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Spätergebnisse in der Therapie der Besenreiservarikosis [sic] Nd-Yag [sic] Laser versus Hydroxypolyethoxydodecan. Eine prospektiv randomisierte Vergleichsstudie

von Dr. Stephanie Anders

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[1.] San/Fragment 065 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-09 21:02:36 Klgn
Fragment, Gesichtet, Henker 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, San, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Henker 2006
Seite(n): 60-61, Zeilen: 60: 5 ff.; 61: 1 ff.
85 % der behandelten Areale haben demnach ein gutes bzw. sehr gutes Behandlungsresultat vorzuweisen. Bei Patientin Nummer 9 dagegen kann man nur einen marginalen Effekt des Lasers erkennen. Grund hierfür kann neben einer zu gering applizierten Laserenergie (zu geringe Studieneinstellung), auch eine zu starke Kühlung des Zielchromophors durch dessen sehr oberflächliche Lage sein.

Vergleicht man die Studiendaten mit denen bisher veröffentlichter Studien über den frequenzverdoppelten 532 nmNd:YAG Laser [5; 33; 36; 84; 98; 238; 322; 328; 382], so sind die erzielten Ergebnisse durchaus ähnlich.

SMITH et al. [322] behandelten ihr Kollektiv von 14 Patientinnen ebenfalls nur einmal und erzielten bei 50 % ein gutes bis exzellentes Ergebnis. Es werden allerdings keine Gefäßdurchmesser genannt. Aus der Methodik geht nicht hervor, ob ein mehrmaliges Lasern des Areals in der Sitzung notwendig war.

ADRIAN [5] erreichte bei 83 % seiner Patienten eine Verbesserung des Ausgangsbefundes um mehr als 50 %. Die Patienten wurden zweimal behandelt. Auch er ordnet den Ergebnissen keinen Gefäßdurchmesser zu, obgleich er eine Einteilung der Besenreiser in kleine, mittlere und große Gefäße vornimmt. Zudem werden keine Angaben über die Impulsdauer gemacht. BERNSTEIN et al. [33] limitierten den Gefäßdurchmesser auf 0,75 mm und die Laserparameter auf 16 J/cm2 Impulsenergie und 10 ms Impulsdauer. Die Ergebnisse sind mit einer Clearance von 75 % vergleichbar mit den 70,6 % (Durchschnitt der geometrischen Mittelwerte) dieser Arbeit.

In der Studie von SPENDEL et al. [328] wurden 30 Patienten mit einem Gefäßdurchmesser zwischen 0,3 und 0,6 mm insgesamt 3mal behandelt, wobei in der jeweiligen Sitzung das Areal bis zu 3mal gelasert wurde.

Insbesondere die beiden letztgenannten Arbeiten sind zu ähnlichen Ergebnissen, wie die hier vorgestellte Studie, gekommen. Zwar wurden mehrere Behandlungen durchgeführt, die verwendete Laserenergie war dafür aber geringer.

Alle bisherigen Arbeiten über den 532 nm Nd:YAG Laser kommen zu vergleichbaren Resultaten. Auch wenn in einigen Fällen keine Aufteilung in Bezug auf den Gefäßdurchmesser gemacht wird, so ist doch mit zunehmendem Gefäßdurchmesser eine Verminderung des Behandlungserfolgs erkennbar. SPENDEL et al. [328] konnten ab einem Gefäßdurchmesser von 0,7 mm keine Wirkung feststellen. BETHGE und STADLER [36] sprechen dem frequenzverdoppelten Nd:YAG Laser eine Wirksamkeit bis zu einem Besenreiserdurchmesser von 1,5 mm zu. MASSEY und KATZ [238] sprechen in diesem Zusammenhang von einer guten Wirkung der Laserbehandlung bis 1 mm.

Zwischen Behandlungserfolg und Hauttyp besteht laut FOURNIER et al. [98] kein Zusammenhang.

Eine Korrelation besteht aber zwischen der verwendeten Laserenergie und dem Hauttyp bzw. dem Haut-Melaninanteil des Patienten einerseits und dem Auftreten von Nebenwirkungen andererseits. Nach HAEDERSDAL et al. [175] steigt das Risiko von Pigmentveränderungen nach Laserapplikation mit stärkerer praeoperativer Pigmentierung und steigender Laserenergie.

Im Rahmen der Laserapplikation traten bei einer Patientin (5 %) Hyperpigmentierungen, bei einer weiteren Hypopigmentierungen (5 %) auf. Beide Werte liegen im unteren Bereich des jeweiligen Literatur- Normbereichs.

Die Hypopigmentierung trat bei einer Patientin (Nr. 13) mit FITZPATRICK Hauttyp III auf. Deren Clearance im geometrischen Mittelwert 54,6 % und im visuellen Mittelwert 55 % betrug, bei einer Ausbreitung der Hypopigmentierung von fast 20 % gegenüber der flächigen Ausdehnung des Ausgangsbefunds. Dies sind Indizien dafür, daß es hier zu einer Absorption durch das Konkurrenzchromophor Melanin gekommen ist. Dies führte zu einer teilweisen Depigmentierung verbunden mit einer reduzierten Laserwirkung auf das Gefäß. Die Häufigkeit von Hypopigmentierungen wird bei anderen Autoren, in Bezug auf den 532 nm Nd:YAG Laser, mit bis zu 18,2 % angegeben.

85 % der behandelten Areale haben demnach ein gutes bzw. sehr gutes Behandlungsresultat vorzuweisen. Bei Patientin Nummer 1 und 4 dagegen kann man nur einen marginalen Effekt des Lasers erkennen. Grund hierfür kann neben einer zu gering applizierten Laserenergie (zu geringe Studieneinstellung), auch eine zu starke Kühlung des Zielchromophors durch dessen sehr oberflächliche Lage sein.

Vergleicht man die Studiendaten mit denen bisher veröffentlichter Studien über den frequenzverdoppelten 532 nm Nd:YAG Laser [5; 33; 36; 84; 98; 238; 322; 328; 382], so sind die erzielten Ergebnisse durchaus ähnlich.

Smith et al. [322] behandelten ihr Kollektiv von 14 Patientinnen ebenfalls nur einmal und erzielten bei 50 % ein gutes bis exzellentes Ergebnis. Es werden allerdings keine Gefäßdurchmesser genannt. Aus der Methodik geht nicht hervor, ob ein mehrmaliges Lasern des Areals in der Sitzung notwendig war.

Adrian [5] erreichte bei 83 % seiner Patienten eine Verbesserung des Ausgangsbefundes um mehr als 50 %. Die Patienten wurden zweimal behandelt. Auch er ordnet den Ergebnissen keinen Gefäßdurchmesser zu, obgleich er eine Einteilung der Besenreiser in kleine, mittlere und große Gefäße vornimmt. Zudem werden keine Angaben über die Impulsdauer gemacht.

Bernstein et al. [33] limitierten den Gefäßdurchmesser auf 0,75 mm und die Laserparameter auf 16 J/cm2 Impulsenergie und 10 ms Impulsdauer. Die Ergebnisse sind mit einer Clearance von 75 % vergleichbar mit den 70,571 % (Durchschnitt der geometrischen Mittelwerte) dieser Arbeit.

[Seite 61]

In der Studie von Spendel et al. [328] wurden 30 Patienten mit einem Gefäßdurchmesser zwischen 0,3 und 0,6 mm insgesamt 3mal behandelt, wobei in der jeweiligen Sitzung das Areal bis zu 3mal gelasert wurde.

Insbesondere die beiden letztgenannten Arbeiten sind zu ähnlichen Ergebnissen, wie die hier vorgestellte Studie, gekommen. Zwar wurden mehrere Behandlungen durchgeführt, die verwendete Laserenergie war dafür aber geringer.

Alle bisherigen Arbeiten über den 532 nm Nd:YAG Laser kommen zu vergleichbaren Resultaten. Auch wenn in einigen Fällen keine Aufteilung im Bezug auf den Gefäßdurchmesser gemacht wird, so ist doch mit zunehmendem Gefäßdurchmesser eine Verminderung des Behandlungserfolgs erkennbar. SPENDEL et al. [328] konnten ab einem Gefäßdurchmesser von 0,7 mm keine Wirkung feststellen. Bethge und Stadler [36] sprechen dem frequenzverdoppelten Nd:YAG Laser eine Wirksamkeit bis zu einem Besenreiserdurchmesser von 1,5 mm zu. Massey und Katz [238] sprechen in diesem Zusammenhang von einer guten Wirkung der Laserbehandlung bis 1 mm.

Zwischen Behandlungserfolg und Hauttyp besteht laut Fournier et al. [98] kein Zusammenhang.

Eine Korrelation besteht aber zwischen der verwendeten Laserenergie und dem Hauttyp bzw. dem Haut-Melaninanteil des Patienten einerseits und dem Auftreten von Nebenwirkungen andererseits. Nach Hædersdal et al. [175] steigt das Risiko von Pigmentveränderungen nach Laserapplikation mit stärkerer praeoperativer Pigmentierung und steigender Laserenergie.

Im Rahmen der Laserapplikation traten bei einer Patientin (5 %) Hyperpigmentierungen, bei einer weiteren Hypopigmentierungen (5 %) auf. Beide Werte liegen im unteren Bereich des jeweiligen Literatur- Normbereichs.

Die Hypopigmentierung trat bei einer Patientin (Nr. 9) mit Fitzpatrick Hauttyp III auf. Deren Clearance im geographischen [sic] 58,54 % und 20 % im visuellen Mittelwert betrug, bei einer Ausbreitung der Hypopigmentierung von fast 20 % gegenüber der flächigen Ausdehnung des Ausgangsbefunds. Dies sind Indizien dafür, daß es hier zu einer Absorption durch das Konkurrenzchromophor Melanin gekommen ist. In deren Konsequenz es zu einer teilweisen Depigmentierung verbunden mit einer reduzierten Laserwirkung auf das Gefäß kam. Die Häufigkeit von Hypopigmentierungen wird bei anderen Autoren, in Bezug auf den 532 nm Nd:YAG Laser, mit bis zu 18,2 % angegeben.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Man beachte, dass in der Quelle und in der untersuchten Arbeit die Literaturverzeichnisse – bis auf die Titel 41-61, die in Letzterer schlicht fehlen – identisch sind, sodass gleiche nummerische Verweise auf die gleiche Literatur verweisen (und die Einträge im Literaturverzeichnis deshalb auch nicht gesondert dokumentiert wurden).

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman


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