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Spätergebnisse in der Therapie der Besenreiservarikosis [sic] Nd-Yag [sic] Laser versus Hydroxypolyethoxydodecan. Eine prospektiv randomisierte Vergleichsstudie

von Dr. Stephanie Anders

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[1.] San/Fragment 068 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-07 20:46:43 Stratumlucidum
Fragment, Gesichtet, Henker 2006, KomplettPlagiat, SMWFragment, San, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 68, Zeilen: 1 ff. (komplett)
Quelle: Henker 2006
Seite(n): 63-65, Zeilen: 63: letzte Zeile; 64: 1 ff.; 65: 1 ff.
Hier wurde nur bei 58 % eine signifikante Verbesserung festgestellt. Über 1 mm lag dieser Wert bei 83 % bzw. 100 %, für Gefäße mit einem Durchmesser von mehr als 2 mm.

Hyperpigmentierungen waren die hauptsächlichen Nebenwirkung der 1064 nm Nd:YAG Lasertherapie, die beobachteten Werte lagen zwischen 8 % und 62 %. Über Hypopigmentierungen wurde nicht berichtet. Ursächlich hierfür ist die geringe Absorptionsaffinität des Melanins (siehe Abb.17).

Die nichtkohärente Blitzlampe (Photoderm VL, ESC Medical Systems, Ltd.) mit einem Wellenlängenbereich von 500-1200 nm bietet eine Fülle von Parameteroptionen. Sie verfügt über 4 sog. „cut- off' Filter (515, 550, 570, 590 nm). Verwendet man diese, werden Wellenlängen unterhalb der des verwendeten Filters herausfiltriert. Energien zwischen 3 J/cm2 und 90 J/cm2 können eingestellt werden. Der Benutzer hat die Wahl zwischen einfachem, doppeltem und dreifachem Puls, für die er Intervalle von 10 ms bis 500 ms festlegt. Diese Vielfalt bedeutet andererseits, daß sich die Lernkurve für den Behandler gegenüber „on-off' Lasern verlängert, und zwar erheblich. Das Photoderm VL zeigt in den Studien von GREEN bzw. SCHROETER und NEUMANN [159; 310] sehr hohe Raten von Nebenwirkungen (50 % bzw. 77,5 % Hyperpigmentierungen, 20 % bzw. 10 % Hypopigmentierungen). SCHROETER und NEUMANN [310] erzielten eine Clearance von etwa 80 % bei 40 Patienten mit Besenreisern bis zu einem Durchmesser von 1 mm. Die GOLDMAN und ECKHOUSE Studie [135] sei nur soweit kommentiert, als daß ein Autor Präsident von ESC Medical Systems ist, der andere Autor Anteilseigner der Firma ist (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung) [164].

Der zunächst für die Behandlung von Besenreisern eingesetzte Argon Laser ist wegen seiner unspezifischen Wirkung (Absorption von Oxyhaemoglobin nahezu identisch mit der des Melanins - mäßig selektiv [207]) und durch spezifisch wirksamere Laser abgelöst worden. Die Probleme mit dem Argonlaser in unserer Ambulanz zeigten, daß nicht nur das richtige Lasersetup entscheidend für den Behandlungserfolg ist, sondern auch die Einschätzung des zu behandelnden Gefäßes und die daraus folgende Wahl der richtigen Wellenlänge. Bläulich-livide Gefäße weisen einen niedrigeren Sauerstoffpartialdruck auf, als rötlichere [327]. Gegenstand der hier vorgestellten Studie waren Besenreiser mit einem Gefäßdurchmesser von 0,3-0,6 mm. Diese sind meist rötlich. Einfluß hat hier deshalb die Absorption der Laserstrahlung durch Oxyhaemoglobin. Im Wellenlängenbereich des Alexandritlasers befindet sich die Absorptionskurve oxygenierten Haemoglobins im Bereich eines Minimums. Die des Melanins ist im Vergleich dazu ungleich höher. Dies erklärt die eher mäßigen Ergebnisse und hohen Nebenwirkungsraten [57; 91; 201; 243]. Gleiches gilt für den 810 nm Diodenlaser [91]. Beide Laser sind für die Behandlung der Besenreiservarikosis mit ihren derzeitigen technischen Möglichkeiten ungeeignet [180; 187; 322; 388]. Die Absorptionskurve zeigt im Bereich des hier verwendeten Nd:YAG Lasers ein Maximum (sog. Peak) auf. Dieses liegt ebenso im Bereich des Farbstofflasers. Beide Laser verfügen somit über die entsprechende Wellenlänge, die zu einer erfolgreichen Behandlung der betreffenden Gefäße notwendig ist. Die Ergebnisse klinischer Studien spiegeln dies wider. Histologische Untersuchungen von ADRIAN [5] und BETHGE und STADLER [36] wiesen die gefäßselektive Wirkung des frequenzverdoppelten Nd:YAG Laser bei gleichzeitiger Schonung der umgebenden Hautstrukturen nach. Dabei kommt es nicht zur Gefäßruptur [107], ein Hauptproblem der Farbstofflasertherapie, welches sich in häufig auftretenden purpurfarbenen Maculae äußert [166; 182]. Insgesamt ist die Farbstofflasertherapie durch die zur Verfügung stehende kurze Impulsdauer (1,5 ms) und die damit verbundenen geringe Tiefenwirkung eher für kleinkalibrige Gefäße (bis 0,4 mm) geeignet. Beachtung muß auch die vergleichsweise hohe Nebenwirkungsrate finden. Nebenwirkungen treten auch bei der Behandlung mit der nichtkohärenten Blitzlampe auf. GREEN betrachtet ihren Einsatz für die Besenreiserbehandlung durch auftretende unspezifische Gewebereaktionen kritisch [159].

Hier wurde nur bei 58 % eine signifikante Verbesserung

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festgestellt. Über 1 mm lag dieser Wert bei 83 % bzw. 100 %, für Gefäße mit einem Durchmesser von mehr als 2 mm.

Hyperpigmentierungen waren die hauptsächlichen Nebenwirkung der 1064 nm Nd:YAG Lasertherapie, die beobachteten Werte lagen zwischen 8 % und 62 %. Über Hypopigmentierungen wurde nicht berichtet. Ursächlich hierfür ist die geringe Absorptionsaffinität des Melanins (siehe Abb. 20, S. 37). Die nichtkohärente Blitzlampe (Photoderm VL, ESC Medical Systems, Ltd.) mit einem Wellenlängenbereich von 500-1200 nm bietet eine Fülle von Parameteroptionen. Sie verfügt über 4 sog. „cut- off“ Filter (515, 550, 570, 590 nm). Verwendet man diese, werden Wellenlängen unterhalb der des verwendeten Filters herausfiltriert. Energien zwischen 3 J/cm2 und 90 J/cm2 können eingestellt werden. Der Benutzer hat die Wahl zwischen einfachem, doppeltem und dreifachem Puls, für die er Intervalle von 10 ms bis 500 ms festlegt. Diese Vielfalt bedeutet andererseits, daß sich die Lernkurve für den Behandler gegenüber „on-off“ Lasern verlängert, und zwar erheblich. Das Photoderm VL zeigt in den Studien von Green bzw. Schroeter und Neumann [159; 310] sehr hohe Raten von Nebenwirkungen (50 % bzw. 77,5 % Hyperpigmentierungen, 20 % bzw. 10 % Hypopigmentierungen). Schroeter und Neumann [310] erzielten eine Clearance von etwa 80 % bei 40 Patienten mit Besenreisern bis zu einem Durchmesser von 1 mm. Die GOLDMAN und Eckhouse Studie [135] sei nur soweit kommentiert, als daß ein Autor Präsident von ESC Medical Systems ist, der andere Autor Anteilseigner der Firma ist (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung) [164]. [...]

Der zunächst für die Behandlung von Besenreisern eingesetzte Argon Laser ist wegen seiner unspezifischen Wirkung (Absorption von Oxyhaemoglobin nahezu identisch mit der des Melanins - mäßig selektiv [207]) und seiner hohen Nebenwirkungsrate (insbesondere das Auftreten von Narben) [11; 42; 257; 279] durch spezifisch wirksamere Laser abgelöst worden - ist in der Behandlung der Besenreiservarikosis nicht indiziert [180; 187; 322; 388]. Die Probleme mit dem Argonlaser zeigten, daß nicht nur das richtige Lasersetup entscheidend für den Behandlungserfolg ist, sondern auch die Einschätzung des zu behandelnden Gefäßes und die daraus folgende Wahl der richtigen Wellenlänge. Bläulich-livide Gefäße weisen einen niedrigeren Sauerstoffpartialdruck auf, als rötlichere [327]. Gegenstand der hier vorgestellten Studie waren Besenreiser mit einem Gefäßdurchmesser von 0,3-0,6 mm. Diese sind meist rötlich. Einfluß hat hier deshalb die Absorption der Laserstrahlung durch Oxyhaemoglobin. Im Wellenlängenbereich des Alexandritlasers befindet sich die Absorptionskurve oxygenierten Haemoglobins im Bereich eines Minimums. Die des Melanins ist im Vergleich dazu ungleich höher. Dies erklärt die eher mäßigen Ergebnisse und hohen Nebenwirkungsraten [57; 91; 201; 243]. Gleiches gilt für den 810 nm Diodenlaser [91]. Beide Laser sind für die Behandlung der Besenreiservarikosis mit ihren derzeitigen technischen Möglichkeiten ungeeignet. Die Absorptionskurve zeigt im Bereich des hier verwendeten Nd:YAG Lasers ein Maximum (sog. Peak) auf. Dieses liegt ebenso im Bereich des Farbstofflasers. Beide Laser verfügen somit über die entsprechende Wellenlänge, die zu einer erfolgreichen Behandlung der betreffenden Gefäße notwendig ist. Die Ergebnisse klinischer Studien spiegeln dies wider. Histologische Untersuchungen von Adrian [5] und Bethge und Stadler [36] wiesen die gefäßselektive Wirkung des frequenzverdoppelten Nd:YAG Laser bei gleichzeitiger

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Schonung der umgebenden Hautstrukturen nach. Dabei kommt es nicht zur Gefäßruptur [107], ein Hauptproblem der Farbstofflasertherapie, welches sich in häufig auftretenden purpurischer Maculae äußert [166; 182]. Insgesamt ist die Farbstofflasertherapie durch die zur Verfügung stehende kurze Impulsdauer (1,5 ms) und die damit verbundenen geringe Tiefenwirkung eher für kleinkalibrige Gefäße (bis 0,4 mm) geeignet. Beachtung muß auch die vergleichsweise hohe Nebenwirungsrate [sic] finden. Nebenwirkungen treten auch bei der Behandlung mit der nichtkohärenten Blitzlampe auf. Green betrachtet ihren Einsatz für die Besenreiserbehandlung durch auftretende unspezifische Gewebereaktionen kritisch [159].

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Man beachte, dass in der Quelle und in der untersuchten Arbeit die Literaturverzeichnisse – bis auf die Titel 41-61, die in Letzterer schlicht fehlen – identisch sind, sodass gleiche nummerische Verweise auf die gleiche Literatur verweisen (und die Einträge im Literaturverzeichnis deshalb auch nicht gesondert dokumentiert wurden).

Referenz 57 verweist in der untersuchten Arbeit ins Leere.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman


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