FANDOM


Spätergebnisse in der Therapie der Besenreiservarikosis [sic] Nd-Yag [sic] Laser versus Hydroxypolyethoxydodecan. Eine prospektiv randomisierte Vergleichsstudie

von Dr. Stephanie Anders

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] San/Fragment 035 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-15 21:25:37 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Henker 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, San, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Henker 2006
Seite(n): 35, Zeilen: 1 ff.
Problematisch dabei ist, daß es infolge der Laserstrahlung auch zu unerwünschten Kollateralschäden kommen kann. Dieses Problem griffen 1983 ANDERSON und PARRISH [15] auf und postulierten das Prinzip der selektiven Photothermolyse. Danach muß das primäre Interesse darin bestehen, die richtige Wellenlänge zu verwenden, um die größtmögliche Selektivität der Zielstruktur zu erreichen. Die Absorptionsfraktion (A), die während eines einzigen Laserimpulses durch die Zielstruktur absorbiert wurde [sic] ist ungefähr:
A s 1- e^ = 1 - 10e c d [sic]

A = Absorptionsfraktion

e = Elementarladung

a = Absorptionskoeffizient der Zielstruktur

e = molarer Extinktionskoeffizient der Zielstruktur

c = Konzentration der Zielstruktur

d = Durchschnittsgröße der Zielstruktur

A kann 1 nicht übersteigen. Für exzellente Spezifität wird in der Beziehung αZiel / αUmgebung ein Wert von 10 oder höher erreicht werden, die Möglichkeit der selektiven Thermolyse bestehe aber eventuell schon ab 2. Ein entscheidender Faktor bei der Wahl der Wellenlänge. Im Falle einer Überlagerung von Ziel- und Umgebungsstruktur, wie dies bei Besenreisern i. allg. der Fall ist, da hier Melanin und Hämoglobin als Zielstruktur interagieren, ist dies besonders zu beachten. So erhöht Pigmentierung die Gesamtabsorption im Gewebe und damit auch die Temperaturentwicklung [121].

Unabhängig von der gewählten Wellenlänge, können erhebliche Kollateralschäden, z. B. durch eine zu lang gewählte Laserexpositionszeit (Impulsdauer), verursacht werden. Dadurch kommt es zu einer unkontrollierten Hitzeausbreitung, die in einer unspezifischen Koagulationsnekrose gipfelt. Auf der anderen Seite muß der Laserimpuls lang genug sein, um das Zielchromophor auf 60 bis 70 °C „zu erhitzen".Der Mittelwert [sic] beider Extreme wird mit der thermalen Relaxationszeit (tr) beschrieben. Diese ist definiert als Zeit, die benötigt wird, um die Zentraltemperatur einer GAUSS' sehen [sic] Temperaturverteilung, die gleichgroß wie der Zielstrukturdurchmesser (d) ist, um 50 % zu erniedrigen [257]. Für zylindrische Zielstrukturen ist tr folgendermaßen definiert:

U= (d2/16K)

Der Übergang von spezifischen und unspezifischen thermalen Schäden wird erreicht, wenn tr überschritten wird. Im Umkehrschluß bedeutet das für die Therapie von Besenreisern, daß die Impulsdauer kleiner oder maximal gleich groß der thermalen Relaxationszeit sein muß. Die Aufgabe des Laseranwenders besteht darin, die für das entsprechende Anwendungsgebiet adäquaten Laserparameter zu wählen, um so mögliche kollaterale Hitzeschäden zu vermeiden [16].

Ein wichtiger Faktor in Bezug auf mögliche Hitzeschäden bzw. deren Minimierung, ist die Kühlung. Eine effiziente Kühlung ermöglicht dem Behandler eine Erhöhung der verwendeten Laserenergie, ohne dabei das Nebenwirkungsrisiko zu steigern [65; 177; 186; 227; 274; 345; 370]. MAJARON et al. [230] sprechen von einer Verdopplung der Laserenergie (in der Behandlung des Naevus flammeus). Zudem wird über eine Verminderung der Schmerzintensität berichtet [11; 138], geprüft durch die amerikanische FDA.

Problematisch dabei ist, daß es infolge der Laserstrahlung auch zu unerwünschten Kollateralschäden kommen kann. Dieses Problem griffen 1983 Anderson und Parrish [15] auf und postulierten das Prinzip der selektiven Photothermolyse. Danach muß das primäre Interesse darin bestehen, die richtige Wellenlänge zu verwenden, um die größtmögliche Selektivität der Zielstruktur zu erreichen. Die Absorptionsfraktion (A), die während eines einzigen Laserimpulses durch die Zielstruktur absorbiert wurde [sic] ist ungefähr:
A ≅ 1 - e -αd ≅ 1 - 10 -εcd

A = Absorptionsfraktion

e = Elementarladung

α = Absorptionskoeffizient der Zielstruktur

ε = molarer Extinktionskoeffizient der Zielstruktur

c = Konzentration der Zielstruktur

d = Durchschnittsgröße der Zielstruktur

A kann 1 nicht übersteigen. Für exzellente Spezifität wird in der Beziehung αZiel / αUmgebung ein Wert von 10 oder höher erreicht werden, die Möglichkeit der selektiven Thermolyse bestehe aber eventuell schon ab 2. Ein entscheidender Faktor bei der Wahl der Wellenlänge. Im Falle einer Überlagerung von Ziel- und Umgebungsstruktur, wie dies bei Besenreisern i. allg. der Fall ist, da hier Melanin und Hämoglobin als Zielstruktur interagieren, ist dies besonders zu beachten. So erhöht Pigmentierung die Gesamtabsorption im Gewebe und damit auch die Temperaturentwicklung [121].

Unabhängig von der gewählten Wellenlänge, können erhebliche Kollateralschäden, z. B. durch eine zu lang gewählte Laserexpositionszeit (Impulsdauer), verursacht werden. Dadurch kommt es zu einer unkontrollierten Hitzeausbreitung, die in einer unspezifischen Koagulationsnekrose gipfelt. Auf der anderen Seite muß der Laserimpuls lang genug sein, um das Zielchromophor auf 60 bis 70 °C „zu erhitzen“.Der Mittelwert [sic] beider Extreme wird mit der thermalen Relaxationszeit (tr) beschrieben. Diese ist definiert als Zeit, die benötigt wird, um die Zentraltemperatur einer GAUSS'schen Temperaturverteilung, die gleichgroß wie der Zielstrukturdurchmesser (d) ist, um 50 % zu erniedrigen [257]. Für zylindrische Zielstrukturen ist tr folgendermaßen definiert:

tr ≅ (d2 / 16 κ )

Der Übergang von spezifischen und unspezifischen thermalen Schäden wird erreicht, wenn tr überschritten wird. Im Umkehrschluß bedeutet das für die Therapie von Besenreisern, daß die Impulsdauer kleiner oder maximal gleich groß der thermalen Relaxationszeit sein muß.

Die Aufgabe des Laseranwenders besteht darin, die für das entsprechende Anwendungsgebiet adäquate Laserparameter zu wählen, um so mögliche kollateralen Hitzeschäden zu vermeiden [16].

Ein wichtiger Faktor in Bezug auf mögliche Hitzeschäden bzw. deren Minimierung, ist die Kühlung. Eine effiziente Kühlung ermöglicht dem Behandler eine Erhöhung der verwendeten Laserenergie, ohne dabei das Nebenwirkungsrisiko zu steigern [65; 177; 186; 227; 274; 345; 370]. Majaron et al. [230] sprechen von einer Verdopplung der Laserenergie (in der Behandlung des Naevus flammeus). Zudem wird über eine Verminderung der Schmerzintensität berichtet [11; 138], geprüft durch die amerikanische FDA.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Man beachte, dass in der Quelle und in der untersuchten Arbeit die Literaturverzeichnisse – bis auf die Titel 41-61, die in Letzterer schlicht fehlen – identisch sind, sodass gleiche nummerische Verweise auf die gleiche Literatur verweisen (und die Einträge im Literaturverzeichnis deshalb auch nicht gesondert dokumentiert wurden).

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20170815212607

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.