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Spätergebnisse in der Therapie der Besenreiservarikosis [sic] Nd-Yag [sic] Laser versus Hydroxypolyethoxydodecan. Eine prospektiv randomisierte Vergleichsstudie

von Dr. Stephanie Anders

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[1.] San/Fragment 025 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-07 13:40:55 Klgn
Fragment, Gesichtet, Henker 2006, SMWFragment, San, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Henker 2006
Seite(n): 25, Zeilen: 1 ff.
Aethoxysklerol® wurde ursprünglich in den 50er Jahren [72] als Oberflächen-, Epidural- und Lokalanästhetikum [72; 147] unter dem Handelsnamen Seh 600 [148] eingeführt. Bald stellte sich heraus, daß es in Folge der Injektion zur Verödung oberflächlicher, kleiner Hautgefäße kam und man es schließlich als Verödungsmittel einsetzte. Um Temperatureffekte des Hydroxypolyethoxydodecan zu verhindern (Molekülaggregation) setzte man 5 % Ethylalkohol der Lösung hinzu [72; 268]. So enthält 1 ml Aethoxysklerol® 0,05 mg reines Ethanol. Erste Erfahrungen beschrieb E ICHENBERGER 1969 [89] in Deutschland, O UVRY et al. in Frankreich [148], C ACCIATORE in Italien [60], J ACOBSEN in Dänemark [193] und H OFER in Österreich [185].

Aethoxysklerol® stellt heute das in Europa meistverbreitete Verödungsmittel dar. In den USA sind durch die Food and Drug Administration nur Sotradecol® und Natrium-Morrhuate für die Behandlung von Besenreisern zugelassen [142; 160; 237; 286; 375].

3.2.1.2 Feingewebliche Reaktionen nach der Sklerosierung

Erste Versuche zur Wirkungsweise von Verödungsmitteln wurden in den zwanziger Jahren an der dorsalen Hasenohrvene durchgeführt: 1 % Quecksilber Bichlorid, 30 % NaCl und 50 % grape sugar , 30 % Natrium-Salizylat, 50-60 % Calorose® und Natrium-Morrhuat [131]. Verödungsmittel wirken auf das Endothel: Die Endothelzellen quellen und schilfern ab [265; 395]. In der Folge bildet sich ein roter Abscheidungsthrombus [52; 248; 394], der entsprechende Entzündungsreaktionen der Gefäßwand auslöst.

In der weiteren Folge beginnt der Organismus den Thrombus durch endogene und exogene spontane Thrombolyse zu beseitigen. Es wandern Leukozyten in den Thrombus ein, die thrombotisches Material auflösen und nach Phagozytose abtransportieren. Schließlich sprossen Kapillaren und Fibroblasten in den Thrombus ein, die ein Granulationsgewebe bilden und den Thrombus „organisieren". Das entstehende Narbengewebe kann die Venenlichtung vollständig, aber auch nur unvollständig ausfüllen. Es bilden sich Narbenplatten oder septenartige Verbindungen. Obliterierte Venenabschnitte können mit der Zeit vollständig resorbiert werden.

Bei der Thrombusbildung sind diese Vorgänge zeitlich nicht normiert. Noch 4 Wochen nach der Verödung lassen sich neben vollständig organisierten auch noch rote Thromben, ohne eine Reaktion der Gefäßwand, nachweisen [336].

Die Sklerose ist selektiv, d. h. sie beschränkt sich vorwiegend auf varikös veränderte Bereiche [248]. Der Sklerosierungseffekt hängt nicht nur von der Konzentration des injizierten Mittels in der Besenreiservarize ab, sondern auch von der Kontaktzeit Varizenendothel- Verödungsmittel [331] (Abb10).

Aethoxysklerol® wurde ursprünglich in den 50er Jahren [72] als Oberflächen-, Epidural- und Lokalanästhetikum [72; 147] unter dem Handelsnamen Sch 600 [148] eingeführt. Bald stellte sich heraus, daß es in Folge der Injektion zur Verödung oberflächlicher, kleiner Hautgefäße kam und man es schließlich als Verödungsmittel einsetzte. Um Temperatureffekte des Hydroxypolyethoxydodecan zu verhindern (Molekülaggregation) setzte man 5 % Ethylalkohol der Lösung hinzu [72; 268]. So enthält 1 ml Aethoxysklerol® 0,05 mg reines Ethanol. Erste Erfahrungen beschrieb E ICHENBERGER 1969 [89] in Deutschland, O UVRY et al. in Frankreich [148], C ACCIATORE in Italien [60], J ACOBSEN in Dänemark [193] und H OFER in Österreich [185].

Aethoxysklerol® stellt heute das in Europa meistverbreitete Verödungsmittel dar. In den USA sind durch die Food and Drug Administration nur Sotradecol® und Natrium-Morrhuate für die Behandlung von Besenreisern zugelassen [142; 160; 237; 286; 375]. [...]

3.2.1.2 Feingewebliche Reaktionen nach der Sklerosierung

Erste Versuche zur Ergründung der Wirkungsweise der Verödungsmittel wurden in den 20er Jahren an der dorsalen Hasenohrvene durchgeführt: 1 % Bichlorid of mercury , 30 % NaCl und 50 % grape sugar , 30 % Natrium-Salizylat , 50-60 % Calorose® und Natrium-Morrhuat [131].

Verödungsmittel wirken auf das Endothel: Die Endothelzellen quellen und schilfern ab [265; 395]. In der Folge bildet sich ein roter Abscheidungsthrombus [52; 248; 394], der entsprechende Reaktionen der Gefäßwand auslöst. [...]

In der weiteren Folge, versucht der Organismus den Thrombus durch endogene und exogene spontane Thrombolyse zu beseitigen. Gelingt dies nicht, wird der Thrombus ausgetrocknet. Es wandern Leukozyten ein, die thrombotisches Material auflösen und nach Phagozytose abtransportieren. Schließlich sprossen Kapillaren und Fibroblasten ein, die ein Granulationsgewebe bilden und den Thrombus „organisieren“. Das entstehende Narbengewebe kann die Venenlichtung vollständig, aber auch nur unvollständig ausfüllen. Es bilden sich Narbenplatten, Septen oder auch stärkere Verbindungen. Obliterierte Venenabschnitte können mit der Zeit vollständig resorbiert werden.

Bei der Thrombusbildung sind diese Vorgänge zeitlich nicht normiert. Noch 4 Wochen nach der Verödung lassen sich neben vollständig organisierten auch noch rote Thromben, ohne eine Reaktion der Gefäßwand, nachweisen [336].

Die Sklerose ist selektiv, d. h. sie beschränkt sich ausschließlich auf varikös veränderte Bereiche [248]. Der Sklerosierungseffekt hängt nicht nur von der Konzentration des injizierten Mittels in der Besenreiservarize ab, sondern auch von der Kontaktzeit Varizenendothel- Verödungsmittel [331].

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(Klgn), SleepyHollow02


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