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Das Sanierungsgebiet Hemshof in Ludwigshafen am Rhein. Eine Bilanz von 30 Jahren baulicher Erneuerung und sozialer Veränderung

von Siegfried Haller

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Sh/Fragment 105 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:18:58 Kybot
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sh, Stadtentwicklung Ludwigshafen 1991

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schirdewan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 105, Zeilen: 01-26
Quelle: Stadtentwicklung Ludwigshafen 1991
Seite(n): 024, Zeilen: 09-34
In den 60er und 70er Jahren verschärfte sich das Tempo der Bevölkerungsumschichtung. Der Stadtteil wurde Hauptaufnahmegebiet der ausländischen Arbeitskräfte und ihrer Familien. Die schlechte Wohnungsqualität der überwiegend in Privatbesitz befindlichen Mietshäuser, der Zustand des Wohnumfeldes und die hohe Umweltbelastung durch die umliegende Industrie und den wachsenden Verkehr hatten zur Folge, dass bei sich bessernder Wohnungsmarktsituation die Wohnungen im Hemshof zunehmend von zahlungskräftigeren deutschen Mietern nicht mehr akzeptiert wurden, so dass das Sanierungsgebiet nun zum Hauptaufnahmegebiet der wohnungssuchenden ausländischen Arbeitskräfte wurde. An dieser Tatsache änderte auch die um die Wende der 60/70er Jahre erfolgende förmliche Ausweisung des Gebiets als Sanierungsgebiet und der damit verbundenen Bereitstellung von öffentlichen Mitteln für die Erneuerung des Stadtteils nichts. In den 70er Jahren war die Sanierungstätigkeit vor allem konzentriert auf den Aufkauf von Grundstücken und Abrisse zur Vorbereitung einer Neubebauung oder Neuschaffung von öffentlichen Freiflächen. Bis sich die Sanierungstätigkeit in sichtbaren Verbesserungen niederschlagen konnte, vergingen eine Reihe von Jahren.

So stieg der Anteil ausländischer Einwohner rapide an. Zwischen 1960 und 1970 nahm die Zahl der Ausländer im Stadtbezirk Nord, der die statistischen Bezirke 1312 bis 1317 umfasst,von 35 auf 2.560 zu. Für die statistischen Bezirke 1323 und 1324 liegen für diese Zeit keine Angaben vor. Ihr Bevölkerungsanteil erhöhte sich von 0,2 % auf fast 22 %. In der Gesamtstadt stieg die Zahl der Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit von 2.200 auf 12.600, der Bevölkerungsanteil von 1,4 auf 7,4 %. Damit zeichnete sich bereits in den 60er Jahren, also zu Beginn der Sanierungsüberlegungen, aufgrund der vorhandenen baulichen und sozialen Ausgangslage eine tief greifende Umschichtung der Bevölkerungsstruktur des Stadtteils ab. Wieder stand der Hemshof im Brennpunkt der sozialen Probleme, die mit der Beschäftigung von Millionen von Gastarbeitern in der Bundesrepublik, und zwar vor allem in den industriellen Ballungsgebieten, verbunden sind.

In den 60er und 70er Jahren verschärfte sich das Tempo der Bevölkerungsumschichtung. Der Stadtteil wurde Hauptaufnahmegebiet der ausländischen Arbeitskräfte und ihrer Familien. Die schlechte Wohnungsqualität der überwiegend in Privatbesitz befindlichen Mietshäuser, der Zustand des Wohnumfeldes und die hohe Umweltbelastung durch die umliegende Industrie und den wachsenden Verkehr hatten zur Folge, dass bei sich bessernder Wohnungsmarktsituation die Wohnungen im Hemshof zunehmend von zahlungskräftigeren deutschen Mietern nicht mehr akzeptiert wurden, so dass das Sanierungsgebiet nun zum Hauptaufnahmegebiet der wohnungssuchenden ausländischen Arbeitskräfte wurde. An dieser Tatsache änderte auch die um die Wende der 60/70er Jahre erfolgende förmliche Ausweisung des Gebiets als Sanierungsgebiet und der damit verbundenen Bereitstellung von öffentlichen Mitteln für die Erneuerung des Stadtteils nichts. In den 70er Jahren war die Sanierungstätigkeit vor allem konzentriert auf den Aufkauf von Grundstücken und Abrisse zur Vorbereitung einer Neubebauung oder Neuschaffung von öffentlichen Freiflächen. Bis sich die Sanierungstätigkeit in sichtbaren Verbesserungen niederschlagen konnte, vergingen eine Reihe von Jahren.

So stieg der Anteil ausländischer Einwohner rapide an. Zwischen 1960 und 1970 nahm die Zahl der Ausländer im Stadtbezirk Nord, der die statistischen Bezirke 1312 bis 1317 umfasst,von 35 auf 2.560 zu. Für die statistischen Bezirke 1323 und 1324 liegen für diese Zeit keine Angaben vor. Ihr Bevölkerungsanteil erhöhte sich von 0,2 % auf fast 22 %. In der Gesamtstadt stieg die Zahl der Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit von 2.200 auf 12.600, der Bevölkerungsanteil von 1,4 auf 7,4 %. Damit zeichnete sich bereits in den 60er Jahren, also zu Beginn der Sanierungsüberlegungen, aufgrund der vorhandenen baulichen und sozialen Ausgangslage eine tief greifende Umschichtung der Bevölkerungsstruktur des Stadtteils ab. Wieder stand der Hemshof im Brennpunkt der sozialen Probleme, die mit der Beschäftigung von Millionen von Gastarbeitern in der Bundesrepublik, und zwar vor allem in den industriellen Ballungsgebieten, verbunden sind.

Anmerkungen

Woertliche Uebernahme, ohne Verweis auf die Quelle Man beachte, dass Sh moeglicherweise auch der (oder ein) Autor der Quelle ist (siehe hier). Im Literaturverzeichnis ist die Quelle allerdings ohne Autor aufgefuehrt.

Sichter
Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20110721210006

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