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Spätergebnisse in der Therapie der Besenreiservarikosis [sic] Nd-Yag [sic] Laser versus Hydroxypolyethoxydodecan. Eine prospektiv randomisierte Vergleichsstudie

von Dr. Stephanie Anders

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[1.] San/Fragment 039 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-16 18:22:47 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Henker 2006, SMWFragment, San, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Henker 2006
Seite(n): 38-40, Zeilen: 38:32-33; 39: 1 ff.; 40: 1 ff.
[Die Ursache wurde zunächst in einem Melaninsyntheseimpuls durch das Lasern [188] vermutet, was durch] eine patho-histologische Untersuchung [111] mit mehrheitlichem Melaninanteil in einer (!) Biopsie bestätigt schien. WIEK et al. [388] wiesen allerdings in 33 Stanzbiopsien hyperpigmentierter Areale Hämosiderinablagerungen im Korium nach. Ein Modell, welches die Unterstützung vieler Autoren erhält [10; 259; 313]. Demnach wird die Hyperpigmentierung nach Laserbehandlung durch Hämosiderinablagerungen verursacht. Ob diese durch eine Extravasation von Erythrozyten oder im Rahmen des Abbaus des Gefäßes entsteht, ist noch nicht geklärt.

3.2.2.4e Hypopigmentierung

Hypopigmentierungen als unerwünschte Nebeneffekte werden in der Literatur mit einer Häufigkeit von 0-32 % [5; 10; 19; 36; 84; 111; 159; 181; 187; 188; 191; 238; 284; 310; 322; 382; 388] angegeben. Von einem generellen Verschwinden nach 3-6 Monaten [5; 191; 284; 382; 388] wird ebenso berichtet, wie über die Tendenz zur Persistenz [111; 243]. Hypopigmentierungen treten besonders gehäuft bei dunklen Hauttypen und/oder gebräunten Patienten auf. Ursächlich ist die Konkurrenz des Melanins (Melanozyten) mit Hämoglobin als Zielchromophor. Bei dunklen Hauttypen/ gebräunten Patienten kommt es zu einer Laserlichtabsorption durch Melanin und einer epidermalen Melanozyten- und melaninhaltigen Keratinozytenschädigung [36; 254; 317; 344; 388].

3.2.2.4f Narbenbildung

Narben sind mit oder ohne vorherige Kühlung auf Überdosierung (insbesondere bei stark gebräunten Patienten oder FITZPATRICK Hauttyp III und höher) der Laserenergie zurückzuführen. Dies führt zu einer unkontrollierten Erhitzung von Epidermis und Dermis, verbunden mit deren struktureller Schädigung.

4 Fragestellungen

Nach Auswertung der Fachliteratur wählten wir drei Fragestellungen, die von praktischer Bedeutung sind.

1. Besteht ein Jahr nach der Behandlung von Besenreiservarizen ein signifikanter Unterschied zwischen der geometrischen und einer rein visuellen Auswertung der Photographien in beiden Gruppen?

2. Ist eine der beiden Behandlungsmethoden (Verödung vs. Laser) in der Behandlung von Besenreisern mit einem Gefäßdurchmesser von 0,3-0,6 mm signifikant besser?

3. Stimmen die gewonnenen Ergebnisse mit denen anderer Studien überein?

Die Ursache wurde zunächst in einem Melaninsyntheseimpuls durch das Lasern [188] vermutet, was durch

[Seite 39]

eine patho-histologische Untersuchung [111] mit mehrheitlichem Melaninanteil in einer (!) Biopsie bestätigt schien. Wiek et al. [388] wiesen allerdings in 33 Stanzbiopsien hyperpigmentierter Areale Hämosiderinablagerungen im Korium nach. Ein Modell, welches die Unterstützung vieler Autoren erhält [10; 259; 313]. Demnach wird die Hyperpigmentierung nach Laserbehandlung durch Hämosiderinablagerungen verursacht. Ob diese durch eine Extravasation von Erythrozyten oder im Rahmen des Abbaus des Gefäßes [...] entsteht ist, wie bei der Sklerosierung, nicht geklärt.

3.2.2.4.e Hypopigmentierung

Hypopigmentierungen als unerwünschte Nebeneffekte werden in der Literatur mit einer Häufigkeit von 0-32 % [5; 10; 19; 36; 84; 111; 159; 181; 187; 188; 191; 238; 284; 310; 322; 382; 388] angegeben. Die Angaben über das Verschwinden schwanken. Von einem generellen Verschwinden nach 3-6 Monaten [5; 191; 284; 382; 388] wird ebenso berichtet, wie über die Tendenz zur Dauerhaftigkeit [111; 243].

Hypopigmentierungen treten besonders gehäuft bei dunklen Hauttypen und/oder gebräunten Patienten auf. Ursächlich ist die Konkurrenz des Melanins (Melanozyten) mit Hämoglobin als Zielchromophor. Bei dunklen Hauttypen/ gebräunten Patienten kommt es zu einer Laserlichtabsorption durch Melanin und einer epidermalen Melanozyten- und melaninhaltigen Keratinozytenschädigung [36; 254; 317; 344; 388].

3.2.2.4.f Narbenbildung

Narben sind mit oder ohne vorherige Kühlung auf Überdosierung (insbesondere bei stark gebräunten Patienten oder Fitzpatrick Hauttyp III und höher) der Laserenergie zurückzuführen. Dies führt zu einer unkontrollierten Erhitzung von Epidermis und Dermis, verbunden mit deren struktureller Schädigung.

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4 Fragestellungen

Aus dem bisher Geschilderten und bisherigen Studienveröffentlichungen ergaben sich nachfolgende Fragestellungen, die Basis dieser Studie waren.

1. Besteht ein signifikanter Unterschied zwischen der geometrischen und einer rein visuellen Auswertung der vor und nach der Behandlung entstandenen Photographien?

2. Ist eine der beiden Behandlungsmethoden in der Behandlung von Besenreisern mit einem Gefäßdurchmesser von 0,3-0,6 mm (Verödung vs. Laser) signifikant besser?

3. Stimmen die Ergebnisse mit denen anderer Studien überein?

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Man beachte, dass in der Quelle und in der untersuchten Arbeit die Literaturverzeichnisse – bis auf die Titel 41-61, die in Letzterer schlicht fehlen – identisch sind, sodass gleiche nummerische Verweise auf die gleiche Literatur verweisen (und die Einträge im Literaturverzeichnis deshalb auch nicht gesondert dokumentiert wurden).

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman


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