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Spätergebnisse in der Therapie der Besenreiservarikosis [sic] Nd-Yag [sic] Laser versus Hydroxypolyethoxydodecan. Eine prospektiv randomisierte Vergleichsstudie

von Dr. Stephanie Anders

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[1.] San/Fragment 059 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-24 05:13:42 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Henker 2006, SMWFragment, San, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 1-14, 15-46
Quelle: Henker 2006
Seite(n): 54, 55, 56, Zeilen: 54: 15 ff.; 55: 1 ff.; 56: 1
Demnach ist bei 80 % der Patienten ein gutes bzw. sehr gutes Ergebnis erreicht worden. Bei vier Patientinnen sind zudem noch Hyperpigmentierungen aufgetreten. Dies lässt auf einen zu hohen Injektionsdruck während der Verödung schließen. In deren Folge es zur Extravasation von Aethoxysklerol® und Erythrozyten kam. Die verminderte Kontaktzeit Aethoxysklerol® - Varizenendothel beeinflusst den Sklerosierungseffekt negativ und erklärt die verminderte Clearance. Während eine Erythrozytenextravasation durch zu hohen Injektionsdruck die wahrscheinlichste Ursache der Hyperpigmentierung ist, so sprechen die Clearance der Patientinnen Nr. 5, 7, 18, 19 auch für veränderte Permeabilitätsverhältnisse des entzündeten Gefäßes und daraus resultierender Extravasation von Erythrozyten bzw. Hyperpigmentierungen als deren Konsequenz. Diese befinden sich allesamt im exakten Verlauf des verödeten Gefäßes. Der Anteil der Hyperpigmentierungen (25 %) liegt im Rahmen dessen, was in der Literatur [8; 60; 61; 72; 82; 112; 113; 124; 129; 136; 144; 147; 148; 171; 179; 216; 228; 231; 233; 241; 259; 298; 299; 319; 321; 357; 358; 366-368] als Normbereich (etwa 30 %) diskutiert wird. [Im Verlauf eines Jahres beobachteten wir eine stetige Abnahme der Pigmentierung.] Teleangiektatisches Matting, allergische Reaktionen oder Nekrosen konnten nicht beobachtet werden.

Der Vergleich mit bisherigen Veröffentlichungen (siehe Tab. 11) ist schwierig. Dies liegt u. a. an dem breiten Einsatzspektum von Aethoxysklerol®. Je nach Konzentration umfaßt es den kompletten Bereich der Varikosis (0,1-8 mm). Eine Aufgliederung in Gefäßdurchmesser und Angaben von Clearancegraden fehlt bei einigen Autoren [72; 148; 171; 258]. JACOBSEN berichtet über erfolgreiche Behandlungen in 80-90 % der Fälle [193]. HOFER [185] berichtet von 85%igem Erfolg ohne Nebenwirkungen in 19.000 Fällen. CACCIATORE [60] von sehr guten Resultaten in 84 % der Behandlungen von 458 Patienten. NORRIS et al. [259] erreichten konzentrationsabhängig (0,25-l%iges [sic] Aethoxysklerol®) Clearancewerte zwischen 35,3 % und 62,5 %, MCCOY et al. [241] mit l%igem [sic] 70 %. Über 50 % Verbesserung erreichten BREU und MARSCHALL [54] bei 93,8 % der Patienten. WEISS und WEISS [366] konnten nach einer Sitzung eine Clearance von 66 % feststellen.

Hypertone Kochsalzlösung ist seit Jahrzehnten zur Behandlung von Besenreisem [sic] in Gebrauch. Verwendung finden Konzentrationen bis 30 %. Teilweise findet eine Zugabe von Xylocain zur Schmerzminderung [147] oder Heparin (Heparsal®) zur Vermeidung von Thrombenbildung im Zuge der Verödung durchmesserstärkerer Gefäße statt [298]. SADICK [298] und ALDERMAN [8] berichten über erfolgreiche Behandlungen bei 800 bzw. 150 Patienten. MCCOY [241] erreichte eine Clearance von etwa 70 %. SADICK [299] in einer weiteren Studie 90 %, nach durchschnittlich drei Behandlungen. WEISS und WEISS [366] konnten nach einer Behandlung eine Verbesserung um mehr als die Hälfte des Ausgangsbefundes bei 40 % der Therapierten nachweisen.

REID und ROTHNIE [285] behandelten 51 Beine erfolgreich mit Natrium-Tetradecyl-Sulfat (Sotradecol®). TONGPRASROETH et al. [354] erzielten in 73,4 % gute Ergebnisse. TRETBAR [357; 358] berichtet über eine durchschnittliche Clearance von 80-90 % nach 1.426 therapierten Beinen mit Konzentrationen von 1 % und 3 [sic] %. Ähnlich äußert sich LARY [216]. WEISS und WEISS [366] stellten eine Verbesserung um mehr als 50 % bei 37 % der Patienten nach einer Behandlung mit 0,l%igem [sic] Natrium-Tetradecyl-Sulfat fest.

Tabelle 11 zeigt eine Übersicht der bisherigen Veröffentlichungen bei Verödung von (Besenreiser-) Varizen und ihre Ergebnisse. Die Anzahl von Veröffentlichungen ab 1987 spiegelt den gewachsenen Anspruch der Patienten an die (Bein-) Aesthetik [sic] wider. Frühere Studien befaßten sich fast ausschließlich mit der Varizenverödung.

Demnach ist bei 90 % der Patienten ein gutes bzw. sehr gutes Ergebnis erreicht worden. Zwei Patientinnen (Nr. 11 und 12) zeigten zwar eine Verbesserung des Ausgangsbefundes, die Ergebnisse sind insgesamt aber eher unbefriedigend. Bei Patientin Nr. 12 sind zudem noch Hyperpigmentierungen aufgetreten. Dies lässt auf einen zu hohen Injektionsdruck während

[Seite 55]

der Verödung schließen. In deren Folge es zur Extravasation von Aethoxysklerol® und Erythrozyten kam. Die verminderte Kontaktzeit Aethoxysklerol® - Varizenendothel beeinflusst den Sklerosierungseffekt negativ und erklärt die verminderte Clearance beider Patientinnen. Während eine Erythrozytenextravasation durch zu hohen Injektionsdruck die wahrscheinlichste Ursache der Hyperpigmentierung bei Patientin Nr. 12 ist, so sprechen die Clearance der Patientinnen Nr. 9, 10, 14 und 15 eher für veränderte Permeabilitätsverhältnisse des entzündeten Gefäßes und daraus resultierender Extravasation von Erythrozyten bzw. Hyperpigmentierungen als deren Konsequenz. Diese befinden sich allesamt im exakten Verlauf des verödeten Gefäßes. Der Anteil der Hyperpigmentierungen (25 %) liegt im Rahmen dessen, was in der Literatur [8; 60; 61; 72; 82; 112; 113; 124; 129; 136; 144; 147; 148; 171; 179; 216; 228; 231; 233; 241; 259; 298; 299; 319; 321; 357; 358; 366-368] als Normbereich (etwa 30 %) diskutiert wird. Teleangiektatisches Matting, allergische Reaktionen oder Nekrosen konnten nicht beobachtet werden.

Der Vergleich mit bisherigen Veröffentlichungen (siehe Tab. 12) ist schwierig. Dies liegt u. a. an dem breiten Einsatzspektum von Aethoxysklerol®. Je nach Konzentration umfaßt es den kompletten Bereich der Varikosis (0,1-8 mm). Eine Aufgliederung in Gefäßdurchmesser und Angaben von Clearancegraden fehlt bei einigen Autoren [72; 148; 171; 258]. Jacobsen berichtet über erfolgreiche Behandlungen in 80-90 % der Fälle [193]. Hofer [185] berichtet von 85%igem Erfolg ohne Nebenwirkungen in 19.000 Fällen. Cacciatore [60] von sehr guten Resultaten in 84 % der Behandlungen von 458 Patienten. NORRIS et al. [259] erreichten konzentrationsabhängig (0,25-1%iges Aethoxysklerol®) Clearancewerte zwischen 35,3 % und 62,5 %, McCoy et al. [241] mit 1%igem 70 %. Über 50 % Verbesserung erreichten Breu und Marschall [54] bei 93,8 % der Patienten. WEISS und WEISS [366] konnten nach einer Sitzung eine Clearance von 66 % feststellen.

Hypertone Kochsalzlösung ist seit Jahrzehnten zur Behandlung von Besenreisern in Gebrauch. Verwendung finden Konzentrationen bis 30 %. Teilweise findet eine Zugabe von Xylocain zur Schmerzminderung [147] oder Heparin (Heparsal®) zur Vermeidung von Thrombenbildung im Zuge der Verödung durchmesserstärkerer Gefäße statt [298]. SADICK [298] und Alderman [8] berichten über erfolgreiche Behandlungen bei 800 bzw. 150 Patienten. McCoy [241] erreichte eine Clerance [sic] von etwa 70 %. Sadick [299] in einer weiteren Studie 90 %, nach durchschnittlich drei Behandlungen. WEISS und WEISS [366] konnten nach einer Behandlung eine Verbesserung um mehr als die Hälfte des Ausgangsbefundes bei 40 % der Therapierten nachweisen.

Reid und Rothnie [285] behandelten 51 Beine erfolgreich mit Natrium-Tetradecyl-Sulfat (Sotradecol®). Tongprasroeth et al. [354] erzielten in 73,4 % gute Ergebnisse. Tretbar [357; 358] berichtet über eine durchschnittliche Clearance von 80-90 % nach 1.426 therapierten Beinen mit Konzentrationen von 1 % und 1/3 %. Ähnlich äußert sich Lary [216]. WEISS und WEISS [366] stellten eine Verbesserung um mehr als 50 % bei 37 % der Patienten nach einer Behandlung mit 0,1%igem Natrium-Tetradecyl-Sulfat fest. Tabelle 12 zeigt eine Übersicht der bisherigen Veröffentlichungen über die Verödung von (Besenreiser-) Varizen und ihre Ergebnisse. Der augenscheinliche Anstieg von Veröffentlichungen ab 1987 spiegelt den gewachsenen Anspruch der Patienten an die (Bein-) Aesthetik [sic] wider. Frühere Studien befaßten sich fast ausschließlich mit der Varizenverödung,

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die Mikroverödung war eher eine Ausnahmeindikation.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Den in eckige Klammern gesetzten Satz ergänzt die Verfasserin. Das Fragment steht im Abschnitt "Diskussion".

Die Ausdrücke "0,25-l%iges", "l%igem" und "0,l%igem" sowie "Besenreisem" könnten auf Scan- oder OCR-Artefakte hinweisen.

Ein Vergleich des Satzes:
"TRETBAR [357; 358] berichtet über eine durchschnittliche Clearance von 80-90 % nach 1.426 therapierten Beinen mit Konzentrationen von 1 % und 3 [sic] %."
in der untersuchten Arbeit mit der Aussage des Abstracts von [358]:
"Of 1426 legs injected, 882 were treated with a 1%-solution injected directly into the spider veins, and 264 were injected directly with a 1/3%-solution."
zeigt, dass die zweite Konzentrationsangabe der Verfasserin unzutreffend ist; möglicherweise liegt auch hier ein Scan- oder OCR-Artefakt vor.

Ebenso wie die Quelle verwendet sie alte ("umfaßt", "befaßten") und neue ("lässt", "beeinflusst") Rechtschreibung parallel; der Rechtschreibfehler "Aesthetik" wird übernommen.

Man beachte, dass in der Quelle und in der untersuchten Arbeit die Literaturverzeichnisse – bis auf die Titel 41-61, die in Letzterer schlicht fehlen – identisch sind, sodass gleiche nummerische Verweise auf die gleiche Literatur verweisen (und die Einträge im Literaturverzeichnis deshalb auch nicht gesondert dokumentiert wurden).

Die Referenzen 54, 60 und 61 verweisen in der untersuchten Arbeit ins Leere.

Sichter
(SleepyHollow02), Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20170824051600

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