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Spätergebnisse in der Therapie der Besenreiservarikosis [sic] Nd-Yag [sic] Laser versus Hydroxypolyethoxydodecan. Eine prospektiv randomisierte Vergleichsstudie

von Dr. Stephanie Anders

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[1.] San/Fragment 016 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-10 15:10:00 Klgn
Fragment, Gesichtet, Henker 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, San, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Henker 2006
Seite(n): 16-17, Zeilen: 16: 30 ff.; 17: 1 ff.
Teleangiektasien werden von einigen Autoren im anglo- amerikanischen [sic] Sprachraum als 0,1 bis 1 mm große Gefäße, die entweder arteriellen, kapillaren oder venösen Ursprungs sind, beschrieben [82; 116; 284; 290; 310; 327]. Ein venöser Ursprung bei Gefäßen von 0,2-2 mm und ein kapillarer bei kleineren (< 0,2 mm) ist ebenfalls beschrieben worden [21]. Andere wiederum sprechen von einem (hauptsächlich) venösen Ursprung der Teleangiektasie [147; 314]. Im deutschen Schrifttum wird dagegen von einem eindeutig venösen Ursprung der Besenreiser gesprochen [45; 234; 235; 276; 336; 388] - intradermale Venektasie [46]. Arteriell gespeist wird von einer Teleangiektasie gesprochen.

Dies ist insofern problematisch, als daß das deutsche Wort Besenreiser auf ein venöses Gefäß an den Beinen hinweist, (spider) telangiectasia hingegen bezieht sich u. a. auch auf das Gesicht (Couperose) und auch auf arteriell gespeiste Gefäße.

3.1.2 Die Epidemiologie der Varikosis

G. NOBEL gehört wahrscheinlich zu den ersten, die in Krankenhäusern Untersuchungen über die Häufigkeit der Varikosis (nicht nur der Besenreiservarikosis) anstellten. Er kam 1918 aufgrund seiner Untersuchungen an acht Wiener Spitälern zu dem Schluß, daß Venenleiden außerordentlich häufig und bedeutsam seien. Die Bedeutung erfahren nicht nur die Betroffenen, sondern auch in nicht geringem Maße die Volkswirtschaft und die Krankenkassen. Hierzu einige Zahlen:

1977 kam es bei ca. 900.000 Männern und ebenso vielen Frauen zu einer Erkrankung der Venen- und/oder Lymphgefäße. Diese Erkrankungen hatten insgesamt 7,2 Mio. Arbeitsunfähigkeitstage zur Folge.

Die Health Econ Studie ermittelte 1980 mehr als 840 Millionen DM Aufwendungen für die gesetzliche Krankenversicherung. Der volkswirtschaftliche Verlust (Arbeitsausfall und Frühberentung) wurde auf 418 Millionen DM beziffert, weitere 47,3 Millionen DM mußten private Krankenversicherer, öffentliche Arbeitgeber und die Rentenversicherung aufbringen. Die Gesamtkosten beliefen sich für 1980 somit auf 1,3 Milliarden DM. - [sic] DINKEL bezifferte diese für 1986 auf 1,8 Milliarden DM, Marschall für 1987 auf 2,5 Milliarden DM.

Die Basler Studie, an 3744 Männern und 785 Frauen (alle Arbeitnehmer in der chemischen Industrie) im Alter zwischen 25 und 74 Jahren durchgeführt, bestätigte nicht die bis dahin verbreitete Meinung, daß Frauen weit häufiger von Venenleiden betroffen (3-9mal häufiger) sind als Männer [261; 308; 384-387]. Schließt man alle Typen und Schweregrade ein, hatten insgesamt 55 % der Männer und 56 % der Frauen eine Varikosis. Besenreiser und retikuläre Varizen wurden bei 30 % der Untersuchten, beim Mann 3mal, bei der Frau 4mal häufiger als Stammvarizen angetroffen. Die Stammvarikosis findet sich bei 20 % der Männer und 11 % der Frauen und ist meist mit Besenreisern und/oder retikulären Krampfadern kombiniert. Frauen hatten 1,3mal häufiger Besenreiser als Männer.

Basierend auf der Basler Studie gibt die Tübinger Studie [95] die Untersuchungen an 3008 Frauen und 1522 Männern im Alter zwischen 18 und 75 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland 1981 wieder. 86 % der Untersuchten zeigten Veränderungen des Beinvenensystems, von denen 58 % als geringfügig, klinisch nicht relevant, eingestuft wurden. Laut Befunderhebung waren Frauen nur geringfügig stärker von Venenleiden betroffen als Männer. Allerdings waren ihre Erkrankungen deutlich schwerer, und sie wiesen häufiger Mehrfachbefunde auf.

Eine weitere Studie, WHO- Projekt [sic] 052, untersuchte Frauen und Männer im Alter zwischen 35 und 49 Jahren. Insgesamt wurden bei 18 % der Männer und 55 % der Frauen Besenreiservarizen nachgewiesen. Alle Formen der Varikosis einbezogen, wurden bei 10 % der Männer und bei 33 % der Frauen Krampfadern „mittlerer und schwerer Ausprägung" [festgestellt.]

Teleangiektasien werden von einigen Autoren im anglo- amerikanischen [sic] Sprachraum als 0,1 bis 1 mm große Gefäße, die entweder arteriellen, kapillären oder venösen Ursprungs sind, beschrieben [82; 116; 284; 290; 310; 327]. Ein venöser Ursprung bei Gefäßen von 0,2-2 mm und ein kapillärer bei kleineren ( 0,2 mm) ist ebenfalls beschrieben worden [21]. Andere wiederum sprechen von einem (hauptsächlich) venösen Ursprung der Teleangiektasie [147; 314]. Im deutschen Schrifttum wird dagegen von einem eindeutig venösen Ursprung der Besenreiser gesprochen [45; 234; 235; 276; 336; 388] - intradermale Venektasie [46]. Arteriell gespeist wird von einer Teleangiektasie gesprochen.

Dies ist insofern problematisch, als daß das deutsche Wort Besenreiser auf ein venöses Gefäß an den Beinen hinweist, (spider) telangiectasia hingegen bezieht sich u. a. auch auf das Gesicht (Couperose) und auch auf arteriell gespeiste Gefäße.

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3.1.2 Die Epidemiologie der Varikosis

G. Nobel gehört wahrscheinlich zu den ersten, die in Krankenhäusern Untersuchungen über die Häufigkeit der Varikosis (nicht nur der Besenreiservarikosis) anstellten. Er kam 1918 aufgrund seiner Untersuchungen an acht Wiener Spitälern zu dem Schluß, daß Venenleiden außerordentlich häufig und bedeutsam seien. Die Bedeutung erfahren nicht nur die Betroffenen, sondern auch in nicht geringem Maße die Volkswirtschaft und die Krankenkassen. Hierzu einige Zahlen:

- 1977 kam es bei ca. 900.000 Männern und ebenso vielen Frauen zu einer Erkrankung der Venen- und/oder Lymphgefäße. Diese Erkrankungen hatten insgesamt 7,2 Mio. Arbeitsunfähigkeitstage zur Folge.

- Die Health Econ Studie ermittelte 1980 mehr als 840 Millionen DM Aufwendungen für die gesetzliche Krankenversicherung. Der volkswirtschaftliche Verlust (Arbeitsausfall und Frühberentung) wurde auf 418 Millionen DM beziffert, weitere 47,3 Millionen DM mußten private Krankenversicherer, öffentliche Arbeitgeber und die Rentenversicherung aufbringen. Die Gesamtkosten belaufen sich für 1980 somit auf 1,3 Milliarden DM.

- Dinkel bezifferte diese für 1986 auf 1,8 Milliarden DM, Marschall für 1987 auf 2,5 Milliarden DM.

Die Basler Studie, an 3744 Männern und 785 Frauen (alle Arbeitnehmer in der chemischen Industrie) im Alter zwischen 25 und 74 Jahren durchgeführt, bestätigte nicht die bis dahin verbreitete Meinung, daß Frauen weit häufiger von Venenleiden betroffen (3-9mal häufiger) sind als Männer [261; 308; 384-387]. Schließt man alle Typen und Schweregrade ein, hatten insgesamt 55 % der Männer und 56 % der Frauen eine Varikosis. Besenreiser und retikuläre Varizen wurden bei 30 % der Untersuchten, beim Mann 3mal, bei der Frau 4mal häufiger als Stammvarizen angetroffen. Die Stammvarikosis findet sich bei 20 % der Männer und 11 % der Frauen und ist meist mit Besenreisern und/oder retikulären Krampfadern kombiniert. Frauen hatten 1,3mal häufiger Besenreiser als Männer.

Basierend auf der Basler Studie gibt die Tübinger Studie [95] die Untersuchungen an 3008 Frauen und 1522 Männern im Alter zwischen 18 und 75 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland 1981 wieder. 86 % der Untersuchten zeigten Veränderungen des Beinvenensystems, von denen 58 % als geringfügig, klinisch nicht relevant, eingestuft wurden. Laut Befunderhebung waren Frauen nur geringfügig stärker von Venenleiden betroffen als Männer. Allerdings waren ihre Erkrankungen deutlich schwerer, und sie wiesen häufiger Mehrfachbefunde auf.

Eine weitere Studie, WHO- Projekt [sic] 052, untersuchte Frauen und Männer im Alter zwischen 35 und 49 Jahren. Insgesamt wurden bei 18 % der Männer und 55 % der Frauen Besenreiservarizen nachgewiesen. Alle Formen der Varikose einbezogen, wurden bei 10 % der Männer und bei 33 % der Frauen Krampfadern „mittlerer und schwerer Ausprägung“ festgestellt [211].

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Man beachte, dass in der Quelle und in der untersuchten Arbeit die Literaturverzeichnisse – bis auf die Titel 41-61, die in Letzterer schlicht fehlen – identisch sind, sodass gleiche nummerische Verweise auf die gleiche Literatur verweisen (und die Einträge im Literaturverzeichnis deshalb auch nicht gesondert dokumentiert wurden).

Die Referenzen 45 und 46 verweisen in der untersuchten Arbeit ins Leere.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman


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