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Skm/Fragment 073 101-121

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Fiesh, Graf Isolan, Schuju
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 73, Zeilen: 101-121
Quelle: Dürr 1981
Seite(n): 701, 702, Zeilen: -
[235] Das heißt, wenn das Preisniveau steigt, steigen auch die Produktionskosten für Gold. Da der Goldpreis aber durch den Goldstandard fixiert ist, führt die Erhöhung der Goldproduktionskosten zu einer Verminderung der Goldproduktion. Hierdurch wird ein bremsender Einfluß auf die Expansion des Notenumlaufs und damit auf die Inflation ausgeübt. Wenn dagegen das Preisniveau sinkt, sinken auch die Produktionskosten im Goldbergbau, ohne daß der Goldpreis herabgesetzt wird. Dadurch steigen die Gewinne im Goldbergbau, wodurch die

Goldproduktion ausgedehnt wird. Den Notenbanken wird mehr Gold gegen Noten angeboten, so daß der Notenumlauf steigt und die Deflation beendet wird. Auf diese Weise wird eine Verknappung der internationalen Liquidität verhindert.

[236] Wenn ein kleines Land (d.h. ein Land mit relativ niedrigem Sozialprodukt) z.B. 10% seiner Goldreserven verliert, muß es seine Geldmenge um 10 % senken, während der entsprechende Goldzufluß in einem großen Land bzw. mehreren Ländern mit insgesamt höherem Sozialprodukt dort eine prozentual niedrigere Erhöhung des Goldbestandes und damit der Geldmenge zur Folge hat.

[237] Hierbei wird eine normale Reaktion der Leistungsbilanz vorausgesetzt.

[238] Wenn z.B. bei einer Dritteldeckung die Notenbank Gold im Werte von 100 erwirbt, muß sie zusätzlich Aktiva in Höhe von 200 erwerben, um eine Erhöhung des Golddeckungssatzes über 33,3% hinaus zu vermeiden. Die Erhöhung der Geldmenge im Goldzustromland führt also dort, je nach Deckungssystem, zu einer mehr oder weniger starken Erhöhung der Geldmenge, die preissteigernd wirkt und hierdurch die Aktivierung der Handelsbilanz bremst.

[239] Bloomfield, (1963)

[Seite 702]

Wenn das Preisniveau steigt, steigen auch die Produktionskosten für Gold. Da der Goldpreis durch den Goldstandard fixiert ist, führt die Erhöhung der Goldproduktionskosten zu einer Verminderung der Goldproduktion. Hierdurch wird ein bremsender Einfluß auf die Expansion des Notenumlaufs und damit auf die Inflation ausgeübt. Wenn dagegen das Preisniveau sinkt, sinken auch die Produktionskosten im Goldbergbau, ohne daß der Goldpreis herabgesetzt wird. Dadurch steigen die Gewinne im Goldbergbau, wodurch die Goldproduktion ausgedehnt wird. Den Notenbanken wird mehr Gold gegen Noten angeboten, so daß der Notenumlauf steigt und die Deflation beendet wird. Auf diese Weise wird eine Verknappung der internationalen Liquidität verhindert.

[Seite 701]

Wenn ein kleines Land (d. h. ein Land mit niedrigem Sozialprodukt) z.B. 10 vH seiner Goldreserven verliert, muß es seine Geldmenge um 10 vH senken, während der entsprechende Goldzufluß in einem großen Land bzw. in mehreren Ländern mit insgesamt höherem Sozialprodukt dort eine prozentual niedrigere Erhöhung des Goldbestandes und damit der Geldmenge zur Folge hat.

[...]

Hierbei wird eine normale Reaktion der Leistungsbilanz vorausgesetzt, d.h. die Summe der Preiselastizitäten von Export- und Importnachfrage muß größer als eins sein (Lerner).

[...]

Wenn z.B. bei Dritteldeckung die Notenbank Gold im Werte von 100 erwirbt, muß sie zusätzlich Aktiva in Höhe von 200 erwerben, um eine Erhöhung des Golddeckungssatzes über 33 1/3% hinaus zu vermeiden. Die Erhöhung der Geldmenge im Goldzustromland führt also dort, je nach Deckungssystem, zu einer mehr oder weniger starken Erhöhung der Geldmenge, die preissteigernd wirkt und hierdurch die Aktivierung der Handelsbilanz bremst.

[Seite 702]

Bloomfield (1963) vertritt die Ansicht, [...]

Anmerkungen

Diese Fußnoten wurden aus dem Fließtext im Original ausgelagert, siehe Skm/Fragment_073_01-15. Bloomfield steht nicht im Literaturverzeichnis der Dissertation.

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