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Spätergebnisse in der Therapie der Besenreiservarikosis [sic] Nd-Yag [sic] Laser versus Hydroxypolyethoxydodecan. Eine prospektiv randomisierte Vergleichsstudie

von Dr. Stephanie Anders

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[1.] San/Fragment 066 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-09 20:42:13 SleepyHollow02
Fragment, Gesichtet, Henker 2006, SMWFragment, San, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 66, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Henker 2006
Seite(n): 61-62, Zeilen: 61: 31 ff.; 62: 1 ff.
[Hyperpigmentierungen haben demnach eine Inzidenz von bis zu] 36 % (WEST und ALSTER 71 % [382]). Die bei Patientin Nr. 7, mit einem Hauttyp I nach FITZPATRICK, aufgetretene Hyperpigmentierung (geometrischer Mittelwert der flächigen Ausdehnung 14 %; visueller Mittelwert <25 %) ist durch deren optisch sehr oberflächlich gelegene Gefäße und den hellen Hauttytp [sic] begünstigt worden. Eine nahezu unverminderte Impulsenergie wird durch Hämoglobin absorbiert, es kommt durch die auftretende Absorptionswärme zur Überhitzung der Gefäßwand und zu deren partieller Ruptur mit Erythrozytenextravasation. Es läßt aber auch den Schluß zu, daß es hier zu einer unzureichenden Kühlung oder einem Kontaktverlust des chilled tips mit der Hautoberfläche gekommen sein könnte. Daß es dabei zu einem vermehrten Auftreten von Nebenwirkungen kommt, ist aus der Arbeit von WEST und ALSTER [382] erkenntlich, die ohne simultane Kühlung arbeiteten. FOURNIER et al. [98] und auch SPENDEL et al. [328] therapierten ebenfalls ohne gleichzeitige Kühlung. Hypopigmentierungen von 18,2 % bzw. 20 % Hyperpigmentierungen wurden hier festgestellt. Studien, die mit dem sog. chilled tip arbeiteten [sic] lagen hier zumeist deutlich unterhalb dieser Werte. Eine Ausnahme stellen die Studienergebnisse von ADRIAN [5] dar. Er berichtete sowohl über Hypo- (12 %) als auch über Hyperpigmentierungen (36 %). Die Tatsache, daß er Patienten bis einschließlich FITZPATRICK Typ III behandelte, verbunden mit seinen guten Ergebnissen, läßt auf eine hohe Gesamtlaserdosis schließen. Da die verwendete Impulslänge nicht genannt wird, kann dies aber nur vermutet werden.

Insgesamt ist aus den bisherigen Veröffentlichungen ersichtlich, daß das chilled tip zu einer Reduzierung der Nebenwirkungen und des Schmerzempfindens während der Behandlung [36] führt und sich mit dem frequenzverdoppelten 532nm Nd:YAG Laser gute Behandlungsergebnisse erzielen lassen. Dies deckt sich mit den in der vorgestellten Arbeit gewonnenen Ergebnissen.

Besenreiser wurden bislang mit einer Vielzahl von Lasern behandelt (siehe Tab.12). Hier sind neben dem frequenzverdoppelten Nd:YAG Laser insbesondere der Blitzlampen-gepumpte gepulste Farbstofflaser (Wellenlängenbereich 585-600 nm), der Alexandritlaser (755 nm), der Diodenlaser (910 nm), der Nd:YAG Laser (1064 nm) und die nichtkohärente Blitzlampe (500-1200 nm) zu nennen.

Der klassische Farbstofflaser nutzte früher eine Wellenlänge von 577nm [sic]. Die erste Generation der Farbstofflaser, die für den vaskulären Gebrauch angeboten wurden, verfügte lediglich über eine Laserimpulsdauer von bis zu 0,45 ms. Dies minimierte den Einsatzsbereich [sic] auf Gefäße bis zu einem Durchmesser von 0,2 bis maximal 0,4 mm [111; 137; 167; 388], dem teleangiektatischen Matting und Naevi flammei. Mit Erweiterung des Wellenlängenspektrums auf 585 nm, 590 nm, 595 nm und 600 nm, sowie der Einführung von bis zu 1,5 ms Impulsdauer wurde der Indikationsbereich auf Gefaßdurchmesser [sic] bis 1 mm erweitert. Die dabei erzielten Ergebnisse reichen von einer Verbesserung um 50 % gegenüber dem Ausgangsbefund bei etwa 67 % der behandelten Patienten bei HOHENLEUTNER et al. [187; 188] bis zur kompletten Entfernung bis zu 0,5 mm großer Gefäße nach maximal zwei Behandlungen durch REICHERT [284]. Eine Studie von ALORA et al. [10] mit einem ultralanggepulsten Farbstofflaser (4 ms) konnte keine Verbesserung im Behandlungserfolg bzw. eine Indikationserweiterung aufzeigen. Vergleicht man die bisher veröffentlichten Ergebnisse, die sowohl mit dem Farbstoff- als auch mit dem frequenzverdoppelten Nd:YAG Laser erzielt wurden, so sind die gewonnenen Ergebnisse ähnlich. In einer Vergleichsstudie konnten WEST und ALSTER [382] einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen dem langgepulsten Farbstofflaser und dem frequenzverdoppelten Nd:YAG Laser in der Behandlung von elf Patienten zu Gunsten des Farbstofflasers feststellen. Fraglich ist allerdings warum sie die Impulsenergie des Farbstofflasers für die Behandlung der Beinareale im Vergleich zu denen des Gesichts erhöhten, dies aber beim 532 nm Nd:YAG Laser nicht taten. Ferner konnten nur vier von elf Patienten aufgrund starker Nebenwirkungen mit dem Farbstofflaser zweimal gelasert werden. In der Nd:YAG Lasergruppe wurden acht Patienten einer zweiten Behandlung unterzogen, ein Patient konnte wegen aufgetretener Nebenwirkungen nicht behandelt werden.

Hyperpigmentierungen haben demnach eine Inzidenz von bis zu 36 % (West und Alster 71 % [382]). Die bei Patientin Nr. 15, mit einem Hauttyp I nach Fitzpatrick, aufgetretene Hyperpigmentierung (geometrischer Mittelwert der flächigen Ausdehnung 36,67 %; visueller Mittelwert 50 %) ist durch deren optisch sehr oberflächlich gelegene Gefäße und den hellen Hauttytp [sic] begünstigt worden. Eine nahezu unverminderte Impulsenergie wird durch Hämoglobin absorbiert, es kommt durch die auftretende Absorptionswärme zur Überhitzung der Gefäßwand und deren partielle Ruptur mit Erythrozytenextravasation. Dafür spricht auch die sehr gute Clearance bei der genannten Patientin. Es läßt aber auch den Schluß zu, daß es hier zu einer unzureichenden Kühlung oder einem Kontaktverlust des chilled tips mit der Hautoberfläche gekommen ist. Daß es dabei zu einem vermehrten Auftreten von Nebenwirkungen kommt, ist aus der Arbeit von West und Alster [382] erkenntlich, die ohne simultane Kühlung arbeiteten. Fournier et al. [98] und auch Spendel et al. [328] behandelten ebenfalls ohne gleichzeitiges Kühlen. Hypopigmentierungen von 18,2 % bzw. 20 % Hyperpigmentierungen wurden hier festgestellt. Studien, die mit dem sog. chilled tip arbeiteten [sic] lagen hier zumeist deutlich unterhalb dieser Werte. Eine Ausnahme stellen die Studienergebnisse von Adrian [5] dar. Er berichtete

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sowohl über Hypo- (12 %) als auch über Hyperpigmentierungen (36 %). Die Tatsache, daß er Patienten bis einschließlich Fitzpatrick Typ III behandelte, verbunden mit seinen guten Ergebnissen, läßt auf eine hohe Gesamtlaserdosis schließen. Da die verwendete Impulslänge nicht genannt wird, kann dies aber nur vermutet werden.

Insgesamt ist aus den bisherigen Veröffentlichungen ersichtlich, daß das chilled tip zu einer Reduzierung der Nebenwirkungen und des Schmerzempfindens während der Behandlung [36] führt und der frequenzverdoppelte 532 nm Nd:YAG Laser zu guten Behandlungsergebnissen führt. Dies deckt sich mit den in der vorgestellten Arbeit gewonnenen Ergebnissen. Besenreiser wurden bislang mit einer Vielzahl von Lasern behandelt (siehe Tab. 13). Hier sind neben dem frequenzverdoppelten Nd:YAG Laser insbesondere der Blitzlampen-gepumpte gepulste Farbstofflaser (Wellenlängenbereich 585-600 nm), der Alexandritlaser (755 nm), der Diodenlaser (910 nm), der Nd:YAG Laser (1064 nm) und die nichtkohärente Blitzlampe (500-1200 nm) zu nennen.

Der klassische Farbstofflaser arbeitete früher bei einer Wellenlänge von 577 nm. Die erste Generation der Farbstofflaser, die für den vaskulären Gebrauch angeboten wurden, verfügte lediglich über eine Laserimpulsdauer von bis zu 0,45 ms. Dies minimierte den Einsatzsbereich [sic] auf Gefäße bis zu einem Durchmesser von 0,2 bis maximal 0,4 mm [111; 137; 167; 388], ergo dem teleangiektatischen Matting und Naevi flammei. Mit Erweiterung des Wellenlängenspektrums auf 585 nm, 590 nm, 595 nm und 600 nm, sowie der Einführung von bis zu 1,5 ms Impulsdauer wurde der Indikationsbereich auf Gefäßdurchmesser bis 1 mm erweitert. Die dabei erzielten Ergebnisse reichen von einer Verbesserung um 50 % gegenüber dem Ausgangsbefund bei etwa 67 % der behandelten Patienten bei Hohenleutner et al. [187; 188] bis zur kompletten Entfernung bis zu 0,5 mm großer Gefäße nach maximal zwei Behandlungen durch Reichert [284]. Eine Studie von Alora et al. [10] mit einem ultralanggepulsten Farbstofflaser (4 ms) konnte keine Verbesserung im Behandlungserfolg bzw. eine Indikationserweiterung aufzeigen. Vergleicht man die bisher veröffentlichten Ergebnisse, die sowohl mit dem Farbstoff- als auch mit dem frequenzverdoppelten Nd:YAG Laser erzielten wurden, so sind die erzielten Ergebnisse durchaus ähnlich. In einer Vergleichsstudie konnten West und Alster [382] einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen dem langgepulsten Farbstofflaser und dem frequenzverdoppelten Nd:YAG Laser in der Behandlung von elf Patienten zu Gunsten des Farbstofflasers feststellen. Fraglich ist allerdings warum sie die Impulsenergie des Farbstofflasers für die Behandlung der Beinareale im Vergleich zu denen des Gesichts erhöhten, dies aber beim 532 nm Nd:YAG Laser nicht taten. Ferner konnten nur vier von elf Patienten aufgrund starker Nebenwirkungen mit dem Farbstofflaser zweimal gelasert werden. In der Nd:YAG Lasergruppe wurden acht Patienten einer zweiten Behandlung unterzogen, ein Patient konnte wegen aufgetretener Nebenwirkungen nicht behandelt werden.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Man beachte, dass in der Quelle und in der untersuchten Arbeit die Literaturverzeichnisse – bis auf die Titel 41-61, die in Letzterer schlicht fehlen – identisch sind, sodass gleiche nummerische Verweise auf die gleiche Literatur verweisen (und die Einträge im Literaturverzeichnis deshalb auch nicht gesondert dokumentiert wurden). Interpunktionsfehleridentisch. Tippfehleridentisch.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman


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