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Skm/Fragment 058 116-133

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Prof. Dr. Prometheus, Hotznplotz, Nerd wp, Schuju, Kahrl
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 116-133
Quelle: Ehrlicher 1981
Seite(n): 377, Zeilen:
[FN 192] Als allgemeines Tauschmittel ermöglicht oder erleichtert Geld die Tauschvorgänge in einer arbeitsteiligen Wirtschaft. Es dient unmittelbar dem Austausch von Gütern und Dienstleistungen, indem es zwischen den Tauschakten steht. Dadurch wird eine Zerlegung der Tauschbeziehung möglich. Mittelbar trägt es zur Verteilung der hergestellten Produkte einer Wirtschaft bei.

[FN 193] Die Funktion der Wertaufbewahrung wandelte sich im Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung. Das frühe Hort- oder Repräsentativgeld war ausschließlich in der Wertaufbewahrungsfunktion begründet, wobei dies mehr soziale als ökonomische Relevanz hatte. Mit der Entwicklung der Tauschwirtschaft erhielt die Wertaufbewahrungsfunktion zunehmend ökonomisch [sic!] Sinn. Der Besitz von Geld machte es möglich, Ware gegen Tauschbereitschaft zu tauschen. So konnten Güter erworben werden, für die die Gegenleistung schon in der Vergangenheit erbracht wurde, und Güter veräußert werden, für die die Gegenleistung erst in der Zukunft erbracht wird. Das Geld wurde dadurch zum Mittler zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

[FN 194] Über die abstrakte Funktion des Geldes als Recheneinheit werden die vielfältigen Wirtschaftsvorgänge in abstrakten Größen dargestellt und dadurch vergleichbar. Darüber hinaus erleichtert das Geld als Recheneinheit rationale Planung, da es eine Orientierung an einheitlichen Wertgrößen ermöglicht.

Als allgemeines Tauschmittel ermöglicht oder erleichtert Geld die Tauschvorgänge in einer arbeitsteiligen Wirtschaft. Es dient unmittelbar dem Austausch von Gütern und Dienstleistungen, indem es sich zwischen die Tauschakte schiebt und eine Zerlegung der Tauschbeziehungen möglich macht. Mittelbar trägt es zur Verteilung der von den Wirtschaftssubjekten hergestellten Produkte einer Wirtschaft bei.

Die Funktion der Wertaufbewahrung erfährt im Verlaufe der wirtschaftlichen Entwicklung gewisse Wandlungen. Die Geldeigenschaft des frühen Hort- und Repräsentativgeldes ist ausschließlich in der Wertaufbewahrungsfunktion begründet, wobei diese Funktion mehr soziale als spezifisch ökonomische Relevanz hatte. Mit der Entwicklung der Tauschwirtschaft erfährt die Wertaufbewahrungsfunktion zunehmend ökonomischen Sinngehalt. Der Besitz von Tauschmitteln eröffnet die Möglichkeit, Ware gegen Tauschbereitschaft zu tauschen, d.h., Güter zu erwerben, für die die Gegenleistung schon in der Vergangenheit erbracht wurde, oder Güter zu veräußern, für die die Gegenleistung in der Zukunft erbracht werden soll. [...] Über die abstrakte Funktion des Geldes als Recheneinheit werden die vielfältigen konkreten Wirtschaftsvorgänge in abstrakten Größen dargestellt und verglichen. Darüber hinaus erleichtert das Geld als Recheneinheit die rationale Haushaltsplanung und Unternehmensführung, da es eine Orientierung an einheitlichen Wertgrößen ermöglicht.

Anmerkungen
Sichter
Fakten zu „Skm/Fragment 058 116-133RDF-Feed
BearbeiterProf. Dr. Prometheus, Hotznplotz, Nerd wp, Schuju und Kahrl
FragmentStatusGesichtet (BC) +
KuerzelSkm +
QuelleEhrlicher 1981 +
SeiteArbeit58 +
SeiteQuelle377 +
TypusVerschleierung +
ZeileArbeit116-133 +

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