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Das Sanierungsgebiet Hemshof in Ludwigshafen am Rhein. Eine Bilanz von 30 Jahren baulicher Erneuerung und sozialer Veränderung

von Siegfried Haller

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Sh/Fragment 123 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:19:29 Kybot
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sh, Stadtentwicklung Ludwigshafen 1991

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Schirdewan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 123, Zeilen: 01-30
Quelle: Stadtentwicklung Ludwigshafen 1991
Seite(n): 034-035, Zeilen: 13-37, 01-02
2.7.6 Erwerbsstruktur

Hier werden Daten aus den Volkszählungen 1970 und 1987 zur Analyse herangezogen.

Die Erwerbs- und Sozialstruktur in der Bundesrepublik ist geprägt von der Verschiebung der Beschäftigung vom produzierenden Sektor zum Dienstleistungssektor, d. h. aufgrund der großen Produktivitätsfortschritte durch die Automatisierung der Produktion werden immer weniger Arbeitskräfte in der Produktion benötigt. Dagegen steigt die Beschäftigung in Forschung, Entwicklung und Verwaltung in den Industrieunternehmen, in den Dienstleistungsunternehmen sowie im öffentlichen Dienst an. Vereinfacht läßt sich dies statistisch durch sinkende Anteile der Arbeiterberufe und steigende Anteile der Angestellten und Beamtenberufe an den Beschäftigten aufzeigen. Ab Mitte der 70er Jahre hat sich diese Entwicklung, auch ausgelöst durch weltweite wirtschaftliche Krisenerscheinungen, forciert. Erstmals trat in der Bundesrepublik Massenarbeitslosigkeit auf, die sich in der ersten Hälfte der 80er Jahre weiter erhöhte und zur Dauerarbeitslosigkeit wurde. Von der Arbeitslosigkeit sind vor allem Arbeitskräfte mit unzureichender Ausbildung und Leistungsbeeinträchtigungen betroffen.

Wohnviertel mit hohen Anteilen von Arbeitern und ungelernten Berufen, vor allem auch mit hohen Ausländeranteilen wurden von den durch den wirtschaftlichen Strukturwandel ausgehenden Schwierigkeiten besonders stark betroffen. Dabei spielt auch eine große Rolle, dass durch die wohnungsmarktbedingten Wanderungen aus den Innenstädten in die Außenbezirke und das Umland und den Zuzug von sozial schwächeren Gruppen (z. B. auch Ausländer) in die weniger attraktiven Wohngebiete der Innenstädte eine zunehmende Trennung der sozialen Gruppen nach Wohngebieten vor sich ging. So ging in den inneren Ludwigshafener Stadtteilen, zu denen auch das Sanierungsgebiet zählt, der Anteil der Angestellten und Beamten zwischen 1970 und 1987 um 7,5 %-Punkte zurück. Die Arbeitslosenquote stieg von praktisch Null im Jahre 1970 auf über 13 % im Jahre 1987. In den äußeren Stadtteilen erhöhte sich der Angestelltenanteil um 4 %-Punkte, die Arbeitslosenquote betrug 1967 etwas über 7 %, war also nur etwas mehr als halb so hoch wie in der Innenstadt. Im Landkreis Ludwigshafen erhöhte sich dagegen der Angestelltenanteil um 16,5 % auf 51 % bei einer Arbeitslosenquote von lediglich 4,5 %, also nur eines Drittels der Arbeitslosenquote der Ludwigshafener Innenstadt.

6.6 Veränderung der Erwerbsstruktur

Die Erwerbs- und Sozialstruktur in der Bundesrepublik ist geprägt von der Verschiebung der Beschäftigung vom produzierenden Sektor zum Dienstleistungssektor, d.h. aufgrund der großen Produktivitätsfortschritte durch die Automatisierung der Produktion werden immer we-niger Arbeitskräfte in der Produktion benötigt. Dagegen steigt die Beschäftigung in Forschung, Entwicklung und Verwaltung in den Industrieunternehmen, in den Dienstleistungsunterneh-men sowie im öffentlichen Dienst an. Vereinfacht läßt sich dies statistisch durch sinkende Anteile der Arbeiterberufe und steigende Anteile der Angestellten- und Beamtenberufe an den Beschäftigten aufzeigen. Ab Mitte der 70er Jahre hat sich diese Entwicklung, auch ausgelöst durch weltweite wirtschaftliche Krisenerscheinungen, forciert. Erstmals trat in der Bundesrepublik Massenarbeitslosigkeit auf, die sich in der ersten Hälfte der 80er Jahre weiter erhöhte und zur Dauerarbeitslosigkeit wurde. Von der Arbeitslosigkeit sind vor allem Arbeitskräfte mit unzureichender Ausbildung und Leistungsbeeinträchtigungen betroffen.

Wohnbereiche mit hohen Anteilen von Arbeitern und ungelernten Berufen, vor allem auch mit hohen Ausländeranteilen wurden von den durch den wirtschaftlichen Strukturwandel ausge-henden Schwierigkelten besonders stark betroffen. Dabei spielt auch eine große Rolle, daß durch die wohnungsmarktbedingten Wanderungen aus den Innenstädten in die Außenbezirke und das Umland und den Zuzug von sozial schwächeren Gruppen (z. B. auch Ausländer) in die weniger attraktiven Wohngebiete der Innenstädte eine zunehmende Trennung der sozialen Gruppen nach Wohngebieten vor sich ging. So ging in den Inneren Ludwigshafener Stadtteilen, zu denen auch das Sanierungsgebiet zählt, der Anteil der Angestellten und Beamten zwischen 1970 und 1987 um 7,5 %-Punkte zurück. Die Arbeitslosenquote stieg von praktisch Null im Jahre 1970 auf über 13 % im Jahre 1987. In den äußeren Stadtteilen erhöhte sich der Ange-stelltenanteil um 4 %-Punkte, die Arbeitslosenquote betrug 1967 etwas über 7 %, war also nur etwas mehr als halb so hoch wie in der Innenstadt. Im Landkreis Ludwigshafen erhöhte sich dagegen der Angestelltenanteil um 16,5 % auf 51 % bei einer Arbeitslosenquote von lediglich 4,5 %, also nur eines Drittels der Arbeitslosenquote der Ludwigshafener Innenstadt.

Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen, ohne Quellenverweis Ausser der Abaenderung: "Wohnbereiche" --> "Wohnviertel" und des Disclaimers am Anfang des Kapitels, gibt es keine Unterschiede Man beachte, dass Sh möglicherweise ein Autor der Quelle ist (siehe hier). Im Literaturverzeichnis ist die Quelle allerdings ohne Autor aufgeführt, daher als (Fremd-)Plagiat klassifiziert.

Sichter
Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20110727225815

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