sofortige Blutdruckabfall hat einen Bewusstseinsverlust innerhalb kürzester Zeit zur Folge.

Nach der Ausführung der Schnitte wurde dem Mann vor oder nach der Ablage der Klinge von einem bereitstehenden Assistenten (Sekundanten) der Kopf abgeschlagen, um einen schnellen Tod herbei-[zuführen]

Seppuku (japanisch 切腹) bezeichnet eine ritualisierte Art der männlichen Selbsttötung, die etwa ab der Mitte des 12. Jahrhunderts in Japan vor allem innerhalb der Schicht der Samurai verbreitet war und 1868 offiziell verboten wurde.

Die im Deutschen und Englischen oft verwendete Bezeichnung Harakiri (von japanisch 腹切り hara „Bauch“ und kiru „schneiden“ – umgekehrte Reihenfolge der Schriftzeichen) ist ein umgangssprachlicher und herabsetzender Ausdruck, der vor allem von Europäern und Amerikanern benutzt wird. Er beschreibt nur einen Teil des Rituals, und seine Verwendung kann in Japan als Beleidigung empfunden werden.

Ein Mann, der wegen einer Pflichtverletzung das Gesicht verloren hatte, konnte durch Seppuku seine Ehre und die seiner Familie wiederherstellen. [...]

Beim Seppuku schnitt sich der im Seiza sitzende Mann nach Entblößung des Oberkörpers mit der in Papier gewickelten und zumeist speziell für diesen Anlass aufbewahrten Klinge eines Wakizashi oder Tantō den Bauch ungefähr sechs Zentimeter unterhalb des Nabels (genannt Tanden; Zentrum der Balance des menschlichen Körpers und nach religiöser Auffassung der Sitz der Seele, im Zen auch die Hauptflussader des Ki) in der Regel von links nach rechts mit einer abschließenden Aufwärtsführung der Klinge auf. Da die Bauch-Aorta (Hauptschlagader) unmittelbar vor der Wirbelsäule liegt, wird sie dabei normalerweise angeschnitten oder ganz durchtrennt. (Der sofortige Abfall des Blutdrucks sollte einen Bewußtseinsverlust innerhalb von höchstens 10 Sekunden zur Folge haben) [...]

Nach der Ausführung der Schnitte wurde ihm vor oder nach der Ablage der Klinge von einem bereitstehenden Assistenten (dem kaishaku-nin oder Sekundanten, ebenfalls einem Samurai, meistens der engste Vertraute) das Haupt mit einem Katana, oder seltener, mit einem Tachi, abgeschlagen, um einen schnellen Tod herbeizuführen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[2.] Yb/Fragment 239 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-18 18:53:44 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Seppuku 2005, Yb

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 239, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Wikipedia Seppuku 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Der Dienst war für den Sterbenden von großer Bedeutung: Ein Samurai durfte beim Seppuku weder das Gesicht verziehen noch ein Seufzen oder Stöhnen von sich geben oder gar Furcht zeigen. Sobald die persönliche Schmerzgrenze erreicht worden war, beugte er daher den Kopf leicht vor und empfing den tödlichen Hieb. Über das Verhalten der Hauptperson in den entscheidenden Momenten wurde von anwesenden Protokollanten eine schriftliche Bewertung angefertigt, die darüber entschied, ob das Ritual aufgrund korrekter Durchführung und würdevollen Verhaltens der Hauptperson und des Sekundanten als offizielles Seppuku anerkannt wurde.

Es war für den Samurai nicht verwerflich, den Kopf vor Beendigung der Technik oder bereits nach dem Einstich vorzubeugen. Entscheidend war, dass die Familie und Nahestehende bei der anschließenden Betrachtung des Hauptes keinen Schmerz im Gesichtsausdruck der getöteten Person erkennen konnten. Daher galt es oft schon als offizielles Seppuku, wenn der tödliche Hieb ausgeführt wurde, sobald die Hauptperson überhaupt erst nach der Klinge griff.

Eine wichtige Rolle spielte der Sekundant, der, um den Todeskandidaten nicht nervös zu stimmen, stets außerhalb seines Sichtfeldes stand und auf den vereinbarten Zeitpunkt wartete. Der erlösende Hieb musste mit absoluter Gewissenhaftigkeit erfolgen. Das Leiden sollte durch dessen verspätete Ausführung nicht unnötig verlängert werden. Sollte er aber verfrüht, also vor dem Vorbeugen des Kopfes angesetzt werden, bliebe die Klinge in den Halswirbeln der Hauptperson stecken und machte neben weiteren Qualen zusätzliche Hiebe nötig.

Der Sekundant musste ebenfalls darauf achten, dass der Kopf nicht völlig vom Rumpf getrennt wurde, er musste immer noch durch einen Hautlappen mit dem Körper verbunden sein. Alles andere wäre dem Kandidaten gegenüber nicht respektvoll gewesen und hätte eher an die Hinrichtung eines Kriminellen erinnert. Aufgrund all dieser Faktoren lag also eine enorme Verantwortung beim Sekundanten.

Der Dienst des kaishaku-nin war für den Sterbenden von großer Bedeutung: Ein Samurai durfte beim Seppuku weder das Gesicht verziehen noch ein Seufzen oder Stöhnen von sich geben oder Furcht in seinen Augen zeigen, dies hätte die Wiederherstellung der persönlichen Ehre verhindert. Sobald die persönliche Schmerzgrenze erreicht worden war, beugte er den Kopf daher leicht vor und empfing den tödlichen Hieb. Über das Verhalten der Hauptperson in den entscheidenden Momenten wurde von den anwesenden Protokollanten eine mal mehr, mal weniger genaue schriftliche Bewertung verfasst, die darüber entschied, ob das Ritual durch korrekte Durchführung und würdevolles Verhalten der Hauptperson und des Sekundanten als offizielles Seppuku anerkannt wurde.

Es war für den Samurai auch nicht verwerflich, den Kopf vor Beendigung der Technik oder bereits nach dem Einstich vorzubeugen. Entscheidend war, dass die Familie und Nahestehende bei der anschließenden Betrachtung des Hauptes keinen Schmerz im Gesichtsausdruck der getöteten Person erkennen konnten. Daher galt es oft schon als offizielles Seppuku, wenn der tödliche Hieb ausgeführt wurde, sobald die Hauptperson überhaupt erst nach der Klinge griff. [...]

Eine nicht weniger wichtige Rolle spielte der Sekundant, der, um diesen nicht nervös zu stimmen, stets außerhalb des Sichtfeldes des Sterbenden stand und auf den vereinbarten Zeitpunkt wartete. Der erlösende Hieb musste mit absoluter Gewissenhaftigkeit erfolgen. Das Leiden sollte durch seine verspätete Ausführung nicht unnötig verlängert werden. Sollte er aber verfrüht, also vor dem Vorbeugen des Kopfes angesetzt werden, würde sich die Klinge des kaishaku-nin in Halswirbeln und Genick der Hauptperson verfangen und neben weiteren Qualen zusätzliche Hiebe nötig machen. Der Sekundant musste ebenfalls darauf achten, dass der Kopf nicht völlig vom Rumpf getrennt wurde, er musste immer noch durch einen Hautlappen mit dem Körper verbunden sein. Alles andere wäre dem Kandidaten gegenüber nicht respektvoll gewesen und hätte eher an die Hinrichtung eines Kriminellen erinnert. Aus all diesen Faktoren berechnet, lag also eine enorme Verantwortung auf seinen Schultern.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[3.] Yb/Fragment 240 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-06-23 02:00:17 Klgn
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Seppuku 2005, Yb

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 240, Zeilen: 1-24
Quelle: Wikipedia Seppuku 2005
Seite(n): 1 (Onlinequelle), Zeilen: -
Die Zeremonie wurde über mehrere Jahrhunderte immer wieder verändert. Zu einem offiziellen Seppuku gehörten jedoch mindestens das Tragen von weißer Kleidung als Symbol für die spirituelle Reinheit, die Anwesenheit eines Shintō-Priesters und eines Protokollanten, die Einnahme einer letzten Mahlzeit und das Verfassen eines Todesgedichtes. Das Ritual wurde zumeist im Garten des eigenen Anwesens, vor dem örtlichen Shintō-Schrein (nicht auf geweihtem Boden) oder an einem speziell dafür eingerichteten Platz am Hofe eines Fürsten durchgeführt.

Für gewöhnlich wurden Samurai für ihr Seppuku eine Vorbereitungszeit zwischen zwei und sechs Monaten gewährt. Ob es Samurai gab, die in diesem Zeitraum Fluchtversuche unternahmen, ist nicht bekannt, da kein solcher Fall je dokumentiert wurde.

Mit Beginn der Meiji-Restauration im Jahr 1868 wurde Seppuku in Japan allgemein verboten. Viele Japaner hielten trotzdem den Atem an, als Kaiser Hirohito am 15. August 1945 die Kapitulation Japans im Pazifikkrieg erklärte. Diese Niederlage bedeutete für das japanische Volk den Verlust seiner Ehre, und viele befürchteten, dass der Kaiser trotz des Verbotes die Angehörigen des Militärs zum Seppuku auffordern würde.

Das bisher letzte rituelle Seppuku wurde von dem japanischen Schriftsteller Yukio Mishima ausgeführt. Am 25. November 1970 beging er in Tokio im Beisein von Journalisten ein angekündigtes Seppuku und wurde von einem Freund enthauptet1102.


1102 Zum Ganzen: Pinguet, Maurice: Der Freitod in Japan, Frankfurt a. M. 1996, S. 56-78.

Die Zeremonie um die eigentliche Selbsttötung wurde über mehrere Jahrhunderte immer wieder verändert, wobei auch geringe regionale Unterschiede entstanden. Zu einem offiziellen Seppuku mit einem kaishaku-nin gehörten jedoch mindestens das Tragen von weißer Kleidung als Symbol für die spirituelle Reinheit (welche durch das Öffnen des Bauches zum Vorschein treten sollte), die Anwesenheit eines Shintō-Priesters und eines Protokollanten, die Einnahme einer letzten Mahlzeit und das Verfassen eines Todesgedichtes (meist in Form eines Haiku). Das Ritual wurde zumeist im Garten des eigenen Anwesens, vor dem örtlichen Shintô-Schrein (jedoch außerhalb der Torii und somit nicht auf geweihtem Boden) oder an einem speziell dafür eingerichteten Platz am Hofe seines Fürsten durchgeführt. [...]

Für gewöhnlich wurde den Samurai für ihren Seppuku eine Vorbereitungszeit zwischen zwei und sechs Monaten gewährt. Ob es Samurai gab, die in diesem Zeitraum Fluchtversuche unternahmen, ist unbekannt, da kein solcher Fall je dokumentiert wurde. [...]

[...]

Mit Beginn der Meiji-Restauration im Jahr 1868 wurde Seppuku in Japan allgemein verboten. Viele Japaner hielten trotzdem den Atem an, als Kaiser Hirohito am 15. August 1945 die Kapitulation Japans im Pazifikkrieg erklärte. Diese Niederlage bedeutete für das japanische Volk den Verlust seiner Ehre, und viele befürchteten, dass der Kaiser trotz des Verbotes die Angehörigen des Militärs zum Seppuku auffordern würde, was er jedoch letztlich nicht tat. Hohe Militärs wie der Heeresminister Anami taten es jedoch freiwillig.

Das bisher letzte rituelle Seppuku wurde von dem japanischen Schriftsteller Yukio Mishima ausgeführt. Am 25. November 1970 beging er in Tokio im Beisein von Journalisten ein angekündigtes Seppuku und wurde von einem Freund enthauptet.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die angegebene Quelle wurde nicht überprüft, doch selbst wenn sich irgendwo auf den angegebenen 23 Seiten der Quelle die hier dokumentierten wörtlichen Übernahmen finden sollten, so wäre der Quellenverweis doch nicht ausreichend.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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