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Sh/Fragment 016 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Hindemith, Hansgert Ruppert
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-32
Quelle: BBR 2000
Seite(n): 48-49, Zeilen: 11 (Spalte 2)
In vielen westdeutschen Stadtkernen bildeten sich ökonomische und kulturelle Zentren heraus, in denen sich vor allem Geschäfts- und Büronutzungen konzentrierten. Dem wachsenden Flächenbedarf für Wohnungs- und Gewerbebau standen nun immer weniger innerstädtische Flächenreserven gegenüber. Die Suburbanisierung setzte ein. Bevölkerungs- und Beschäftigungswachstum zogen eine deutliche Zunahme der Siedlungsflächen am Stadtrand und dem Stadtumland nach sich. Das Verkehrsaufkommen nahm rasant zu und Vorstellungen von einer autogerechten Stadtentwicklung erhielten Auftrieb. Vorhandene Straßen wurden verbreitert. Umgehungsstraßen neu gebaut und neue Verkehrstrassen durch gewachsene Stadtquartiere gebrochen.

Um diese Veränderungen planvoll gestalten zu können, erhielten im Bundesgebiet Leitvorstellungen der zentralen Orte und gestuften Dichten neue Bedeutung. Danach sollte die Siedlungstätigkeit entlang von leistungsfähigen Verkehrsstraßen, Verkehrstrassen und an Haltestellen des Schienenverkehrs konzentriert werden. Diesem Grundgedanken folgend wurden für etliche Städtebauvorhaben die Bebauungsdichten bereits im Planungsstadium heraufgesetzt.

Die Gestaltungsabsichten in der bundesdeutschen Stadtplanung wurden schnell von der dynamischen Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung überholt. Unter dem starken Entwicklungsdruck richteten viele Städte ihre Zentren- und Dichtekonzepte schon bald auf die Stadtränder und in das Umland. Zu dem erwarben potente Wirtschaftsakteure (Industrie-, Gewerbe- und Wohnungsunternehmen) landwirtschaftliche Nutzflächen am Stadtrand und im Stadtumland. Manche Kommune war mit dem Planungsanforderungen überfordert und somit schnell bereit, auf die Unterstützung der Planungsabteilungen, z. B. von gemeinnützigen Wohnungsunternehmen, zurückzugreifen. So wurden die 60er Jahre zur Phase der Gewerbeansiedlungen und der neuen Großwohnsiedlungen am Stadtrand (z. B. Ludwigshafen-Pfingstweide), ganz im Zeichen der Funktionstrennung von Arbeitsstätten und reinen Wohngebieten. Wohnsiedlungen dieser Zeit waren durch mehrgeschossigen Mietwohnungsbau in industrieller Fertigungsweise geprägt. Im Laufe der Jahre kam es zu immer höherer und dichterer Bebauung. Parallel zu diesen relativ kompakten Stadterweiterungen entstanden im Umland auch immer mehr aufgelockert und offen bebaute Einfamilienhausgebiete.

In vielen westdeutschen Stadtkernen bildeten sich ökonomische und kulturelle Zentren heraus, in denen sich vor allem Geschäfts- und Büronutzungen konzentrierten. Dem wachsenden Flächenbedarf für Wohnungs- und Gewerbebau standen nun immer weniger innerstädtische Flächenreserven gegenüber. Die Suburbanisierung setzte ein. Bevölkerungs- und Beschäftigungswachstum zogen eine deutliche Zunahme der Siedlungsflächen am Stadtrand und im Stadtumland nach sich. Das Verkehrsaufkommen nahm rasant zu und Vorstellungen von einer autogerechten Stadtentwicklung erhielten Auftrieb. Vorhandene Straßen wurden verbreitert, Umgehungsstraßen neu gebaut und neue Verkehrstrassen durch gewachsene Stadtquartiere gebrochen.

Um diese Veränderungen planvoll gestalten zu können, erhielten in der BRD Leitvorstellungen der zentralen Orte und gestuften Dichten neue Bedeutung. Danach sollte die Siedlungstätigkeit entlang von leistungsfähigen Verkehrstrassen und an Haltestellen des Schienenverkehrs konzentriert werden. Diesem Grundgedanken folgend wurden für etliche Städtebauvorhaben die Bebauungsdichten bereits im Planungsstadium heraufgesetzt. [...]

Die Gestaltungsabsichten in der bundesdeutschen Stadtplanung wurden schnell von der dynamischen Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung überholt. Unter dem starken Entwicklungsdruck richteten viele Städte ihre Zentren- und Dichtekonzepte schon bald auf die Stadtränder und in das Umland. Zudem erwarben potente Wirtschaftsakteure (Industrie-, Gewerbe- und Wohnungsunternehmen) landwirtschaftliche Nutzflächen am Stadtrand und im Stadtumland. Manche Kommune war mit den Planungsanforderungen überfordert und somit schnell bereit, auf die Unterstützung der Planungsabteilungen z.B. von gemeinnützigen Wohnungsunternehmen zurückzugreifen. So wurden die 60er Jahre zur Phase der Gewerbeansiedlung und der neuen Großwohnsiedlungen am Stadtrand, ganz im Zeichen der Funktionstrennung von Arbeitsstätten und reinen Wohngebieten. Die Wohnsiedlungen dieser Zeit waren durch mehrgeschossigen Mietwohnungsbau in industrieller Fertigungsweise geprägt. Im Laufe der Jahre kam es zu immer höherer und dichterer Bebauung. Parallel zu diesen relativ kompakten Stadterweiterungen entstanden im Umland jedoch auch immer mehr aufgelockert und offen bebaute Einfamilienhausgebiete.

Anmerkungen

Woertliche Uebernahme, mit der Auslassung alles DDR-Spezifischen und mit minimalen Anpassungen, um den Bezug zu Ludwigshafen herzustellen. Am Anfang des Kapitels (S 12) wird auf die Quelle hingewiesen via FN an der Kapitelueberschrift (FN 3: "Text folgt in Auszügen dem hervorragenden Überblick in: [...]"). Eine woertliche Uebernahme ist aber nicht gekennzeichnet.

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