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Sh/Fragment 065 01

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Schirdewan, Hindemith, Hansgert Ruppert
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 065, Zeilen: 01-31
Quelle: Hemshof-Sanierung 1972
Seite(n): 05-07, Zeilen: 09-16,01-26
In einer städtebaulichen Analyse zu Beginn der Sanierung wurde das Sanierungsgebiet Hemshof durch folgende Fakten charakterisiert:
  • Durch das neuentstehende ost-west-orientierte Hochstraßensystem wird die bisherige Trennung zur nahe gelegenen Innenstadt und zu Mannheim aufgehoben.
  • Die Lage zu den Hauptarbeitsstätten ist äußerst günstig.
  • Eine Anbindung an städtische Grün- und Erholungsflächen fehlt, ist aber nach Westen zum Ebertpark hin möglich.
  • Fußgängerbereiche und Kinderspieleinrichtungen waren bisher kaum oder nur unzureichend vorhanden. Durch entsprechende Ausgestaltung einiger Baulücken konnte das Angebot an Kinderspielflächen in kurzer Zeit erheblich gesteigert werden.
  • Art und Ausmaß der Vermischung von Wohnungen und Arbeitsstätten sind in ihrer Auswirkung auf die Bewohner zum Teil störend.
  • Industriebetriebe, Verkehrsanlagen und ein überaltertes Heizsystem rufen Lärm, Geruchs- und Rauchbelästigung hervor.
  • Von den insgesamt 5.080 Wohnungen innerhalb des Sanierungsgebietes besitzen nach den Ermittlungen des Amtes für Stadtentwicklung und Grundlagenforschung über 50% kein eigenes WC, 65% kein Bad und 95% der Wohnungen schließlich keine Zentralheizung.
  • In vielen Wohnungen und Arbeitsstätten sind Belüftung, Belichtung und Besonnung unzureichend.
  • Rund 10% aller Wohnungen sind mit wirtschaftlichen Mitteln nicht mehr instand zu setzen oder zu renovieren.
  • Es besteht ein undifferenziertes und unregelmäßiges Straßensystem mit insge-samt 58 Kreuzungen und Einbiegemög-lichkeiten nach allen Richtungen. Die Abstände zwischen Ihnen betragen bisweilen nur 50 m, wodurch es zu einer starken Häufung von Gefahrenpunkten kommt.
  • Das gesamte Erschließungssystem ist unwirtschaftlich durch den verhältnismäßig hohen Anteil an Straßenfläche (28%).
  • Auf Grund des hohen Fehlbedarfes an Park- und Einstellplätzen wird ein Großteil der Bürgersteig- und Fahrbahnflächen von parkenden Fahrzeugen eingeengt und der Fußgänger- und Fahrverkehr erheblich behindert.[FN 20]

[FN 20: Stadtplanungsamt Ludwigshafen am Rhein (Hrsg.)- Hemshofsanierung, Beiträge zur Stadtplanung 2, Ludwigshafen 1972]

In seiner derzeitigen städtebaulichen Situation wird das Sanierungsgebiet Hemshof durch folgende Fakten charakterisiert:
  • Durch das neuentstehende ost-west-orientierte Hochstraßensystem wird die bisherige Trennung zur nahe gelegenen Innenstadt und zu Mannheim aufgehoben.
  • Die Lage zu den Hauptarbeitsstätten ist äußerst günstig.
  • Eine Anbindung an städtische Grün- und Erholungsflächen fehlt, ist aber nach Westen zum Ebertpark hin möglich.
  • Fußgängerbereiche und Kinderspieleinrichtungen waren bisher kaum oder nur unzureichend vorhanden. Durch entsprechende Ausgestaltung einiger Baulücken konnte das Angebot an Kinderspielflächen in kurzer Zeit erheblich gesteigert werden.
  • Art und Ausmaß der Vermischung von Wohnungen und Arbeitsstätten sind in ihrer Auswirkung auf die Bewohner zum Teil störend.
  • Industriebetriebe, Verkehrsanlagen und ein überaltertes Heizsystem rufen Lärm, Geruchs- und Rauchbelästigung hervor.
  • Von den insgesamt 5.080 Wohnungen innerhalb des Sanierungsgebietes besitzen nach den Ermittlungen des Amtes für Stadtentwicklung und Grundlagenforschung über 50% kein eigenes WC, 65% kein Bad und 95% der Wohnungen schließlich keine Zentralheizung.
  • In vielen Wohnungen und Arbeitsstätten sind Belüftung, Belichtung und Besonnung unzureichend.
  • Rund 10% aller Wohnungen sind mit wirtschaftlichen Mitteln nicht mehr instand zu setzen oder zu renovieren.
  • Es besteht ein undifferenziertes und unregelmäßiges Straßensystem mit insge-samt 58 Kreuzungen und Einbiegemöglichkeiten nach allen Richtungen. Die Abstände zwischen Ihnen betragen bisweilen nur 50 m, wodurch es zu einer starken Häufung von Gefahrenpunkten kommt.
  • Das gesamte Erschließungssystem ist unwirtschaftlich durch den verhältnismäßig hohen Anteil an Straßenfläche (28%).
  • Auf Grund des hohen Fehlbedarfes an Park- und Einstellplätzen wird ein Großteil der Bürgersteig- und Fahrbahnflächen von parkenden Fahrzeugen eingeengt und der Fußgänger- und Fahrverkehr erheblich behindert.
Anmerkungen

Wörtliche Übernahme aus der benannten Quelle einer kleinen Anpassung zur Aktualisierung des Blickwinkels. Die Fußnote ganz am Ende lässt den Leser nie vermuten, dass die ganze Seite abgeschrieben wurde.

Sichter
HgR Hindemith

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