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Herausragende Fundstellen Bearbeiten

  • Seite 12 - 21: Das Kapitel 1.4.1 ist fast wörtlich aus einer Publikation des Bundesamtes fuer Bauwesen und Raumordnung übernommen, mit minimalen Anpassungen. Als Quellenverweise dienen lediglich eine Fußnote an der Kapitelüberschrift zu Kapitel 1.4: "Text folgt in Auszügen dem hervorragenden Überblick in: [...]", sowie ein korrekter Quellenverweis für eine übernommene Grafik auf Seite 15 der Dissertation. Durch diese Verweise erschließt sich dem Leser keineswegs, dass das ganze Kapitel wörtlich übernommen ist.
  • In ähnlicher Weise wird auch das Kapitel 1.4.2. (Seite 21 - 31) fast wörtlich aus einer Publikation des Ministeriums für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg entnommen. Die Fußnote zur Kapitelüberschrift liest sich wie folgt: "Text folgt in Auszügen aus: [...]"
  • Seite 68 - 164: Eine 59 Seiten umfassende Publikation des Amtes für Stadtentwicklung der Stadt Ludwigshafen aus dem Jahre 1991 wurde fast vollständig in das Kapitel 2 der Dissertation eingearbeitet, ein Quellenverweis fehlt. Die Übernahmen sind meist wörtlich, wobei der Text auf das Jahr 2000 aktualisiert wurde. Auch wurden einige Grafiken um das Jahr 2000 ergänzt und auch neue Diagramme hinzugefügt. Da auch die gesamte Zusammenfassung des Kapitels 2 (Seite 162 - 164) aus der Quelle abgeschrieben ist, drängt sich der Eindruck auf, dass die Aktualisierung auf das Jahr 2000 in Kapitel 2 eher kosmetischer Natur war. Zur Autorschaft der Quelle ist folgendes anzumerken:
    • In der Quelle selbst ist kein Autor angegeben, in der Titelaufnahme der DNB ebenfalls nicht.
    • Im Literaturverzeichnis der Dissertation ist die Quelle ebenfalls ohne Autor angegeben (S. 392).
    • Sh führt die Quelle in seinem Veröffentlichungsverzeichnis auf, allerdings nicht unter "Einzelpublikationen", sondern unter "Informationen zur Stadtentwicklung Ludwigshafen".
    • An einigen übernommenen Grafiken ist in der Quelle der Vermerk zu finden: "Bearb.: Martin" (siehe z.B. Seite 6 der Quelle). Dies deutet darauf hin, dass Sh zumindest nicht alleiniger Verfasser der Quelle war.

Weitere Fundstellen und Beobachtungen Bearbeiten

  • Seite 35 - 36: Eine Übernahme mit verschleierndem Quellenverweis: die Quelle wird genannt, aber die sich über eine Seite erstreckende wörtliche Übernahme im Anschluß ist nicht gekennzeichnet. Die Herkunft des Textes erschließt sich dem Leser folglich nicht. Eine ähnlich lange Übernahme mit Quellenverweis aber ohne Zitierung findet sich auf den Seiten 37 - 38.
  • Seite 63: Eine halbseitige wörtliche Übernahme ohne Quellenverweis
  • Das Kapitel 2 ist auch deshalb bemerkenswert, weil in ihm umfangreiches Datenmaterial präsentiert und besprochen wird, ohne dass eine konkrete Quelle für dieses Datenmaterial genannt wird. Die Tabellen, in denen das Datenmaterial aufgeführt wird, sind nicht mit Quellenverweis versehen. Es finden sich offenbar nur die folgenden allgemeinen Bemerkungen zu Beginn der Dissertation bzw. am Anfang des Kapitels 2:
    • "Für bestimmte Fragen (insb. Umsetzung/Neubaubelegung) wurden u. a. Verwaltungsunterlagen von Wohnungsbauunternehmen aufbereitet und ausgewertet." (Seite 8)
    • "Hier liegt umfangreiches Datenmaterial aus der Kommunalstatistik bzw. der Sanierungsstelle vor." (Seite 8, das Zitat bezieht sich allerdings auf Kapitel 3)
    • "[...], soweit dies anhand des zur Verfügung stehenden statistischen Materials möglich ist." (Seite 68)
    • Ferner findet sich noch ein längeres Zitat aus dem Handbuch der örtlichen Sozialplanung (siehe Seite 7, FN 2), das allgemein beschreibt, welche Quellen für eine sekundärstatistische Untersuchung zum Thema Sanierung in Frage kommen.

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 85 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei 56 von diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“). Bei 26 Fragmenten ist die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet („Bauernopfer“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 376 Seiten im Hauptteil. Auf 80 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 21.3% entspricht.
    Die 376 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 296
0%-50% Plagiatsanteil 16
50%-75% Plagiatsanteil 4
75%-100% Plagiatsanteil 60
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 14% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, gelb=Bauernopfer)

Sh col.png

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