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VroniPlag Wiki

Skm/Fragment 107 11-18

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Typus
Verdächtig
Bearbeiter
Hotznplotz, 84.44.190.194, Nerd wp, 86.174.126.80, Prof. Dr. Prometheus, KayH
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 107, Zeilen: 11-18
Quelle: Petri 1968
Seite(n): 470, Zeilen: 06-13; 16-19
Die französische Compagnie française des Chemins de fer de l'Est wollte die beiden belgischen Eisenbahngesellschaften kaufen.[374] Die belgische Regierung unter Frère-Orban erkannte darin eine Gefahr für die eigene Neutralität. Ein eiligst eingebrachter Gesetzesentwurf, der am 23.2.1869 von beiden Kammern verabschiedet wurde, verfügte, daß Eisenbahnkonzessionen nur mit Zustimmung der Regierung verkauft werden durften. Gleichzeitig verhinderte das geschickte diplomatische Verhandeln von Frère-Orban eine Eskalation des Konflikts. Nicht erfolgreicher war der durch Napoleon veranlaßte Versuch der Compagnie française des Chemins de fer de l'Est, mit den belgischen Eisenbahngesellschaften Liègeois-Limbourgeois und Grand-Luxembourgeois in Verhandlungen wegen eines Aufkaufs beider Gesellschaften einzutreten und dadurch die wichtigsten ostbelgischen Bahnen unter die Kontrolle der mächtigen französischen Gesellschaft zu bringen, die ihrerseits bereits die Großherzoglich Luxemburgische Bahn kontrollierte. Aber die belgische Regierung, unter Frère-Orban als Ministerpräsidenten, erkannte sofort die darin für die belgische Neutralität liegende Gefahr: [...] Frère-Orban verweigerte daher der Lütticher Eisenbahngesellschaft die Genehmigung zum Verkauf ihres Netzes und ließ durch beide Kammern in aller Eile ein Gesetz verabschieden, das jede Abtretung einer Eisenbahnlinie ohne staatliche Genehmigung untersagte[14].
Anmerkungen
Sichter

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