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Spätergebnisse in der Therapie der Besenreiservarikosis [sic] Nd-Yag [sic] Laser versus Hydroxypolyethoxydodecan. Eine prospektiv randomisierte Vergleichsstudie

von Dr. Stephanie Anders

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[1.] San/Fragment 076 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-08-10 14:12:11 Schumann
Fragment, Gesichtet, Henker 2006, SMWFragment, San, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 76, Zeilen: 1-24, 39-43
Quelle: Henker 2006
Seite(n): 71 f., Zeilen: 71: 3 ff.; 72: 1 ff.
9 Zusammenfassung

Besenreiservarizen, dicht unter der Haut fast parallel verlaufende, erweiterte kleinste Venen, stellen keine Krankheit dar, obgleich einige Patienten(innen) Symptome im Bereich der Besenreiser auf diese zurückführen. Für einen Großteil der weiblichen Bevölkerung sind Besenreiser ein erhebliches kosmetisches Problem. Die vorliegende Arbeit vergleicht die beiden aktuellen Behandlungsmethoden der Besenreiservarikosis Laserbehandlung/Sklerosierung bei einem Gefäßdurchmesser von 0,3-0,6 mm.

20 in der Studie geführte Patientinnen wurden dazu routinemäßig einer phlebologisch exakten Untersuchung unterzogen mit Einschluß der Farbduplexsonographie und apparativer Messmethoden (Lichtreflexionsrheographie, Verschlußpletysmographie) um etwaige epifasziale Varizen oder pathologische Refluxe ausschließen zu können. Routinemäßig erfolgte eine Aufklärung über mögliche Nebenwirkungen der Verödung bzw. der Lasertherapie, verbunden mit der Unterschrift einer Einverständniserklärung (siehe Anhang) durch die jeweilige Patientin und den behandelnden Arzt. Alle Patientinnen behandelten wir zwischen Februar und April 2004. Jedem der beiden behandelten Hautareale wurde zufällig mittels Münzwurf eine der beiden Behandlungsmethoden zugeordnet. Die Sklerosierungsbehandlung erfolgte mittels 0,25%igem Aethoxysklerol (Fa. Kreussler & Co. GmbH, D-65203 Wiesbaden). Die Laserbehandlung wurde mit dem VersaPulse® VPV™ (Lumenis [ehemals Coherent] Deutschland GmbH, D- 64807 Dieburg) durchgeführt, einem (langgepulsten frequenzverdoppelten) 532 nm Nd:YAG Laser. Beide Areale wurden in der gleichen Sitzung behandelt. Es bestanden seitens der Ethikkommission der Landesärztekammer Hessen keinerlei Bedenken in der Vorgehensweise der vorgestellten Studie (Genehmigung vom 27.01.2004 - {lfd. Nr. 64/2003}). Die Photoauswertung wurde von zwei Medizinern im Sinne des double- blinded overreadings durchgeführt. [...]

Für eine effektive Behandlung der (Besenreiser-)Varikosis kann demnach, den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie [275] folgend, bei einem Gefäßdurchmesser < 0,6 mm als Alternative zur Sklerosierungsbehandlung die Lasertherapie mit dem frequenzverdoppelten Nd:YAG Laser als gleichwertig herangezogen werden. Insbesondere für Patienten mit Nadelphobie oder bestehender Allergie ist dies von Vorteil.

Für eine effektive Behandlung der (Besenreiser-)Varikosis kann demnach, den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie [275] folgend, bei einem Gefäßdurchmesser 0,6 mm als Alternative zur Sklerosierungsbehandlung die Lasertherapie mit dem frequenzverdoppelten Nd:YAG Laser in Betracht gezogen werden. Insbesondere für Patienten mit Nadelphobie oder bestehender Allergie ist dies von Vorteil. [...]

[Seite 72]

9 Zusammenfassung

Besenreiservarizen, dicht unter der Haut fast parallel verlaufende, erweiterte kleinste Venen, stellen an sich keine Krankheit dar, obgleich einige Patienten(innen) über eine Dolenz berichten. Für einen Großteil der weiblichen Bevölkerung stellen Besenreiser ein erhebliches kosmetisches Problem dar. Die vorliegende Arbeit stellt die beiden gängigsten Behandlungsmethoden der Besenreiservarikosis (Gefäßdurchmesser von 0,3-0,6 mm) in einer Vergleichsstudie gegenüber.

Die 20 in der Studie involvierten Patientinnen wurden routinemäßig einer phlebologischen Untersuchung unterzogen (Farbduplex), um etwaige epifasziale Varikosen oder chronische Veneninsuffizienzen anderer Genese ausschließen zu können. Routinemäßig erfolgte eine Aufklärung über den Ablauf und mögliche Nebenwirkungen der Verödung bzw. der Lasertherapie, verbunden mit der Unterschrift einer Einverständniserklärung (siehe Anhang) durch die jeweilige Patientin und den behandelnden Arzt. Alle Patientinnen wurden im Februar und März 2004 behandelt. Jedem der beiden zu behandelten Areale wurde zufällig mittels Münzwurf eine der beiden Behandlungsmethoden zugewiesen. Die Sklerosierungsbehandlung erfolgte mittels 0,25%igem Aethoxysklerol (Fa. Kreussler & Co. GmbH, D-65203 Wiesbaden). Die Laserbehandlung wurde mit dem VersaPulse® VPV™ (Lumenis [ehemals Coherent] Deutschland GmbH, D- 64807 Dieburg) durchgeführt, einem (langgepulsten frequenzverdoppelten) 532 nm Nd:YAG Laser. Beide Areale wurden in der gleichen Sitzung therapiert. Alle Patientinnen wurden durch denselben Arzt behandelt. Es bestanden seitens der Ethikkommission der Landesärztekammer Hessen keinerlei Bedenken in der Vorgehensweise der vorgestellten Studie (Genehmigung vom 27.01.2004 - {lfd. Nr. 64/2003}). Die Photoauswertung wurde von zwei Medizinern im Sinne des double- blinded overreadings durchgeführt.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf die Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), WiseWoman


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