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Spätergebnisse in der Therapie der Besenreiservarikosis [sic] Nd-Yag [sic] Laser versus Hydroxypolyethoxydodecan. Eine prospektiv randomisierte Vergleichsstudie

von Dr. Stephanie Anders

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[1.] San/Fragment 022 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-09 21:06:35 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Henker 2006, SMWFragment, San, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Henker 2006
Seite(n): 21-23, Zeilen: 21: letzte vier Zeilen; 22: 1 ff.; 23: 1 ff.
Ein Jahrtausend später war es 1306 Maitre HENRI DE MONDEVILLE der den (Kompressions-)Verband bei Geschwüren des Beines erfolgreich einsetzte. Weitere 100 Jahre später war es LEONARDO DA VINCI, der das venöse System des Beines studierte und zeichnete.

1584 legte FABRICIUS VON ACQUAPENDENTE mit der Entdeckung der Venenklappen den Grundstein unseres Wissens über die venöse Zirkulation [336]. Bis Ende des 18. Jahrhunderts wurden Besenreiser mit dem Brenneisen „behandelt". Die moderne Ära der Phlebologie leitete TOMASSO RIMA 1838 ein mit der Beschreibung des venösen Rückflußes über die Crosse der V. saphena magna. Allerdings konnten sich seine chirurgischen Eingriffe (Ligatur der Saphenaeinmündung und Saphenektomie) wegen der hohen Mortalität nicht durchsetzen [335; 336]. GABRIEL PRAVAZ entwickelte 1851 die Stahlkanüle. Ein Jahr später versuchten seine Schüler die Verödung von Varizen mittels Eisenchlorid. VALETTE und DESGRANGES hatten mit der Jodtanninlösung mehr Erfolg, trotzdem blieb die Verödung eine auf wenige Ärzte beschränkte Behandlungsmethode. Die Ligatur der Crosse wurde durch die Saphenektomie mit großen Schnitten ergänzt [174]. 1896 fand DELORE mit seiner Behauptung, daß ein dauerhafter Verödungseffekt nur durch vorausgehende Läsion des Varizenendothels zu erreichen sei, die Erklärung für die bis dahin erlangten Mißerfolge der Verödung. 1910 entwickelte der Wiesbadener Thermalarzt FISCHER den nach ihm benannten Fischerverband. Die Monopolstellung der chirurgischen Varizenbehandlung wurde erst während des ersten Weltkrieges erschüttert, als PAUL LINSER in Deutschland und JEAN SICARD in Frankreich (jeder wußte aber von der Arbeit des anderen aufgrund der Nachrichtensperre nichts) annähernd zeitgleich bei der Behandlung der Lues die Verödung der zuvor mit Salvarsan punktierten Armvene beobachteten. Die gleiche Beobachtung machten sie bei intravasaler Injektion von Beinvarizen: der Anfang der modernen Sklerosierungstherapie. 1938 beschrieb SICARDS Schüler TOURNAY die Stichinzision, 5 Jahre nach der Beschreibung der Mikrosklerotherapie durch BIEGELEISEN 1933 [268].

Mit Ausbruch des zweiten Weltkrieges verbreiteten amerikanische Chirurgen den 1907 von BABCOCK entwickelten Stripper, durch den die Chirurgie wieder Auftrieb bekam und die Verödung in den Hintergrund drängte.

Am 11. September 1947 wurde die erste phlebologische Gesellschaft der Welt, die Societe [sic] Francaise de Phlebologie [sic], von RAYMOND TOURNAY gegründet. Er prägte die Bezeichnung „Phlebologie". Im deutschsprachigen Raum war KARL SIGG Promotor der Veröderungstherapie [150], lehnte aber jegliche chirurgische Eingriffe ab [332]. Die sogenannte Kompressions- Sklerosierung, ursprünglich von SIGG 1952 beschrieben [320; 321], wurde vor allem im englischen Sprachraum durch FEGAN, der aufgrund eines Bettenmangels von der chirurgischen Varizen- auf die ambulante Kompressions- Verödungsbehandlung auswich, in den 60er Jahren bekannt [64, 93; 99; 152; 197; 266; 321; 338; 347]. 1960 entwickelte VAN DER MOLEN Kompressionsstrümpfe und schuf so die Grundlagen der modernen Kompressionstherapie. Seit 1962 gab es eine intensive Zusammenarbeit zwischen operativen und konservativen Phlebologen, die in der Festlegung der Indikationen beider Methoden gipfelte [219; 275; 335; 336].

„In der Behandlung der Stammvarikose mit Ausschaltung des proximalen Insuffizienspunktes und des insuffizienten Venenanteils gilt die operative Therapie als Methode der ersten Wahl. Die Therapie der Stammvarikose durch Sklerosierungsbehandlung ist jedoch ebenfalls möglich. Bei der Ausschaltung von Seitenastvarizen und insuffizienten Perforanten konkurriert die Sklerosierungsbehandlung mit der perkutanen Phlebextraktion und mit der Perforantenunterbindung bzw. mit der endoskopischen Perforantendissektion. Für die Behandlung von kleinkalibrigen, intrakutanen Varizen (retikuläre Varizen, Besenreiser) gilt [die Sklerosierungsbehandlung als Methode der ersten Wahl" (Leitlinien zur Sklerosierungsbehandlung der Varikosis - Deutsche Gesellschaft für Phlebologie) [275].]

Ein Jahrtausend später war es 1306 Maitre Henri de Mondeville der den (Kompressions-) Verband gegen Ulzerationen des Beines erfolgreich einsetzte. Weitere 100 Jahre später war es Leonardo da Vinci, der das venöse System des Beines studierte und zeichnete (siehe Abb. 11 und 12).

[Seite 22]

1584 legte Fabricius von Acquapendente mit der Entdeckung der Venenklappen und der Erkenntnis deren zentraler Rolle innerhalb der Blutzirkulation den Grundstein unseres Wissens über die venöse Zirkulation [336]. Bis Ende des 18. Jahrhunderts wurden Besenreiser mit dem Brenneisen „behandelt“.

Die moderne Ära der Phlebologie leitete Tomasso Rima 1838 mit der Beschreibung des venösen Rückflußes über die Crosse der V. saphena magna ein. Allerdings konnten sich seine chirurgischen Eingriffe (hohe Ligatur der Einmündung und Saphenektomie) wegen der hohen Mortalität nicht durchsetzen [335; 336]. Gabriel Pravaz entwickelte 1851 die Stahlkanüle. Ein Jahr später versuchten seine Schüler die Verödung von Varizen mittels Eisenchlorid. Valette und Desgranges hatten mit der Jodtaninlösung [sic] mehr Erfolg, trotzdem blieb die Verödung eine auf wenige Ärzte beschränkte Behandlungsmethode. 1891 trieb dann Trendelenburg die Chirurgie mit der Bestätigung und Durchsetzung der Rima'schen Feststellungen voran. Die Ligatur der Crosse wurde durch die Saphenektomie mit großen Schnitten ergänzt. 1896 fand Delore mit seiner Behauptung, daß ein dauerhafter Verödungseffekt nur durch vorausgehende Läsion des Varizenendothels zu erreichen sei, die Erklärung für die bis dahin erlangten Mißerfolge der Verödung. 1910 entwickelte der Wiesbadener Thermalarzt Fischer den nach ihm benannten Fischerverband.

Die Monopolstellung der chirurgischen Varizenbehandlung wurde erst während des ersten Weltkrieges erschüttert, als Paul Linser in Deutschland und Jean Sicard in Frankreich (jeder wußte aber von der Arbeit des anderen aufgrund der Nachrichtensperre nichts) annähernd zeitgleich bei der Behandlung der Lues die Verödung der zuvor mit Salvarsan punktierten Armvene beobachteten. Die gleiche Beobachtung machten sie bei intravasaler Injektion von Beinvarizen: der Anfang der modernen Sklerosierungstherapie. 1938 beschrieb Sicards berühmtester Schüler Tournay die Stichinzision, 5 Jahre nach der Beschreibung der Mikrosklerotherapie (in dieses Gebiet fällt die Behandlung von Besenreisern) durch Biegeleisen 1933 [268].

[Seite 23]

Mit Ausbruch des zweiten Weltkrieges verbreiteten amerikanische Chirurgen den 1907 von Babcock entwickelten Stripper, durch den die Chirurgie wieder Auftrieb bekam und die Verödung in den Hintergrund drängte.

Am 11. September 1947 wurde die erste phlebologische Gesellschaft der Welt, die Société Francaise de Phlébologie, von Raymond Tournay gegründet. Zu diesem Zweck erfand er die Bezeichnung „Phlebologie“. Im deutschsprachigen Raum war Karl Sigg die treibende Kraft der Verödungstherapie [150], allerdings lehnte er jegliche chirurgischen Eingriffe ab [332]. Die sogenannte Kompressions- Sklerosierung, ursprünglich von Sigg 1952 beschrieben [320; 321], wurde vor allem im englischen Sprachraum durch Fegan, der aufgrund eines Bettenmangels von der chirurgischen Varizen- auf die ambulante Kompressions-Verödungsbehandlung auswich, in den 60er Jahren bekannt [64, 93; 99; 152; 197; 266; 321; 338; 347]. 1960 schuf van der Molen durch Kompressionsstrümpfe die Grundlagen der modernen Kompressionstherapie.

Seit 1962 gab es eine intensive Zusammenarbeit zwischen operativen und konservativen Phlebologen, die in der Festlegung der Indikationen beider Methoden gipfelte [219; 275; 335; 336].

„In der Behandlung der Stammvarikose mit Ausschaltung des proximalen Insuffizienspunktes und des insuffizienten Venenanteils gilt die operative Therapie als Methode der ersten Wahl. Die Therapie der Stammvarikose durch Sklerosierungsbehandlung ist jedoch ebenfalls möglich. Bei der Ausschaltung von Seitenastvarizen und insuffizienten Perforanten konkurriert die Sklerosierungsbehandlung mit der perkutanen Phlebextraktion und mit der Perforantenunterbindung bzw. mit der endoskopischen Perforantendissektion. Für die Behandlung von kleinkalibrigen, intrakutanen Varizen (retikuläre Varizen, Besenreiser) gilt die Sklerosierungsbehandlung als Methode der ersten Wahl“ (Leitlinien zur Sklerosierungsbehandlung der Varikose - Deutsche Gesellschaft für Phlebologie) [275].

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Man beachte, dass in der Quelle und in der untersuchten Arbeit die Literaturverzeichnisse – bis auf die Titel 41-61, die in Letzterer schlicht fehlen – identisch sind, sodass gleiche nummerische Verweise auf die gleiche Literatur verweisen (und die Einträge im Literaturverzeichnis deshalb auch nicht gesondert dokumentiert wurden).

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman


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