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Spätergebnisse in der Therapie der Besenreiservarikosis [sic] Nd-Yag [sic] Laser versus Hydroxypolyethoxydodecan. Eine prospektiv randomisierte Vergleichsstudie

von Dr. Stephanie Anders

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[1.] San/Fragment 027 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-14 21:12:28 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Henker 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, San, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Henker 2006
Seite(n): 27, Zeilen: 1 ff
3.2.1.3 Nebenwirkungen der Verödungsbehandlung bei Besenreiservarizen

Die Problematik der Besenreiserverödung besteht nicht nur im Ausbleiben eines Behandlungserfolges, sondern auch im Auftreten von Nebenwirkungen bei (teilweise) erfolgreichen Behandlungen. Mögliche Nebenwirkungen werden im Folgenden genannt:

3.2.1.3a Hyperpigmentierung

Hyperpigmentierungen nach Sklerosierungen sind mit einer Häufung von 0,2-73 % [8; 60; 61; 72; 82; 112; 113; 124; 129; 136; 144; 147; 148; 171; 179; 216; 228; 231; 233; 241; 259; 298; 299; 319; 321; 357; 358; 366-368] in der Literatur zu finden. Obwohl der Großteil der Autoren von reversibler Hyperpigmentierung [8; 148; 179; 321; 358] spricht, hat DUFFY [82] bis zu 5 Jahre persistierende Hyperpigmentierungen (5 %) beschrieben. LOPEZ [225] konnte die Depigmentierung zeitlich um 82 % mit einem Eisenchelatbildner („Deferoxamine Mesylate") beschleunigen.

Unbestritten ist die Tatsache, daß es sich bei Hyperpigmentierungen um Hämosiderinablagerungen handelt [82; 147; 148; 216; 259]. Histologisch zeigt sich „das Bild einer von der thrombosierten Vene ausgehenden lymphogen- perivaskulär erfolgenden Abräumsiderose", bei normalem Melaningehalt [29]. Als Ursache werden Abbauprodukte von ins Interstitium geschwemmten Erythrozyten (evtl. durch Gefäßruptur) [147; 148; 156; 241; 287; 341; 350; 357], zu hoch konzentrierte Verödungsmittel [259] oder eine durch Entzündungsvorgänge veränderte Permeabilität der Venenwand diskutiert. Eine frühzeitige Inzision evtl. vorhandener postsklerotherapeutischer endovariköser Hämosiderin-Ansammlungen wird als Prävention empfohlen [378].

3.2.1.3b Teleangiektatisches Matting

Das teleangiektatische Matting, eine netzartige Ansammlung kleinster (0,2 mm Durchmesser) hellroter Gefäße, als Nebenwirkung ist in 0,06-36 % [61; 72; 74; 82; 83; 136; 147; 148; 228; 232; 241; 298; 299; 311; 314; 358; 366; 368] der Behandlungen aufgetreten. Wie es zum sog. Matting kommt ist nicht geklärt. Gefäßruptur (zu großer Injektionsdruck) während des Sklerosierens [82], zu großes Applikationsvolumen im Zuge einer Injektion und eine behandlungsinduzierte Neoangiogenese [61; 127; 147; 148; 241; 259; 391] werden diskutiert. Problematisch ist, daß das Matting auf Grund seines winzigen Gefäßdurchmessers zu 10 % therapieresistent ist [82; 147; 259; 298].

3.2.1.3c Paravasale und intraarterielle Injektion

Paravasale Injektionen können zu anhaltenden Schmerzen und Parästhesien führen. Intraarterielle Injektionen sind wegen der teilweise großflächigen Nekrosen (durch embolisierte terminale Stromwege [329]), zu vermeiden. Sie können durch direkte (versehentliche) Punktion einer Arterie oder durch Rückfluß aus dem Kapillarbett während der Applikation des Verödungsmittels in die vorgeschaltete Arteriole zustande kommen [39; 220; 358].

3.2.1.3 Nebenwirkungen der Verödungsbehandlung bei Besenreiservarizen

Die Problematik der Besenreiserverödung besteht nicht nur im Ausbleiben eines Behandlungserfolges, sondern auch im Auftreten von Nebenwirkungen bei (teilweise) erfolgreichen Behandlungen. Mögliche Nebenwirkungen werden im Folgenden genannt:

3.2.1.3.a Hyperpigmentierung

Hyperpigmentierungen nach Sklerosierungen sind mit einer Häufung von 0,2-73 % [8; 60; 61; 72; 82; 112; 113; 124; 129; 136; 144; 147; 148; 171; 179; 216; 228; 231; 233; 241; 259; 298; 299; 319; 321; 357; 358; 366-368] in der Literatur zu finden. Obwohl der Großteil der Autoren von reversibler Hyperpigmentierung [8; 148; 179; 321; 358] spricht, hat DUFFY [82] bis zu 5 Jahre persistierende Hyperpigmentierungen (5 %) beschrieben. LOPEZ [225] konnte die Depigmentierung zeitlich um 82 % mit einem Eisenchelatbildner („Deferoxamine Mesylate“) beschleunigen.

Unbestritten ist die Tatsache, daß es sich bei Hyperpigmentierungen um Hämosiderinablagerungen handelt [82; 147; 148; 216; 259]. Histologisch zeigt sich „das Bild einer von der thrombosierten Vene ausgehenden lymphogen- perivaskulär erfolgenden Abräumsiderose“, bei normalem Melaningehalt [29]. Als Ursache werden Abbauprodukte von ins Interstitium geschwemmten Erythrozyten (evtl. durch Gefäßruptur) [147; 148; 156; 241; 287; 341; 350; 357], zu hoch konzentrierte Verödungsmittel [259] oder eine durch Entzündungsvorgänge veränderte Permeabilität der Venenwand diskutiert. Eine frühzeitige Inzision evtl. vorhandener postsklerotherapeutischer endovariköser hämatischer Ansammlungen wird als Hyperpigmentierungsprävention empfohlen [378].

3.2.1.3.b Teleangiektatisches Matting

Das teleangiektatische Matting, eine netzartige Ansammlung kleinster (0,2 mm Durchmesser) hellroter Gefäße, als Nebenwirkung ist in 0,06-36 % [61; 72; 74; 82; 83; 136; 147; 148; 228; 232; 241; 298; 299; 311; 314; 358; 366; 368] der Behandlungen aufgetreten. Wie es zum sog. Matting kommt ist nicht geklärt. Gefäßruptur (zu großer Injektionsdruck) während des Sklerosierens [82], zu großes Applikationsvolumen im Zuge einer Injektion und eine behandlungsinduzierte Neoangiogenese [61; 127; 147; 148; 241; 259; 391] werden diskutiert. Problematisch ist, daß das Matting auf Grund seines winzigen Gefäßdurchmessers zu 10 % therapieresistent ist [82; 147; 259; 298].

3.2.1.3.c Paravasale und intraarterielle Injektion

Paravasale Injektionen können zu anhaltenden Schmerzen und Parästhesien führen. Intraarterielle Injektionen sind wegen der teilweise großflächigen Nekrosen (durch embolisierte terminale Stromwege [329]), die aus ihnen resultieren, zu vermeiden. Sie können durch direkte (versehentliche) Punktion einer Arterie oder durch Rückfluß aus dem Kapillarbett während der Applikation des Verödungsmittels in die vorgeschaltete Arteriole zustande kommen [39; 220; 358].

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Man beachte, dass in der Quelle und in der untersuchten Arbeit die Literaturverzeichnisse – bis auf die Titel 41-61, die in Letzterer schlicht fehlen – identisch sind, sodass gleiche nummerische Verweise auf die gleiche Literatur verweisen (und die Einträge im Literaturverzeichnis deshalb auch nicht gesondert dokumentiert wurden).

Die Referenzen 60 und 61 verweisen in der untersuchten Arbeit ins Leere.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman


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