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Quelle:Zs/Blechinger und Pfeiffer 1997

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Angaben zur Quelle [Bearbeiten]

Autor     Doris Blechinger, Friedhelm Pfeiffer
Titel    Humankapital und technischer Fortschritt
Sammlung    Humankapital und Wissen. Grundlagen einer nachhaltigen Entwicklung
Herausgeber    Günter Clar, Julia Doré, Hans Mohr
Ort    Berlin, Heidelberg, New York
Verlag    Springer-Verlag
Jahr    1997
Seiten    255-276
Anmerkung    (mit fehlerhaften Angaben) genannt auf Seite 50: "BRECHINGER [sic] und PFEIFER weisen nach, [...]", dazu Fn. 119: "Vgl. PFEIFFER (1997): S. 255-276" sowie im Literaturverzeichnis: "BLECHNGER, D. & P. FRIEDHELM [sic] (1997)"
ISBN    3-540-63052-X
URL    http://books.google.de/books?id=0s65mUMYlz4C&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false (eingeschränkte Ansicht)

Literaturverz.   

ja
Fußnoten    ja
Fragmente    14


Fragmente der Quelle:
[1.] Zs/Fragment 114 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-19 14:37:35 Guckar
Blechinger und Pfeiffer 1997, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 114, Zeilen: 21-28
Quelle: Blechinger und Pfeiffer 1997
Seite(n): 255, 256, 257, Zeilen: 255:10-14; 256:19-20; 257:1-4
Ziel dieses Abschnitts ist es, die Interdependenz zwischen Humankapital und Innovation auf der Ebene von Unternehmen im technologischen und organisatorischen Innovationsprozess zu analysieren. Wie wichtig ist qualifiziertes Personal für die Innovationsaktivität von Unternehmen? Wie wirkt technischer Fortschritt auf die qualitative [sic] und qualitative Komponente der Beschäftigung? Aus wirtschaftspolitischer Sicht interessiert zudem die Frage, ob fehlendes Humankapital den technischen Fortschritt behindert.

Im Rahmen dieses Abschnitts werden zunächst die Aussagen der ökonomischen Theorie [zu den quantitativen und qualitativen Beschäftigungseffekten von Innovationen sowie zu den Wirkungen von Humankapital auf die wirtschaftliche Entwicklung erörtert.]

[Seite 255]

Ziel dieses Beitrages ist es, die Interdependenz zwischen technischem Fortschritt und Humankapital theoretisch und empirisch auf der Ebene von Unternehmen zu analysieren. Wie wichtig ist qualifiziertes Personal für die Innovationsaktivität von Unternehmen? Wie wirkt technischer Fortschritt auf die quantitative und qualitative Komponente der Beschäftigung?

[Seite 256]

Aus wirtschaftspolitischer Sicht interessiert zudem die Frage, ob fehlendes Humankapital den technischen Fortschritt behindert.

[Seite 257]

Dieses Kapitel erörtert zunächst die Aussagen der ökonomischen Theorie zu den quantitativen und qualitativen Beschäftigungseffekten von Innovationen sowie umgekehrt zu den Wirkungen von Humankapital auf die wirtschaftliche Entwicklung.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Zs/Fragment 115 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-19 14:25:27 Guckar
Blechinger und Pfeiffer 1997, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 1-10
Quelle: Blechinger und Pfeiffer 1997
Seite(n): 257, Zeilen: 1-12
[Im Rahmen dieses Abschnitts werden zunächst die Aussagen der ökonomischen Theorie] zu den quantitativen und qualitativen Beschäftigungseffekten von Innovationen sowie zu den Wirkungen von Humankapital auf die wirtschaftliche Entwicklung erörtert. Auf eine Übersicht ausgewählter Ergebnisse der empirischen Wirtschaftsforschung folgen eigene empirische Untersuchungen über die Bestimmungsgründe der Beschäftigung und der Qualifikationsstruktur auf der Basis von Unternehmensdaten. Zusätzlich werden die Erwartungen der Unternehmen hinsichtlich der zukünftigen Beschäftigungsentwicklung unterschiedlicher Qualifikationsgruppen untersucht. Die Frage, ob der Mangel an qualifiziertem Personal ein Engpass im Innovationswettbewerb darstellt, wird im Vergleich zu anderen Faktoren, wie z.B. dem Mangel an Finanzkapital, analysiert. Abschließend sollen wirtschaftspolitische Empfehlungen diskutiert werden. Dieses Kapitel erörtert zunächst die Aussagen der ökonomischen Theorie zu den quantitativen und qualitativen Beschäftigungseffekten von Innovationen sowie umgekehrt zu den Wirkungen von Humankapital auf die wirtschaftliche Entwicklung. Auf eine Übersicht ausgewählter Ergebnisse der empirischen Wirtschaftsforschung folgen eigene empirische Untersuchungen über die Bestimmungsgründe der Beschäftigung und der Qualifikationsstruktur auf der Basis von Unternehmensdaten. Zusätzlich werden die Erwartungen der Unternehmen hinsichtlich der zukünftigen Beschäftigungsentwicklung unterschiedlicher Qualifikationsgruppen untersucht. Die Frage, ob der Mangel an qualifiziertem Personal ein Engpaß im Innovationswettbewerb ist, wird im Vergleich zu anderen Faktoren, z.B. Mangel an Finanzkapital, analysiert. Abschließend werden wirtschaftspolitische Empfehlungen diskutiert.
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Zs/Fragment 115 13 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-19 15:42:41 Guckar
Blechinger und Pfeiffer 1997, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 115, Zeilen: 13-27
Quelle: Blechinger und Pfeiffer 1997
Seite(n): 257, Zeilen: 15-20-26-35
Eine Produktinnovation ist die erstmalige Anwendung einer neuen Technologie, die ihren Ausdruck in neuen oder verbesserten Produkten findet. Innovationen sind realisierte und am Markt eingeführte Erfindungen.352 Eine Prozessinnovation heißt radikal, wenn es der Unternehmung durch Kostensenkungen gelingt, den Preis ihres Gutes so weit herabzusetzen, dass sie eine Monopolstellung auf diesem Markt bekommt (bei freiem Marktzutritt). Ansonsten spricht man von einer inkrementalen Prozessinnovation. Die damit verbundenen Kostensenkungen sind im Ausmaß bescheidener. Die Mehrzahl der Prozessinnovationen wird im Sinne dieser Definition eher inkremental sein. Zu Produktinnovationen zählen Qualitätsverbesserungen bereits bestehender sowie die Kreation völlig neuartige Produkte (radikale Produktinnovation). Definitionsgemäß wird das Unternehmen, das ein völlig neuartiges Produkt auf den Markt bringt, zunächst eine Monopolstellung innehaben. Da viele Unternehmen mehr als ein Produkt herstellen und systematisch Forschung und Entwicklung betreiben, werden die Wirkungen der Einführung von Innovationen auf Humankapital aus ökonomischer Sicht in seinen Komponenten Beschäftigung und Qualifikation diskutiert.

352 Vgl. STONEMAN (1983) und TIROLE (1989).

Wenn Techniker, Ingenieure oder Manager neue Wege in der Produktion gehen, mit der Folge, daß ein Gut mit einer geringeren Einsatzmenge von Inputfaktoren als bisher erstellt werden kann, dann handelt es sich um eine Prozeßinnovation. Wenn gänzlich neue oder verbesserte Güter erfunden werden, handelt es sich um eine Produktinnovation.2

Eine Prozeßinnovation heißt radikal, wenn es der Unternehmung durch Kostensenkungen gelingt, den Preis ihres Gutes so weit zu herabzusetzen, daß sie eine Monopolstellung auf diesem Markt bekommt (bei freiem Marktzutritt). Ansonsten spricht man von einer inkrementalen Prozeßinnovation. Die damit verbundenen Kostensenkungen sind im Ausmaß bescheidener. Die Mehrzahl der Prozeßinnovationen wird eher inkremental im Sinne dieser Definition sein.

Zu Produktinnovationen zählen Qualitätsverbesserungen bereits bestehender sowie die Kreation völlig neuartiger Produkte (radikale Produktinnovation). Definitionsgemäß wird das Unternehmen, das ein völlig neuartiges Produkt auf den Markt bringt, zunächst eine Monopolstellung innehaben. Da viele Unternehmen mehr als ein Produkt haben und systematisch Forschung und Entwicklung (FuE) betreiben, werden Produkt- und Prozeßinnovationen vielfach gleichzeitig Vorkommen. Im folgenden werden die Wirkungen der Einführung von Innovationen auf Humankapital in seinen Komponenten Beschäftigung und Qualifikation aus ökonomischer Sicht diskutiert.


2 Diese Definitionen orientieren sich an:

Stoneman, P. (1983) The Economic Analysis of Technological Change. Oxford University Press, Oxford

Tirole, J.(l 989) The Theory of Industrial Organization. MIT Press, Cambridge, MA.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[4.] Zs/Fragment 116 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-19 15:33:38 Guckar
Blechinger und Pfeiffer 1997, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 8-10
Quelle: Blechinger und Pfeiffer 1997
Seite(n): 257, Zeilen: 36-38
[...]: die qualitativen und quantitativen Beschäftigungseffekte auf der Unternehmensebene hängen zum einen von der vorhandenen Produktionstechnologie und zum anderen von Art und Richtung des technischen Fortschritts ab. Die quantitativen und qualitativen Beschäftigungseffekte auf der Unternehmensebene hängen zum einen von der vorhandenen Produktionstechnologie und zum anderen von Art und Richtung des technischen Fortschritts ab.
Anmerkungen

(Fast) identisch ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[5.] Zs/Fragment 116 18 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-19 14:26:06 Guckar
Blechinger und Pfeiffer 1997, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 116, Zeilen: 18-23
Quelle: Blechinger und Pfeiffer 1997
Seite(n): 258, Zeilen: 13-19
Der direkte Effekt von Produktinnovationen ist eindeutig positiv. Diesem positiven Effekt wirken aber indirekte Effekte entgegen, nämlich genau dann, wenn die Produktion des neuen Gutes zu Synergieeffekten bei der Produktion anderer Güter führt oder wenn das neue Produkt aus Sicht der Konsumenten lediglich ein bereits vorhandenes Gut ersetzt. Wenn die Nachfrage komplementär zu bereits vorhandenen Produkten ist, kann der indirekte Effekt einer Produktinnovation aber auch positiv sein. Der direkte Effekt von Produktinnovationen ist dagegen eindeutig positiv. Diesem positiven Effekt wird aber durch indirekte Effekte entgegengewirkt, wenn die Produktion des neuen Gutes zu Synergie-effekten bei der Produktion anderer Güter führt, oder wenn das neue Produkt aus Sicht der Konsumenten lediglich ein bereits vorhandenes Gut ersetzt. Wenn die Nachfrage komplementär zu bereits vorhandenen Produkten ist, kann der indirekte Effekt einer Produktinnovation aber auch positiv sein.
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[6.] Zs/Fragment 117 06 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-19 18:02:41 Schumann
Blechinger und Pfeiffer 1997, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 117, Zeilen: 6-7, 8-10, 12-14, 15-17, 19-24
Quelle: Blechinger und Pfeiffer 1997
Seite(n): 258, Zeilen: 20-35
Analog zur Unterscheidung von Arbeit und Kapital kann zwischen unterschiedlich qualifizierter Arbeit differenziert werden. [Durch den technischen Fortschritt wachsen die Anforderungen an die Qualifikation der Beschäftigten.] Wenn im Zuge einer Prozessinnovation qualifizierte Arbeit relativ produktiver wird als weniger qualifizierte, sinkt das Einsatzverhältnis zuungunsten der weniger qualifizierten Arbeit. [Oftmals entstehen auch ganz neue Qualifikationsanforderungen und Aufgabenfelder, so dass partiell andere Qualifikationen von den Mitarbeitern verlangt werden.] Während theoretisch durchaus auch die umgekehrte Möglichkeit existiert, wird in der Literatur in der Regel nur der Fall des qualifikationsverbessernden Fortschritts betrachtet. [Beispielsweise erfordern neue Technologien immer weniger physische, aber immer mehr geistige Fähigkeiten.] Zur Bewältigung des schnellen technischen Wandels werden Arbeitskräfte benötigt, die in der Lage sind, flexibel und selbständig auf neue Anforderungen zu reagieren. [Das hat zur Folge, dass sich durch technologische Innovationen die Arbeitsnachfrage der Betriebe zugunsten besser qualifizierter Arbeitskräfte verschiebt.] Falls diese Fähigkeit mit zunehmendem Humankapital zunimmt, gewinnt die Hypothese eines qualifikationsvermehrenden technischen Fortschritts an Plausibilität.357 Wenn man nicht nur zwei Arten von Humankapital (qualifizierte und unqualifizierte Arbeit) unterstellt, sondern drei oder vier Qualifikationsgruppen annimmt, kann es zwischen den verschiedenen Gruppen darüber hinaus vielfältige Beziehungsmuster geben.

357 Vgl. SCHULTZ (1990) und BARTEL/SICHERMANN (1995).

Analog zur Unterscheidung zwischen Arbeit und Kapital kann eine Unterscheidung zwischen unterschiedlich qualifizierter Arbeit getroffen werden. Wenn im Zuge einer Prozeßinnovation qualifizierte Arbeit relativ produktiver wird als weniger qualifizierte, sinkt das Einsatzverhältnis zuungunsten der weniger qualifizierten Arbeit. Während theoretisch durchaus auch die umgekehrte Möglichkeit existiert, wird in der Literatur in der Regel nur der Fall des qualifikationsverbessernden Fortschritts betrachtet („skill bias“). Selbst wenn durch Rationalisierung die Nachfrage nach qualifiziertem Personal sinkt, werden zusätzliche qualifizierte Arbeitskräfte zur Bewältigung eines schnellen technischen Wandels benötigt, die in der Lage sind, flexibel und selbständig auf neue Anforderungen zu reagieren. Falls diese Fähigkeit mit zunehmendem Humankapital zunimmt, gewinnt die Hypothese eines qualifikationsvermehrenden technischen Fortschritts an Plausibilität.3 Wenn man nicht nur zwei Arten von Humankapital (qualifizierte und unqualifizierte Arbeit) unterstellt, sondern drei oder vier Qualifikationsgruppen, dann kann es zwischen den verschiedenen Gruppen vielfältige Beziehungsmuster geben.

3 Hinweise für eine Zunahme der Fähigkeit zu flexiblen und selbständigen Anpassungsfähigkeit bei steigendem Humankapital gibt es in:

Schultz, T.W. (1990) Restoring Economic Equilibrium. Basil Blackwell, Cambridge, MA.

Bartel, A. P., Sichermann, N. (1995) Technological change and the skill acquisition of young workers. NBER Working Paper 5107

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[7.] Zs/Fragment 130 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-19 14:45:26 Guckar
Blechinger und Pfeiffer 1997, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 130, Zeilen: 14-21
Quelle: Blechinger und Pfeiffer 1997
Seite(n): 263, Zeilen: 26-33
3.4 Empirische Analysen von Humankapital und Innovation

Die nachfolgende Untersuchung basiert auf Daten des Innovationspanels aus der Provinz Shandong. Die Unternehmensbefragung wurde 2005/2006 durchgeführt. Ziel war es, die Innovationsaktivitäten der regionalen Wirtschaft in der VR China repräsentativ zu erfassen. Entsprechend wurden insbesondere Innovations- und F&E-Aufwendungen - als Indikatoren zur Messung von Produkt- und Prozessinnovationen -, wirtschaftliche Effekte von Innovationen und Innovationshemmnisse sowie Angaben zur Qualifikationsstruktur und zur Qualifizierung erhoben.

4 Empirische Analysen von Humankapital und technischem Fortschritt

Diese Untersuchung basiert auf den Daten des Mannheimer Innovationspanel (MIP). Diese Unternehmensbefragung wird seit 1993 jährlich durchgeführt. Ziel des MIP ist es, die Innovationsaktivitäten der deutschen Wirtschaft repräsentativ zu erfassen.19 Deswegen werden insbesondere die Innovations- und FuE-Aufwendungen, Indikatoren von Produkt- und Prozeßinnovationen, wirtschaftliche Effekte von Innovationen und Innovationshemmnisse sowie Angaben zur Qualifikationsstruktur und zur Qualifizierung erhoben.


19 Ausführlicher in Felder, J., Harhoff, D., Licht, G., Nerlinger, E., Stahl, H. (1994) Innovationsverhalten der deutschen Wirtschaft. ZEW Dokumentation, 94-06

Anmerkungen

Ohne Hinweise auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[8.] Zs/Fragment 131 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-19 18:07:32 Schumann
Blechinger und Pfeiffer 1997, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 131, Zeilen: 1-5, 8-28
Quelle: Blechinger und Pfeiffer 1997
Seite(n): 263, 264, Zeilen: 263:37-39; 264:1-2.5-11.14-22
3.4.1 Innovation in der Provinz Shandong

Eine Unternehmung wird als innovativ eingestuft, wenn sie nach eigenen Angaben zum Befragungszeitpunkt in den Jahren 2004-2006 Produkt- oder Prozessinnovationen durchgeführt hat. Bei der Befragung erhielten die Unternehmen jeweils eine Definition von Produkt- bzw. Prozessinnovation.

[Im Jahr 2006 lag der Anteil der innovativen Unternehmen im Produzierenden Gewerbe in der Provinz Shandong mit 30,3 % über dem Jahr 2005 mit 19,5% und dem Jahr 2004 mit 14,5%.] Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat die Innovationsaktivität im Produzierenden Gewerbe wohl auch als Folge des Wachstums zugenommen.393 Die Mehrheit der innovativen Unternehmen hat zu drei Zeitpunkten sowohl Produkt- als auch Prozessinnovationen durchgeführt. Der Anteil der Unternehmen, die nur Produkt- oder Prozessinnovationen durchgeführt haben, hat dabei zugenommen.

Ein Indikator für die Intensität der Innovationstätigkeit sind die F&E-Ausgaben einer Unternehmung. Unternehmen, deren F&E-Ausgaben am Umsatz weniger als 2,5% ausmachen, werden als nicht-intensiv hinsichtlich ihres Technikeinsatzes bzw. ihrer Innovationstätigkeit eingestuft, zwischen 2,5% und 3,6% wird der Einsatz höherwertiger Technik - und damit eine höhere Innovationstätigkeit - angenommen, bei einem Anteil von mehr als 3,6% F&E-Ausgaben am Umsatz wird der Einsatz von Spitzentechnologie unterstellt. Die Untersuchung zeigt, dass der Anteil F&E-intensiver Unternehmen im Bereich der höherwertigen Technik gestiegen ist, während der Anteil im Bereich der Spitzentechnologie in etwa gleich geblieben ist.394 Generell nimmt die Innovationsaktivität mit der Unternehmensgröße zu. Die F&E-Intensität in den innovativen Großunternehmen liegt aber über jener in den innovativen kleinen und mittleren Unternehmen.395 Kleine und mittlere Unternehmen haben in den letzten Jahren Teile ihrer F&E-Kapazitäten abgebaut; hinzu kommen erste Tendenzen, die ein Outsourcing von F&E in Richtung universitärer und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen erkennen lassen.

Zusammengefasst gilt, dass im Produzierenden Gewerbe der Anteil innovativer Unter[nehmen zwischen 2004 und 2006 gestiegen ist.]


393 Vgl. http://dic.ipr.gov.cn/ipr/doc/info/Article.jsp?a_no=22213&col_no=10&dir=200610 .

394 Vgl. http://dic.ipr.gov.cn/ipr/doc/info/Article.jsp?a_no=22213&col_no=10&dir=200610 .

395 Berichtstattung [sic] zur technologischen leistungsfähigkeit [sic] in der Provinz Shandong (2006).

[Seite 263]

4.1 Innovationen in Baden-Württemberg und Westdeutschland

Eine Unternehmung wird als innovativ eingestuft, wenn sie nach eigenen Angaben zum Befragungszeitpunkt in den vergangenen 3 Jahren Produkt- und/oder Pro-

[Seite 264]

zeßinnovationen durchgeführt hat. Bei der Befragung erhalten die Unternehmen jeweils eine Definition von Produkt- bzw. Prozeßinnovationen.20

[...] In Baden-Württemberg liegt im Jahre 1994 der Anteil der Unternehmen, die im Zeitraum 1991-1993 innovativ waren, mit 55% über dem Bundesdurchschnitt von 48%. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat die Innovationsaktivität im Produzierenden Gewerbe wohl auch als Folge der Rezession 1992/93 nachgelassen.

Die Mehrheit der innovativen Unternehmen hat zu beiden Zeitpunkten sowohl Produkt- als auch Prozeßinnovationen durchgeführt. [...] Der Anteil der Unternehmen mit beiden Arten von Innovationen hat dabei leicht zugenommen.

Ein Indikator für die Intensität der Innovationstätigkeit sind die FuE-Ausgaben einer Firma. In Abbildung 3 ist der Prozentsatz der Unternehmen abgebildet, deren FuE-Ausgaben am Umsatz weniger als 3,5% (nicht FuE intensive Technik), zwischen 3,5% und 8% (höherwertige Technik) bzw. mehr als 8% (Spitzentechnik) betragen. Der Anteil FuE-intensiver Unternehmen ist im Bereich der höherwertigen Technik gestiegen und im Bereich der Spitzentechnik etwa gleichgeblieben.

Generell nimmt die Innovationsaktivität mit der Unternehmensgröße zu. Die FuE-Intensität in den innovativen kleinen und mittleren Unternehmen liegt aber über derjenigen in den innovativen großen Unternehmen.21 Großunternehmen haben in den letzten Jahren Teile ihrer FuE-Kapazitäten abgebaut; hinzu kommen erste Tendenzen, die ein Outsourcing von FuE aus Großbetrieben in Richtung universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen erkennen lassen.22 Zusammenfassend zeigt der Abschnitt, daß im Produzierenden Gewerbe der Anteil innovativer Unternehmen zwischen 1993 und 1994 gesunken ist.


20 Im MIP-Fragebogen heißt es: „Produktinnovationen sind neue oder verbesserte Produkte bzw. Dienstleistungen aus der Sicht Ihres Unternehmens. Keine Produktinnovationen sind rein ästhetische Modifikationen von Produkten (z.B. Farbgebung, Styling). Auch Produktvariationen, z.B. aufgrund von Kundenspezifikationen, bei denen das Produkt hinsichtlich seiner technischen Grundzüge und Verwendungseigenschaften weitgehend unverändert bleibt, sollten nicht als Produktinnovationen betrachtet werden.“ „Prozeßinnovationen beziehen sich auf den untemehmensintemen Einsatz neuer oder verbesserter Fertigungs-/Verfahrenstechniken (incl. Automation) und/oder Fertigungsorganisationen. Von Ihnen neu entwickelte Produktionsprozesse, die an andere Unternehmen/Geschäftsbereiche verkauft werden, werden hier als Produktinnova- tionen [sic] angesehen.“

21 Harhoff, D., Licht, G. (1996) (Hg.) Das Innovationsverhalten von kleinen und mittleren Unternehmen. Ergebnisse des Mannheimer Innovationspanels. Schriftenreihe des ZEW 8. Nomos, Baden-Baden

22 Berichterstattung zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands (1995) NIW, DIW, FISI, ZEW, Hannover/Berlin/ Karlsruhe/Mannheim.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Hier wird - wie auch die folgenden Seiten zeigen werden - mehr als nur ein "Formulierungsrahmen" übernommen.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[9.] Zs/Fragment 132 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-19 14:27:37 Guckar
Blechinger und Pfeiffer 1997, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 132, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Blechinger und Pfeiffer 1997
Seite(n): 264, 267-268, Zeilen: 264:29-32; 267:14-20 - 268:1-11
[Zusammengefasst gilt, dass im Produzierenden Gewerbe der Anteil innovativer Unter]nehmen zwischen 2004 und 2006 gestiegen ist. Innovative Unternehmen haben jedoch ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten etwas erhöht. Dies gilt insbesondere für Großunternehmen.

3.4.2 Innovation und Qualifikationsstruktur

In Tabelle 3.02 werden Beschäftigte nun in vier Gruppen unterteilt, deren Qualifikationsniveau man relativ eindeutig ordnen kann: (1) Ingenieure, Wissenschaftler und hochqualifizierte Techniker, (2) Techniker und Meister, (3) Facharbeiter sowie (4) sonstiges Personal. Der jeweilige Anteil einer Gruppe an den Beschäftigten im Bereich Produktion bzw. Erstellung von Dienstleistungen wird in der Tabelle getrennt für innovative und nicht-innovative Unternehmen in der Provinz Shandong ausgewiesen. Sowohl in innovativen als auch in nicht-innovativen Unternehmen sind Facharbeiter und sonstiges Personal die dominierenden Beschäftigtengruppen. Mit 85% ist ihr Anteil in der Produktion und der Erstellung von Dienstleistungen in den nicht-innovativen Unternehmen geringfügig höher als in innovativen Unternehmen. Mit 4% ist der Anteil von Wissenschaftlern, Ingenieuren und hochqualifizierten Technikern in innovativen Unternehmen über dreimal so hoch wie in den nicht-innovativen Unternehmen. Die Anteile der Techniker und Meister weisen dagegen keine innovationsspezifischen Besonderheiten auf und liegen etwa bei 10%.

[Seite 264]

Zusammenfassend zeigt der Abschnitt, daß im Produzierenden Gewerbe der Anteil innovativer Unternehmen zwischen 1993 und 1994 gesunken ist. Innovative Unternehmen haben jedoch ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten etwas erhöht. Dies gilt insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen.

[Seite 267]

4.3 Innovation und Qualifikationsstruktur

In der dritten Erhebung des MIP werden Beschäftigte in vier Gruppen unterteilt, deren Qualifikationsniveau man relativ eindeutig ordnen kann:

- Ingenieure, Wissenschaftler und hochqualifizierte Techniker
- Techniker, Meister
- Facharbeiter
- Sonstiges Personal.

[Seite 268]

Der jeweilige Anteil jeder Gruppe an den Beschäftigten im Bereich Produktion/Erstellung von Dienstleistungen wird in Tabelle 2 getrennt für innovative und nicht-innovative Unternehmen in Westdeutschland ausgewiesen.

Sowohl in innovativen als auch in nicht-innovativen Unternehmen sind Facharbeiter und sonstiges Personal die dominierende Beschäftigungsgruppe. Mit 85% ist deren Anteil in der Produktion und der Erstellung von Dienstleistungen in den nicht-innovativen Unternehmen geringfügig höher als in innovativen Unternehmen (83%). Mit 7% ist der Anteil von Wissenschaftlern, Ingenieuren und hochqualifizierten Technikern in innovativen Unternehmen fast doppelt so hoch wie in den nicht-innovativen Unternehmen. Die Anteile von Techniker und Meister weisen keine innovationsspezifischen Besonderheiten auf und liegen etwa bei 10%.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[10.] Zs/Fragment 133 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-19 14:47:30 Guckar
Blechinger und Pfeiffer 1997, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 133, Zeilen: Tabelle 3.02, 1-15
Quelle: Blechinger und Pfeiffer 1997
Seite(n): 267, 268, 269, Zeilen: 267:Tabelle 2; 268:12-18; 269:11-21
Tab. 3.02 Aufteilung der Beschäftigung nach Qualifikation in innovativen und nicht-innovativen Unternehmen des Produzierenden Gewerbes

Beschäftigungsgruppe

Durchschnittlicher Anteil an den Beschäftigten in Unternehmen

Unternehmenstyp

innovativ (45%)

nicht-innovativ (55%)

Produktion/Erstellung von Diestleistungen [sic]

Ingenieure, Wissenschaftler

4%

0,98%

Techniker, Meister

8%

10%

Facharbeiter

38%

44%

Sonstiges Personal

40%

45%

F&E-Abteilungen (20% der innovativen Unternehmen, 11% der Stichprobe)

Ingenieure, Wissenschaftler

34%

---

Techniker, Meister

28%

---

Facharbeiter

20%

---

Sonstiges Personal

18%

---


Die Ergebnisse zeigen, dass innovative Unternehmen in der Tat mehr hochqualifizierte Arbeitskräfte beschäftigen. Dies hängt weniger von den im technischen Wandel geänderten Produktionsmöglichkeiten ab, als vielmehr von der Produktion des Wissens selbst. Dieses Wissen wird systematisch in den F&E-Abteilungen erzeugt und dabei werden überdurchschnittlich viele hochqualifizierte Ingenieure, Wissenschaftler und Praktiker benötigt. Facharbeiter und sonstiges Personal stellen lediglich 44% der F&E-Beschäftigten.

Unternehmen, in denen anteilig mehr Wissenschaftler tätig sind, beschäftigen also auch anteilig mehr Techniker und in geringerem Maße mehr Facharbeiter. Dagegen sinkt der Anteil des sonstigen Personals, d.h. hoch- und mittelqualifizierte Arbeit haben in der Industrie eine komplementäre Beziehung zueinander. Die hohe negative Korrelation zwischen Facharbeitern und sonstigem Personal zeigt, dass es eine substitutive Beziehung zwischen wenig qualifiziertem Personal und Fachpersonal gibt. In den Unternehmen mit Spitzentechnologie ist der negative Wert der Korrelation zwischen Wissenschaftlern und sonstigem Personal sowie zwischen Technikern und sonstigem Personal [am höchsten.]

[Seite 267]

Tabelle 2: Aufteilung der Beschäftigten nach Qualifikation in innovativen und nichtinnovativen Unternehmen des Produzierenden Gewerbes

Beschäftigungsgruppen

Durchschnittlicher Anteil an den Beschäftigten in Unternehmen (Westdeutschland)

Unternehmenstyp

innovativ (48%)a

nicht-innovative (52%)

Produktion/Erstellung von Dienstleistungen

Ingenieure, Wissenschaftler

7%

4%

Techniker, Meister

10%

11%

Facharbeiter

41%

44%

Sonstiges Personal

42%

42%

F&E-Abteilungen (23% der innovativen Unternehmen, 11% der Stichprobe)

Ingenieure, Wissenschaftler

36%

---

Techniker, Meister

20%

---

Facharbeiter

25%

---

Sonstiges Personal

19%

---

Quelle: MIP, ZEW; eigene Berechnungen mit Hochrechnungsfaktoren; a ein Unternehmen wird als innovativ bezeichnet, wenn es in den letzten drei Jahren Produkt- oder Prozeßinnovationen durchgeführt hat.

[Seite 268]

Die Ergebnisse zeigen, daß innovative Unternehmen in der Tat mehr hochqualifizierte Arbeitskräfte beschäftigen. Dies hängt weniger von den im technischen Wandel geänderten Produktionsmöglichkeiten ab, als vielmehr von der Produktion des Wissens selbst. Dieses Wissen wird systematisch in den FuE-Abteilungen erzeugt und dabei werden überdurchschnittlich viele hochqualifizierte Ingenieure, Wissenschaftler und Praktiker benötigt. Facharbeiter und sonstiges Personal stellen lediglich 44% der FuE-Beschäftigten.

[Seite 269]

Unternehmen, in denen anteilig mehr Wissenschaftler tätig sind, beschäftigen also auch anteilig mehr Techniker und in geringerem Maße mehr Facharbeiter. Dagegen sinkt der Anteil des sonstigen Personals. Das heißt, daß hoch- und mittel qualifizierte Arbeit in der Industrie eine komplementäre Beziehung zueinander haben. Vor allem die hohe negative Korrelation zwischen Facharbeitern und sonstigem Personal zeigt aber auch, daß es eine substitutive Beziehung zwischen wenig qualifiziertem Personal und Fachpersonal gibt. In den Unternehmen, die zur Spitzentechnik zählen, ist der negative Wert der Korrelation zwischen Wissenschaftlern und sonstigem Personal und zwischen Technikern und sonstigem Personal am höchsten.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Die von Zs angegebenen Prozentzahlen für die chinesische Provinz Shandong für das Jahr 2005 unterscheiden sich nur unwesentlich von denen in Baden-Württemberg in den Neunzigern.

Bei Zs addieren sich die Beschäftigungsanteile im Bereich "Produktion/Erstellung von Diestleistungen" nur zu 90%. Zudem ergeben bei ihm 20% des Anteils 45% der innovativen Unternehmen an der gesamten Stichprobe nicht, wie es rechnerisch korrekt wäre, 9% sondern wie in der ungenannt bleibenden Vorlage 11%.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[11.] Zs/Fragment 134 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-19 14:26:51 Guckar
Blechinger und Pfeiffer 1997, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 134, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Blechinger und Pfeiffer 1997
Seite(n): 269-270, Zeilen: 269:20-31 - 270:1-18
Das bestätigt die qualifikationsvermehrende Natur des technischen Fortschritts.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich die Arbeitsnachfrage der Industrie nach hoch- und mittelqualifiziertem Personal tendenziell ergänzt. Außerdem gibt es offensichtlich eine enge Substitutionsbeziehung zwischen Fachpersonal und sonstigem Personal. Diese Ergebnisse gelten für die derzeitige Lohnstruktur und sind damit nicht ausschließlich technologisch bestimmt.

3.4.3 Erwartete Beschäftigung in verschiedenen Qualifikationsgruppen

Auch für die nähere Zukunft gehen viele Unternehmen von einem höheren Bedarf an qualifizierten und hochqualifizierten Arbeitskräften aus. In Tabelle 3.03 wird zwischen den Unternehmen unterschieden, die eine „Zunahme“, „keine Veränderung“ bzw. eine „Abnahme“ an Personal und unterschiedlicher Qualifikation erwarten.

Nur 5% der untersuchten Unternehmen erwarten eine Abnahme der Beschäftigten in den Bereichen Ingenieure/Wissenschaftler und hochqualifizierte Technik bis 2010. Dagegen erwarten 24% eine Abnahme des sonstigen Personals. Mit Ausnahme dieser Gruppe von Arbeitskräften erwarten mehr Unternehmen eine Beschäftigungszunahme als einen Abbau. Dabei gehen 32% von einer Zunahme der Facharbeiter aus. In den Unternehmen, die ihre Innovationsaktivitäten in einer F&E-Abteilung organisiert haben, ist dieser Trend eher noch stärker ausgeprägt (Tabelle 3.04). 43% der Unternehmen erwarten hier eine Zunahme bei Wissenschaftlern und hochqualifizierten Technikern, nur 3% eine Abnahme. Dagegen erwarten mit 20% etwa dreimal so viele Unternehmen eine Abnahme für das sonstige Personal und keine Zunahme.

Insgesamt zeigt sich, dass in der Provinz Shandong Unternehmen des Produzierenden Gewerbes auch in Zukunft tendenziell die Nachfrage nach qualifizierten und hochqualifizierten Arbeitskräften erhöhen werden. Demgegenüber wird die Nachfrage nach sonstigem Personal eher stagnieren. Angesichts dieser Ergebnisse stellt sich die Frage, ob fehlendes Humankapital bereits in den vergangenen Jahren ein Hemmnis für die wirtschaftliche Entwicklung in der Provinz Shandong darstellte.

[Seite 269]

Das bestätigt die qualifikationsvermehrende Natur des technischen Fortschritts.

Zusammenfassend zeigen die Analysen des Abschnitts, daß sich die Arbeitsnachfrage der Industrie nach hoch- und mittel qualifiziertem Personal tendenziell ergänzt. Außerdem gibt es offensichtlich eine enge Substitutionsbeziehung zwischen Fachpersonal und sonstigem Personal. Diese Ergebnisse gelten für die derzeitige Lohnstruktur, und sind damit nicht ausschließlich technologisch bestimmt.

4.4 Erwartete Beschäftigung in verschiedenen Qualifikationsgruppen

Auch für die nähere Zukunft gehen viele Unternehmen von einem höheren Bedarf an qualifizierten und hochqualifizierten Arbeitskräften aus. In Tabelle 4 wird zwischen den Unternehmen unterschieden, die eine „Zunahme“, „keine Veränderung“ bzw. eine „Abnahme“ an Personal unterschiedlicher Qualifikation erwarten.

[Seite 270]

In den untersuchten Unternehmen erwarten nur 5% eine Abnahme der beschäftigten Ingenieure/Wissenschaftler und hochqualifizierten Techniker bis 1997. 24% erwarten dagegen eine Abnahme des sonstigen Personals. Mit Ausnahme dieser Gruppe von Arbeitskräften erwarten mehr Unternehmen eine Beschäftigungszunahme als einen Abbau. Dies zeigt die gegenüber der Rezession 1992/93 deutlich verbesserte Konjunkturlage im Jahre 1995. Dabei gehen 32% von einer Zunahme der Facharbeiter aus. In den Unternehmen, die ihre Innovationsaktivitäten in einer FuE-Abteilung organisiert haben, ist dieser Trend eher noch stärker ausgeprägt (Tabelle 5). 43% der Unternehmen erwarten hier eine Zunahme bei Wissenschaftlern und hochqualifizierten Technikern, nur 3% eine Abnahme. Dagegen erwarten mit 10% etwa dreimal so viele Unternehmen eine Abnahme statt einer Zunahme für das sonstige Personal.

Insgesamt zeigt sich, daß westdeutsche bzw. baden-württembergische Unternehmen des Produzierenden Gewerbes auch in Zukunft tendenziell die Nachfrage nach qualifizierten und hochqualifizierten Arbeitskräften erhöhen. Demgegenüber wird die Nachfrage nach sonstigem Personal eher stagnieren. Angesichts dieser Ergebnisse stellt sich die Frage, ob fehlendes Humankapital ein Hemmnis für die wirtschaftliche Entwicklung in den neunziger Jahren darstellt.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[12.] Zs/Fragment 135 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-19 14:42:32 Guckar
Blechinger und Pfeiffer 1997, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 135, Zeilen: Tabellen 3.03, 3.04; 1-3
Quelle: Blechinger und Pfeiffer 1997
Seite(n): 269, 270, Zeilen: 269:Tabelle 4; 270:Tabelle 5, 19.21-24
Tab. 3.03 Erwartete Beschäftigungsentwicklung (2005 bis 2010) nach Qualifikationsgruppen im Bereich Produktion/Erstellung von Dienstleistungen in Unternehmen der Provinz Shandong im Jahr 2005 (in Prozent aller Unternehmen)

Qualifikationsgruppe

Abnahme

keine Veränderung

Zunahme

Ingenieure, Wissenschaftler

5%

69%

26%

Techniker, Meister

8%

72%

20%

Facharbeiter

15%

52%

32%

Sonstiges Personal

24%

53%

23%

Quelle: Berichtstattung [sic] der Untersuchung in der Tendenz für Personalnachfarage [sic] in der Provinz Shandong (2005)

Tab. 3.04 Erwartete Beschäftigungsentwicklung (2005 bis 2010) nach Qualifikationsgruppen im Bereich Produktion/Erstellung von Dienstleistungen in Unternehmen der Provinz Shandong im Jahr 2005 (in Prozent aller Unternehmen)

Qualifikationsgruppe

Abnahme

keine Veränderung

Zunahme

Ingenieure, Wissenschaftler

3%

54%

43%

Techniker, Meister

5%

61%

34%

Facharbeiter

7%

71%

22%

Sonstiges Personal

10%

85%

5%

Quelle: Berichterstattung der Untersuchung in der Tendenz für Personalnachfrage in der Provinz Shandong (2005)

3.4.4 Humankapital als Engpass im Innovationsprozess

In diesem Abschnitt wird die Bedeutung des Faktors „Mangel an geeignetem Fachpersonal für Innovation“ als Innovationshemmnis in Relation zu sieben weiteren, meinem [Erachten nach besonders wichtigen Faktoren abgeschätzt.]

[Seite 269]

Tabelle 4: Erwartete Beschäftigungsentwicklung (1995 bis 1997) nach Qualifikationsgruppen im Bereich Produktion/Erstellung von Dienstleistungen in westdeutschen Unternehmen im Jahre 1995 (in Prozent aller Unternehmen)

Qualifikationsgruppe

Abnahme

keine Veränderung

Zunahme

Ingenieure, Wissenschaftler

5%

69%

26%

Techniker, Meister

8%

72%

20%

Facharbeiter

15%

52%

32%

sonstiges Personal

24%

53%

23%

Quelle: MIP, ZEW; eigene Berechnungen mit Hochrechnungsfaktoren.

[Seite 270]

Tabelle 5: Erwartete Beschäftigungsentwicklung (1995 bis 1997) nach Qualifikationsgruppen in FuE-Abteilungen in westdeutschen Unternehmen im Jahre 1995 (in Prozent aller Unternehmen)

Qualifikationsgruppe

Abnahme

keine Veränderung

Zunahme

Ingenieure, Wissenschaftler

3%

54%

43%

Techniker, Meister

5%

75%

20%

Facharbeiter

7%

80%

13%

sonstiges Personal

10%

86%

4%

Quelle: MIP, ZEW; eigene Berechnungen mit Hochrechnungsfaktoren.

4.5 Humankapital als Engpaß im Innovationsprozeß

[...] In diesem Abschnitt wird die Bedeutung des Faktors „Mangel an geeignetem Fachpersonal für Innovationsprojekte“ als Innovationshemmnis in Relation zu sieben weiteren, unserer Ansicht nach besonders wichtigen Faktoren abgeschätzt.25


25 Tiefergehende Untersuchungen finden sich in Felder et al. (1994), Anmerkung 19

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Aufbau der Tabellen und die angegebenen Prozentzahlen in der ersten sowie in weiten Teilen der zweiten Tabelle sind identisch, obwohl die Tabellen bei Blechinger und Pfeiffer sich auf westdeutsche Unternehmen im Jahr 1995, die bei Zs sich - angeblich - auf Unternehmen der Provinz Shandong im Jahr 2005 beziehen. (Zudem hat Zs beide Tabellen mit derselben Legende versehen.)

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[13.] Zs/Fragment 136 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-19 14:41:06 Guckar
Blechinger und Pfeiffer 1997, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 136, Zeilen: 1-7, Tabelle 3.05, 8-14
Quelle: Blechinger und Pfeiffer 1997
Seite(n): 270, Zeilen: 270:21-30 - 271:Tabelle 6. 1-8
[In diesem Abschnitt wird die Bedeutung des Faktors „Mangel an geeignetem Fachpersonal für Innovation“ als Innovationshemmnis in Relation zu sieben weiteren, meinem] Erachten nach besonders wichtigen Faktoren abgeschätzt. Tabelle 3.04 gibt eine Übersicht über die Bedeutung unterschiedlicher Faktoren.

Für 34% der Unternehmen ist der Mangel an Fachpersonal ein bedeutendes Innovationshemmnis. Fast doppelt so viele Unternehmen sehen aber in anderen Faktoren entscheidende Hindernisse für Innovationen: fehlendes Eigenkapital, lange Amortisationsdauer, hohe Kosten und hohes Risiko. Diese Faktoren sind eng miteinander verwoben.

Tab. 3.05 Innovationshemmnisse Untenehmen [sic] in der Provinz Shandong (2004-2006)

Faktor/Bedeutung

gering/sehr gering

mittel

groß/sehr groß

Mangel an geeignetem Fachpersonal

41%

25%

34%

Hohes Risiko im Hinblick auf die Durchchführbarkeit [sic]

21%

19%

60%

Hohe Kosten

17%

22%

61%

Lange Amortisationsdauer

23%

33%

44%

Fehlendes Eingenkapital [sic] zur Durchführung

31%

20%

49%

Mangel an technischer Ausstattung

60%

28%

12%

Gesetzgebung, rechtliche Regelungen bei Innovation

69%

20%

11%

Quelle: Berichtstattung der Untersuchung in der Tendenz für Personalsnachfarage in der Provinz Shandong

Dem Mangel an geeignetem Fachpersonal kommt damit eine mittlere Bedeutung als Hemmnis für Innovation zu. Fachpersonal hat nicht für alle Unternehmenstypen die gleiche Bedeutung. In Tabelle 3.05 sind die Antworten nach Größe und Innovationstyp dargestellt. Dabei fällt zunächst auf, dass geeignetes Fachpersonal für einen größeren Prozentsatz von KMU ein Innovationshemmnis darstellt, als es für Großunternehmen der Fall ist (hier: 32% zu 25%). Ferner sehen darin deutlich mehr nicht-innovative als innovative KMU ein bedeutendes Problem (hier: 45% zu 23%).

In diesem Abschnitt wird die Bedeutung des Faktors „Mangel an geeignetem Fachpersonal für Innovationsprojekte“ als Innovationshemmnis in Relation zu sieben weiteren, unserer Ansicht nach besonders wichtigen Faktoren abgeschätzt.25 Tabelle 6 gibt eine Übersicht über die Bedeutung unterschiedlicher Faktoren.

Für 28% der Unternehmen ist der Mangel an Fachpersonal ein bedeutendes Innovationshemmnis. Fast doppelt so viele Unternehmen sehen aber in anderen Faktoren entscheidende Hindernisse für Innovationen: fehlendes Eigenkapital, lange Amortisationsdauer, hohe Kosten und hohes Risiko. Diese Faktoren sind eng miteinander verwoben.

[Seite 271]

Tabelle 6: Innovationshemmnisse westdeutscher Unternehmen (1992 - 1994)

Faktor/Bedeutung

gering/sehr gering

mittel

groß/sehr groß

Mangel an geeignetem Fachpersonal

46%

26%

28%

hohes Risiko im Hinblick auf die Durchführbarkeit

27%

25%

48%

Hohe Kosten

20%

23%

57%

Lange Amortisationsdauer

26%

25%

48%

Fehlendes Eigenkapital zur Durchführung

37%

17%

45%

Mangel an technischer Ausstattung

52%

27%

21%

Gesetzgebung, rechtliche Regelungen bei Innovation

51%

19%

30%

Quelle: MIP, ZEW; ausgewählte Faktoren, die Innovationen beeinflussen; eigene Berechnungen mit Hochrechnungsfaktoren.

Dem Mangel an geeignetem Fachpersonal kommt damit eine mittlere Bedeutung als Hemmnis für Innovationsprojekte zu. Fachpersonal hat nicht für alle Unternehmenstypen die gleiche Bedeutung. In Tabelle 7 sind die Antworten nach Größe und Innovationstyp dargestellt. Dabei fällt zunächst auf, daß geeignetes Fachpersonal für einen größeren Prozentsatz von KMU ein Innovationshemmnis darstellt, als es für GU der Fall ist (29% zu 22%). Ferner sehen darin deutlich mehr nicht-innovative als innovative KMU ein bedeutendes Problem (36% zu 23%).


25 Tiefergehende Untersuchungen finden sich in Felder et al. (1994), Anmerkung 19

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[14.] Zs/Fragment 137 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-19 14:38:21 Guckar
Blechinger und Pfeiffer 1997, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zs

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 137, Zeilen: 1-15
Quelle: Blechinger und Pfeiffer 1997
Seite(n): 271-272, Zeilen: 271:8-13 - 272:1-12; Tabelle 7
[Das ist verständlich, da] innovative Unternehmen bereits erfolgreich Innovationsaktivitäten durchgeführt und dazu offensichtlich auch das entsprechende Personal gefunden haben.

Die Einschätzung der Unternehmen bezüglich des Mangels an Fachpersonal bedarf einer kritischen Würdigung. Aus empirischen Einkommensstudien ist bekannt, dass die Löhne unabhängig vom Humankapital mit der Unternehmensgröße steigen und dass es ein zusätzliches (positives) Lohndifferential zwischen innovativen und nicht-innovativen Unternehmen sowie zwischen neugegründeten und etablierten Unternehmen gibt. Da KMU niedrigere Löhne für Arbeitnehmer mit gleichem Humankapital zahlen, kann dies zumindest einen Teil ihrer Rekrutierungsprobleme im Vergleich zu den Großunternehmen erklären. Diese Interpretation wird dadurch gestützt, dass innovative KMU deutlich seltener den Mangel geeigneten Fachpersonals als ein Innovationshemmnis sehen.

Tab. 3.06: Mangel an geeignetem Fachpersonal als Innovationshemmnis nach Unternehmensgröße und Innovationstyp

Nach Größe

KMU: Betriebsgröße <3000

GU: Betriebsgröße >3000

sehr gering/gering

41%

51%

mittel

27%

24%

groß/sehr groß

32%

25%

nach Typa

nicht-Innovativ [sic]

innovativ

nicht-innovativ

innovativ

gering/sehr gerung [sic]a

31%

52%

52%

54%

mittela

24%

24%

30%

24%

groß/sehr großa

45%

24%

18%

22%

(Quelle: Berichterstattung der Untersuchung in der Tendenz für Personalnachfrage in der Provinz Shandong


Trotz dieser Einschränkung sollten die Antworten der Unternehmen von der Bildungs- und Industriepolitik ernst genommen werden. Wenn Unternehmen die für sie notwendigen Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt trotz hoher Arbeitslosigkeit nicht finden, müssen sie diese über Qualifizierungsmaßnahmen selbst bereitstellen.

[Seite 271]

Das ist verständlich, da innovative Unternehmen bereits erfolgreich Innovationsaktivitäten durchgeführt und dazu offensichtlich auch das Personal gefunden haben.

Tabelle 7: Mangel an geeignetem Fachpersonal als Innovationshemmnis nach Unternehmensgröße und Innovationstyp

Bedeutung prozentualer Anteil der Unternehmen (im Bundesgebiet West)

nach Größe

KMU: Betriebsgröße <500

GU: Betriebsgröße >=500

sehr gering/gering

45%

52%

mittel

26%

26%

groß/sehr groß

29%

22%

nach Typa

nicht-innovativ

innovativ

nicht-innovativ

innovativ

gering/ sehr geringa

39%

50%

50%

52%

mittela

25%

27%

31%

26%

groß/sehr großa

36%

24%

18%

22%

Quelle: MIP, ZEW; eigene Berechnungen mit Hochrechnungsfaktoren; “ Ein Unternehmen wird hier als innovativ bezeichnet, wenn es zwischen 1992 und 1994 Produkt- oder Prozeßinnovationen durchgeführt hat.

Die Einschätzung der Unternehmen bezüglich des Mangels an Fachpersonal bedarf einer kritischen Würdigung. Aus empirischen Einkommensstudien ist bekannt, daß die Löhne unabhängig vom Humankapital mit der Unternehmensgröße

[Seite 272]

steigen, und daß es ein zusätzliches (positives) Lohndifferential zwischen innovativen und nicht-innovativen sowie zwischen neugegründeten und etablierten Unternehmen gibt.26 Da KMU niedrigere Löhne für Arbeitnehmer mit gleichem Humankapital zahlen, kann dies zumindest einen Teil ihrer Rekrutierungsprobleme im Vergleich zu den GU erklären. Diese Interpretation wird dardurch [sic] gestützt, daß innovative KMU deutlich seltener den Mangel geeigneten Fachpersonals als ein Innovationshemmnis sehen.

Trotz dieser Einschränkung sollten die Antworten der Unternehmen von der Bildungs- und Industriepolitik ernst genommen werden. Wenn Unternehmen die für sie notwendigen Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt trotz hoher Arbeitslosigkeit nicht finden, müssen sie diese über Qualifizierungsmaßnahmen selbst bereitstellen.


26 Geib, T., Lechner, M., Pfeiffer, F., Salomon, S. (1992) Die Struktur der Einkommensunterschiede in Ost- und Westdeutschland ein Jahr nach der Vereinigung. ZEW-Discussion Paper 92-06, Mannheim

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Die Tabellen sind im Aufbau und in der Legende identisch. Interessanterweise stimmen in der letzten Zeile beider Tabellen drei von vier Werten überein, obwohl sich die Tabelle der Vorlage auf Westdeutschland, die von Zs sich aber auf die chinesische Provinz Shandong bezieht. Überhaupt scheint sich gemäß dieser Tabellen der Mangel an Fachpersonal in Westdeutschland nur unwesentlich von der in Shandong zu unterscheiden. Einzige substantielle Ausnahme stellen laut Zs die nicht-innovativen KMUs nach Typ dar.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

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