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Spätergebnisse in der Therapie der Besenreiservarikosis [sic] Nd-Yag [sic] Laser versus Hydroxypolyethoxydodecan. Eine prospektiv randomisierte Vergleichsstudie

von Dr. Stephanie Anders

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[1.] San/Fragment 017 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-10 15:40:32 Klgn
Fragment, Gesichtet, Henker 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, San, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 2-45
Quelle: Henker 2006
Seite(n): 17-18, Zeilen: 17: letzte drei Zeilen; 18: 1 ff.
Innerhalb der Münchner Venenstudie kam es zur Untersuchung von 500 Frauen und Männern zwischen 16 und 94 Jahren. Die Häufigkeit der Beinvenenveränderungen betrug 56 % bei Frauen und 44 % bei Männern.

Die Bonner Venenstudie der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie an 3072 Probanden konnte eine chronische Veneninsuffizienz (CEAP- Klassifikation [208]: C3-C6) bei jeder 5. Frau und jedem 6. Mann nachweisen [275]. Sie stellte ferner ein Vorkommen isolierter Teleangiektasien bzw. retikulärer Venen in 59 % der Fälle (Frauen und Männer nahezu gleichhäufig) fest.

Die Medizinische Hochschule Hannover ließ 441 Personen im Alter zwischen 16 und 64 Jahren untersuchen. 83 Personen oder 18,8 % (34 Frauen und 49 Männer) wiesen pathologische Venenbefunde auf.

Alle Studien zeigten, daß es keine statistisch signifikanten Unterschiede in der Häufigkeit von Venenerkrankung zwischen Frauen und Männern gibt. Besenreiservarizen waren tendenziell bei Frauen aber etwas häufiger.

Im Gegensatz dazu konnte in der „Düsseldorf- Essener Beamtenstudie" 2002 [213] an 9100 städtischen Angestellten (57 % Männer; 43 % Frauen) ein statistisch signifikanter Unterschied im Auftreten der Besenreiser bei Frauen (25 %) und Männern (6 %) festgestellt werden. Studien, die ihr Patientengut aus dem medizinischen Praxisalltag beziehen, kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Die Varikosis hat demnach eine Verbreitung von 7 % bis 60 %, und kommt 2 bis 4mal häufiger bei Frauen als bei Männern vor [157; 314]. WIDMER et al. [384] stellten sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob nicht die Venenerkrankungen der unteren Extremitäten von der Frau aus modischen Gründen stärker beachtet und vermehrt eine Behandlung gewünscht wird. Unterstützend hierfür ist anzumerken, daß im Rahmen der hier vorgestellten Studie etwa 300 Patienten zur Sklerosierungs- bzw. Laserbehandlung untersucht wurden, unter diesen befanden sich zwei Männer. Diesen Trend bestätigen Studien und Erfahrungsberichte [82; 349]. Untersuchungen zeigen, daß Besenreiser häufig mit einem insuffizienten, retikulären Nährgefäß verbunden sind - in fast 90 % der Fälle [324-326; 373]. In etwa 15 % der Fälle besteht ein „Anschluß" zum tiefen Venensystem [44; 325]. Auch klinisch unauffällige, isolierte Besenreiserbefunde können Hinweis auf eine bestehende Insuffizienz des oberflächlichen Venensystems und auf eine Perforansinsuffizienz sein [349].

3.1.3 Die Ätiologie der Besenreiservarizen

Die Ätiologie ist unbekannt. Die morphologischen Befunde lassen hypothetisch die Vermutung zu, daß Refluxe in der Mikrozirkulation der Haut häufig beteiligt sind [132; 360]. In diesem Zusammenhang wird auch eine konstitutionelle Kapillarwandschwäche diskutiert [132; 388]. Als Risikofaktoren können folgende Aspekte gelten:

- genetische Prädisposition [35; 147; 161; 300; 334], (bis zu 90 %) [82]

- Übergewicht [81; 217; 300],

- zunehmendes Alter [35; 63; 147; 382],

- langes Stehen oder Sitzen [103; 147; 172; 300; 382],

- Hormone (z.B. durch erhöhte Östrogen- und Progesteronrezeptorendichte in der Gefäßwand; ist allerdings sehr umstritten [294]) [103; 147; 172; 300; 382],

- Schwangerschaft [1; 101; 141; 147; 194; 382; 389]

- physikalische Traumata (auch iatrogen: z. B. teleangiektatisches Matting) [147; 172; 217],

- Sonnenexposition [6; 90; 342].

Innerhalb der Münchner Venenstudie kam es zur Untersuchung von 500 Frauen und Männern zwischen 16 und 94 Jahren. Die Häufigkeit der Beinvenenveränderungen betrug 56 % bei Frauen und 44 % bei Männern.

[Seite 18]

Die Bonner Venenstudie der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie an 3072 Probanten [sic] konnte eine chronische Veneninsuffizienz (CEAP- Klassifikation [208]: C3-C6) bei jeder 5. Frau und jedem 6. Mann nachweisen [275]. Sie stellte ferner ein Vorkommen isolierter Teleangiektasien bzw. retikulärer Venen in 59 % der Fälle (Frauen und Männer nahezu gleichhäufig) fest.

Die Medizinische Hochschule Hannover untersuchte 441 Personen im Alter zwischen 16 und 64 Jahren. 83 Personen oder 18,8 % (34 Frauen und 49 Männer) wiesen pathologische Venenbefunde auf.

Alle Studien zeigten, daß es keine statistisch signifikanten Unterschiede in der Häufigkeit von Venenerkrankung zwischen Frauen und Männern gibt. Besenreiservarizen waren tendenziell bei Frauen aber etwas häufiger.

Im Gegensatz dazu konnte in der „Düsseldorf- Essener Beamtenstudie“ 2002 [213] an 9100 städtischen Angestellten (57 % Männer; 43 % Frauen) ein statistisch signifikanter Unterschied im Auftreten der Besenreiser bei Frauen (25 %) und Männern (6 %) festgestellt werden. Studien, die ihr Patientengut aus dem medizinischen Praxisalltag beziehen, kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Die Varikosis hat demnach eine Verbreitung von 7 % bis 60 %, und kommt 2 bis 4mal häufiger bei Frauen als bei Männern vor [157; 314].

Widmer et al. [384] stellten sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob nicht die Venenerkrankungen der unteren Extremitäten von der Frau aus modischen Gründen stärker beachtet und vermehrt der Behandlung zugeführt werden. Unterstützend hierfür ist anzumerken, daß im Rahmen der hier vorgestellten Studie etwa 300 Patienten zur Sklerosierungs- bzw. Laserbehandlung untersucht wurden, unter diesen befanden sich zwei Männer. Diesen Trend bestätigen Studien und Erfahrungsberichte [82; 349].

Untersuchungen zeigen, daß Besenreiser häufig mit einem insuffizienten, retikulären Nährgefäß verbunden sind - in fast 90 % der Fälle [324-326; 373]. In etwa 15 % der Fälle besteht ein „Anschluß“ zum tiefen Venensystem [44; 325]. Auch klinisch unauffällige, isolierte Besenreiserbefunde können Hinweis auf eine bestehende Insuffizienz des oberflächlichen Venensystem bzw. einer Perforansvene sein [349].

3.1.3 Die Ätiologie der Besenreiservarizen

Die genaue Ätiologie ist unbekannt, die morphologischen Befunde lassen hypothetisch die Vermutung zu, daß Refluxe in der Mikrozirkulation der Haut häufig beteiligt sind [132; 360]. In diesem Zusammenhang wird auch eine konstitutionelle Kapillarwandschwäche diskutiert [132; 388].

Als Risikofaktoren können folgende Aspekte gelten:

- genetische Prädisposition [35; 147; 161; 300; 334], (bis zu 90 %) [82]

- Übergewicht [81; 217; 300],

- zunehmendes Alter [35; 63; 147; 382],

- langes Stehen oder Sitzen [103; 147; 172; 300; 382],

- Hormone (z.B. durch erhöhte Östrogen- und Progesteronrezeptorendichte in der Gefäßwand; ist allerdings sehr umstritten [294]) [103; 147; 172; 300; 382],

- Schwangerschaft [1; 101; 141; 147; 194; 382; 389]

- physikalische Traumata (auch iatrogen: z. B. teleangiektatisches Matting) [147; 172; 217],

- Sonnenexposition [6; 90; 342].

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Man beachte, dass in der Quelle und in der untersuchten Arbeit die Literaturverzeichnisse – bis auf die Titel 41-61, die in Letzterer schlicht fehlen – identisch sind, sodass gleiche nummerische Verweise auf die gleiche Literatur verweisen (und die Einträge im Literaturverzeichnis deshalb auch nicht gesondert dokumentiert wurden).

Die Referenz 44 verweist in der untersuchten Arbeit ins Leere.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20170810141742

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