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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 1-14, 16-28
Quelle: Buttron 2006
Seite(n): 7, 8, Zeilen: 7: 1ff; 8: 1
1. Einleitung

1.1 Definition des Schlaganfalls

Unter dem Begriff ‚Schlaganfall‘ werden akut oder subakut aufgetretende [sic] zentralneurologische Defizite zusammengefasst, denen ursächlich sowohl eine Blutung, als auch eine zerebrale Ischämie zugrunde liegen können.

Bei einer akuten zerebralen Ischämie kommt es durch die Obstruktion eines hirnversorgenden Blutgefäßes und bei insuffizienter Kollateralversorgung zu einer kritischen Minderperfusion eines Hirnareals. Konsekutiv entwickelt sich eine mangelnde Sauerstoff- und Glukoseversorgung, wodurch es zunächst zu reversiblen Störungen des Funktionsstoffwechsels und im Verlauf zum Absterben von Gehirngewebe kommt.

1.2 Epidemiologie des Schlaganfalls

Der Schlaganfall ist in europäischen Ländern eine häufige neurologische Erkrankung. In einer internationalen Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation fanden sich Inzidenzraten von 101 bis 285 pro 100.000 für Männer und 47 bis 198 pro 100.000 für Frauen. [...] Nach einer Übersicht liegt die Sterblichkeitsrate nach einem Monat für Männer zwischen 15% und 49% und für Frauen zwischen 18% und 57% - je nach Erhebungsart und -ort [Thorvaldsen P. 1]. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stellte der Schlaganfall 2002 nach Herz- und Krebserkrankungen die dritthäufigste Todesursache in Deutschland dar. Auf Grundlage der Daten des bevölkerungsbasierten Erlanger Schlaganfallregisters [Kolominsky-Rabas P. 1] betrug die für die deutsche Standardbevölkerung altersadjustierte Schlaganfallinzidenz im Zeitraum 1994 bis 1996 182 pro 100.000 Einwohner, aufgeteilt auf 200 pro 100.000 für Männer und 170 pro 100.000 für Frauen. Hochgerechnet bedeutet dies, dass sich unter 82,5 Millionen Einwohnern in Deutschland insgesamt rund 150.000 neue Schlaganfälle jährlich ereignen [Kolominsky-Rabas P. 2]. Hinzu kommen noch rund 15.000 Rezidivschlaganfälle. Die Schlaganfallinzidenz steigt mit zunehmendem Alter deutlich an; rund die Hälfte aller Fälle manifestiert sich in der Gruppe der über 75-Jährigen [Kolominsky-Rabas P. 3].

1. Einleitung

1.1 Definition des Schlaganfalls

Unter dem Begriff Schlaganfall werden akut oder subakut aufgetretene zentralneurologische Defizite subsumiert, denen ursächlich sowohl eine Blutung als auch eine zerebrale Ischämie zugrunde liegen können. Bei einer akuten zerebralen Ischämie kommt es durch die Obstruktion eines hirnversorgenden Blutgefäßes und bei insuffizienter Kollateralversorgung zu einer kritischen Minderperfusion eines Hirnareals. Konsekutiv entwickelt sich eine mangelnde Sauerstoff- und Glukoseversorgung, wodurch es zunächst zu reversiblen Störungen des Funktionsstoffwechsels und im Verlauf zum Absterben von Gehirngewebe kommt.

1.2 Epidemiologie des Schlaganfalls

Der Schlaganfall ist in europäischen Ländern eine häufige neurologische Erkrankung. In einer internationalen Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation fanden sich Inzidenzraten von 101 bis 285 pro 100.000 für Männer und 47 bis 198 pro 100.000 für Frauen. Die Sterblichkeitsrate nach einem Monat lag für Männer zwischen 15% und 49% und für Frauen zwischen 18% und 57%1. [...] Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stellte der Schlaganfall 2002 nach Herz- und Krebserkrankungen die dritthäufigste Todesursache in Deutschland dar. Auf der Grundlage der Daten des bevölkerungsbasierten Erlanger Schlaganfallregisters4 betrug die für die deutsche Standardbevölkerung altersadjustierte Schlaganfallinzidenz im Zeitraum 1994 bis 1996 182 pro 100.000 Einwohner, aufgeteilt auf 200 pro 100.000 für Männer und 170 pro 100.000 für Frauen. Hochgerechnet bedeutet dies, daß sich unter 82,5 Millionen Einwohnern in Deutschland insgesamt rund 150.000 neue Schlaganfälle jährlich ereignen5. Hinzu kommen noch rund 15.000 Rezidivschlaganfälle. Die Schlaganfallinzidenz steigt mit zunehmendem Alter deutlich an; rund die Hälfte aller Fälle manifestiert sich in der Gruppe der über

[Seite 8]

75-Jährigen6.


1 Thorvaldsen P, Asplund K, Kuulasmaa K, Rajakangas AM, Schroll M for the WHO MONICA Project (1995) Stroke Incidence, Case Fatality, and Mortality in the WHO MONICA Project. Stroke 26:361-367

4 Kolominsky-Rabas P, Sarti C, Heuschmann PU, Graf C, Siemonsen S, Neuendörfer B, Katalinic A, Lang E, Gassmann KG, Stockert T Ritter von (1998) A prospective communitybased study of stroke in Germany – The Erlangen Stroke Project (ESPro). Incidence and case fatality at 1, 3, and 12 months. Stroke 29:2501-2506

5 Kolominsky-Rabas P, Heuschmann PU, Neuendörfer B. (2002) Epidemiologie des Schlaganfalls. Z. Allg. Med. 78:494-500

6 Kolominsky-Rabas P, Heuschmann PU, Neuendörfer B. (2002) Epidemiologie des Schlaganfalls. Z. Allg. Med. 78:494-500

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

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