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Skm/Fragment 073 01-15

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klicken, Nerd wp, Prof. Dr. Prometheus, Plaqueiator, Marcusb, Schuju
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 73, Zeilen: 1-15
Quelle: Dürr 1981
Seite(n): 708f, Zeilen: -
[Langfristig stabilisiert sich nach der Theorie der Goldwährung das Preisniveau] automatisch, und zwar durch die Reaktion der Goldproduktion auf die Änderung des Preisniveaus. [235] Die Wirkung der internationalen Goldströme auf die Geldmenge hängt im jeweiligen Land von der Größe seiner Geldmenge, beziehungsweise seiner Goldreserve ab. [236] Die Verminderung des Notenumlaufs führt nach der Quantitätstheorie des Geldes zu einer Senkung des Preisniveaus, wodurch die Inflation rückgängig gemacht und das Handelsbilanzdefizit beseitigt wird.[237] Die Anpassungslast wird jedoch nicht nur vom Defizitland getragen. Der Zustrom von Gold führt in den Überschußländern direkt zu einer Erhöhung der Geldmenge, da das zufließende Gold in die Währung des Überschußlandes umgetauscht wird. Bei Proportionaldeckung erhöht sich durch den Goldzufluß die Deckungsgrundlage für eine zusätzliche Notenmenge. Zwar schreiben Deckungsvorschriften immer nur eine Mindestdeckung durch Gold vor, doch erfordern die Spielregeln der Goldwährung, daß die Notenbanken bei einer Erhöhung des Golddeckungssatzes über das gesetzlich vorgeschriebene Minimum hinaus ihre Kreditwährung [sic!] in Form der Diskontierung von Wechseln so lange ausweiten, bis die vorgeschriebenen Deckungssätze wieder erreicht sind.[238] [Seite 708f]

Neben dem Zahlungsbilanzautomatismus behauptete die Theorie der Goldwährung eine längerfristige automatische Stabilisierung des Preisniveaus durch die Reaktion der Goldproduktion auf die Änderung des Preisniveaus.

[Seite 708]

Ferner ist die Wirkung der internationalen Goldströme auf die Geldmenge in verschiedenen Ländern um so unterschiedlicher, je unterschiedlicher, ihrem Sozialprodukt entsprechend, die Größe ihrer Geldmenge und daher ihrer Goldreserve ist (Williams).

[...]

Die Verminderung des Notenumlaufs führt nach der Quantitätstheorie des Geldes zu einer Senkung des Preisniveaus, wodurch die Inflation rückgängig gemacht und das Handelsbilanzdefizit beseitigt wird.

[...]

Die Anpassungslast wird jedoch nicht nur vom Defizitland getragen. Der Zustrom von Gold führt in den Überschußländern direkt zu einer Erhöhung der Geldmenge, da das zufließende Gold in die Währung des Überschußlandes umgetauscht wird. Bei Proportionaldeckung erhöht sich durch den Goldzufluß die Deckungsgrundlage für eine zusätzliche Notenmenge. Zwar schreiben Deckungsvorschriften immer nur eine Mindestdeckung der Noten durch Gold vor, doch erfordern die Spielregeln der Goldwährung, daß die Notenbanken bei einer Erhöhung des Golddeckungssatzes über das gesetzlich vorgeschriebene Minimum hinaus ihre Kreditgewährung in Form der Diskontierung von Wechseln so lange ausweiten, bis die vorgeschriebenen Deckungssätze wieder erreicht sind.

Anmerkungen

Teile des Originaltexts wurde in Fußnoten ausgelagert, siehe Skm/Fragment_073_101-121.

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