Fandom

VroniPlag Wiki

Sh/162

< Sh

31.377Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Das Sanierungsgebiet Hemshof in Ludwigshafen am Rhein. Eine Bilanz von 30 Jahren baulicher Erneuerung und sozialer Veränderung

von Siegfried Haller

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Sh/Fragment 162 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-04-07 11:20:21 Kybot
Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sh, Stadtentwicklung Ludwigshafen 1991, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
DagobertDuckPlagiatsjaeger, Plaqueiator, Hindemith, Hansgert Ruppert
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 162, Zeilen: 1-34
Quelle: Stadtentwicklung Ludwigshafen 1991
Seite(n): 56-57, Zeilen: 3 ff.
2.8 Zusammenfassung

Die bauliche Erneuerung und Umgestaltung hat zwischen 1970 und 2000 das Erscheinungsbild und die Wohnqualität des Hemshofes grundlegend verändert. Zwei Drittel des Wohnungsbestandes haben den bei Neubauten üblichen Wohnkomfort, d.h. Ausstattung mit Bad und Zentralheizung. Das Wohnumfeld wurde durch die Einrichtung der Fußgängerzone in der Prinzregentenstraße, die Schaffung von Grünflächen, Baumanpflanzung im Straßenraum, Verkehrsberuhigung durch den Umbau von Straßen und Plätzen, Entlastung vom Durchgangsverkehr, Vermehrung der Abstellmöglichkeiten für PKW durch Bau von Parkhäusern und Tiefgaragen, die Einführung des bevorrechtigten Anwohnerparkens sowie die Verlagerung störender Betriebe entscheidend verbessert. Wenn die noch anstehenden Wohnungsneubauten, weitere Wohnungsmodernisierungen, Straßenumbauten, die Umgestaltung einiger Blockinnenbereiche und der Bau weiterer PKW-Stellplätze abgeschlossen sind, wird der Hemshof von den äußeren Bedingungen her ein durchgehend modernen Ansprüchen gerecht werdendes innerstädtisches Wohngebiet sein. Noch 345 Wohnungen besitzen weder Zentralheizung noch Bad, zur Hälfte noch mit dem WC außerhalb der Wohnung im Treppenhaus. 85 % dieser Wohnungen befinden sich im Eigentum von Privatpersonen. Die Schwierigkeiten bei der Anhebung des Wohnwertes dieser Wohnungen mit nicht zeitgerechtem Standard sind nicht zuletzt in den Eigentumsverhältnissen begründet. Die bei anhaltender Wohnungsknappheit gerade in solchen Wohnungen kurzfristig erzielbare Rendite lässt befürchten, dass diese Tendenz in der Befragung eher noch abgeschwächt wiedergegeben ist. Die städtischen Wohnungen sind für eine Modernisierung vorgesehen, wobei das Problem der Wohnungsbeschaffung für die gegenwärtigen Bewohner zu lösen ist.

Mit baulicher Erneuerung sind häufig Vorstellungen von parallel verlaufender Umschichtung der Sozialstruktur verbunden, in dem Sinne, dass die ansässigen meist einfacheren und stark mit sozialen Problemen belasteten sozialen Schichten verdrängt und durch finanziell sowie sozial besser gestellte Bewohner ersetzt werden. Dies war anfänglich auch das Sanierungsziel der Stadt, das Ende der 80er Jahre endgültig aufgegeben wurde. Mit sozialem Wohnungsbau und sozial verträglicher, öffentlich geförderter Modernisierung des Altbaubestandes, sollte es der ansässigen Bevölkerung durch Begrenzung der Mieten ermöglicht werden, soweit als möglich in ihrem Wohngebiet zu bleiben, um so an den Verbesserungen des Wohngebiets teilzuhaben. Darüber hinaus haben aber auch die sozialen Probleme unserer Gesellschaft -[Arbeitslosigkeit, Armut und Wohnungsnot der weniger Leistungsfähigen, Integrationsprobleme einer stark wachsenden Ausländerbevölkerung zusätzliche Belastungen der Sozialstruktur des Gebietes gebracht.]

8. Zusammenfassung und Perspektiven

Die bauliche Erneuerung und Umgestaltung hat während der letzten 20 Jahre das Erscheinungsbild und die Wohnqualität des Hemshofes grundlegend verändert. Zwei Drittel des Wohnungsbestandes haben jetzt den heute bei Neubauten üblichen Wohnkomfort, d.h. Ausstattung mit Bad und Zentralheizung. Das Wohnumfeld wurde durch die Einrichtung der Fußgängerzone in der Prinzregentenstraße, die Schaffung von Grünflächen, Baumpflanzungen im Straßenraum, Verkehrsberuhigung durch den Umbau von Straßen und Plätzen, Entlastung vom Durchgangsverkehr, Vermehrung der Abstellmöglichkeiten für PKW durch Bau von Parkhäusern und Tiefgaragen, die Einführung des bevorrechtigten Anwohnerparkens sowie die Verlagerung störender Betriebe entscheidend verbessert. Wenn die noch anstehenden Wohnungsneubauten, weitere Wohnungsmodemisierungen, Straßenumbauten, die Umgestaltung einiger Blockinnenbereiche und der Bau weiterer PKW-Stellplätze abgeschlossen sind, wird der Hemshof von den äußeren Bedingungen her ein durchgehend modernen Ansprüchen gerecht werdendes innerstädtisches Wohngebiet sein. [...] Allein 650 Wohnungen besitzen weder Zentralheizung noch Bad, zum großen Teil mit dem WC außerhalb der Wohnung im Treppenhaus. Zwei Drittel dieser Wohnungen befinden sich im Eigentum von Privatpersonen. Die Schwierigkeiten bei der Anhebung des Wohnwertes der 2000 Wohnungen mit nicht zeitgerechtem Standard sind nicht zuletzt in den Eigentumsverhältnissen begründet. [...] Die bei anhaltender Wohnungsknappheit gerade in solchen Wohnungen kurzfristig erzielbare Rendite läßt befürchten, daß diese Tendenz in der Befragung eher noch abgeschwächt wiedergegeben ist. Die städtischen Wohnungen sind für eine Modernisierung vorgesehen, wobei das Problem der Wohnungsbeschaffung für die gegenwärtigen Bewohner zu lösen ist.

Mit baulicher Erneuerung sind häufig Vorstellungen von parallel verlaufender Umschichtung der Sozialstruktur verbunden, in dem Sinne, daß die ansässigen meist einfacheren und stark mit sozialen Problemen belasteten sozialen Schichten verdrängt und durch finanziell und sozial bessergestellte Bewohner ersetzt werden. Dies war aber nicht das Sanierungsziel der Stadt. Mit sozialem Wohnungsbau und sozial verträglicher, öffentlich geförderter Modernisierung des Altbaubestandes, sollte es der ansässigen Bevölkerung durch Begrenzung der Mieten ermöglicht werden, soweit als möglich in ihrem Wohngebiet zu bleiben, um so an den Verbesserungen des Wohngebiets teilzuhaben. Darüber hinaus haben aber auch die sozialen Probleme unserer Gesellschaft - Arbeitslosigkeit, Armut und Wohnungsnot der weniger Leistungsfähigen, Integrationsprobleme einer stark wachsenden Ausländerbevölkerung zusätzliche Belastungen der Sozialstruktur des Gebietes gebracht.

Anmerkungen

Wörtliche Übernahmen mit Auslassungen und leichten Anpassungen, meist zur Aktualisierung, ohne Quellenverweis Allerdings ist Sh möglicherweise auch der (oder ein) Autor der Quelle (siehe hier). Im Literaturverzeichnis ist die Quelle allerdings ohne Autor aufgeführt, daher als (Fremd-)Plagiat klassifiziert. Ob er der Autor ist oder nicht, kann dahingestellt bleiben. Sich selbst zu zitieren ist innerhalb der Spielregeln erlaubt. Zu Plagiieren ist nicht erlaubt, von wem auch immer. HgR

Sichter
HgR


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20110727065613

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki