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Sg/Fragment 067 07

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Sotho Tal Ker
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 6-25
Quelle: Bratl et al. 2002
Seite(n): 47, Zeilen: 20-41
Die Entwicklung von sozialen Systemen sieht sich mit der paradoxen Anforderung konfrontiert, notwendigen Wandel auf einer relativ stabilen Grundlage vollziehen zu müssen. Soziale Systeme sollen einerseits möglichst beweglich und anpassungsfähig sein, um auf Umweltveränderungen mit Anpassungsleistungen reagieren zu können. Andererseits sollen Organisationen Identität und ein gewisses Beharrungsvermögen entwickeln, um dauerhaft ökonomische Verarbeitungsstrukturen und Prozesse mit stabilisierenden Routinen, Regelsystemen und Rationalitätskriterien auszubauen. „Wenn es einem System nicht gelingt, sich kontinuierlich in seiner Besonderheit und Identität zu rekonstruieren, dann ist nichts mehr da, was sich an Veränderungen anpassen könnte“ [Willke 1999, S. 174].

So gesehen lernt ein System, um sich an Kontext- und Umweltveränderungen anzupassen und unter geänderten Bedingungen seine Grundfunktionen und Zwecksetzungen erfüllen zu können. Andererseits lernt es auch in vielen Situationen so zu bleiben, wie es ist, um nicht durch schnelle Veränderungen bewährte Formeln der Funktions- und Zweckerfüllung aufzugeben und gar seine Identität oder seinen Bestand zu verlieren. Erst die Sicherung der Balance zwischen notwendigen Lern- und Veränderungsprozessen und der oft genauso notwendigen Bewahrung von bewährten Routinen sichert dem Sozialsystem seinen erfolgreichen Bestand [Bratl et al. 2002].

Die Entwicklung von sozialen Systemen sieht sich mit der paradoxen Anforderung konfrontiert, notwendigen Wandel auf einer relativ stabilen Grundlage vollziehen zu müssen. Soziale Systeme sollen einerseits möglichst beweglich und anpassungsfähig sein, um auf Umweltveränderungen mit passenden Anpassungsleistungen reagieren zu können. Andererseits sollen Organisationen Identität und ein gewisses Beharrungsvermögen entwickeln, um dauerhaft ökonomische Verarbeitungsstrukturen und Prozesse mit stabilisierenden Routinen, Regelsystemen und Rationalitätskriterien auszubauen. „Wenn es einem System nicht zunächst und in erster Linie gelingt, seine eigene höchst unwahrscheinliche und deshalb permanent gefährdete Ordnung als System zu erhalten, dann erübrigt sich die beste Umweltanpassung. Wenn es einem System nicht gelingt, sich kontinuierlich in seiner Besonderheit und Identität zu rekonstruieren, dann ist nichts mehr da, was sich als Identisches an Veränderungen anpassen könnte.“ (Willke 1994: 174). Ein

soziales System lernt so gesehen, um sich an Kontext- und Umweltveränderungen anzupassen und unter geänderten Bedingungen seine Grundfunktionen und Zwecksetzungen im Sinne seiner Anspruchsträger erfüllen zu können. Ein System lernt aber auch in vielen gewandelten Situationen so zu bleiben, wie es ist, um nicht durch zu schnelle Veränderungen und Anpassungsleistungen bewährte Formen der Funktions- und Zweckerfüllung zu rasch aufzugeben oder gar seine Identität und seinen Bestand zu gefährden. Neben guten Gründen für das Lernen gibt es auch immer gute Gründe dafür, viele Dinge beizubehalten und nicht zu verändern. Erst die Sicherung der Balance zwischen notwendigen Lern- und Veränderungsschritten und der oft genauso notwendigen Bewahrung von bewährten Routinen sichert dem sozialen System seinen erfolgreichen Bestand.

Anmerkungen

Am Ende ist zwar die Quelle genannt, allerdings ist nicht ersichtlich, dass 2 Absätze inkl. einem Zitat übernommen wurden.

Sichter
Hindemith

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