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Skm/Fragment 047 08-19

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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Marcusb, Nerd wp, 84.44.196.23, Kahrl
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 08-19
Quelle: Born 1977
Seite(n): 239, Zeilen: 15-35
Vor 1914 war Frankreich nach Großbritannien das zweitgrößte Gläubigerland der europäischen Staaten. [139] Der Pariser Kapitalmarkt war jedoch sehr viel stärker dem Regierungseinfluß ausgesetzt und in politische Fragen verwickelt als der Londoner. Das wirkte sich langfristig nachteilig aus. So wurden ausländische Anleihen, bevor sie an der Pariser Börse notiert werden durften, einer besonderen Prüfung durch die Regierung unterzogen. Der Finanzminister hatte solche Anleihen unter fiskalischen, der Außenminister unter politischen Gesichtspunkten zu prüfen. Wenn der Regierung aufgrund des Votums eines der beiden Minister die Zulassung einer Anleihe fiskalisch oder politisch unerwünscht schien, konnte sie die Notierung verbieten. Diese Vorschrift war bereits 1823 durch eine Ordonnanz König Ludwigs XVIII. erlassen worden; sie wurde in der Dritten Republik 1873 durch einen Brief des Finanzministers und dann 1880 durch Regierungsdekret bestätigt. [140]

[139] Zum französischen Kapitalexport gibt es zahlreiche Studien, zum Beispiel Cameron (1961), Gille (1959), Levy-Leboyer (1964 und 1977).

[140] Born (1977), S. 239

Nach Großbritannien war Frankreich vor 1914 das zweitgrößte Gläubigerland. Der Pariser Kapitalmarkt war sehr viel stärker dem Regierungseinfluß ausgesetzt und in politische Fragen verwickelt als der Londoner. Alle Wertpapiere, die an französischen Effektenbörsen gehandelt werden sollten, bedurften schon vor 1914 der Zulassung durch eine Zulassungsstelle, die von einem staatlichen Börsenkommissar kontrolliert wurde. Ausländische Anleihen wurden, bevor sie an der Pariser Börse notiert werden durften, einer besonderen Prüfung durch die Regierung unterzogen. Der Finanzminister hatte solche Anleihen unter fiskalischen Gesichtspunkten und der Außenminister hatte sie unter politischen Gesichtspunkten zu prüfen. Und wenn der Regierung aufgrund des Votums eines der beiden Minister die Zulassung einer ausländischen Anleihe fiskalisch oder politisch unerwünscht erschien, so konnte sie die Notierung einer solchen Anleihe an der Pariser Börse verbieten. Diese Vorschrift war bereits 1823 durch eine Ordonnanz König Ludwigs XVIII. erlassen worden; sie wurde in der Dritten

Republik 1873 durch einen Brief des Finanzministers und dann 1880 durch Regierungsdekret bestätigt.

Anmerkungen

Fliessender Uebergang zwischen Paraphrasierung und Verschleierung. Hab ich mal als Bauernopfer charakterisiert.

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