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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schirdewan, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 014, Zeilen: 01-24
Quelle: BBR 2000
Seite(n): 047, Zeilen: 45 (Spalte 1) ff.
1.4.1.2 Stadterweiterung in den 60er Jahren

Das Schlagwort „Wirtschaftswunder“ war zum Inbegriff des wirtschaftlichen Aufschwungs im Westen geworden. Kräftiges Wirtschaftswachstum, Ausweitung und Industrialisierung der Güterproduktion waren wichtige Triebkräfte für gesellschaftliche Veränderungen. Die Massenkaufkraft wurde gestärkt und der Warenkonsum angekurbelt. Zuwanderung und steigende Geburtenzahlen führten zu einem starken Bevölkerungswachstum. Der Bedarf an Arbeitskräften konnte zunächst jedoch noch nicht gedeckt werden. Die wirtschaftliche Entwicklung steigerte den Bedarf an neuen Industriestandorten und zusätzlichen Gewerbeflächen erheblich. In diesem Zusammenhang weitete sich das Transport- und Verkehrsaufkommen aus. Die Kaufkraftzuwächse ermöglichten vielen Haushalten ein eigenes Auto. Das Bevölkerungswachstum und der gestiegene Wohlstand verstärkten den Bedarf an Wohnraum, technischer und sozialer Infrastruktur.

Die bundesdeutsche Politik reagierte auf diese Entwicklung, in dem sie die Anwerbung von Gastarbeitern verstärkte, den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur (Autobahnbau, in den Städten Straßen Neu– und Ausbau, S- und U-Bahnbau, aber auch Straßenbahnrückbau), der Sozial-, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen und insbesondere den öffentlich geförderten Mietwohnungsbau forcierte. Die finanzpolitischen Spielräume für staatliche Förder- und Investitionsprogramme hatten sich in Westdeutschland durch erhöhte Steueraufkommen in Folge des Wirtschaftswachstums erweitert. Die bundesrechtlichen Rahmensetzungen für den Wohnungs- und Städtebau wurden durch Novellierungen des Wohnungsbaugesetzes und die Einführung des Bundesbaugesetzes an die veränderten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen angepasst.

4.2 Die Stadtentwicklung in den 60er Jahren

Das Schlagwort „Wirtschaftswunder“ war zum Inbegriff des wirtschaftlichen Aufschwungs im Westen geworden. Kräftiges Wirtschaftswachstum, Ausweitung und Industrialisierung der Güterproduktion waren wichtige Triebkräfte für gesellschaftliche Veränderungen. Die Massenkaufkraft wurde gestärkt und der Warenkonsum angekurbelt. Zuwanderung und steigende Geburtenzahlen führten zu einem starken Bevölkerungswachstum. Der Bedarf an Arbeitskräften konnte zunächst jedoch noch nicht gedeckt werden. Die wirtschaftliche Entwicklung steigerte den Bedarf an neuen Industriestandorten und zusätzlichen Gewerbeflächen erheblich. In diesem Zusammenhang weitete sich das Transport- und Verkehrsaufkommen aus. Die Kaufkraftzuwächse ermöglichten vielen Haushalten ein eigenes Auto. Das Bevölkerungswachstum und der gestiegene Wohlstand verstärkten den Bedarf an Wohnraum, technischer und sozialer Infrastruktur.

Die bundesdeutsche Politik reagierte auf diese Entwicklung, in dem sie die Anwerbung von Gastarbeitern verstärkte, den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur (Autobahnbau, in den Städten Straßen Neu– und Ausbau, S- und U-Bahnbau, aber auch Straßenbahnrückbau), der Sozial-, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen und insbesondere den öffentlich geförderten Mietwohnungsbau forcierte. Die finanzpolitischen Spielräume für staatliche Förder- und Investitionsprogramme hatten sich in Westdeutschland durch erhöhte Steueraufkommen in Folge des Wirtschaftswachstums erweitert. Die bundesrechtlichen Rahmensetzungen für den Wohnungs- und Städtebau wurden durch Novellierungen des Wohnungsbaugesetzes und die Einführung des Bundesbaugesetzes an die veränderten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen angepasst.

Anmerkungen

Woertliche Uebernahme. Am Anfang des Kapitels (S 12) wird auf die Quelle hingewiesen via Fussnote an der Kapitelueberschrift (FN 3: Text folgt in Auszügen dem hervorragenden Überblick in: [...]). Eine woertliche Uebernahme ist aber nicht gekennzeichnet.

Sichter
Hindemith

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