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Sh/Fragment 153 03

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hansgert Ruppert, Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 153, Zeilen: 01-21
Quelle: Stadtentwicklung Ludwigshafen 1991
Seite(n): 54, Zeilen: 1 ff (ganzseitig)
[Die Ausländer wohnen also nicht nur erheblich häufiger in schlechter ausgestatteten Wohnungen (siehe Abschnitt 2.4), sondern auch in wesentlich beengteren Wohnverhältnissen als die deutschen] Bewohner, wobei schlechte Wohnungsausstattung und beengte Verhältnisse auch noch häufig zusammentreffen.

Die generelle Entwicklung der quantitativen Wohnraumversorgung kann anhand der durchschnittlichen Belegung der Wohnräume (Einwohner auf 100 Wohnräume - ohne Küche) und der durchschnittlichen Wohnfläche je Einwohner abgelesen werden (siehe Übersicht 46). Daraus ist zu ersehen, dass sich die Wohnungsversorgung der Bevölkerung des Sanierungsgebiets in den letzten 30 Jahren auch mengenmäßig wesentlich verbessert hat, allerdings merklich weniger als im Stadtdurchschnitt. Dafür ist sicher die starke Veränderung der Bevölkerungsstruktur im Sanierungsgebiet ursächlich. Im Jahr 2000 hat 1 Einwohner im Sanierungsgebiet durchschnittlich 29,2 qm Wohnfläche zur Verfügung gegenüber 37,5 qm im Stadtdurchschnitt. Das Sanierungsgebiet hat damit den niedrigsten Wert im gesamten Stadtgebiet.

Übersicht 46: Durchschnittliche Wohnraumversorgung 1970, 1990 und 2000

[TABELLE]

Die starken Zuwanderungen der letzten Jahre, die mit niedrigem Wohnungsneubau einhergingen, haben in der gesamten Stadt auch den jahrzehntelangen Trend zur Verbesserung der Wohnraumversorgung abgebremst. Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen sind unterschiedlich von der Wohnungsknappheit betroffen. Betroffen werden vor allem die Bevölkerungsgruppen, die bereits bisher häufig in beengten und schlechten Wohnungen lebten. So ist es verständlich, dass der Anstieg der Wohndichte im Sanierungsgebiet erheblich deutlicher ausgefallen ist als im Stadtdurchschnitt (siehe Übersicht 46).

Die Ausländer wohnen also nicht nur erheblich häufiger in schlechter ausgestatteten Wohnungen (siehe Abschnitt 2.4), sondern auch in wesentlich beengteren Wohnverhältnissen als die deutschen Bewohner, wobei schlechte Wohnungsausstattung und beengte Verhältnisse auch noch häufig zusammentreffen.

Die generelle Entwicklung der quantitativen Wohnraumversorgung kann anhand der durchschnittlichen Belegung der Wohnräume (Einwohner auf 100 Wohnräume - ohne Küche) und der durchschnittlichen Wohnflächeje Einwohner abgelesen werden (siehe Übersicht 35). Daraus ist zu ersehen, daß sich die Wohnungsversorgung der Bevölkerung des Sanierungsgebiets in den letzten 20 Jahren auch mengenmäßig wesentlich verbessert hat, allerdings merklich weniger als im Stadtdurchschnitt. Dafür ist sicher die starke Veränderung der Bevölkerungsstruktur im Sanierungsgebiet ursächlich. Heute hat 1 Einwohner im Sanierungsgebiet durchschnittlich 26,1 qm Wohnfläche zur Verfügung gegenüber 31,3 qm in den Mehrfamilienhäusern im Stadtdurchschnitt. Das Sanierungsgebiet hat damit den niedrigsten Wert im gesamten Stadtgebiet.

Übersicht: 35 Durchschnittliche Wohnraumversorgung 1970, 1987 und 1990

[TABELLE]

Die starken Zuwanderungen der letzten Jahre, die mit niedrigem Wohnungsneubau einhergingen, haben in der gesamten Stadt auch den jahrzehntelangen Trend zur Verbesserung der Wohnraumversorgung gestoppt. [...] Das Problem wird allerdings dadurch verschärft, daß die verschiedenen Bevölkerungsgruppen sehr unterschiedlich von der Wohnungsknappheit betroffen sind. Betroffen werden vor allem die Bevölkerungsgruppen, die bereits bisher häufig in beengten und schlechten Wohnungen lebten. So ist es verständlich, daß der Anstieg der Wohndichte im Sanierungsgebiet erheblich deutlicher ausgefallen ist als im Stadtdurchschnitt (siehe Übersicht 35).

Anmerkungen

Komplettübernahme mit geringfügigen Anpassungen (incl. aktualisierter Tabelle) -- ohne Quellenverweis

Sichter
Hindemith

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