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Sh/037

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Das Sanierungsgebiet Hemshof in Ludwigshafen am Rhein. Eine Bilanz von 30 Jahren baulicher Erneuerung und sozialer Veränderung

von Siegfried Haller

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[1.] Sh/Fragment 037 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:17:41 Kybot
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Hemshof-Sanierung 1972, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sh

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schirdewan, Hindemith, Hansgert Ruppert
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 037, Zeilen: 10-30
Quelle: Hemshof-Sanierung 1972
Seite(n): 002,003, Zeilen: S. 002: 01 ff., S. 003: 01 ff.
Das Sanierungsgebiet trägt den Namen eines Gutshofes, der im Bereich der Kreuzung Prinzregenten-/Hemshofstraße lag.

Erstmals wurde der Hemshof in den Urkunden des Klosters Lorsch unter den Namen Hemingesheim und Hamingesheim erwähnt. Im Jahre 1785 lebten dort 9 Familien, größtenteils Mennoniten. Einer Beschreibung aus demselben Jahr zufolge waren zu dieser Zeit Hemshof und Gräfenau Eigentum der kurfürstlichen Hofkammer.

Im Jahre 1793 wurden beide Höfe von dem kurpfälzischen Kommandanten der Festung Mannheim niedergebrannt, um den Feinden diesen Stützpunkt zu nehmen. Die Bewohner flüchteten nach Mannheim auf die gegenüberliegende rechte Rheinseite; zwei Jahre später kehrten sie zurück und bauten ihre Höfe wieder auf.

1843 erhielten die Ansiedlung im Bereich der ehemaligen Rheinschanze – Ankerhof und einige unmittelbar umliegende Gebäude – den Namen Ludwigshafen. Trotz Namensgebung, guten Verkehrsanschlüssen, einer im Entstehen begriffenen Industrie, Handel und verschiedenen Amtsstellen, war Ludwigshafen jedoch immer noch keine selbstständige Gemeinde. Erst 9 Jahre später, im Dezember 1852, erfolgte die Gemeindebildung unter Einbeziehung der umliegenden Bauernhöfe Hemshof, Gräfenau sowie Ganderhof und Rohrlacher Hof. 1.500 Einwohner zählte nunmehr die junge Stadt.

Das eigentliche Wachstum begann aber erst mit dem Umzug der Badischen Anilin- & Soda-Fabrik (BASF) von Mannheim nach Ludwigshafen im Jahre 1865. Auf billigem, teilweise brachliegendem Gelände des Hemshofes wurden Fabrikanlagen errichtet, die [von Jahr zu Jahr immer mehr Arbeitnehmer anlockten und die Struktur der Bauernansiedlung von Grund auf veränderten.]

Das Sanierungsgebiet trägt den Namen eines Gutshofes, der im Bereich der Kreuzung Prinzre-genten-/Hemshofstraße lag.

Erstmals wurde der Hemshof in den Urkunden des Klosters Lorsch unter den Namen Hemingesheim und Hamingesheim erwähnt. Im Jahre 1785 lebten dort 9 Familien, größtenteils Mennoniten. Einer Beschreibung aus demselben Jahr zufolge waren zu dieser Zeit Hemshof und Gräfenau Eigentum der kurfürstlichen Hofkammer.

Im Jahre 1793 wurden beide Höfe von dem kur-pfälzischen Kommandanten der Festung Mannheim niedergebrannt, um den Feinden diesen Stützpunkt zu nehmen. Die Bewohner flüchteten nach Mannheim auf die gegenüberliegende rechte Rheinseite; zwei Jahre später kehrten sie zurück und bauten ihre Höfe wieder auf.

1843 erhielten die Ansiedlung im Bereich der ehemaligen Rheinschanze – Ankerhof und einige unmittelbar umliegende Gebäude – den Namen Ludwigshafen. Trotz Namensgebung, guten Verkehrsanschlüssen, einer im Entstehen begriffenen Industrie, Handel und verschiedenen Amtsstellen, war Ludwigshafen jedoch immer noch keine selbstständige Gemeinde. Erst 9 Jahre später, im Dezember 1852, erfolgte die Gemeindebildung unter Einbeziehung der umliegenden Bauernhöfe Hemshof, Gräfenau sowie Ganderhof und Rohrlacher Hof. 1.500 Einwohner zählte nunmehr die junge Stadt.

Das eigentliche Wachstum begann aber erst mit dem Einzug der Badischen Anilin- & Soda-Fabrik (BASF) in Ludwigshafen. Auf billigem, teilweise brachliegendem Gelände des Hemshofes wurden Fabrikanlagen errichtet, die von Jahr zu Jahr immer mehr Arbeitnehmer anlockten und die Struktur der Bauernansiedlung von Grund auf veränderten.

Anmerkungen

Die Seiten sind in der Quelle sebst nicht numeriert und wurden ausgezählt. Die Quelle ist in Fn 8 benannt (naechste Seite). Der Text wurde ohne Hinweis fast wörtlich übernommen. Im letzten Absatz leichte redaktionelle Veränderung. Aus Einzug wird Umzug und Einfügen der Jahreszahl 1865. [NB: Hier hätte der Gutachter stutzig werden müssen: Woher hat der Autor diese Fakten? Es fehlt jedweder Quellverweis! HgR]

Sichter
HgR


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