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  • Skm/Fragment 008 101-105
    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Fiesh, Nerd wp, Prof. Dr. Prometheus
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 8, Zeilen: 101-105
    Quelle: Möglicherweise Meyers Taschenbuchlexikon
    Seite(n): ?, Zeilen: ?
    Esperanto: der Hoffende. Die Kunstsprache wurde von dem polnischen Arzt L. Zamenhof

    entwickelt. Esperanto hat 16 grammatische Grundregeln, einen kleinen Grundwortschatz, der auf den romanischen und germanischen Sprachen aufbaut, sowie 10 Vorsilben und 25 Nachsilben zur Bildung neuer Wörter

    Esperanto, von dem polnischen Arzt L.Zamenhof entwickelte Welthilfsprache, benannt nach dem Pseudonym "Dr. Esperanto" ("der Hoffende"), unter dem Zamenhof 1887 den Plan einer künstlich geschaffenen Sprache vorlegte. Esperanto hat 16 grammatische Grundregeln, einen kleinen Grundwortschatz (hauptsächlich auf den romanischen Sprachen und den germanischen Sprachen aufbauend) sowie 10 Vorsilben und 25 Nachsilben zur Bildung neuer Wörter.
    Anmerkungen

    Gleicher Text findet sich auf: http://www.velomobilforum.de/forum/showthread.php?p=53158&viewfull=1#post53158 und http://home.snafu.de/behrmann/norwegen.htm Laut erster Quelle stammt es aus Meyers Taschenbuchlexikon

    Sichter


  • Skm/Fragment 011 01-02


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 011, Zeilen: 01-02
    Quelle: Olszak 1996
    Seite(n): 043, Zeilen: 06-10
    [In Lateinamerika prägten Argentini-]en, Kolumbien, Venezuela, Chile und Peru eine dem 5 Francs-Stück entsprechende Münze. Auch Russland, Bulgarien und Monaco prägten nach den Regeln der Union. En Amérique latine, des pièces analogues à notre écu de 5 F sont frappées en Argentine, au Venezuela, au Chili et au Pérou. La Roumanie, la Russie et aussi la principauté de Monaco reproduisent l'essentiel des règles de la Convention de 1865.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 015 11-14


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Fiesh, KayH, Nerd wp, Graf Isolan, Plaginator
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 15, Zeilen: 11-14
    Quelle: Schieder 1968
    Seite(n): 59, Zeilen: 36-42
    <span style="background-color:#BFEFFF;">Neben den fünf Großmächten</span>[FN 20] <span style="background-color:#9AFF9A;">des europäischen Staatensystems</span> <span style="background-color:#BFEFFF;">hatte sich mit dem Königreich Italien</span> 1861 <span style="background-color:#BFEFFF;">ein Staat gebildet, dessen Großmachtrang noch umstritten war. Sein Aufstieg wäre ohne die unmittelbare Hilfe des französischen Kaiserreichs ausgeschlossen gewesen.</span> <span style="background-color:#BFEFFF;">Neben den fünf Großmächten</span>, die seit mehr als einem Jahrhundert <span style="background-color:#9AFF9A;">im europäischen System</span> dominierten [...] <span style="background-color:#BFEFFF;">hatte sich mit dem Königreich Italien ein Staat gebildet, dessen Großmachtrang noch umstritten war. Sein Aufstieg</span> [...] <span style="background-color:#BFEFFF;">wäre ohne die unmittelbare Hilfe des französischen Kaiserreichs</span> [...] <span style="background-color:#BFEFFF;">ausgeschlossen gewesen.</span>
    Anmerkungen

    <span style="background-color:#BFEFFF;">wörtliche Übernahme</span> mit <span style="background-color:#9AFF9A;">Anpassungen</span>

    Sichter


  • Skm/Fragment 015 14-17


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Fiesh, Nerd wp, Graf Isolan, NablaOperator, Plaginator, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 15, Zeilen: 14-17
    Quelle: Schieder 1968
    Seite(n): 53, Zeilen: 35-38
    <span style="background-color:#BFEFFF;">Das Bündnis der Monarchie von Piemont-Sardinien mit der Nationalpartei im Innern und der auswärtigen

    Macht Frankreich</span> <span style="background-color:#9AFF9A;">hatte einen</span> <span style="background-color:#BFEFFF;">nationalitalienischen Staat</span> <span style="background-color:#9AFF9A;">geschaffen</span>, <span style="background-color:#BFEFFF;">der den Anspruch erhob, als sechste Großmacht in das europäische System einzutreten.</span>

    In Italien <span style="background-color:#9AFF9A;">schuf</span> <span style="background-color:#BFEFFF;">das Bündnis der Monarchie von Piemont-Sardinien mit der Nationalpartei im Inneren und der auswärtigen Macht Frankreich</span> <span style="background-color:#9AFF9A;">den</span> <span style="background-color:#BFEFFF;">nationalitalienischen Staat, der den Anspruch erhob, als sechste Großmacht in das europäische System einzutreten.</span>
    Anmerkungen

    <span style="background-color:#BFEFFF;">wörtliche Übernahme</span> mit <span style="background-color:#9AFF9A;">Anpassungen</span>

    Sichter


  • Skm/Fragment 015 17-18


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Fiesh, Nerd wp, Graf Isolan, Plaginator, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 15, Zeilen: 17-18
    Quelle: Schieder 1968
    Seite(n): 59, Zeilen: 43-45
    <span style="background-color:#BFEFFF;">Das Odium, ein Vasallenstaat Napoleons III. zu sein, haftete</span> <span style="background-color:#9AFF9A;">Italien</span> <span style="background-color:#BFEFFF;">bis 1870</span> <span style="background-color:#BFEFFF;">an</span>. <span style="background-color:#BFEFFF;">Das Odium, ein Vasallenstaat Napoleons III. zu sein, haftete</span> <span style="background-color:#9AFF9A;">dem jungen Königreich</span> <span style="background-color:#BFEFFF;">an</span>, <span style="background-color:#BFEFFF;">bis</span> es im Jahre <span style="background-color:#BFEFFF;">1870</span> durch seine Neutralität einen ersten selbständigen Schritt wagte.
    Anmerkungen

    <span style="background-color:#BFEFFF;">wörtliche Übernahme</span> mit <span style="background-color:#9AFF9A;">Anpassungen</span>

    Sichter


  • Skm/Fragment 016 22-31


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Klicken, 188.194.113.198, Goalgetter, Nerd wp, Prof. Dr. Prometheus, Jablomi, Fiesh, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 016, Zeilen: 22-31
    Quelle: Gall 1997
    Seite(n): 39, Zeilen: 22-32
    Angesichts der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandlungen suchten fast alle europäischen Monarchen und Regierungen Kontakt zu denjenigen, die durch diese Wandlungen begünstigt wurden: den Vertretern des aufstrebenden Bürgertums, des Kapitals und der Industrialisierung.<sup>27</sup> Dabei wurde deutlich, wo die Interessen beider Seiten konvergierten und wo sich daher über alle politischen Gegensätze hinweg eine Zusammenarbeit anbahnen ließ: Sowohl Wirtschaftspolitik als auch Außenpolitik waren die Aktionsfelder, auf denen

    sich die gemeinsamen Interessen überschnitten und begegneten. Von diesen beiden Bereichen ging denn auch in den nächsten Jahren die eigentliche Bewegung und Dynamik in der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung aus.

    <sup>27</sup> Gall, S. 33

    Im Bewußtsein der inneren Schwäche der eigenen Position angesichts der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturwandlungen suchten fast alle europäischen Monarchen und Regierungen und die sie stützenden Kräfte Kontakt zu jenen, die durch diese Wandlungen so sichtbar begünstigt wurden, also vor allem zu den Vertretern des aufstrebenden Bürgertums. Dabei wurde sehr rasch deutlich, wo die Interessen beider Seiten konvergierten und wo sich daher über alle politischen Gegensätze eine Zusammenarbeit anbahnen ließ. Es war dies auf der einen Seite das Feld der Wirtschaftspolitik und auf der anderen dasjenige der Außenpolitik. Von diesen beiden Bereichen ging denn auch in den nächsten Jahren, hinter dem äußeren Bild fortdauernder Repression und anhaltenden politischen Stillstands, die eigentliche Bewegung und Dynamik aus.
    Anmerkungen

    Die in der Fußnote angegebene Seitenzahl ist falsch - mit Absicht?

    Sichter


  • Skm/Fragment 026 03-05


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 026, Zeilen: 03-05
    Quelle: Schremmer 1992
    Seite(n): 10, Zeilen: 11-14
    Die in ihrer Größe eindeutig festgelegten Edelmetallstücke waren generelles Tausch- und Zahlungsmittel, Recheneinheit und gleichzeitig auch Wertaufbewahrungsmittel. Damit das Stück Edelmetall als generelles Tausch- und Zahlungsmittel, als Recheneinheit und gleichzeitig auch als Wertaufbewahrungsmittel [...] angenommen wird, muß es in seiner Größe eindeutig festgelegt werden.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 026 102-103


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 026, Zeilen: 102-103
    Quelle: Schremmer 1992
    Seite(n): 11, Zeilen: 14-17
    [Fn. 61] Das heißt, sie wurde entsprechend dem bekanntgegebenen Münzfuß ausgeprägt und die ihr zugeordnete Nominale zeigte die in ihr enthaltene Menge Edelmetall an. [...] Eine Münze ist stabil, wenn sie entsprechend dem bekanntgemachten Münzfuß ausgeprägt ist. Die ihr zugeordnete Nominale zeigt die in ihr enthaltene Menge der Ware Edelmetall [...] an: [...].
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin verweist in Fn. 61 zwar auf Schremmer, übernimmt aber Text ohne Kenntlichmachung.

    Sichter


  • Skm/Fragment 026 105-107


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 026, Zeilen: 105-107
    Quelle: Schremmer 1992
    Seite(n): 11, Zeilen: 19-23
    [Fn. 61] [...] Wenn die Münze in einer Recheneinheit, z.B. Franc, benannt wird, bezeichnet man die Münze als vollwertig, gemessen in Franc. Dann heißt die Stabilitätsbedingung: Nennwert der Münze = Warenwert der Münze. Benennt man diese Münze mit einer Recheneinheit aus dem Münzsystem (z. B. Gulden), bezeichnet man die Münze als vollwertig, gemessen in Gulden. Damit erhält man die obige Stabilitätsbedingung umformuliert:
             Nennwert der Münze = Warenwert der Münze.
    
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin verweist in Fn. 61 zwar auf Schremmer, übernimmt aber Text ohne Kenntlichmachung.

    Sichter


  • Skm/Fragment 026 108


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 026, Zeilen: 108
    Quelle: Schremmer 1992
    Seite(n): 11, Zeilen: 34
    [Fn. 62] Sie erfüllte nicht die oben angeführte Stabilitätsbedingung. Sie erfüllt die Stabilitätsbedingung nicht.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 026 12-23


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 026, Zeilen: 12-23
    Quelle: Schremmer 1992
    Seite(n): 10, Zeilen: 16-33
    Der sogenannte Münzfuß bestand aus drei variablen Größen:

    • dem Münzgrundgewicht - das ist die festgelegte Menge Münzmetall, aus dem die Münzen geprägt wurden,

    • der Aufzahl - das ist die Anzahl der Münzen, die aus dem Münzgrundgewicht geschlagen wurden, und

    • dem Feingehalt - das ist die Angabe, wieviele Teile reinen Edelmetalls das Münzmetall des Münzgrundgewichts - meist eine

     Legierung - enthielt.[60]
    

    Die Größe der einzelnen Münze ergab sich somit aus der Berechnung: Münzgrundgewicht multipliziert mit dem Feingehalt, dividiert durch die Aufzahl. Daraus resultierte das Warengewicht (Feingewicht) der Münze. Mit dem Prägen des Edelmetalls nach dem Münzfuß entstanden genormte Edelmetallstücke, das Münzgeld eben. Die Maßeinheit der Münze war Gramm von Edelmetall pro Münze.

    [Fn. 60] Schremmer (1992), S. 10

    [...] dem sog. Münzfuß. Er bestand [...] aus drei variablen Größen:

    dem Münzgrundgewicht – das ist die festgelegte Menge Münzmetall, aus dem die Münzen geprägt wurden,

    der Aufzahl - das ist die Anzahl der Münzen, die aus dem Münzgrundgewicht geschlagen wurden, und

    dem Feingehalt - das ist die Angabe, wieviel Teile reinen Edelmetalls das Münzmetall des Münzgrundgewichts - meist eine Legierung - enthielt.

    Die Größe der einzelnen Münze [...] ergab sich somit als Ergebnis der Berechnung Münzgrundgewicht multipliziert mit dem Feingehalt, dividiert durch die Aufzahl. Daraus ergibt sich das Warengewicht (Feingewicht) der Münze. Mit dem Prägen des Edelmetalls nach dem Münzfuß entstanden genormte Edelmetallstücke, Münzgeld. Die Maßeinheit (Dimension) der Münze war Gramm pro Münze.

    Anmerkungen

    Koch-Mehrin verweist zwar auf Schremmer, übernimmt aber (teils wortwörtlich) einen größeren Textteil ohne Kenntlichmachung.

    Sichter


  • Skm/Fragment 026 25-27


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 026, Zeilen: 25-27
    Quelle: Schremmer 1992
    Seite(n): 11-12, Zeilen: 30-34; 01
    Da für die täglich anfallenden Zahlungen kleiner Beträge Kurantmünzen zu unpraktisch waren, gab es neben ihnen sogenannte Scheidemünzen, deren Warenwert kleiner als ihr Nennwert war.[62] Sie galten nur in beschränktem Um-[fang als gesetzliches Zahlungsmittel.] Da für die kleinen Zahlungen des täglichen Lebens eine Kurantmünze stofflich zu unpraktisch klein geworden wäre, wurde das Münzgeldsystem [...] ergänzt durch eine Münzart, deren Warenwert kleiner als ihr Nennwert war - die sog. Scheide-Münze [...] Deshalb galten die Scheidemünzen nur in beschränktem Um-[fang als gesetzliches Zahlungsmittel.]
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 027 01-06


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 027, Zeilen: 01-06
    Quelle: Schremmer 1992
    Seite(n): 12, Zeilen: 01-13
    [Sie galten nur in beschränktem Um-]fang als gesetzliches Zahlungsmittel. Ab einer bestimmten Anzahl konnte ihre Annahme sogar verweigert werden.[63]

    Ein so aufgebautes System gab es sowohl für Gold- als auch für Silbermünzen. Wenn beide Münztypen umliefen, bestand ein bimetallisches System. Versuchte eine Regierung, beide Nennwerte in eine feste Relation zueinander zu setzen, sie in ein Wertverhältnis[64] zu setzen, bestand ein bimetallisches Geldsystem der Doppelwährung [...].

    [Deshalb galten die Scheidemünzen nur in beschränktem Um-]fang als gesetzliches Zahlungsmittel: Ab einer bestimmten Anzahl konnte ihre Annahme verweigert werden, [...].

    Ein solcherart aufgebautes Nennwertsystem kann es sowohl für Goldmünzen als auch für Silbermünzen geben, [...]. Laufen beide Münztypen im Lande umher - ein bimetallisches Münzsystem - , war es i. d. R. das Bestreben des Landesherrn, beide Nennwertsysteme in eine feste Relation zueinander zu setzen. Die Relation ergibt sich aus dem Wertverhältnis [...]. Sind beide Nennwertsysteme fest miteinander verknüpft, spricht man von dem bimetallischen Geldystem der Doppelwährung.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 028 01-03


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp, Fiesh, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 28, Zeilen: 1-3
    Quelle: Greul 1926
    Seite(n): 1, Zeilen:
    Die Basis der französischen Währung war das Gesetz vom 7. Germinal des Jahres XI der Republik [66], welches das bimetallische System einführte und ein festes Wertverhältnis zwischen Gold und Silber schuf.

    [66] 26. März 1803

    Die Basis der Frankenwährung ist das Gesetz vom 7. Germinal des Jahres XI der Republik (26. März 1803), welches das bimetallische System einführte und ein festes Wertverhältnis zwischen Gold und Silber schuf.
    Anmerkungen

    http://www.numisbel.be/Greul.htm

    Sichter


  • Skm/Fragment 028 101-106


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp, Fiesh
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 28, Zeilen: 101-106
    Quelle: Greul 1926
    Seite(n): 1, Zeilen:
    [66] 26. März 1803

    [67] Diesem Gesetz gingen einige andere französische Währungsgesetze und -entwürfe voran:

    1. Gesetz vom 16. Vendémiaire des Jahres 2 (7. Oktober 1793),

    2. Drei Gesetze vom 28. Thermidor des Jahres III (15.8.1795);

    3. Im Jahr V legte das Direktorium dem "Rat der Fünfhundert" einen Gesetzentwurf, der nicht realisiert wurde, vor; [...]

    Die Basis der Frankenwährung ist das Gesetz vom 7. Germinal des Jahres XI der Republik (26. März 1803), [...]. Diesem Gesetz sind jedoch einige andere französische Währungsgesetze und -entwürfe vorausgegangen:

    1. Das Gesetz vom 16. Vendémiaire des Jahres II (7. Oktober 1793) [...]

    2. Drei Gesetze vom 28. Thermidor des Jahres III [...]

    3. Im Jahre V legte das Direktorium dem »Rat der Fünfhundert« einen Gesetzentwurf betr. die Ausprägung eines Goldstücks im Gewicht von 10 g vor. [...] Der Entwurf erlangte keine Gesetzeskraft.

    Anmerkungen

    passt jetzt

    Sichter


  • Skm/Fragment 030 01-09


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hotznplotz, KayH, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 30, Zeilen: 01-09
    Quelle: Fischer 1985
    Seite(n): 765, Zeilen:
    Der italienische Einigungsprozeß im Bereich des Geldwesens geschah – wie schon der politische – nach dem Vorbild Frankreichs und wurde geprägt von der Vorherrschaft Piemont-Sardiniens. Auch nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft war die piemontesische Lira durch Übernahme des Dezimalsystems und durch die identische Festlegung des Feingehalts praktisch ein Duplikat des französischen Franc; zusammen mit der Währung des kleinen Parma war sie die einzige, die in Italien effektiv am bimetallischen Standard orientiert blieb. Das Königreich Neapel und Lombardo-Venetien waren im Zusammenhang mit einer in den 1850er Jahren erfolgten österreichischen Münzreform noch zu einem reinen Silberstandard übergegangen. Wie in so vielen anderen Sektoren war auch der Einigungsprozeß im Bereich des Geldwesens zunächst geprägt vom Vorbild Frankreichs und von der Vorherrschaft Piemont-Sardiniens. Auch nach dem Ende der Napoleonischen Herrschaft war die piemontesische Lira durch Übernahme des Dezimalsystems und durch identischen Feingehalt praktisch ein Duplikat des französischen Franc; zusammen mit der Währung des kleinen Parma war sie die einzige, die in Italien effektiv am bimetallischen Standard orientiert blieb, während das Königreich Neapel und Lombardo-Venetien in striktem Vollzug der österreichischen Münzreform noch in den 1850er Jahren zu einem reinen Silberstandard übergegangen waren.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 030 106-109


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan, KayH, Hotznplotz, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 30, Zeilen: 106-109
    Quelle: Greul 1926
    Seite(n): 1 (Internetversion), Zeilen: --
    [FN 78] [...] Das italienische Parlament billigte die von der französischen Commission monétaire von 1861 vorgeschlagenen Maßnahmen gegen die Silberknappheit und setzte den Feingehalt der neuen Scheidemünzen auf 835/1000 fest. Das italienische Parlament billigte die von der französischen Commission monétaire von 1861 vorgeschlagenen Maßnahmen gegen die Silberknappheit und setzte den Feingehalt der neuen Scheidemünzen auf 835 ‰ fest [20].
    Anmerkungen

    Seitenzahl der gedruckten Version der Originalvorlage könnte noch nachgetragen werden. Vergleich erfolgte mittels der von der Königlich Belgischen Gesellschaft für Numismatik zur Verfügung gestellten Internetseite. SKM gibt die Quelle an dieser Stelle nicht an (andernorts schon).

    Sichter


  • Skm/Fragment 040 08-10


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 040, Zeilen: 08-10
    Quelle: Olszak 1996
    Seite(n): 064, Zeilen: 14-18
    Erst 1920 kam es zu einer neuerlichen Zusatzkonvention, die die reziproke Nationalisierung der französischen und schweizerischen Scheidemünzen zum Inhalt hatte. La Confédération [...] obtient le 25 mars 1920 une convention additionnelle qui nationalise les monnaies divisionnaires françaises et suisses et prévoit les modalités de rapatriement et de reprise des pièces par chacun des deux pays.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 041 13-20


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp, Graf Isolan, Plaqueiator, Fiesh
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 041, Zeilen: 13-20
    Quelle: Fischer 1985
    Seite(n): 179 / 205, Zeilen: 1-8 / 35-36
    Um diesen Fragen nachgehen zu können, ist es zunächst wichtig festzustellen, was Staat und Wirtschaft in der betrachteten Zeit und dem betrachteten Raum bedeuten. Dabei ist darauf zu achten, daß die Beurteilung des Verhältnisses von Staat und Wirtschaft nicht reduziert wird auf das Ausmaß direkter Einwirkungen von Zentralregierungen in den Wirtschaftsablauf. Auch die Unterteilung nach Laissez-faire oder Staatsintervention greift zu kurz. Anstelle einer wie auch immer gearteten festschreibenden Definition läßt sich zunächst einmal allgemein sagen, daß die europäischen Regierungen die Grenze zwischen Intervention und Nichtintervention im 19. Jahrhundert verschieden setzten, und verschieden auch in den unterschiedlichen Zeiten. [Seite 179]

    Bei der Diskussion des Verhältnisses von Staat und Wirtschaft herrscht vielfach Verwirrung, weil nicht gesagt wird, was unter „Staat" und „Wirtschaft" in der behandelten Zeit und dem behandelten Raum zu verstehen ist. Oft wird zudem das Verhältnis zwischen beiden auf das Ausmaß direkter Einwirkungen von Zentralregierungen in den Wirtschaftsablauf verkürzt, und viele Autoren bewerten das Verhältnis zwischen beiden nach ihrer persönlichen Vorliebe für laissez-faire oder Staatsintervention.

    [Seite 205]

    Die europäischen Regierungen setzten die Grenze zwischen Intervention und Nichtintervention verschieden und verschieden auch zu unterschiedlichen Zeiten.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 041 21-28


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    87.139.38.177, Prof. Dr. Prometheus, Marcusb, Nerd wp, Fiesh, Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 41, Zeilen: 21-28
    Quelle: Fischer 1985
    Seite(n): 179, Zeilen: 10-22
    Der Staat war im Europa der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein komplexes Gebilde, jedoch war er schon leichter zu definieren als der Staatsbegriff in früheren Jahrhunderten. In fast allen europäischen Staaten des 19. Jahrhunderts waren Gesetzgebung, Regierung (Verwaltung) und Rechtsprechung institutionell voneinander getrennt, wenn auch nur selten voneinander völlig unabhängig. Der Staat gliederte sich in mehrere Ebenen: neben der Zentralregierung gibt es regionale und lokale Verwaltungen. Manche europäische Länder - wie die Schweiz - waren Föderationen oder Konföderationen, in denen die Bundesstaaten ein hohes Maß an Autonomie besaßen. Der "Staat" ist in Europa in der zweiten Hälfte des 19. Jh. zwar ein recht komplexes Gebilde, jedoch leichter zu definieren als in früheren Jahrhunderten. Für unser Thema ist zweierlei wichtig: einmal, daß in fast allen europäischen Staaten des 19. Jh. Gesetzgebung, Regierung (Verwaltung) und Rechtsprechung institutionell voneinander getrennt, wenn auch nur selten voneinander völlig unabhängig sind, und zweitens, daß der Staat sich in mehrere Stufen gliedert. Neben der Zentralregierung gibt es es lokale Verwaltungen, [...]

    Und manche europäische Länder sind Föderationen oder Konföderationen, in denen die Bundesstaaten ein hohes Maß an Autonomie besitzen. Das Deutsche Reich gehört zu dieser Kategorie .

    Anmerkungen

    SKM wechselt in die Vergangenheit, ob die Aufgaben des Staates heute so anders sind? Und aus dem Deutschen Reich als Beispiel im Original wird bei Skm die Schweiz.

    Sichter


  • Skm/Fragment 041 29-30


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    87.139.38.177, Prof. Dr. Prometheus, Marcusb, Hotznplotz, Graf Isolan, Plaqueiator, Nerd wp, Fiesh, 93.210.199.253
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 41, Zeilen: 29-30
    Quelle: Fischer 1985
    Seite(n): 181, Zeilen: 19-20
    Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung waren unbestritten genuine Aufgaben des Staates. Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung sind unbestritten genuine Aufgaben des Staates.
    Anmerkungen

    Plagiat fragwürdig: Gemeinplatz.

    Sichter
    Bitte beachten: http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Anleitung_Fragmenterstellung


  • Skm/Fragment 042 01-05


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 42, Zeilen: 1-5
    Quelle: Fischer 1985
    Seite(n): 180, Zeilen: 4-8
    Die Eingriffe des Staates in die wirtschaftliche Tätigkeit seiner Bürger erfolgten in seinen verschiedenen Funktionen als Gesetzgeber. Er bestimmte die Rahmenbedingungen der Wirtschafts- und Sozialordnung, darüber hinaus die Art und Höhe von Steuern und Zöllen, die Höchstzahl von Arbeitsstunden und die Sicherheitsvorkehrungen in Betriebsstätten. Wenn der Staat in die wirtschaftliche Tätigkeit seiner Bürger eingreift, so tut er das in verschiedenen Funktionen. als Gesetzgeber, der die Rahmenbedingungen der Wirtschafts- und Sozialordnung. aber auch za hlreiche Details, etwa die Art und Höhe von Steuern und Zöllen, die Höchstzahl von Arbeitsstunden oder die Sicherheitsvorkehrungen in Betriebsstätten, bestimmt.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 042 09-36


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp, Fiesh, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 42, Zeilen: 9-36
    Quelle: Fischer 1985
    Seite(n): 205, Zeilen: 27-42
    Herausragende Vertreter der Unternehmerschaft, die oft auch als Stadtverordnete oder Parlamentarier in ihren Städten und Staaten tätig waren, wurden auch von Beamten und Regierungen der anderen Mitgliedsländer der Lateinischen Münzunion routinemäßig um Rat gefragt. Auf den Münzkonferenzen ließen sich die Regierungen meistens durch die selben Leute vertreten, die sie schon vorher zu Rate gezogen hatten.

    Mehr Schwierigkeiten bereitet die Frage, was unter Wirtschaft zu verstehen ist. Sich dabei auf politisch einflußreiche Repräsentanten der Unternehmer (und ihrer Verbände), die jeweils dominierenden Branchen - seien es die Landwirte, die Schwerindustrie oder der Außenhandel - zu beschränken, führt notwendigerweise zu Verkürzungen der Aussagen. Im Grunde müßten alle Wirtschaftsbereiche und ihre Aktivitäten im Auge behalten werden, also auch Handwerk, Kleinhandel und Heimindustrie. Eine Abgrenzung der Wirtschaft zur Gesellschaft ist dann aber kaum mehr möglich. Eine große Bedeutung kam in der Tat Verbänden und Kammern zu. Über Stellungnahmen zu Gesetzentwürfen konnten sie auf Entscheidungen von Regierung und Parlament Einfluß nehmen. Einige Interessenvertretungen wurden nur zu diesem Zweck gegründet.124 In der Schweiz beispielsweise verschmolzen gesellschaftliche Gruppierungen vielfach mit den Staatsorganen, da eine traditionsgefestigte Beamtenschaft fehlte und niemand sie in ihre Schranken verwies. Durch ihre Vertreter trugen diese Gruppen den Staat, kontrollierten ihn nicht nur im Parlament, sondern wirkten in ihm als Experten zur Erfüllung seiner administrativen Aufgaben. Dazu gehörten etwa die Vorbereitung neuer Gesetze, Verhandlungen über Handelsverträge und die Leitung der Milizarmee. Die Verbände formalisierten hier augenscheinlich ihren Einfluß.

    Je näher Unternehmer und Verbände der Regierung standen, desto lautloser und erfolgreicher konnten sie Einfluß nehmen, desto schwerer ist eben dieser Einfluß aber auch für den Historiker zu dokumentieren. Gespräche in Klubs und Privathäusern schlugen sich selten in Akten nieder, und Bankiers legten schon damals Wert darauf, daß ihre Vorschläge vertraulich behandelt wurden. Wenn Agitationsverbände ihre Meinung schrill in der Öffentlichkeit vorbrachten, so ist das ein Hinweis auf ihre tatsächliche [Machtlosigkeit, ihre Ferne zu aktuellen Regierungsentscheidungen. Es konnte gelegentlich aber auch bedeuten, daß Vertreter in der Regierung oder Opposition glaubten, sich innerhalb der Bürokratie und der Parlamente besser durchsetzen zu können, wenn sie den Druck der öffentlichen Meinung und der Verbände auf ihrer Seite wußten.]

    Die herausragenden Vertreter der Unternehmerschaft, die oft auch als Stadtverordnete oder Parlamentarier in ihren Städten und Staaten tätig waren, wurden von Beamten und Regierungen routinemäßig um Rat gefragt. Nicht nur der Schweizerische Handels- und Industrieverein ließ sich in Außenhandelssachen und anderen Wirtschaftsfragen „durch die gleichen Leute vertreten, die der Staat schon vor seiner Gründung zu Rate gezogen hatte" (ebd.)

    [...]

    Was unter „Wirtschaft" zu verstehen sei, ist schwieriger zu definieren. Viele Autoren beschäftigen sich nur mit den politisch einflußreichen Repräsentanten der Unternehmer (und ihrer Verbände) oder beschränken sich auf die jeweils dominierenden Branchen, seien es die Landwirtschaft, die Schwerindustrie oder der Außenhandel.

    [...]

    Hier müssen natürlich alle Wirtschaftsbereiche und ihre Aktivitäten im Auge behalten werden, auch Handwerk, Kleinhandel und Heimindustrie. Eine Abgrenzung der „Wirtschaft" zur „Gesellschaft" ist kaum möglich,

    [...]

    Stellungnahmen zu Gesetzentwürfen gehörten zur Alltagsarbeit der Verbände und Kammern. Auf diese Weise konnten sie auf zahllose Entscheidungen von Regierung und Parlament Einfluß nehmen. Einige sind vor allem zu diesem Zweck gegründet

    [...]

    In der Schweiz verschmolzen gesellschaftliche Gruppierungen, weil sie auf keine traditionsgefestigte Beamtenschaft stießen, vielfach mit den Staatsorganen. „Durch ihre Vertreter trugen sie den Staat, kontrollierten ihn nicht nur im Milizparlament, sondern wirkten in ihm als Experten in der Erfüllung seiner administrativen Aufgaben, bei der Vorbereitung neuer Gesetze, in Verhandlungen über Handelsverträge, in der Leitung der Milizarmee.

    [...]

    Die Verbände formalisierten damit einen Einfluß, der schon lange vorher bestand.

    [...]

    Je näher Unternehmer und Verbände der Regierung standen, desto lautloser und erfolgreicher konnten sie Einfluß nehmen, desto schwerer ist er aber auch für den Historiker zu fassen. Gespräche in Klubs und Privathäusern schlagen sich selten in Akten nieder, und Bankiers legen Wert darauf, daß ihre Vorschläge vertraulich behandelt werden. Wenn Agitationsverbände ihre Meinung schrill in der Öffentlichkeit vorbringen, so kann das ein Hinweis auf ihre Machtlosigkeit, die Ferne zu aktuellen Regierungsentscheidungen sein. Es kann aber auch bedeuten - und dies war beim deutschen Flottenverein der Fall -, daß Vertreter in Regierung und Militär sich innerhalb der Bürokratie und Parlamente besser durchsetzen zu können glauben, wenn sie den Druck der öffentlichen Meinung und der Verbände auf ihrer Seite wissen.

    Anmerkungen

    Skm entfernt ein korrektes Zitat in der plagiierten Quelle.

    Sichter


  • Skm/Fragment 042 102-103


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Jablomi, Bibliograph, Nerd wp, Graf Isolan, Plaqueiator
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 42, Zeilen: 102-103
    Quelle: Fischer 1985
    Seite(n): 205, Zeilen: 6-7
    [FN 124] In Kontinentaleuropa war dies am deutlichsten bei den Zollfragen. Die bekanntesten Verbände in allen Ländern verlangten Schutzzölle für ihre Klientel. Auf dem Kontinent ist dies am deutlichsten bei den Zollfragen. Die bekanntesten Verbände in allen Ländern verlangten Schutzzölle für ihre Klientel.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 043 01-04


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Goalgetter, Hotznplotz, Plaqueiator, Nerd wp, Fiesh
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 43, Zeilen: 01-04
    Quelle: Fischer 1985
    Seite(n): 205, Zeilen: 37-41
    [Wenn Agitationsverbände ihre Meinung schrill in der Öffentlichkeit vorbrachten, so ist das ein Hinweis auf ihre tatsächliche] Machtlosigkeit, ihre Ferne zu aktuellen Regierungsentscheidungen. Es konnte gelegentlich aber auch bedeuten, daß Vertreter in der Regierung oder Opposition glaubten, sich innerhalb der Bürokratie und der Parlamente besser durchsetzen zu können, wenn sie den Druck der öffentlichen Meinung und der Verbände auf ihrer Seite wußten. [Wenn Agitationsverbände ihre Meinung schrill in der Öffentlichkeit vorbringen, so kann das ein Hinweis auf ihre] Machtlosigkeit, die Ferne zu aktuellen Regierungsentscheidungen sein. Es kann aber auch bedeuten - und dies war beim deutschen Flottenverein der Fall -, daß Vertreter in Regierung und Militär sich innerhalb der Bürokratie und Parlamente besser durchsetzen zu können glauben, wenn sie den Druck der öffentlichen Meinung und der Verbände auf ihrer Seite wissen.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 043 05-09


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 43, Zeilen: 5-9
    Quelle: Gall 1997
    Seite(n): 39/40, Zeilen: 39/36, 40/1-5
    Die Definition des staatlichen Interesses in der Wirtschaftspolitik, die sich nach 1850 in der Mehrzahl der europäischen Staaten herausbildete, besagte, daß man zwischen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik trennen müsse und daß gesellschaftliche Zielvorstellungen fortan die Wirtschaftspolitik - wenn überhaupt - nur noch sehr begrenzt

    bestimmen dürften.

    Die Neudefinition des „staatlichen Interesses" im Bereich der Wirtschaftspolitik, über die nach 1850 schon bald in der Mehrzahl der europäischen Staaten ein stillschweigendes Einverständnis erzielt wurde, besagte vor allem, daß man zwischen Wirtschafts-und Gesellschaftspolitik trennen müsse und gesellschaftliche Zielvorstellungen fortan die Wirtschaftspolitik, wenn überhaupt, nur noch sehr begrenzt bestimmen dürften.
    Anmerkungen

    -> Google Books [1].

    Sichter


  • Skm/Fragment 043 09-10


    Typus
    KeinPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 43, Zeilen: 9-10
    Quelle: --
    Seite(n): --, Zeilen: --
    „Des subventions économiques existaient mais elles étaient

    relativement rares."125

    [FN 125] Daumard, S. 140

    -
    Anmerkungen

    Das frz. Zitat in Zeile 9/10 ist die einzige "Eigenleistung" von Koch-Mehrin auf dieser Seite.

    Sichter


  • Skm/Fragment 043 10-15


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 43, Zeilen: 10-15
    Quelle: Gall 1997
    Seite(n): 40, Zeilen: 5-10
    Konkret hieß das, daß sich nach England und Frankreich nun

    auch die meisten Staaten Mittel- und Südeuropas entschlossen, noch bestehende Hindernisse für die Entfaltung des Handels und der gewerblichen Wirtschaft auf rechtlichem, finanz- und handelspolitischem Gebiet mehr und mehr abzubauen und sich künftig auch in ordnungspolitischer Hinsicht ganz auf den Markt und die Initiative des Einzelnen zu verlassen.

    Konkret hieß das, daß sich nach England und

    Frankreich nun auch die meisten Staaten Mittel- und Südeuropas entschlossen, alle noch bestehenden Hindernisse für die Entfaltung des Handels und der gewerblichen Wirtschaft auf rechtlichem, finanz- und handelspolitischem Gebiet mehr und mehr abzubauen und sich künftig auch in ordnungspolitischer Hinsicht ganz auf den Markt und die Initiative des einzelnen zu verlassen.

    Anmerkungen

    Ein Wort ("alle") ausgelassen - ansonsten identisch. Das ist schon mehr als Verschleierung.

    Sichter


  • Skm/Fragment 043 102-105


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz, Graf Isolan, 109.90.162.181
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 43, Zeilen: 102-105
    Quelle: Gall 1997
    Seite(n): 40, Zeilen: 35-38
    [Fn. 126] Sie führte schließlich über den sogenannten Cobden-Vertrag von 1860 zwischen England und Frankreich und den preußisch-französischen Handelsvertrag von 1862, der zugleich den Zollverein mit einbezog, zur Bildung einer weite Teile West- und Mitteleuropas umfassenden Freihandelszone. Sie führte schließlich über den sogenannten Cobden-Vertrag von 1860 zwischen England und Frankreich und den preußisch-französischen Handelsvertrag von 1862, der zugleich den Zollverein mit einbezog, zur Bildung einer weite Teile West- und Mitteleuropas umfassenden Freihandelszone.
    Anmerkungen

    Und mit dieser Passage, die in einer Fußnote untergebracht wird, findet das nichtgekennzeichnete (Voll-)Zitat von Gall 1997, S.40, seinen Abschluss.

    Sichter


  • Skm/Fragment 043 15-19


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 43, Zeilen: 15-19
    Quelle: Gall 1997
    Seite(n): 40, Zeilen: 29-30
    Vor diesem Hintergrund wird es verständlich, warum bei der Handelsvertragspolitik

    der fünfziger Jahre die politische Couleur der daran beteiligten Regierungen noch kaum eine Rolle spielte, obwohl die Folgen dieser Politik für die wirtschaftlichen Verhältnisse und damit für die soziale Struktur der einzelnen Länder von größter Bedeutung waren.

    Von daher wird verständlich, warum bei der Handelsvertragspolitik der fünfziger

    Jahre die politische Couleur der daran beteiligten Regierungen kaum eine Rolle spielte, obwohl die Folgen dieser Politik für die wirtschaftlichen Verhältnisse und damit für die soziale Struktur der einzelnen Länder von größter Bedeutung waren,

    Anmerkungen

    Setzt den "Klau" von Gall, S.40, nahtlos fort, verschleiert aber etwas mehr als in der unmittelbar vorangegangenen und nachfolgenden Passage.

    Sichter


  • Skm/Fragment 043 19-20


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Klicken, Nerd wp, Prof. Dr. Prometheus, Jablomi, Goalgetter, Hotznplotz, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 43, Zeilen: 19-20
    Quelle: Gall 1997
    Seite(n): 40, Zeilen: 33-34
    Das konservative Preußen, das liberale England und das napoleonische Frankreich fanden hier mehr und mehr zu einer gemeinsamen Linie.[126] Das hochkonservative Preußen, das liberale England und das napoleonische Frankreich fanden hier mehr und mehr zu einer gemeinsamen Linie.
    Anmerkungen

    Nur Verschleierung: sie läßt die Vorsilbe "hoch" fallen. Setzt Quellenzitat aus Gall 1997, S.40, nahtlos fort.

    Sichter


  • Skm/Fragment 043 21-31


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Fiesh, Prof. Dr. Prometheus, Hotznplotz, Goalgetter, Graf Isolan, Plaqueiator, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 43, Zeilen: 21-31
    Quelle: Fischer 1985
    Seite(n): 185, Zeilen: 07-17
    Besondere Aufmerksamkeit hat in der Forschung die Zollgesetzgebung gefunden. Darin

    dokumentierte sich der internationale Verbund der einzelnen Staaten des 19. Jahrhunderts. Eine allgemeine Tendenz zum Freihandel zwischen 1846 und 1875/79 wurde jedoch von einer entgegengesetzten, zur Wiedererrichtung von Zollschranken seit den 1880er Jahren aufgekommenen Bewegung abgelöst. Damit wird im allgemeinen auch eine Zweiteilung der Periode in zwei Jahrzehnte wachsender Liberalisierung oder des Freihandels und die dann beginnende Periode des Protektionismus begründet, der eine Zunahme zumindest punktueller Staatsintervention gebracht hat. Der Umschwung war jedoch in beiden Richtungen keineswegs radikal, sondern ging eher zögernd vor sich, und innerhalb Europas gab es zudem zeitliche Verschiebungen. Weder Freihandel noch Protektionismus setzten sich in Europa jemals völlig durch.

    Besondere Aufmerksamkeit hat in der Forschung seit jeher die Zollgesetzgebung

    gefunden, weil in ihr sich der internationale Verbund, eine allgemeine Tendenz zum Freihandel zwischen 1846 und 1875/79 und eine entgegengesetzte zur Wiedererrichtung von Zollschranken seitdem, vor allem aber seit den 1890er Jahren zeigten. Damit wird im allgemeinen auch eine Zweiteilung der Periode in zwei Jahrzehnte wachsender Liberalisierung oder des Freihandels und in die dann beginnende Periode des Protektionismus, [...], der eine Zunahme zumindest punktueller Staatsintervention gebracht habe. Der Umschwung war jedoch in beiden Richtungen nicht radikal, sondern ging zögernd vor sich, und innerhalb Europas gab es zeitliche Verschiebungen. Weder Freihandel noch Protektionismus setzten sich in Europa je völlig durch.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 043 32-34


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Nerd wp, Fiesh, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 43, Zeilen: 32-34
    Quelle: Fischer 1985
    Seite(n): 347, Zeilen: 31-34
    Im Verlauf des 19. Jahrhunderts erlebte die Welt eine Blüte des Handels. Diesen Aufschwung des Handels statistisch genau zu erfassen, ist jedoch schwer. Die nationalen Statistiken sind lücken- und mangelhaft und erschweren den Vergleich untereinander.

    [S. 44: Deshalb...]

    Im Verlauf des 19. Jahrhunderts erlebte die Welt eine Blüte des Handels. Allerdings ist es schwer, diesen Aufschwung des Handels statistisch genau zu erfassen. Die nationalen Statistiken sind ebenso lücken- wie mangelhaft und eignen sich nur schlecht zu Vergleichen untereinander. Deshalb ...
    Anmerkungen

    Skm/Fragment_044_01-02 Fortsetzung auf S. 44

    Sichter


  • Skm/Fragment 044 01-02


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Fiesh
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 44, Zeilen: 1-2
    Quelle: Fischer 1985
    Seite(n): 347, Zeilen: 34-35
    [...Vergleich untereinander.] Deshalb läßt sich auch nicht mit Genauigkeit sagen, wie stark das Welthandelsvolumen anstieg. 127 ... zu vergleichen untereinander. Deshalb läßt sich auch nicht mit Genauigkeit sagen, wie stark das Welthandelsvolumen anstieg.
    Anmerkungen

    Fortsetzung aus S. 43. Die FN. 127 referenziert nicht die abgeschriebene Quelle. Rekonstruiert aus Google Books [2]

    Sichter


  • Skm/Fragment 044 03-12


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Klicken, Nerd wp, Goalgetter, Plaqueiator
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 44, Zeilen: 3-12
    Quelle: Fischer 1985
    Seite(n): 347, Zeilen: 37-47
    Dieses Wachstum läßt sich teilweise auf die Intensivierung der Produktion zurückfuhren.

    Das Produktionsvolumen nahm im Verlauf des 19. Jahrhunderts erheblich zu, wurde aber noch überholt von der Zunahme des Handelsvolumens. Das heißt, die Handelsquote der Weltproduktion nahm zu. Zum Teil läßt sich das Anwachsen des Handelsvolumens daraus erklären, daß mehr Länder am Welthandel teilnahmen. Sie wurden als Neulinge nun ebenfalls in die Statistiken aufgenommen. Den weitaus größten Anteil am Wachstum des Handelsvolumens hatten jedoch die schon präsenten älteren Welthandelsländer. Ihre Verflechtung mit dem internationalen Handel nahm durch den technischen und strukturellen Wandel in stärkerem Maße zu als ihre ebenfalls steigende Binnenproduktion.

    Dieses Wachstum läßt sich teilweise auf die Intensivierung der Produktion zurückführen. Das Produktionsvolumen nahm im Verlauf des 19. Jahrhunderts nicht unerheblich zu - der Zuwachs lag zwischen 1800 und 1913 bei 7,3% pro Jahrzehnt -, blieb jedoch weit hinter dem des Handelsvolumens zurück, d.h. die Handelsquote der Weltproduktion nahm zu. Während sie zu Beginn des 19. Jahrhunderts nur einige Prozent betrug, lag sie im Jahre 1913 bei 33%. Zum Teil läßt sich das Anwachsen des Handelsvolumens daraus erklären, daß sich mehr Länder in den Welthandel einschalteten. Den weitaus größten Anteil daran hatten jedoch mit Sicherheit die 'älteren' Welthandelsländer. Ihre Verflechtung mit dem internationalen Handel nahm durch den technischen und strukturellen Wandel in stärkerem Maße zu als ihre ebenfalls steigende Binnenproduktion.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 044 19-20


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Fiesh
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 44, Zeilen: 19-20
    Quelle: Jenkis 1969
    Seite(n): 133, Zeilen: ??
    Vor diesem Hintergrund wird die Aussage Jenkin's: „Das 19. Jahrhundert ist das der werdenden Weltwirtschaft, die der Ergänzung durch die Währungsordnung bedurfte" verständlich. 130 Die Idee eines Weltgeldes erhielt Auftrieb durch die zunehmende weltwirtschaftliche Verflechtung.

    FN: 130 Jenkins, S. 133

    War die Idee des Weltgeldes in den vorangegangenen Jahrhunderten eine subjektive, so erhielt sie nun ihre objektive Grundlage in der zunehmenden weltwirtschaftlichen Verflechtung.
    Anmerkungen

    Die Fn. 130 kommt vor weiterem oberflächlich redigiertem Text aus derselben Seite (Hervorhebungen jeweils nicht im Original) -> Google Books: [3]

    Sichter


  • Skm/Fragment 047 08-19


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp, 84.44.196.23, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 47, Zeilen: 08-19
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 239, Zeilen: 15-35
    Vor 1914 war Frankreich nach Großbritannien das zweitgrößte Gläubigerland der europäischen Staaten. [139] Der Pariser Kapitalmarkt war jedoch sehr viel stärker dem Regierungseinfluß ausgesetzt und in politische Fragen verwickelt als der Londoner. Das wirkte sich langfristig nachteilig aus. So wurden ausländische Anleihen, bevor sie an der Pariser Börse notiert werden durften, einer besonderen Prüfung durch die Regierung unterzogen. Der Finanzminister hatte solche Anleihen unter fiskalischen, der Außenminister unter politischen Gesichtspunkten zu prüfen. Wenn der Regierung aufgrund des Votums eines der beiden Minister die Zulassung einer Anleihe fiskalisch oder politisch unerwünscht schien, konnte sie die Notierung verbieten. Diese Vorschrift war bereits 1823 durch eine Ordonnanz König Ludwigs XVIII. erlassen worden; sie wurde in der Dritten Republik 1873 durch einen Brief des Finanzministers und dann 1880 durch Regierungsdekret bestätigt. [140]

    [139] Zum französischen Kapitalexport gibt es zahlreiche Studien, zum Beispiel Cameron (1961), Gille (1959), Levy-Leboyer (1964 und 1977).

    [140] Born (1977), S. 239

    Nach Großbritannien war Frankreich vor 1914 das zweitgrößte Gläubigerland. Der Pariser Kapitalmarkt war sehr viel stärker dem Regierungseinfluß ausgesetzt und in politische Fragen verwickelt als der Londoner. Alle Wertpapiere, die an französischen Effektenbörsen gehandelt werden sollten, bedurften schon vor 1914 der Zulassung durch eine Zulassungsstelle, die von einem staatlichen Börsenkommissar kontrolliert wurde. Ausländische Anleihen wurden, bevor sie an der Pariser Börse notiert werden durften, einer besonderen Prüfung durch die Regierung unterzogen. Der Finanzminister hatte solche Anleihen unter fiskalischen Gesichtspunkten und der Außenminister hatte sie unter politischen Gesichtspunkten zu prüfen. Und wenn der Regierung aufgrund des Votums eines der beiden Minister die Zulassung einer ausländischen Anleihe fiskalisch oder politisch unerwünscht erschien, so konnte sie die Notierung einer solchen Anleihe an der Pariser Börse verbieten. Diese Vorschrift war bereits 1823 durch eine Ordonnanz König Ludwigs XVIII. erlassen worden; sie wurde in der Dritten

    Republik 1873 durch einen Brief des Finanzministers und dann 1880 durch Regierungsdekret bestätigt.

    Anmerkungen

    Fliessender Uebergang zwischen Paraphrasierung und Verschleierung. Hab ich mal als Bauernopfer charakterisiert.

    Sichter


  • Skm/Fragment 047 102-103


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    87.79.207.88, PlagProf:-), Klicken
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 047, Zeilen: 102-103
    Quelle: Flandreau 1995
    Seite(n): 76, Zeilen: 12-14
    [Fn. 139] Zum französischen Kapitalexport gibt es zahlreiche Studien, zum Beispiel Cameron (1961), Gille (1959), Levy-Leboyer (1964 und 1977). There exists a considerable body of literature that documents the flows of French capital to the rest of the world [...] (Cameron, 1961; Gille, 1959; Levy-Leboyer, 1964 and 1977).
    Anmerkungen

    Die Einordnung als Übersetzungsplagiat ist zweifelhaft. Es dürfte sich um eine Übersetzungsparaphrase handeln. "Considerable body of literature" ist nicht dasselbe wie "zahlreiche Studien", "documents the flow" nicht dasselbe wie "gibt es ... Studien". Sieht allerdings nach einem Fall von Fußnoten-Absaugen aus.Siehe Übersetzung: Plagiat oder Paraphrase?

    Sichter


  • Skm/Fragment 047 22-24


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Klicken, Nerd wp, Goalgetter, Hotznplotz, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 47, Zeilen: 22-24
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 284, Zeilen: 02-04
    [...] Die kapitalstarken, hochindustrialisierten Großmächte - Frankreich, Großbritannien und Deutschland - gewannen durch ihren Kapitalexport ein außenpolitisches Instrument. Sie forderten ihre auswärtige Politik mit finanziellen Mitteln. Die kapitalstarken, hochindustrialisierten Großmächte Großbritannien, Frankreich und Deutschland gewannen durch ihren Kapitalexport ein außenpolitisches Instrument, [...]

    Die auswärtige Politik mit finanziellen Mitteln zu fördern hat man nicht erst in der Zeit der Hochindustrialisierung und des Imperialismus gelernt.

    Anmerkungen

    Koch-Mehrin verweist im Absatz davor in Fn. 140 auf Born, S. 239.

    Sichter


  • Skm/Fragment 048 105-106


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 048, Zeilen: 105-106
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 116, Zeilen: 02-04
    [Fn. 146] Dies erwies sich in politisch kritischen Situationen, so im deutsch-französischen Krieg 1870/71, als vorteilhaft: [...] Indeed, after the defeat of France in the Franco-Prussian war of 1870, another advantage was claimed for retaining private

    ownership: [...]

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 048 18-20


    Typus
    KeinPlagiat
    Bearbeiter
    Marcusb, Prof. Dr. Prometheus, Nerd wp, PlagProf:-), Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 48, Zeilen: 18-20
    Quelle: Flandreau 1996
    Seite(n): 849, Zeilen:
    Das monetäre System des 19. Jahrhunderts funktionierte nicht mittels definierter gemeinsamer Regeln, sondern durch das Zusammenspiel national verschiedener, jedoch konvergierender Regelungen.[142]

    [142] Flandreau (1996), S. 849

    Les systèmes monétaires du 19e siècle n'ayant pas été construits grâce à la définition de règles communes mais plutôt au travers de la convergence (pour des raisons à clarifier) d'un certain nombre de principes de fonctionnement nationaux, [...]
    Anmerkungen

    Die Quelle wird genannt, aber nicht der Übersetzer, und es wird nicht als wörtliches Zitat ausgewiesen. Anmerkung zur Anmerkung: Wohl eher eine Paraphrase als ein Plagiat - zumal die Verwendung des Singulars ("Das monetäre System") eine andere Bewertung enthält als der Plural "Les systèmes monétaires". Siehe Übersetzung: Plagiat oder Paraphrase?

    Sichter


  • Skm/Fragment 048 25-27


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Marcusb, Prof. Dr. Prometheus, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 48, Zeilen: 25-27
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 26, Zeilen:
    Gegründet wurde die Banque de France 1800 als eine Notenbank auf Aktien durch Napoléon Bonaparte. Seine Intention war es, der damals unterbeschäftigten Wirtschaft neue Kreditmöglichkeiten zu verschaffen. Die damals unterbeschäftigte französische gewerbliche Wirtschaft brauchte vielmehr neuen Kredit. Daher befahl Bonaparte zu Beginn des Jahres 1800 auf Empfehlung von Jean Frédéric Perrégaux und einigen anderen Privatbankiers die Gründung einer Notenbank auf Aktien, der Banque de France.
    Anmerkungen

    Es folgt ein Zitat von Goodhart. Danach folgt das BauernOpfer Skm/Fragment 048 30-31.

    Sichter


  • Skm/Fragment 048 30-31


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Marcusb, Prof. Dr. Prometheus, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 48, Zeilen: 30-31
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 26, Zeilen:
    1803 erhielt die Bank ihr bis 1936 gültiges Statut.[FN 145] Sie war eine öffentlich-rechtliche Bank in Form einer Aktiengesellschaft. Die Aktien befanden sich in Privatbesitz.

    [145] Born (1977), S. 26

    1803 erhielt sie ihr bis 1936 gültiges Statut. Sie war eine öffentlich-rechtliche Bank in der Form der Aktiengesellschaft. Die Aktien befanden sich in Privatbesitz.
    Anmerkungen

    Die Fußnote verweist auf Born, aber es werden zwei weitere Folgesätze mitkopiert.

    Sichter


  • Skm/Fragment 048 31-33


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz, PlagProf:-)
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 048, Zeilen: 31-33
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 114, Zeilen: 33-35
    Obwohl also die Banque de France von staatlicher Seite gegründet und staatlich unterstützt wurde, war sie nicht in Staatsbesitz, sondern gehörte privaten Teilhabern.[146] Although the Bank of France was thus founded through official prompting, and with official support, it was not owned by the state; it was founded by, and retained, private shareholders [...].[5]
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin gibt den Sachverhalt sehr ungenau wieder. Anmerkung zur Anmerkung: Das macht die Einordnung als Übersetzungsplagiat - gerade bei einem so kurzen Fragment - zweifelhaft.

    Sichter


  • Skm/Fragment 049 02-22


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Klicken, Nerd wp, Jablomi, Goalgetter, Hotznplotz, Drhchc, 109.90.162.181, WiseWoman, Marcusb, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 49, Zeilen: 02-22
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 26f, 315f, Zeilen:
    Der Gouverneur der Banque de France wurde vom Staatsoberhaupt ernannt. Die Banque de France durfte Banknoten ausgeben, erhielt aber kein rechtliches Notenmomopol. Erste Aufgabe der Banque de France war es, die Wirtschaft mit Kredit zu versorgen. Da die Noten nur Kreditmittel waren, aber nicht in den Zahlungsverkehr des Alltags kamen, durfte die Bank zunächst nur Banknoten, die auf mindestens 500 Francs lauteten, ausgeben.[147] Für den Staatskredit wurde die Banque de France mit einem Teil ihres in Gold und Silber eingezahlten Aktienkapitals in Anspruch genommen, das sie als Darlehen dem Staat zur Verfügung stellte.

    Neben der Banque de France entstanden 1837/38 noch einige Notenbanken in den Départements; aber schon 1848 wurden diese mit der Banque de France vereinigt. Seitdem war sie de facto die französische Zentralnotenbank, de jure wurde sie es 1936.

    Obwohl der Gouverneur der Banque de France und seine beiden Vertreter, die Sousgouverneurs, seit 1806 [148] vom Staatsoberhaupt ernannt wurden, hatte die Zentralnotenbank dem Staat gegenüber eine unabhängige Stellung. Ihre Geld- und Geschäftspolitik wurde durch den Conseil général der Banque de France bestimmt, in dem die Anteilseigner den ausschlaggebenden Einfluß hatten; sie wählten die 15 Regenten und drei Zensoren, die gemeinsam mit dem Gouverneur und den beiden Sousgouvemeuren diesen Rat bildeten. Der Conseil général wurde von der Assemblée générale der Bank gewählt. [149] Der Assemblée gehörten die 200 größten französischen Aktionäre der Banque de France an, die gleichzeitig auch zu den großen französischen Familien gehörten. Sie hatten jeder, einerlei wieviel Aktien sie besaßen, nur eine Stimme. [150]

    [147] 1870 erhielt sie die Erlaubnis, Banknoten in kleiner Stückelung auszugeben, um ihre Metallreserven halten zu können. Zur Entwicklung des Papiergeldes genauer Kapitel IV.4. Münzen, Banknoten und bargeldloser Zahlungsverkehr

    [148] Mit einem Gesetz von 1806 ersetzte Napoleon I. das bis dahin private Management aus drei Regenten (die von den Aktionären gewählt wurden) durch einen Direktor und zwei stellvertretende Gouverneure, die direkt vom Staatschef ernannt und vom Finanzminister beraten wurden.

    [149] National Monetary Comission, Document 405

    [150] Goodhart, S. 116; Lévy-Leboyer, L'apprentissage..., S. 414: „La guerre (1870) évidemment a fait peser une très forte pression sur la Banque de France: elle a dû fournir des crédits directs aux banques, les retraits leur ayant fait perdre plus de 70% de leurs dépôts."

    [Seite 26]

    Der Gouverneur wurde vom Staatsoberhaupt ernannt. Sie durfte Banknoten ausgeben, erhielt aber kein rechtliches Notenmonopol. Erste Aufgabe der Banque de France sollte es sein, die Wirtschaft mit Kredit zu versorgen. Und da die Noten nur Kreditmittel sein, aber nicht in den Zahlungsverkehr des Alltags kommen sollten, durfte die Bank zunächst nur Banknoten die auf mindestens 500 Francs lauteten, ausgeben. Für den Staatskredit wurde die Banque de France nur mit einem Teil ihres Aktienkapitals in Anspruch genommen. Sie mußte einen Teil dieses in Gold und Silber eingezahlten Kapitals als Darlehen an den Staat zur Verfügung stellen.

    [Seite 27]

    Neben der Banque de France entstanden 1837/38 noch einige Departements-Notenbanken; aber schon 1848 wurden diese mit der Banque de France vereinigt. Seitdem war sie de facto die französische Zentralnotenbank; de jure wurde sie es erst 1936.

    [Seite 315f]

    Obwohl der Gouverneur der Banque de France und seine beiden Vertreter, die Sousgouverneurs, vom Präsidenten der Republik auf Vorschlag des Ministerrats ernannt wurden, hatte die Zentralnotenbank dem Staat gegenüber eine unabhängige Stellung. Ihre Geld- und Geschäftspolitik wurde durch den Conseil général bestimmt, in dem die Anteilseigner den ausschlaggebenden Einfluß hatten; denn sie wählten die 15 Regenten und 3 Zensoren, die gemeinsam mit dem Gouverneur und den beiden Sousgouverneurs diesen Rat bildeten. Der Conseil général wurde von der Assemblée générale gewählt. Ihr gehörten die 200 größten französischen Aktionäre der Banque de France an. Sie aber hatten alle, einerlei wieviel Aktien sie besaßen, nur eine Stimme. Und die Familien dieser 200 größten Aktionäre waren in der französischen Gesellschaft die 200 »grandes familles«.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 049 101-103


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz, 93.210.199.253
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 049, Zeilen: 101-103
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 116 / 172 [Fußnote], Zeilen: 04-08 / 03 [Fußnote]
    [[Fn. 146] [Dies erwies sich in politisch kritischen Situationen, so im deutsch-französischen Krieg 1870/71, als vorteilhaft:]] Liesse, S. 141: "The foreign enemy could not, because of the private character of the Bank, consider its wealth as spoils of war, without trampling under foot international law. The case would have been entirely different had the Bank been a State bank." [Indeed, after the defeat of France in the Franco-Prussian war of 1870, another advantage was claimed for retaining private ownership:] thus Liesse[13] writes, "The foreign enemy, it is true, could not, because of the private character of the Bank, consider its wealth as spoils of war, without trampling under foot international law. The case would have been entirely different had the Bank been a State bank. [...]"

    [Fn. 13] Ibid., p. 141.

    Anmerkungen

    Plagiat zweifelhaft: Die ursprüngliche Quelle (Liesse, S. 141) wird zitiert!

    Sichter
    Bitte beachten: http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Anleitung_Fragmenterstellung




    [[SeiteQuelle::116 / 172 [Fußnote]| ]] [[ZeileQuelle::04-08 / 03 [Fußnote]| ]]


  • Skm/Fragment 049 104-105


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 049, Zeilen: 104-105
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 119, Zeilen: 19-21
    [Fn. 147] 1870 erhielt sie die Erlaubnis, Banknoten in kleiner Stückelung auszugeben, um ihre Metallreserven halten zu können. [...] In 1870, the Bank was authorized, in order to conserve its metallic reserve, to issue small notes.[37]
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 049 107-110


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 049, Zeilen: 107-110
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 115, Zeilen: 02-05; 13-15
    [Fn. 148] Mit einem Gesetz von 1806 ersetzte Napoleon I. das bis dahin private Management aus drei Regenten (die von den Aktionären gewählt wurden) durch einen Direktor und zwei stellvertretende Gouverneure, die direkt vom Staatschef ernannt und vom Finanzminister beraten wurden. [...] its management [...] remained in private hands, i.e., in the committee of three chosen from the regents named by the stockholders. [...] Accordingly, by law in 1806, he replaced the private management by a governor and two deputy governors, appointed directly by the head of state and advised by the minister of finance.[7]
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 049 23-25


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 049, Zeilen: 23-25
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 118, Zeilen: 24-28
    In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfüllte die Banque de France keine adäquate Mikrofunktion. Ihre Makrofunktion war ebenfalls reduziert und beschränkte sich auf die Stabilisierung der Diskontrate. Nevertheless, in the first half of the nineteenth century the Banque de France was hardly carrying out appropriate Central Bank micro functions. From the outset, the macro functions that the Bank's founder imposed on it was to stabilize the discount rate.
    Anmerkungen
    Sichter


    dfgfgdfg dfg d fd

    dfgdfgg

    dfgdfgg

    dfgdfgerttttttttttttttttttttttttttttttttttt
  • Skm/Fragment 050 09-19


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Marcusb, Hotznplotz, Nerd wp, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 50, Zeilen: 09-19
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 67-68, Zeilen: 35-38 / 01-05; 14-17; 22-26
    Wie war es um den politischen Einfluß und die politische Wirksamkeit einzelner französischer Bankiers bestellt? Sie waren häufig Abgeordnete in den Parlamenten, so wie Angehörige anderer führender Berufe und sozialer Gruppen. Bankiersfamilien gehörten zur sozialen Oberschicht und waren in vielen Fällen nobilitiert. Daher gab es unter den Inhabern hoher politischer und administrativer Ämter die Söhne, Enkel und Neffen von Bankiers ebenso wie die Söhne anderer reicher und angesehener Familien. Beispielsweise stammte Jean Casimir Périer, der 1893/94 französischer Ministerpräsident und 1894/95 Präsident der Republik war, aus der französischen Bankiersfamilie Périer. Von politischem Einfluß der Bankiers kann man nur dann sprechen, wenn sie selbst hohe politische Ämter bekleidet haben oder an politischen Ereignissen und Entwicklungen durch ihre Finanzierung mitgewirkt haben. Wie war es überhaupt mit dem politischen Einfluß und der politischen Wirksamkeit der Bankiers bestellt? Daß Bankiers als Abgeordnete in den Parlamenten saßen, verdient keine besondere Beachtung. Die Angehörigen anderer Berufe und sozialer Gruppen waren hier sehr viel stärker vertreten. Und da die Bankiersfamilien zur sozialen Oberschicht gehörten und in vielen Fällen schon nobilitiert waren, gab es unter den Inhabern hoher politischer und administrativer Ämter die Söhne, Enkel und Neffen von Bankiers ebenso wie die Söhne anderer reicher und angesehener Familien. [...] Aus der französischen Bankiersfamilie Périer stammte Jean Casimir Périer, der 1893/94 französischer Ministerpräsident und 1894/95 Präsident der Republik war; [...] Von politischem Einfluß [...] der Bankiers kann man nur dann sprechen, wenn sie selbst hohe politische Ämter bekleidet haben oder an politischen Ereignissen und Entwicklungen durch ihre Finanzierung mitgewirkt haben.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 050 121-122


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 050, Zeilen: 121-122
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 69-70, Zeilen: 38 / 01-02
    [Fn. 156] [Born, S. 68f.:

    [...]] Er war Teilhaber des Bankhauses Fould-Oppenheim, das sein Vater und dessen Freund, der Kölner Bankier Salomon Oppenheim, in Paris gegründet hatten.

    Er war Teilhaber des Bankhauses Fould-Oppenheim, das sein Vater und dessen Freund, der Kölner Bankier Salomon Oppenheim, in Paris gegründet hatten.
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin verweist zwar (übrigens mit einer falschen Seitenangabe: richtig wäre 69f.) auf Born, schreibt aber wortwörtlich von ihm ab, ohne dies zu kennzeichnen.

    Sichter


  • Skm/Fragment 050 22-23


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 050, Zeilen: 22-23
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 118, Zeilen: 03-05
    Außer den alten Bankhäusern wie Rothschild, Davillier, d'Eichtal, Mallet, Hottinguer sowie Hen-[rotte et Muller[158], gab es in der Provinz hauptsächlich kleine Familienbetriebe, die einige Finanzdienstleistungen ausführten.] Apart from the old-established and strong private banks in Paris, e.g., the houses of Rothschild, Davillier, d'Eichtal, Mallet, Hottinguer, and Hen[rotte and Muller [...], the banking system outside Paris was [...] largely consisting of small, private, family concerns [...], which [...] took in [...] deposits, made loans [...], and executed transfers, at a price.]
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 051 01-02


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 51, Zeilen: 01-02
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 118, Zeilen: 05-12
    [Außer den alten Bankhäusern wie Rothschild, Davillier, d'Eichtal, Mallet, Hottinguer sowie Hen-]rotte et Muller[158], gab es in der Provinz hauptsächlich kleine Familienbetriebe, die einige Finanzdienstleistungen ausführten. [Apart from the old-established and strong private banks in Paris, e.g., the houses of Rothschild, Davillier, d'Eichtal, Mallet, Hottinguer, and Hen]rotte and Muller [...], the banking system outside Paris was [...] largely consisting of small, private, family concerns [...], which [...] took in [...] deposits, made loans [...], and executed transfers, at a price.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 051 07-09


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 051, Zeilen: 07-09
    Quelle: Cameron 1967
    Seite(n): 136, Zeilen: 12-15
    Sie war auch die Bank der Banken und der "lender of last resort".[162] Mit einem Grundkapital von 25 Millionen Francs war auch sie, wie die Banque de France, in rechtlicher Sicht ein Privatunternehmen.[163] The bank [...] was clearly intended to be a "bankers' bank", a lender of last resort. The Banque Nationale, capitalized at 25 million francs, had the legal status of a societė anonyme with private ownership.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 051 104-109


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 051, Zeilen: 104-109
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 144-145, Zeilen: 34-35; 01-11
    Bis 1830 war die Société Générale die wichtigste Bank. Sie stammte aus dem frühen 19. Jahrhundert und hatte unter der holländischen Vorherrschaft fast alle Staatsgeschäfte ausgeführt. Die neue belgische Regierung wollte die Société weiter in ihrer Funktion belassen, aber letztere verweigerte jedweden staatlichen Einfluß auf ihre Geschäftsfunktion. So war es wenig überraschend, daß 1835 eine rivalisierende Institution, die Banque de Belgique, gegründet wurde, die die Rolle einer Regierungsbank übernahm. When Belgium was separated from Holland in 1830, the main bank then operating was the Société Générale, which "... dated from early in the nineteenth century, and under the Dutch sovereignity performed most of the financial operations of the Government. [...]" The new Belgian government initially continued to use the Société Générale as its bank, though the latter refused to accept any supervision from the government over its operations.[3] Not perhaps surprisingly, the government then supported the creation of a rival institution, the Bank of Belgium, in 1835, which was immediately allocated the role of banker to the government.[4]
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 051 11-13


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 51, Zeilen: 11-13
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 179; 149, Zeilen: 26-27; 06-07
    Die "agents" - die Leiter der Filialen - wurden, wie der Gouverneur der Bank, vom belgischen König ernannt. Die Bank war in Privatbesitz, der administrative Rat sowie die Direktoren wurden von den Anteilseignern gewählt. [S. 179, Z. 26-27]

    The agents were also, like the governor, appointed by the king (ibid., p. 118).

    [S. 149, Z. 06-07] The Bank was privately owned, and the administrative boards and directors[31] were chosen by the shareholders [...].

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 051 113


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 051, Zeilen: 113
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 147, Zeilen: 09-10
    [Fn. 162] 1900, bei einer weiteren Reform der Charta, wurde die Bank zur Bank der Banken ernannt. The National Bank was described, in a report on the occasion of the renewal of its charter in 1900, as "the bank of bankers"[19] [...].
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 051 14-17


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 051, Zeilen: 14-17
    Quelle: Cameron 1967
    Seite(n): 136, Zeilen: 15-20
    Darüberhinaus setzte wiederum die Regierung einen Kommissar ein, der die Bankoperationen zu beobachten und dem Finanzminister Bericht zu erstatten hatte. Obwohl die Bank eine recht ausgeprägte Autonomie besaß, war sie doch aufgrund ihrer Struktur vom Willen der Regierung abhängig. The government, however, appointed [...] a special commissioner to oversee the banks's operations and to report to the minister of finance. The bank was allowed a large measure of autonomy, but in the last analysis it was dependent upon the will of the government.[12]
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 051 24-29


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 051, Zeilen: 24-29
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 148, Zeilen: 11-19
    In große Schwierigkeiten kam die Bank 1870 während des deutsch-französischen Krieges, wobei diese Schwierigkeiten mehr aus politischen denn aus wirtschaftlichen Konstellationen resultierten. Durch den Krieg kam es zu einer verstärkten Nachfrage nach finanzieller Hilfe. Die nervöse politische Situation verschärfte sich auch ökonomisch, da das Finanzministerium den Transfer der Geldreserven von Brüssel nach Antwerpen anordnete, und das Kriegsministerium seine Banknoten in Edelmetall um-[tauschte.] The worst disturbance arose in 1870, and this was occasioned by a political crisis rather than by economic/financial problems. The 1870 Franco-Prussian War led to an increased demand for financial accommodation in the form of discounts at the National Bank. The natural nervousness, obviously shared by the politicians, was then worsened by acts by the Ministry of Finance, which required the transfer of the specie reserve from Brussels to Antwerp, and the Ministry of War, which gave instructions to its agents to exchange its existing holding of Bank notes into specie.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 052 111-113


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 052, Zeilen: 111-113
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 130, Zeilen: 14-18
    [Fn. 169] 1844 erlaubte die Sardinische Regierung die Gründung einer Diskont- und Depositenbank mit dem Privileg der Notenausgabe in Genua. 1849 vereinigte sich diese Bank mit der ähnlichen 1847 gegegründeten Turiner Institution zur Banca Nazionale. [...] 1844, when the Sardinian government "...sanctioned the foundation in Genoa of a discount and deposit bank having the privilege of issuing notes."[1] This bank merged in 1849 with a similar institution founded in Turin in 1847 to become the Banca Nazionale.
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin übersetzt "Sardinian" mit "Sardinische" statt mit "sardische".

    Sichter


  • Skm/Fragment 052 16-26


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 052, Zeilen: 16-26
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 130-131, Zeilen: 23-30; 32-36 / 03-08
    Jedesmal wenn neue Provinzen Teil des italienischen Staates wurden, absorbierte die Banca Nazionale andere Banken, so in Parma, Bologna und Venedig, und wurde nach und nach zur größten Bank Italiens und schließlich die Bank der Regierung. Noch zu Beginn der 1870er Jahre war das italienische monetäre System „abnormal and unorganized"[171] und für die ökonomischen und monetären Erfordernisse Italiens nicht ausreichend. Beispielsweise konnte fast jeder wirtschaftspolitische Akteur - Staat, Banken, Unternehmen und sogar Einzelpersonen - Banknoten emittieren. Schon früh gab es Versuche, diesen Zustand zu beenden, so etwa mit einem Gesetz 1874. Sie blieben wirkungslos. Aber anstatt eine einzige Notenbank zu errichten, gründete die italienische Regierung in den 1860ern ein Bankenkonsortium aus sechs Banken, in dem die Banca Nazionale die [größte war.[172]]

    [Fn. 171] Goodhart, S. 130; [...]

    As additional provinces [...] became part of the Italian state, the Banca Nazionale absorbed other banks, in Parma, Bologna, and Venice, and became the largest note issuing bank in Italy. Even so, the prior political fragmentation of Italy left the country at the beginning of the 1870s with "...conditions of the institutions of issue and the paper currency [that were] abnormal and unorganized, [...] which could not truly serve the economic and monetary conditions of the country."[3] Indeed anyone could freely issue notes: The law of 1874 was intended especially to regulate the monetary situation in Italy because everybody was issuing 'notes', even individuals and commercial firms; [...]. The law of 1874 [...] did not succeed notably well in that endeavor. [...] Rather than create a single central bank of issue, the government proclaimed an association, or consortium, of six banks of issue, though the Banca Nazionale [was by far the largest.[5]]
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin verweist mit einem Kurzzitat auf Goodhart und plagiiert großflächig.

    Sichter


  • Skm/Fragment 053 01-05


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 053, Zeilen: 01-05
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 131, Zeilen: 8; 13-16; 26-28; 34-35
    [Aber anstatt eine einzige Notenbank zu errichten, gründete die italienische Regierung in den 1860ern ein Bankenkonsortium aus sechs Banken, in dem die Banca Nazionale die] größte war.[172] Die von ihnen emittierten Banknoten sollten gesetzliches Zahlungsmittel und in Edelmetall oder in von der Regierung ausgegebene Banknoten umtauschbar sein. Zunächst schien dieses System zu funktionieren, so daß 1881 der Zwangskurs der Lira - vorübergehend - beendet werden konnte. Die Besonderheit des italienischen monetären Systems blieb aber eben diese Pluralität von Banken, die Noten ausgaben. [Rather than create a single central bank of issue, the government proclaimed an association, or consortium, of six banks of issue, though the Banca Nazionale] was by far the largest.[5] [...]

    The notes to be issued [...] by the banks for themselves were to be legal tender, but redeemable. They could, however, be redeemed either in specie or in the notes issued by the government. [...]

    Initially the new system appeared to work well. Indeed, the incoming leftist government was able in 1881 to end the forced currency status of the Italian currency, [...].

    The weakness of the Italian monetary system lay in the plurality of banks of issue [...].

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 053 08-09


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 053, Zeilen: 08-09
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 131, Zeilen: 36-37
    Ab 1883 entwickelte sich ein lebhafter Wettbewerb zwischen den Notenbanken. [174] "It was at this period [1883-1885] that a lively competition arose between the Italian banks of issue, [...]."
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 053 101-102


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 053, Zeilen: 101-102
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 131, Zeilen: 08-10
    [Fn. 172] Die anderen waren die Banca Nazionale Toscana, die Banca Toscana di Credito, die Banca Romana, der Banco di Napoli und die Banca di Sicilia. The others were the Banca Nazionale Toscana, the Banca Toscana di Credito, Banca Romana, Banco di Napoli, and the Banco di Sicilia.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 053 106-110


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 053, Zeilen: 106-110
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 133, Zeilen: 23-28
    [Fn. 174] [...] Erst 1893 wurden Maßnahmen ergriffen, als der Ökonom Maffeo Pantaleoni eine Kopie des Prüfungsberichts von 1888/89 erhielt und diesen veröffentlichte. Ergebnisse waren im August 1893 eine hitzige Parlamentsdebatte, der Kollaps und die Liquidation der Banca Romana und ein neues Gesetz. The plug was finally pulled by an economist, Maffeo Pantaleoni, who obtained a copy of the report of the inspection of the Banca Romana, completed in 1889 [...] and made it public[18] in 1893. The result was an uproar in Parliament, the collapse and liquidation of the Banca Romana, and a new banking act, of August 1893.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 053 117-120


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp
    Gesichtet
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    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 53, Zeilen: 117-120
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 36, Zeilen: 24-31
    Mit der zunehmenden Industrialisierung enstand nach 1830 in den industriellen und kommerziellen Zentren der Schweiz (Bern, Zürich, Basel, St. Gallen, Genf, Lausanne) das Bedürfnis nach Vermehrung der Zahlungsmittel und nach Ausweitung des Kredits durch Wechseldiskontierung. Das beste Mittel dafür schien die Errichtung von Notenbanken zu sein. Mit der zunehmenden Industrialisierung entstand nach 1830 in den industriellen und kommerziellen Zentren der Schweiz (Bern, Zürich, Basel, St. Gallen, Genf, Lausanne) das Bedürfnis nach Vermehrung der Zahlungsmittel und nach Ausweitung des Kredits durch Wechseldiskontierung. Das beste Mittel zur Erweiterung des Zahlungsmittelumlaufs und zur Kreditausweitung schien die Errichtung von Notenbanken wie in England oder in Frankreich zu sein.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 053 12-14


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 053, Zeilen: 12-14
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 137, Zeilen: 04-06
    Ungewöhnlicherweise - und damit unterschied sich Italien von den anderen Staaten der Lateinischen Münzunion - hielten private Banken in Italien ihre Reserven nicht bei der Banca d'Italia, sondern verwalteten ihr Grundkapital selbst. What was again unusual in Italy was that "private banks do not keep their reserve with the Bank of Italy"; instead, they kept "...their own stock of money."[36]
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 053 17-20


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 053, Zeilen: 17-20
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 137, Zeilen: 06-07; 18-20; 23-25
    Daher war die Banca d'Italia keine Bank der Banken. 1889 unterstützte sie während der Bankenkrise in Turin jedoch die Banca Tiberiana und andere, was zeigt, daß sie zumindest als „lender of last resort" einspringen konnte und in dieser Rolle auch akzeptiert wurde. Although the Banca d'Italia did not, therefore, normally act as a bankers' bank, [...]

    In addition, in 1889 the Banca Nazionale provided assistance to the Banca Tiberina [...] and others, in order to stem a banking crisis in Turin. [...]

    This statement makes its abundantly clear that the bank [...] was sensible of, and assumed, the duties of a lender of last resort.[38]

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 053 21-25


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp, Kahrl, Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 53, Zeilen: 21-25
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 36, Zeilen: 15-23
    In der Schweiz brachte es das föderalistische System mit sich, daß das Banknotenwesen erst ziemlich spät vereinheitlicht und einer Zentralnotenbank übertragen wurde. [176] Die Entwicklung vom Staatenbund zum Bundesstaat wurde erst mit der Bundesverfassung vom 29.5.1874 abgeschlossen. Jeder Kanton regelte das Banknoten- und Notenbankwesen selbst. [177] 1864 waren 20 Notenbanken tätig, 1880 waren es schon 36.

    [ [176] Literatur hierzu: Landmann, J.: The Swiss Banking Law; in: Banking in Sweden and Switzerland, National Monetary Commission, vol. XVIII (1911), pp. 109, 152-157, 170-176

    [177] Mit der zunehmenden Industrialisierung enstand nach 1830 in den industriellen und kommerziellen Zentren der Schweiz (Bern, Zürich, Basel, St. Gallen, Genf, Lausanne) das Bedürfnis nach Vermehrung der Zahlungsmittel und nach Ausweitung des Kredits durch Wechseldiskontierung. Das beste Mittel dafür schien die Errichtung von Notenbanken zu sein.]

    Ebenso wie in Deutschland war auch in der Schweiz der Föderalismus die Hauptursache dafür, daß das Banknotenwesen erst ziemlich spät vereinheitlicht und einer Zentralnotenbank übertragen wurde. [...] Die Entwicklung vom Staatenbund zum Bundesstaat wurde erst mit der Bundesverfassung vom 29. Mai 1874 abgeschlossen. Bis dahin fiel die Regelung des Banknoten- und Notenbankwesens ausschließlich in die Zuständigkeit der Kantone. 1864 waren bereits 20 Notenbanken tätig, 1880 waren es 36.
    Anmerkungen

    Perfide: In 176 wird auf Literatur verwiesen, aber nicht die Quelle, aus der fast wörtlich kopiert wurde. Fußnote 177 ist auch von Born, siehe Skm/Fragment 053 117-120.

    Sichter


  • Skm/Fragment 054 01-20


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Klicken, Nerd wp, Goalgetter, Hotznplotz, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 54, Zeilen: 01-20
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 37f, Zeilen: ?
    [Die] große Mehrzahl dieser Banken hatte nur regionale Bedeutung. Für sie galten von Kanton zu Kanton verschiedene Rechtssprechungen. Mit der Bundesverfassung von 1874 erhielt nun der Bund die Kompetenz zur gesetzlichen Normierung der Ausgabe und Einlösung von Banknoten. Aber das Banknotengesetz, aus der Verfassung abgeleitet und 1875 von der Bundesversammlung verabschiedet, wurde 1876 in der Volksabstimmung, die von den föderalistischen Gegnern des Gesetzes erreicht worden war, verworfen. Die durch Gesetz noch nicht erreichte Vereinheitlichung wurde aber auf Umwegen für die Einlösung der Noten durch Vereinbarung der bedeutenden Notenbanken untereinander hergestellt. 1876 schlossen sich auf Vorschlag der Bank in Zürich 21 Notenbanken, denen später noch drei weitere folgten, zum Konkordat der schweizerischen Emissionsbanken zusammen. Diese Konkordatsbanken verpflichteten sich gegenseitig, ihre Noten von 50 Franken und mehr als Zahlung anzunehmen und gegen Barschaft einzulösen.[178] Nach dieser Einigung, mit der de facto der Gesetzentwurf von 1875 realisiert war, konnte 1881 ein Bundesgesetz zustande gebracht werden.

    Der Versuch, die Geldpolitik 1897 durch die Errichtung einer Staatsbank zu zentralisieren, wurde wiederum durch ein Referendum verworfen. Erst im Oktober 1905 konnte sie gegründet werden. Die dann konstituierte Aktienbank in Zürich stand unter Staatsaufsicht. Ihr Direktorium wurde vom Bundesrat ernannt, und von den 40 Mitgliedern des Bankrats, der Aufsichtsinstanz, wurden 25 ebenfalls vom Bundesrat bestellt.

    [Fn. 178] Die Einlösung erfolgte in Münzgeld oder Gold. [...]

    Die große Mehrzahl dieser Banken hatte nur regionale Bedeutung, [...]

    Für die Tätigkeit dieser Banken gab es von Kanton zu Kanton verschiedene Rechtsnormen.

    [...]

    Mit der Bundesverfassung von 1874 erhielt der Bund die Kompetenz zur gesetzlichen Normierung der Ausgabe und Einlösung von Banknoten. Aber das Banknotengesetz, das 1875 von der Bundesversammlung verabschiedet worden war, wurde 1876 in der Volksabstimmung, die von den föderalistischen Gegnern des Gesetzes angerufen worden war, verworfen. Die durch Gesetz noch nicht erreichte Vereinheitlichung wurde nun wenigstens für die Einlösung der Noten durch Vereinbarung der bedeutenden Notenbanken untereinander hergestellt. Auf Vorschlag der Bank in Zürich schlossen sich 1876 21 Notenbanken, denen später noch 3 weitere folgten, zum Konkordat der schweizerischen Emissionsbanken zusammen. Die Konkordatsbanken verpflichteten sich gegenseitig, ihre Noten von 50 Franken und mehr als Zahlung anzunehmen und gegen »Barschaft« (Münzgeld oder Gold) einzulösen. Das Konkordat umfaßte zwei Drittel der Notenbanken, kontrollierte aber fast 95% der Notenemission. Nach dieser Einigung unter den meisten Notenbanken konnte endlich auch 1881 das gewünschte Bundesgesetz zustandegebracht werden.

    [...]

    Das erste Nationalbankgesetz, das 1897 verabschiedet wurde, sah eine Staatsbank vor. Dies Gesetz wurde im Referendum verworfen. Erst 1905 kam das Gesetz über die Errichtung der Schweizerischen Nationalbank zustande. Sie wurde als Aktienbank unter Staatsaufsicht konstituiert. Ihr Direktorium wurde vom Bundesrat ernannt, und von den 40 Mitgliedern des Bankrats, der Aufsichtsinstanz, wurden 25 ebenfalls vom Bundesrat bestellt.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 054 101-102


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 054, Zeilen: 101-102
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 36, Zeilen: 32-34
    [Fn. 177 [...]] Als Hauptinteressenten an der Gründung traten Baumwollproduzenten, Tuch-, Seiden- und Wechselhändler auf. [(Born (1977), S. 36)] Als Hauptinteressenten an der Gründung von Notenbanken traten Baumwollproduzenten, Tuch- und Seidenhändler und Wechselhändler auf.
    Anmerkungen

    Fortsetzung der auf S. 53 beginnenden Fn. 177. Koch-Mehrin schreibt ohne Kennzeichnung mit leichter sprachlicher Glättung ab.

    Sichter


  • Skm/Fragment 054 31-36


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 54, Zeilen: 31-36
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 108, 135f, Zeilen:
    Viele führende Persönlichkeiten der Haute Banque nämlich, darunter auch James de Rothschild, waren noch orléanistisch gesinnt und zeigte wenig Neigung zur Zusammenarbeit mit dem Prinzen Louis Napoléon. Die erste Aktien- und Universalbank, eben der Crédit Mobilier, war geradezu eine Anti-Rothschild-Bank. Auch wünschte Napoleon III. zur Förderung seiner politischen Ambitionen eine Belebung der Investitionen im Eisenbahnbau und in der Industrie. Dafür benötigte er ein Geldinstitut, das ihn von der [Haute Banque unabhängig machte.] [Seite 135f]

    Überdies war ein großer Teil der Haute Banque, darunter auch James de Rothschild, noch orléanistisch gesinnt, und zeigte wenig Neigung zur Zusammenarbeit mit dem Prinzen Louis Napoléon, [...]

    [Seite 108]

    Die erste Aktienund Universalbank, der Crédit Mobilier, wurde geradezu als Anti-Rothschild-Bank gegründet [...]

    [Seite 136]

    Zur Förderung seiner [Anm.: Napoléon's] politischen Ambitionen wünschte er eine Belebung der Investitionen im Eisenbahnbau und in der Industrie und ein Geldinstitut, das ihn von der Haute Banque unabhängig machte.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 055 01-08


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hotznplotz, Nerd wp, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 55, Zeilen: 01-08
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 141, Zeilen: 04-13
    1864 aber konnten die Rothschilds und die mit ihnen verbundenen Privatbankiers einen so starken Rückhalt in der öffentlichen Meinung gewinnen, daß die Regierung ihnen die Genehmigung zur Gründung einer Aktienbank für das reguläre Bankgeschäft und für das Emissions- und Beteiligungsgeschäft erteilen mußte. So wurde die „Société Générale pour favoriser le développement du commerce et de l'industrie en France” unter Führung des Pariser Hauses Rothschild als Konkurrenzunternehmen zum Crédit Mobilier gegründet. Dieser befand sich damals, 1864, schon in Schwierigkeiten [...]. Aber 1864 hatten die Rothschilds und die mit ihnen verbündeten Privatbankiers einen so starken Rückhalt in der öffentlichen Meinung gewonnen, daß die Regierung nachgab und ihnen die Gründung [sic!] einer Aktienbank für das reguläre Bankgeschäft und für das Emissions- und Beteiligungsgeschäft erteilte. So wurde die Société Générale pour favoriser le développement du commerce et de l'industrie en France unter Führung des Pariser Hauses Rothschild als Konkurrenzunternehmen zum Crédit Mobilier gegründet. Dieser befand sich damals schon in Schwierigkeiten.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 057 10-13


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp, Graf Isolan, Schuju
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 57, Zeilen: 10-13
    Quelle: Ehrlicher 1981
    Seite(n): 374, Zeilen: re Sp. 29ff.
    Geld ist eine zeitbedingte Kategorie der Wirtschaft, das heißt seine Erscheinungsformen wie auch seine Stellung im ökonomischen Prozeß sind von der jeweiligen Entwicklungsstufe der Wirtschaft und den herrschenden ordnungspolitischen Vorstellungen abhängig. Das Geld ist eine zeitbedingte Kategorie der Wirtschaft, d. h., seine Erscheinungsformen wie auch seine Stellung im ökonomischen Prozeß sind von der jeweiligen Entwicklungsstufe der Wirtschaft und den herrschenden ordnungspolitischen Vorstellungen abhängig.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 057 16-26


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Klicken, Nerd wp, Jablomi, Goalgetter, 129.234.184.229, Schuju, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 57, Zeilen: 16-26
    Quelle: Ehrlicher 1981
    Seite(n): 376, Zeilen: ?
    Die sogenannten realistischen Wesenslehren des Geldes betonen den Warencharakter

    von Geld. Dieser gilt als ausschlaggebend für Entstehung, Funktion und Wertbegründung. Ergebnis ist, <span style="background-color:#FFF5EE;"> daß Geld nur als eine Ware fungieren kann, die wegen ihres Eigenwertes geschätzt wird.</span> Geld hat demnach <span style="background-color:#F0FFFF;"> selbständigen Gebrauchswert</span>. <span style="background-color:#BFEFFF;"> Damit eine Ware zu Geld werden kann, muß sie besondere Eigenschaften aufweisen,</span> dies ist zuerst <span style="background-color:#9AFF9A;">die Fähigkeit zur Wertaufbewahrung in der Zeit. </span> Außerdem muß <span style="background-color:#FFC1C1;">das betreffende Gut allgemein wertgeschätzt sein, damit es Gebrauchswert sowie Repräsentationswert besitzt,</span> <span style="background-color:#FFBBFF;"> ferner muß es dauerhaft, unverderblich und schließlich von Natur aus knapp sein.</span> <span style="background-color:#FFF644;"> Diese Eigenschaften weisen in der notwendigen leicht fungiblen Form nur die Edelmetalle auf. Deshalb gingen diese Theorien auch unter der Bezeichnung Metallismus in die Dogmengeschichte ein.</span>

    Die realistischen Wesenslehren des Geldes nehmen an, daß der Warencharakter des Geldes für Entstehung, Funktion und Wertbegründung ausschlaggebend sei. Diese Theorien laufen darauf hinaus, <span style="background-color:#FFF5EE;"> daß als Geld nur eine Ware fungieren könne, die wegen ihres Eigenwertes geschätzt wird,</span> d.h. also, einen unabhängig von der Geldqualität existierenden <span style="background-color:#F0FFFF;"> selbständigen Gebrauchswert</span> hat. <span style="background-color:#BFEFFF;">Die besondere Eigenschaft, die eine Ware zum Geldgebrauch geeignet macht,</span> und die auch historisch diese Rolle gespielt hat, war <span style="background-color:#9AFF9A;"> die Fähigkeit zur Wertaufbewahrung in der Zeit.</span> Diese Eigenschaft ist vor allem in der <span style="background-color:#FFC1C1;">allgemeinen Wertschätzung des betreffenden Gutes, die auf seinem Gebrauchswert oder seinem Repräsentationswert beruht,</span> <span style="background-color:#FFBBFF;"> ferner in seiner Dauerhaftigkeit bzw. Unverderblichkeit und schließlich in seiner natürlichen Knappheit begründet.</span> <span style="background-color:#FFF644;"> Diese Eigenschaften weisen in der für eine moderne Verkehrswirtschaft notwendigen leicht fungiblen Form nur die Edelmetalle auf. Deshalb gingen diese Theorien auch unter der Bezeichnung Metallismus in die Dogmengeschichte ein.</span>
    Anmerkungen

    http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Datei:SKM_57.png Man beachte die sinnverkehrte Stellung im ersten und im vierten Satz im Vergleich zum Original.

    Sichter


  • Skm/Fragment 058 01-10


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Schuju, Prof. Dr. Prometheus, Fiesh, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 58, Zeilen: 1-10
    Quelle: Ehrlicher 1981
    Seite(n): 376, Zeilen: 27-49
    Die alternative Antwort zu den realistischen Vorstellungen wird von den nominalistischen

    Theorien gegeben, die die Wesensbestimmung des Geldes auf rechtliche Definitionen zurückfuhren. Der Wert des Geldes wird hier nicht in den Vorgängen des wirtschaftlichen Verkehrs begründet, sondern kommt als valor impositus durch Befehl der Staatsgewalt zustande. Der Bereich des Geldes wird damit in einen betonten Gegensatz zum Bereich der Güter gestellt. Eine Konventionstheorie wurde von J. Haies, B. Davanzati und G. Montanaru entwickelt und später von J. Locke vertreten. G.F. Knapp begründete dann in seiner staatlichen Theorie des Geldes den Gedanken, daß das Geld ein Geschöpf der Rechtsordnung sei und durch Proklamation seitens des Staates entstehe. [191]

    Die alternative Antwort zu den realistischen Vorstellungen

    wird von den nominalistischen Theorien gegeben, die die Wesensbestimmung des Geldes auf rechtliche Setzung zurückführen und die Frage des Aristoteles im Sinne von nomo (gr.) beantworten. So ging die Vorstellung der Scholastiker dahin, daß der Wert des Geldes nicht in den Vorgängen des wirtschaftlichen Verkehrs begründet sei, sondern als „valor impositus" durch Befehl der Staatsgewalt zustande komme und gesichert werde. Der Bereich des Geldes wird damit in einen betonten Gegensatz zum Bereich der Güter gestellt, deren Wert als „valor intrinsecus" auf der in der Natur der Güter angelegten Brauchbarkeit beruhe. Eine Konventionstheorie in diesem Sinne wurde von J. Hales, B. Davanzati und G. Montanari entwickelt und später von J. Locke vertreten. Ihre Auffassung ging dahin, daß das Geld seine Entstehung und Geltung einer Übereinkunft der Menschen, ein bestimmtes Gut als Zahlungsmittel zu verwenden, verdankt. G. F. Knapp vertrat dann in seiner staatlichen Theorie des Geldes den Gedanken, daß das Geld ein Geschöpf der Rechtsordnung sei und durch Proklamation seitens des Staates entstehe.

    Anmerkungen

    Der Gipfel der Verschleierung: In der Fußnote 191 erfolgen Verweise auf genau die Originalarbeiten der im Text genannten Autoren, welche auch im Literaturverzeichnis des Originals genannt sind.

    Sichter


  • Skm/Fragment 058 109-115


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Prof. Dr. Prometheus, Fiesh
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 58, Zeilen: 109-115
    Quelle: Ehrlicher 1981
    Seite(n): 445, 447, 448, Zeilen:
    [FN 191] Davanzati, Bernardo: Lezione delle monete, Firenze 1588; wieder abgedruckt in: Scrittori

    classici italiani di economia politica. Parte antica, II, Milano 1804, und in: ders.: Le opere, Firenze 1853, 18882;

    Knapp, Georg Friedrich: Staatliche Theorie des Geldes; Leipzig 1905, 19234;

    Locke, John: Some considérations on the conséquences of the lowering of interest, and raising the value of money; London 1692; wieder abgedruckt in: ders.: Works IV, London 1714, 182312

    [S. 445]

    Davanzati, Bernardo: Lezione delle monete. Firenze 1588; wieder abgedr. in: Scrittori classici italiani di economia politica. Parte antica, II. Milano 1804, und in: Davanzati, Bernardo: Le opere, II. (Firenze 1853). 1888^2.

    [S. 447]

    Knapp, Georg Friedrich: Staatliche Theorie des Geldes. (Leipzig 1905) Leipzig-München 1923^4.

    [S. 448]

    Locke, John: Some Considerations of the Consequences of the Lowering of Interest, and Raising the Value of Money, London 1692; wieder abgedr. in: Locke, John: Works, IV. (London 1714) 1823^12.

    Anmerkungen

    Normalerweise sind Literaturangaben nichts Verfängliches. Hier aber hat SKM die im Original hochgestellten Zahlen an den Jahresangaben durchgängig fehlinterpretiert und einfach hinten "rangeklebt". Somit ist auch das Original deutlich "hörbar".

    Sichter


  • Skm/Fragment 058 11-16


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Prof. Dr. Prometheus, Nerd wp, Fiesh, Schuju
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 58, Zeilen: 11-16
    Quelle: Ehrlicher 1981
    Seite(n): 377, Zeilen: ?
    Die Vielzahl der herausgearbeiteten Funktionen läßt sich auf drei volkswirtschaftliche Grundfunktionen zurückführen, nämlich einerseits die beiden konkreten Funktionen als allgemeines Tauschmittel[FN 192] und als Wertaufbewahrungsmittel[FN 193], und andererseits die abstrakte Funktion einer Recheneinheit[FN 194]. Die gelegentlich als besondere Funktion des Geldes genannte Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel ist mehr juristisch als ökonomisch relevant. Geld kann seine Eigenschaften als allgemeines [Tauschmittel auch, ohne von der Rechtsordnung als allgemeines Zahlungsmittel anerkannt zu sein, ausüben; umgekehrt kann es die Tauschmittelfunktion schon verloren haben, auch wenn die Rechtsordnung noch an seiner Eigenschaft als gesetzlichem Zahlungsmittel festhält.] Die Vielzahl der herausgearbeiteten Funktionen läßt sich auf drei volkswirtschaftliche Grundfunktionen zurückführen, nämlich die beiden konkreten Funktionen des allgemeinen Tauschmittels und des Wertaufbewahrungsmittels einerseits und die abstrakte Funktion der Recheneinheit andererseits. [...] Die gelegentlich als besondere Funktion genannte Eigenschaft des gesetzlichen Zahlungsmittels hat mehr juristische als ökonomische Relevanz. Das Geld kann seine Eigenschaften als allgemeines Tauschmittel im Wirtschaftsverkehr ausüben auch ohne von der Rechtsordnung als allgemeines Zahlungsmittel anerkannt zu sein; umgekehrt kann es die Tauschmittelfunktion schon verloren haben, wenn die Rechtsordnung noch an seiner Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel festhält.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 058 116-133


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Prof. Dr. Prometheus, Hotznplotz, Nerd wp, Schuju, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 58, Zeilen: 116-133
    Quelle: Ehrlicher 1981
    Seite(n): 377, Zeilen:
    [FN 192] Als allgemeines Tauschmittel ermöglicht oder erleichtert Geld die Tauschvorgänge in einer arbeitsteiligen Wirtschaft. Es dient unmittelbar dem Austausch von Gütern und Dienstleistungen, indem es zwischen den Tauschakten steht. Dadurch wird eine Zerlegung der Tauschbeziehung möglich. Mittelbar trägt es zur Verteilung der hergestellten Produkte einer Wirtschaft bei.

    [FN 193] Die Funktion der Wertaufbewahrung wandelte sich im Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung. Das frühe Hort- oder Repräsentativgeld war ausschließlich in der Wertaufbewahrungsfunktion begründet, wobei dies mehr soziale als ökonomische Relevanz hatte. Mit der Entwicklung der Tauschwirtschaft erhielt die Wertaufbewahrungsfunktion zunehmend ökonomisch [sic!] Sinn. Der Besitz von Geld machte es möglich, Ware gegen Tauschbereitschaft zu tauschen. So konnten Güter erworben werden, für die die Gegenleistung schon in der Vergangenheit erbracht wurde, und Güter veräußert werden, für die die Gegenleistung erst in der Zukunft erbracht wird. Das Geld wurde dadurch zum Mittler zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

    [FN 194] Über die abstrakte Funktion des Geldes als Recheneinheit werden die vielfältigen Wirtschaftsvorgänge in abstrakten Größen dargestellt und dadurch vergleichbar. Darüber hinaus erleichtert das Geld als Recheneinheit rationale Planung, da es eine Orientierung an einheitlichen Wertgrößen ermöglicht.

    Als allgemeines Tauschmittel ermöglicht oder erleichtert Geld die Tauschvorgänge in einer arbeitsteiligen Wirtschaft. Es dient unmittelbar dem Austausch von Gütern und Dienstleistungen, indem es sich zwischen die Tauschakte schiebt und eine Zerlegung der Tauschbeziehungen möglich macht. Mittelbar trägt es zur Verteilung der von den Wirtschaftssubjekten hergestellten Produkte einer Wirtschaft bei.

    Die Funktion der Wertaufbewahrung erfährt im Verlaufe der wirtschaftlichen Entwicklung gewisse Wandlungen. Die Geldeigenschaft des frühen Hort- und Repräsentativgeldes ist ausschließlich in der Wertaufbewahrungsfunktion begründet, wobei diese Funktion mehr soziale als spezifisch ökonomische Relevanz hatte. Mit der Entwicklung der Tauschwirtschaft erfährt die Wertaufbewahrungsfunktion zunehmend ökonomischen Sinngehalt. Der Besitz von Tauschmitteln eröffnet die Möglichkeit, Ware gegen Tauschbereitschaft zu tauschen, d.h., Güter zu erwerben, für die die Gegenleistung schon in der Vergangenheit erbracht wurde, oder Güter zu veräußern, für die die Gegenleistung in der Zukunft erbracht werden soll. [...] Über die abstrakte Funktion des Geldes als Recheneinheit werden die vielfältigen konkreten Wirtschaftsvorgänge in abstrakten Größen dargestellt und verglichen. Darüber hinaus erleichtert das Geld als Recheneinheit die rationale Haushaltsplanung und Unternehmensführung, da es eine Orientierung an einheitlichen Wertgrößen ermöglicht.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 059 01-04


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Prof. Dr. Prometheus, Nerd wp, Fiesh, Schuju, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 59, Zeilen: 1-4
    Quelle: Ehrlicher 1981
    Seite(n): 377, Zeilen: ?
    [Geld kann seine Eigenschaften als allgemeines] Tauschmittel auch, ohne von der Rechtsordnung als allgemeines Zahlungsmittel anerkannt zu sein, ausüben; umgekehrt kann es die Tauschmittelfunktion schon verloren haben, auch wenn die Rechtsordnung noch an seiner Eigenschaft als gesetzlichem Zahlungsmittel festhält. Das Geld kann seine Eigenschaften als allgemeines Tauschmittel im Wirtschaftsverkehr ausüben auch ohne von der Rechtsordnung als allgemeines Zahlungsmittel anerkannt zu sein; umgekehrt kann es die Tauschmittelfunktion schon verloren haben, wenn die Rechtsordnung noch an seiner Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel festhält.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 063 15-17


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Klicken, Nerd wp, Prof. Dr. Prometheus, Goalgetter, Drhchc, Graf Isolan, Marcusb, Fiesh, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 63, Zeilen: 15-17
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 46, Zeilen:
    Vor dem Beginn und in der Frühzeit der Industrialisierung hatten die Banknoten im wesentlichen der Ausweitung des Kredits gedient. Vor dem Beginn und in der Frühzeit der Industrialisierung dienten die Banknoten im wesentlichen der Ausweitung des Kredits.
    Anmerkungen

    lediglich Änderung der Zeitform

    Sichter


  • Skm/Fragment 063 18-19


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Nerd wp, 88.70.213.138
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 63, Zeilen: 18-19
    Quelle: Ehrlicher 1981
    Seite(n): 375, Zeilen:
    Banknoten waren entstehungsgeschichtlich Verpflichtungsscheine von Banken. Sie lauteten auf eine bestimmte Anzahl von Geldeinheiten, wurden meist in großer Zahl [hergestellt und auf Verlangen in Münzen eingelöst.] Banknoten sind entstehungsgeschichtlich Verpflichtungsscheine von Banken, die auf eine bestimmte Anzahl von Geldeinheiten lauten, in großer Zahl gleichartig hergestellt werden und auf Verlangen in Münzen einzulösen sind.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 064 01


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Nerd wp, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 64, Zeilen: 1
    Quelle: Ehrlicher 1981
    Seite(n): 375, Zeilen: 21-25
    [Banknoten waren entstehungsgeschichtlich Verpflichtungsscheine von Banken. Sie

    lauteten auf eine bestimmte Anzahl von Geldeinheiten, wurden meist in großer Zahl] hergestellt und auf Verlangen in Münzen eingelöst.

    Banknoten sind entstehungsgeschichtlich Verpflichtungsscheine

    von Banken, die auf eine bestimmte Anzahl von Geldeinheiten lauten, in großer Zahl gleichartig hergestellt werden und auf Verlangen in Münzen einzulösen sind.

    Anmerkungen

    Fortsetzung von der voran gegangenen Seite.

    Sichter


  • Skm/Fragment 064 03-11


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Klicken, Nerd wp, Prof. Dr. Prometheus, Hotznplotz, Marcusb, Schuju
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 64, Zeilen: 3-11
    Quelle: Ehrlicher 1981
    Seite(n): 370f, 375, Zeilen: -
    Aus diesen voll durch Münzgeld gedeckten Banknoten entstanden die nicht voll gedeckten Noten. Diese Depotscheine ohne Depot stellten eine Kreditgewährung, die mit einer Geldschöpfung verbunden war, dar. Solange kein Annahmezwang für Banknoten bestand, waren sie zwar de facto Tauschmittel, also Geld, aber noch nicht de jure. Trotz der Erklärung zum gesetzlichen Zahlungsmittel haben bis 1914 die Zentralnotenbanken die Banknoten als bloßes Geldsurrogat betrachtet und den Geldwert immer im Gold gesehen. Auch deshalb bemühten sich die Zentralnotenbanken der großen Industrieländer um eine hohe, über die gesetzliche Vorschrift hinausgehende Golddeckung ihres Notenumlaufs und kauften systematisch Gold auf. [Seite 370]

    Solange kein Annahmezwang für Banknoten bestand, waren sie zwar de facto Tauschmittel, also Geld, aber noch nicht de iure.

    [Seite 371]

    Trotz der Erklärung der Banknoten zum gesetzlichen Zahlungsmittel, also zum Geld, haben bis 1914 die Zentralnotenbanken die Banknoten als bloßes Geldsurrogat betrachtet und den Geldwert nur im Gold , also in ihren Währungsreserven gesehen. Deshalb haben sich die Zentralnotenbanken der großen Industrieländer um eine hohe, über die gesetzliche Vorschrift hinausgehende Golddeckung ihres Notenumlaufs bemüht und systematisch Gold aufgekauft.

    [Seite 375]

    Aus diesen voll durch Münzgeld gedeckten Banknoten entstanden bald die nicht voll gedeckten Noten

    [...]

    Diese „Depotscheine ohne Depot" stellten eine Kreditgewährung, die mit einer Geldschöpfung verbunden ist, dar.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 064 13-20


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 64, Zeilen: 13-20
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 46, Zeilen: 15-24; 31-35
    Die Ausgabe von Banknoten war zunächst noch ein Bankgeschäft wie die Hereinnahme von Depositen oder die Diskontierung von Wechseln. Mit dem Fortgang der Industrialisierung wurden die Banknoten zum allgemein gebräuchlichen und allgemein benötigten Umlaufmittel.

    Der stetig wachsende Umlaufmittelbedarf konnte ohne die Notenemission nicht mehr befriedigt werden, das Münzmetall reichte nicht aus. Daß die Banknoten nicht Diskriminierung und Wertverlust erlitten, lag daran, daß ihre Ausgabe an das Münzmetall gebunden und nach bankgeschäftlichen, nicht nach fiskalischen Gesichtspunkten [geregelt wurde.]

    Die Ausgabe von Banknoten war ein Bankgeschäft wie die Hereinnahme von Depositen oder die Diskontierung von Wechseln. Mit dem Fortgang der Industrialisierung wurden die Banknoten zum allgemein gebräuchlichen und allgemein benötigten Umlaufmittel. Der stetig wachsende Umlaufmittelbedarf [...] konnte ohne die Notenemission nicht befriedigt werden. Das Münzmetall allein hätte dazu nicht ausgereicht. [...]

    Daß die Banknoten nicht [...] Diskriminierung und Wertverlust, erlitten, lag daran, daß ihre Ausgabe an das Münzmetall gebunden und nach bankgeschäftlichen, nicht nach fiskalischen Gesichtspunkten [geregelt wurde.]

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 065 01-03


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Hotznplotz, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 65, Zeilen: 01-03
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 46-47, Zeilen: 35-36 / 01-03
    [Daß die Banknoten nicht Diskriminierung und Wertverlust erlitten, lag daran, daß ihre Ausgabe an das Münzmetall gebunden und nach bankgeschäftlichen, nicht nach fiskalischen Gesichtspunkten] geregelt wurde. Nur so konnten sie als Zahlungsmittel das Vertrauen des Publikums finden; denn entscheidend war, daß das Publikum die Noten als Zahlungsmittel annahm und wie Geld behandelte. [Daß die Banknoten nicht (...) Diskriminierung und Wertverlust erlitten, lag daran, daß ihre Ausgabe an das Münzmetall gebunden und nach bankgeschäftlichen, nicht nach fiskalischen Gesichtspunkten] geregelt wurde. Nur so konnten sie als Zahlungsmittel das Vertrauen des Publikums finden; denn das war das Entscheidende, daß das Publikum diesen Noten vertraute und sie als Zahlungsmittel annahm und wie Geld behandelte.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 065 15-22


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz, Nerd wp, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 65, Zeilen: 15-22
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 27, Zeilen: 11-35
    Außerdem sorgte die Banque de France für einen hohen Gold- und Silbervorrat. Dabei hatten ihre Noten, obwohl es in den Statuten keine bestimmte Deckungsvorschrift gab, tatsächlich die mit Abstand höchste Deckung. Sie schwankte im allgemeinen zwischen 75 und 90%.[213] 1870 wurden für die Dauer des Krieges die Goldeinlösung der Banque de France für ihre Noten aufgehoben und ihre Banknoten zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt. Sie blieben es auch, als 1873 die Goldeinlösungspflicht wiederhergestellt wurde. Auch die Kontingentierung blieb nach Ende des Krieges bestehen.[214]

    [Fn. 213] Born (1977), S. 27

    [Fn. 214] Helfferich (1910), S. 76

    In Erinnerung an das Schicksal ihrer Vorgängerinnen hat die Banque de France [...] für einen hohen Gold- und Silbervorrat gesorgt; [...]. Daher hatten ihre Noten, obwohl es in den Bankstatuten keine bestimmte Deckungsvorschrift gab, tatsächlich die mit Abstand höchste Deckung. Sie schwankte im allgemeinen zwischen 75 und 90%. [...] Nur zweimal [...] mußte die französische Regierung die Bank von der Pflicht zur Einlösung ihrer Banknoten befreien: [...] und während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71. [...] Bei der zweiten Aufhebung der Einlösungspflicht (1870) wurden die Noten der Banque de France zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt. Das blieben sie auch, als 1873 die Goldeinlösungspflicht wiederhergestellt wurde. Auch die Kontingentierung der Banknoten blieb nach 1873 bestehen.
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin verweist zwar in Fn. 213 auf Born, übernimmt den referenzierten Satz aber ohne Kennzeichnung wortwörtlich und kompiliert um ihn herum weiteren Text von Born von der gleichen Seite. In Fn. 214 verweist sie auf eine angebliche Aussage Helfferichs, die bei diesem aber (zumindest in der 1923er Ausgabe von "Das Geld") nicht vorkommt und paraphrasiert statt dessen einen Satz Borns.

    Sichter


  • Skm/Fragment 066 04-07


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 066, Zeilen: 04-07
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 146, Zeilen: 19-28
    Die Notenausgabe war hier keinerlei Restriktionen ausgesetzt, sondern blieb den Verhandlungen zwischen Finanzminister und jeweiliger Bank überlassen. War noch zu Beginn der Reservesatz auf 25% festgesetzt, wurde er 1872, bei einer Reform der Charta, auf 33,3% gesteigert.[217] Otherwise, however, the volume of note issue was left largely unrestricted [...]. This latter was left for agreement between the minister of finance and the Bank. Initially, the reserve ratio was fixed at 25% [...], but was altered in 1872, at the time of the revision of the charter, to 33⅓% [...].
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 066 09-15


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 066, Zeilen: 09-15
    Quelle: Goodhart 1988
    Seite(n): 112, Zeilen: 05-14
    Vor 1881 gab es in der Schweiz 36 kantonale Banken, die Noten ausgaben.[219] Diese Banknoten waren nicht sonderlich populär, da ihre Sicherheit angezweifelt wurde; denn sie wurden außerhalb des jeweiligen Kantons der Ausgabe entweder gar nicht oder nur mit Abzügen in Zahlung genommen. Ein erster Schritt zur Vereinheitlichung war das Konkordat von 1862 gewesen[220], in dem sich die wichtigsten Banken dazu verpflichteten, gegenseitig die Banknoten zu akzeptieren und derart ein Clearing- und Zirkulationssystem aufzubauen.

    [Fn. 219] Landmann, S. 30f.

    Note issue had previously been undertaken by the individual cantonal banks, some 36 in 1881.[4] Earlier in the nineteenth

    century, "it was very difficult to popularize these bank notes, the security of which was doubted, not without some reason. Outside their home Canton they would either not be given in payment at all or only at a certain discount."[5] The first step toward improving the position was the adoption of a concordat in 1862 among the stronger banks, "to accept one another's notes in payment, and started a kind of clearing and circulating system among themselves."[6}

    Anmerkungen

    Koch-Mehrin verweist in der Fußnote auf Landmann, wo sich aber kein Beleg im engeren Sinn findet.

    Sichter


  • Skm/Fragment 066 16-19


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Klicken, Nerd wp, Prof. Dr. Prometheus, Hotznplotz, Schuju
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 066, Zeilen: 16-19
    Quelle: Born 1981
    Seite(n): 371, Zeilen: 16-25
    1891 wurde dem Bund die Kompetenz für die Notenemission übergeben. Jedoch wurde gleichzeitig in der Bundesverfassung Artikel 39, die Bestimmung eingefügt, daß der Bund keine Rechtsverbindlichkeit - also die Erklärung zum gesetzlichen Zahlungsmittel - für die Annahme von Banknoten aussprechen dürfte, außer in Notlagen und [Kriegszeiten.] [...] und dem Bund 1891 die Kompetenz für die Notenemission vorbehalten. Jedoch wurde gleichzeitig in die Bundesverfassung (Art. 39) die Bestimmung eingefügt, daß der Bund keine Rechtsverbindlichkeit für die Annahme von Banknoten aussprechen darf. Noch heute verbietet Art. 39, Abs. 6 der schweizerischen Bundesverfassung, eine Rechtsverbindlichkeit für die Annahme von Banknoten auszusprechen "außer bei Notlagen in [Kriegszeiten".]
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 067 01-03


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Prof. Dr. Prometheus, Hotznplotz, Graf Isolan, Nerd wp, Schuju
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 67, Zeilen: 01-03
    Quelle: Born 1981
    Seite(n): 371, Zeilen: 25-29
    [Jedoch wurde gleichzeitig in der Bundesverfassung Artikel 39, die Bestimmung eingefügt, daß der Bund keine Rechtsverbindlichkeit - also die Erklärung zum gesetzlichen Zahlungsmittel - für die Annahme von Banknoten aussprechen dürfte, außer in Notlagen und] Kriegszeiten. Somit war die Schweiz das einzige Industrie- und Handelsland, in dem sich die Banknoten nicht zum gesetzlichen Zahlungsmittel, dessen Annahme nicht verweigert werden durfte, entwickelt hatten. [Noch heute verbietet Art. 39, Abs. 6 der schweizerischen Bundesverfassung, eine Rechtsverbindlichkeit für die Annahme von Banknoten auszusprechen "außer bei Notlagen in] Kriegszeiten". Somit ist die Schweiz das einzige Industrie- und Handelsland, in dem die Banknoten nicht zum gesetzlichen Zahlungsmittel, dessen Annahme nicht verweigert werden darf, geworden sind.
    Anmerkungen

    Fortsetzung des Plagiats von Seite 66

    Sichter


  • Skm/Fragment 068 101-103


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Hotznplotz, Prof. Dr. Prometheus, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 068, Zeilen: 101-103
    Quelle: Helfferich 1910
    Seite(n): 90, Zeilen:
    [Fn. 221] 1851 wurden reiche Fundstätten in Australien erschlossen. In den 60er Jahren folgte die Entdeckung

    von Goldfeldern und Goldbergwerken von großer Ergiebigkeit in einer Reihe anderer Staaten des westlichen Nordamerika. [...]

    [Siehe dazu ausführlich: Veit, S. 347; Helfferich, S. 99ff.]

    Im Jahre 1851 wurden ähnlich reiche Fundstätten in Australien [...] aufgeschlossen. In den 60 er Jahren folgte die Entdeckung

    von Goldfeldern und Goldbergwerken von großer Ergiebigkeit in einer Reihe anderer Staaten des westlichen Nordamerika [...].

    Anmerkungen

    Koch-Mehrin verweist zwar auf eine angeblich ausführliche Stelle bei Helfferich, übernimmt aber (mit Modifikationen) Text von ihm.

    Sichter


  • Skm/Fragment 069 01-07


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Prof. Dr. Prometheus, Graf Isolan, Nerd wp, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 69, Zeilen: 1-7
    Quelle: Helfferich 1910
    Seite(n): 100, 110, Zeilen:
    Von Beginn der 70er Jahre an kam es zu einem vorübergehenden Rückgang der Goldproduktion. [FN 222] Aber schon in der zweiten Hälfte der 80er Jahre machte sich, wenn auch zögernd und unter Rückschlägen, eine neue Steigerung der Goldgewinnung bemerkbar.[FN 223] Eine entscheidende Wende trat aber erst Anfang der 90er Jahre ein. Die Goldproduktion ging dann in großen Sprüngen in die Höhe.[FN 224] Bei der Silberproduktion trat bereits während der 30er Jahre des 19. Jahrhunderts eine Veränderung ein.[FN 225] Das Gesamtergebnis war, daß die Silberproduktion bis zur [zweiten Hälfte der 50er Jahre den Rückgang, den sie seit Beginn des Jahrhunderts erlitten hatte, wieder wettmachte.] Vom Beginn der 70er Jahre an trat ein vorübergehender Rückschlag ein. [...] Schon in der zweiten Hälfte der 80er Jahre machte sich, wenn auch zögernd und unter Rückschlägen, eine neue Steigerung der Goldgewinnung bemerkbar. [...] Eine entscheidende Wendung trat erst mit dem Anfang der 90er Jahre ein. Jahr für Jahr, und meist in großen Sprüngen, ging die Goldproduktion in die Höhe. [...] Während der 30er Jahre des 19. Jahrhunderts trat eine neue Wendung in der Entwicklung der Silberproduktion ein. [...]

    Das Gesamtergebnis war, daß die Silberproduktion bis zur zweiten Hälfte der 50er Jahre den Rückgang, den sie seit dem Beginn des Jahrhunderts erlitten hatte, wieder einholte [...].

    Anmerkungen

    Die Kopfsätze werden im Fließtext plagiiert, ausgelassenen Textteile werden in die Fußnoten 222-225 verlagert.

    Sichter


  • Skm/Fragment 069 101-122


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Prof. Dr. Prometheus, Nerd wp, KayH, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 69, Zeilen: 101-122
    Quelle: Helfferich 1910
    Seite(n): 100, 110, 111, Zeilen:
    [FN 222] Die goldhaltigen Schwemmländer in Australien und Kalifornien waren zum größten Teil erschöpft. Auch die Goldgewinnung Russlands, bis zum Ende der 70er Jahre auf Wachstumskurs, verzeichnete nach 1880 eine nicht unwesentliche Abnahme. Die übrigen weniger bedeutenden Produktionsländer konnten den Ausfall in den wichtigsten Gebieten nicht ersetzen.

    [FN 223] Die australische Goldgewinnung setzte zumindest ihren Rückgang nicht fort, in den USA begann der Goldbergbau allmählich wieder größere Erträge zu liefern, und die weitere Abnahme der russischen Goldproduktion wurde mehr als ausgeglichen durch den beginnenden Goldbergbau in Südafrika.

    [FN 224] Den Anstoß zu diesem letzten und weitaus stärksten Aufschwung der Goldgewinnung gaben die Goldbergwerke am Witwatersrand in Südafrika, deren Erträge sich von 1891/92 an in rascher Folge verdoppelten und verdreifachten.

    [FN 225] Die Silbergewinnung im ehemals spanischen Amerika nahm nach der Beendigung der Unabhängigkeitskämpfe allmählich wieder einen größeren Umfang an, vor allem in Mexiko, das gegen Ende der 60er Jahre wieder den höchsten Stand seiner früheren Produktion erreichte und sogar noch darüber hinaus schoß. Außerdem begann Chile, erhebliche und rasch wachsende Mengen von Silber zu liefern. Dazu kam seit den 60er Jahren ein Gebiet, das bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts überhaupt kein Silber produziert hatte, das aber nun in rascher Entwicklung an die Spitze aller Silberproduktionsländer trat: die Vereinigten Staaten. Bis in die zweite Hälfte der 90er Jahre behaupteten die USA unbestritten die erste Stelle.

    Auch in Europa erfuhr die Silbergewinnung einen nicht unbeträchtlichen Aufschwung; besonders die Silbergewinnung in Deutschland hatte sich von den 40er Jahren an so entwickelt, daß Deutschland bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts den dritten Platz unter den Silberpro-[duktionsländern behauptete.]

    Wie [...] ersichtlich ist, zeigte insbesondere die Goldproduktion Australiens, dessen goldhaltigen Schwemmlande zum größten Teile erschöpft waren, einen starken und bis zur Mitte der 80 er Jahre kaum unterbrochenen

    Rückgang. [...] Auch die Goldgewinnung Rußlands, die bis zum Ende der 70 er Jahre stetig an Umfang gewonnen hatte, zeigte vom Jahre 1880 an eine nicht unwesentliche Abnahme. Die übrigen weniger bedeutenden Produktionsländer vermochten gegenüber diesem Ausfalle in den wichtigsten Gebieten nicht entfernt einen ausreichenden Ersatz zu bieten [...].

    Die australische Goldgewinnung setzte wenigstens ihren Rückgang nicht fort, in den Vereinigten Staaten begann der Goldbergbau allmählich wieder größere Erträgnisse zu liefern, und die weitere Abnahme der russischen Goldproduktion wurde mehr als ausgeglichen durch den beginnenden Goldbergbau in Südafrika. [...]

    Den Anstoß zu diesem letzten und weitaus stärksten Aufschwünge der Goldgewinnung gaben die Goldbergwerke am Witwatersrande in Südafrika, deren Erträgnisse sich von 1891/92 an in rascher Folge verdoppelten und verdreifachten. [...]

    Die Silbergewinnung im ehemals spanischen Amerika nahm nach der Beendigung der Unabhängigkeitskämpfe allmählich wieder einen größeren Umfang an, vor allem in Mexiko, das gegen Ende der 60er Jahre wieder den höchsten Stand seiner früheren Produktion erreichte, um ihn im Lauf der folgenden Jahrzehnte um ein Vielfaches zu übertreffen. Außerhalb der alten amerikanischen Produktionsgebiete begann in den 30er Jahren Chile erhebliche und rasch wachsende Mengen von Silber zu liefern. Dazu kam seit den 60er Jahren ein Gebiet, das bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts überhaupt kein Silber produziert hatte, das aber nun in rascher Entwicklung an die Spitze aller Silberproduktionsländer trat: die Vereinigten Staaten. [...] Bis in die zweite Hälfte der 90er Jahre haben die Vereinigten Staaten unbestritten die erste Stelle behauptet. [...]

    Auch in Europa hat die Silbergewinnung einen nicht unbeträchtlichen Aufschwung erfahren; insbesondere die Silbergewinnung in Deutschland hat sich von den 40er Jahren an [...] in ungeahnter Weise entwickelt, so daß Deutschland bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts den dritten Platz unter allen Silberproduktionsländern behauptete [...].

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 070 01-03


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Prof. Dr. Prometheus, Graf Isolan, Nerd wp, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 70, Zeilen: 1-3
    Quelle: Helfferich 1910
    Seite(n): 111, Zeilen:
    [Das Gesamtergebnis war, daß die Silberproduktion bis zur] zweiten Hälfte der 50er Jahre den Rückgang, den sie seit Beginn des Jahrhunderts erlitten hatte, wieder wettmachte. Von Beginn der 70er bis zur Mitte der 90er Jahre erfolgte

    dann ein gewaltiger Aufschwung.[FN 226]

    Das Gesamtergebnis war, daß die Silberproduktion bis zur zweiten Hälfte der 50er Jahre den Rückgang, den sie seit dem Beginn des Jahrhunderts erlitten hatte, wieder einholte [...]; vom Beginn der 70er bis zur Mitte der 90er Jahre erfolgte dann der gewaltige Aufschwung [...].
    Anmerkungen

    Fortsetzung des Plagiats von Seite 69

    Sichter


  • Skm/Fragment 070 10-15


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Klicken, Nerd wp, Prof. Dr. Prometheus, Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 70, Zeilen: 10-15
    Quelle: Veit 1969
    Seite(n): 381, Zeilen:
    Mit Veränderungen in der Edellmetallproduktion allein ist der Preissturz des Silbers jedoch nicht zu erklären, der sich ohne wesentliche Unterbrechung von 1871 bis in das neue Jahrhundert hinein vollzog. Ebenso fällt auf, daß der Silberpreis sich nicht erholte, als von 1894 an die Goldproduktion nach einem mehr als zwanzigjährigen Rückgang wieder zunahm und der Anteil des Goldes an der Gesamtgewinnung dann auf etwa das Doppelte anwuchs. Mit Veränderungen in der Edelmetallproduktion allein ist auch der Preissturz des Silbers nicht zu erklären, der sich ohne wesentliche Unterbrechung von 1871 bis in das neue Jahrhundert hinein vollzog. Ebenso fällt auf, daß der Silberpreis sich nicht erholte, als etwa vom Jahre 1894 an die Goldproduktion nach einem mehr als zwanzigjährigen Rückgang wieder beträchtlich zunahm, und der Anteil des Goldes an der Gesamtgewinnung dann auf etwa das Doppelte wuchs.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 070 101-102


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Prof. Dr. Prometheus, Graf Isolan, Nerd wp, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 70, Zeilen: 101-102
    Quelle: Helfferich 1910
    Seite(n): 111, Zeilen:
    [Auch in Europa erfuhr die Silbergewinnung einen nicht unbeträchtlichen Aufschwung; besonders die Silbergewinnung in Deutschland hatte sich von den 40er Jahren an so entwickelt, daß Deutschland bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts den dritten Platz unter den Silberpro-]duktionsländern behauptete. Auch in anderen europäischen Ländern, vor allem in Spanien, wurde der Silberbergbau erneut und mit Erfolg begonnen. Auch in Europa hat die Silbergewinnung einen nicht unbeträchtlichen Aufschwung erfahren; insbesondere die Silbergewinnung in Deutschland hat sich von den 40er Jahren an [...] in ungeahnter Weise entwickelt, so daß Deutschland bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts den dritten Platz unter allen Silberproduktionsländern behauptete [...]. Auch in

    anderen europäischen Ländern, namentlich in Spanien, ist der Silberbergbau erneut und mit Erfolg in Angriff genommen worden.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 070 103-107


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Drhchc, Prof. Dr. Prometheus, Nerd wp, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 70, Zeilen: 103-107
    Quelle: Helfferich 1910
    Seite(n): 111,112, Zeilen:
    [FN 226] In noch höherem Grad als bei der Steigerung der Goldproduktion hat bei der Entwicklung der Silbergewinnung die Verbesserung der metallurgischen Technik mitgewirkt. Die dadurch ermöglichte erhebliche Verringerung der Kosten der Silbergewinnung machte den Abbau und die Verarbeitung geringhaltiger Erze in größerem Umfang lohnend, obwohl der Preis des Silbers seit dem Beginn der 70er Jahre um mehr als die Hälfte gefallen war. In noch höherem Grade als bei der jüngsten Steigerung der Goldproduktion hat bei dieser glänzenden Entwicklung die Verbesserung der metallurgischen Technik mitgewirkt. Die dadurch ermöglichte erhebliche Verringerung der Kosten der Silbergewinnung machte den Abbau und die Verarbeitung geringhaltiger Erze in größerem Umfang lohnend, obwohl [...] der Preis des Silbers seit dem Beginn der 70er Jahre um mehr als die Hälfte gefallen war.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 071 01-03


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Klicken, Nerd wp, Prof. Dr. Prometheus, Plaqueiator, Jablomi, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 71, Zeilen: 1-3
    Quelle: Otto Veit (1969), Grundriss der Währungspolitik, S. 391:
    Seite(n): Veit (1969), Grundriss der Währungspolitik, S. 391, Zeilen:
    Für die französische Währung war das Jahr 1851 wesentlich, weil die am Edelmetallmarkt bestehende Relation das dem französischen Doppelwährungssystem zugrunde liegenden Gold/Silber-Wertverhältnis von 1 zu 15 unterschritt. Für die französische Währung ist das Jahr 1851 bedeutungsvoll gewesen, weil in diesem Jahr die am Edelmetallmarkt bestehende Relation das dem französischen Doppelwährungssystem zugrundeliegende Wertverhältnis unterschritt.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 071 117-119


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 071, Zeilen: 117-119
    Quelle: Greul 1926
    Seite(n): 34, Zeilen:
    [Fn. 232] So gelangten in Frankreich während des Jahres 1873 mehr als 154 Mill. Frs. in 5-Francs-Stücken zur Ausprägung, während man 1871 nur 4 Millionen Frs., 1872 nur 400 000 Frs. erreicht hatte. (Greul, S. 34.) So gelangten in Frankreich während des Jahres 1873 für mehr als 154 Millionen Fr. in Fünffrankenstücken zur Ausprägung, während man im Jahre 1871 nur 4 Millionen Franken, 1872 nur 400.000 Fr. erreicht hatte; [...] [39].

    [Fn. 39] Revue de droit international, 1881, S. 15.

    Anmerkungen

    Koch-Mehrin referenziert zwar Greul, kopiert aber ohne Kennzeichnung fast wörtlich von ihm und verschweigt zudem Greuls Quelle.

    Sichter


  • Skm/Fragment 072 101-108


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Schuju
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 072, Zeilen: 101-108
    Quelle: Dürr 1981
    Seite(n): 700, Zeilen: -
    [233] sogenannte Goldparitäten

    [234] Hierbei können grundsätzlich zwei Deckungssysteme unterschieden werden: Das Fiduziärsystem und das Proportionalsystem. Bei ersterem ist eine bestimmte Notengeldmenge (Vertrauenskontingent) ungedeckt, während die darüber hinaus gehende Notengeldmenge zu 100% durch Gold gedeckt werden muß. Diesem System liegt die Überlegung zugrund, daß eine Volkswirtschaft eine bestimmte Mindestnotengeldmenge benötigt, die nie in Gold umgetauscht wird. Beim Proportionalsystem wird dagegen ein bestimmter proportionaler Teil der gesamten Notengeldmenge durch Gold gedeckt.

    Daraus folgt, daß die Wechselkurse durch die relativen Goldgewichte der Währungen determiniert sind (Goldparitäten).

    [...]

    Hierbei können grundsätzlich zwei Deckungssysteme unterschieden werden: Das Fiduziärsystem, bei dem eine bestimmte Notengeldmenge ("Vertrauenskontingent") ungedeckt ist, während die darüber hinausgehende Notengeldmenge zu 100 vH durch Gold gedeckt werden muß. Diesem System liegt die Überlegung zugrunde, daß eine Volkswirtschaft eine bestimmte Mindestnotengeldmenge benötigt, die nie in Gold umgetauscht wird. Beim Proportionalsystem wird dagegen ein bestimmter Teil der gesamten Notengeldmenge durch Gold gedeckt.

    Anmerkungen

    Diese Fußnoten wurden aus dem Fließtext im Original ausgelagert, siehe Skm/Fragment_072_20-31.

    Sichter


  • Skm/Fragment 072 20-31


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Klicken, Nerd wp, Jablomi, Prof. Dr. Prometheus, Plaqueiator, Graf Isolan, Marcusb, Schuju
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 72, Zeilen: 20-31
    Quelle: Dürr 1981
    Seite(n): 699f, 708, Zeilen: -
    In der Theorie des Goldstandards werden die Währungseinheiten durch ihr Goldgewicht bestimmt. Es besteht - theoretisch - freie Austauschbarkeit zwischen Noten, Goldmünzen und Goldbarren, und für die internationale Verwendung gibt es keine rechtlichen Beschränkungen. Die Wechselkurse sind durch die relativen Goldgewichte der Währung determiniert.[233] Um die freie Austauschbarkeit zu gewährleisten, müssen die Notenbanken eine Goldreserve halten.[234]

    Diese Elemente führen nun idealiter zum Ausgleich der Zahlungsbilanzen ohne Interventionen der Notenbanken am Devisenmarkt bei nahezu festen Wechselkursen, sowie zu einer internationalen Koordinierung der Geldpolitik, ohne daß Absprachen und Konsultationen der Notenbankleitungen nötig sind. Eine konjunkturbedingte Erhöhung der Nachfrage nach Banknoten können die Zentralbanken in der Goldwährung dann befriedigen, wenn ihnen durch einen Zahlungsbilanzüberschuß Gold angeboten wird. Langfristig stabilisiert sich nach der Theorie der Goldwährung das Preisniveau [automatisch, und zwar durch die Reaktion der Goldproduktion auf die Änderung des Preisniveaus.]

    [Seite 699f]

    Der Goldstandard ist eine Währungsordnung, bei der die Währungseinheiten durch ihr Goldgewicht bestimmt werden, freie Austauschbarkeit zwischen Noten, Goldmünzen und Goldbarren besteht und der internationalen Goldversendungen keinerlei rechtliche Schranken im Wege stehen. Daraus folgt, daß die Wechselkurse durch die relativen Goldgewichte der Währungen determiniert sind (Goldparitäten). Die Aufrechterhaltung der freien Austauschbarkeit erfordert die Haltung einer Goldreserve durch die Notenbank.

    [Seite 708]

    Der freie internationale Goldverkehr, die freie Austauschbarkeit von Noten, Goldmünzen und Goldbarren sowie die Notendeckungsvorschriften führen zum Ausgleich der Zahlungsbilanz ohne Interventionen der Notenbanken am Devisenmarkt bei nahezu festen Wechselkursen sowie zu einer internationalen Koordinierung der Geldpolitik ohne internationale Absprachen und Konsultationen der Notenbankleitungen.

    [...]

    Eine konjunkturbedingte Erhöhung der Nachfrage nach Banknoten können die Zentralbanken in der Goldwährung nur dann befriedigen, wenn ihnen durch einen Zahlungsbilanzüberschuß Gold angeboten wird. Neben dem Zahlungsbilanzautomatismus behauptete die Theorie der Goldwährung eine längerfristige automatische Stabilisierung des Preisniveaus durch die Reaktion der Goldproduktion auf die Änderung des Preisniveaus.

    Anmerkungen

    Die Klammer und Teile des Textes im Original wurde in Fußnoten ausgelagert, siehe Skm/Fragment_072_101-108.

    Sichter


  • Skm/Fragment 073 01-15


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Klicken, Nerd wp, Prof. Dr. Prometheus, Plaqueiator, Marcusb, Schuju
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 73, Zeilen: 1-15
    Quelle: Dürr 1981
    Seite(n): 708f, Zeilen: -
    [Langfristig stabilisiert sich nach der Theorie der Goldwährung das Preisniveau] automatisch, und zwar durch die Reaktion der Goldproduktion auf die Änderung des Preisniveaus. [235] Die Wirkung der internationalen Goldströme auf die Geldmenge hängt im jeweiligen Land von der Größe seiner Geldmenge, beziehungsweise seiner Goldreserve ab. [236] Die Verminderung des Notenumlaufs führt nach der Quantitätstheorie des Geldes zu einer Senkung des Preisniveaus, wodurch die Inflation rückgängig gemacht und das Handelsbilanzdefizit beseitigt wird.[237] Die Anpassungslast wird jedoch nicht nur vom Defizitland getragen. Der Zustrom von Gold führt in den Überschußländern direkt zu einer Erhöhung der Geldmenge, da das zufließende Gold in die Währung des Überschußlandes umgetauscht wird. Bei Proportionaldeckung erhöht sich durch den Goldzufluß die Deckungsgrundlage für eine zusätzliche Notenmenge. Zwar schreiben Deckungsvorschriften immer nur eine Mindestdeckung durch Gold vor, doch erfordern die Spielregeln der Goldwährung, daß die Notenbanken bei einer Erhöhung des Golddeckungssatzes über das gesetzlich vorgeschriebene Minimum hinaus ihre Kreditwährung [sic!] in Form der Diskontierung von Wechseln so lange ausweiten, bis die vorgeschriebenen Deckungssätze wieder erreicht sind.[238] [Seite 708f]

    Neben dem Zahlungsbilanzautomatismus behauptete die Theorie der Goldwährung eine längerfristige automatische Stabilisierung des Preisniveaus durch die Reaktion der Goldproduktion auf die Änderung des Preisniveaus.

    [Seite 708]

    Ferner ist die Wirkung der internationalen Goldströme auf die Geldmenge in verschiedenen Ländern um so unterschiedlicher, je unterschiedlicher, ihrem Sozialprodukt entsprechend, die Größe ihrer Geldmenge und daher ihrer Goldreserve ist (Williams).

    [...]

    Die Verminderung des Notenumlaufs führt nach der Quantitätstheorie des Geldes zu einer Senkung des Preisniveaus, wodurch die Inflation rückgängig gemacht und das Handelsbilanzdefizit beseitigt wird.

    [...]

    Die Anpassungslast wird jedoch nicht nur vom Defizitland getragen. Der Zustrom von Gold führt in den Überschußländern direkt zu einer Erhöhung der Geldmenge, da das zufließende Gold in die Währung des Überschußlandes umgetauscht wird. Bei Proportionaldeckung erhöht sich durch den Goldzufluß die Deckungsgrundlage für eine zusätzliche Notenmenge. Zwar schreiben Deckungsvorschriften immer nur eine Mindestdeckung der Noten durch Gold vor, doch erfordern die Spielregeln der Goldwährung, daß die Notenbanken bei einer Erhöhung des Golddeckungssatzes über das gesetzlich vorgeschriebene Minimum hinaus ihre Kreditgewährung in Form der Diskontierung von Wechseln so lange ausweiten, bis die vorgeschriebenen Deckungssätze wieder erreicht sind.

    Anmerkungen

    Teile des Originaltexts wurde in Fußnoten ausgelagert, siehe Skm/Fragment_073_101-121.

    Sichter


  • Skm/Fragment 073 101-121


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Fiesh, Graf Isolan, Schuju
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 73, Zeilen: 101-121
    Quelle: Dürr 1981
    Seite(n): 701, 702, Zeilen: -
    [235] Das heißt, wenn das Preisniveau steigt, steigen auch die Produktionskosten für Gold. Da der Goldpreis aber durch den Goldstandard fixiert ist, führt die Erhöhung der Goldproduktionskosten zu einer Verminderung der Goldproduktion. Hierdurch wird ein bremsender Einfluß auf die Expansion des Notenumlaufs und damit auf die Inflation ausgeübt. Wenn dagegen das Preisniveau sinkt, sinken auch die Produktionskosten im Goldbergbau, ohne daß der Goldpreis herabgesetzt wird. Dadurch steigen die Gewinne im Goldbergbau, wodurch die

    Goldproduktion ausgedehnt wird. Den Notenbanken wird mehr Gold gegen Noten angeboten, so daß der Notenumlauf steigt und die Deflation beendet wird. Auf diese Weise wird eine Verknappung der internationalen Liquidität verhindert.

    [236] Wenn ein kleines Land (d.h. ein Land mit relativ niedrigem Sozialprodukt) z.B. 10% seiner Goldreserven verliert, muß es seine Geldmenge um 10 % senken, während der entsprechende Goldzufluß in einem großen Land bzw. mehreren Ländern mit insgesamt höherem Sozialprodukt dort eine prozentual niedrigere Erhöhung des Goldbestandes und damit der Geldmenge zur Folge hat.

    [237] Hierbei wird eine normale Reaktion der Leistungsbilanz vorausgesetzt.

    [238] Wenn z.B. bei einer Dritteldeckung die Notenbank Gold im Werte von 100 erwirbt, muß sie zusätzlich Aktiva in Höhe von 200 erwerben, um eine Erhöhung des Golddeckungssatzes über 33,3% hinaus zu vermeiden. Die Erhöhung der Geldmenge im Goldzustromland führt also dort, je nach Deckungssystem, zu einer mehr oder weniger starken Erhöhung der Geldmenge, die preissteigernd wirkt und hierdurch die Aktivierung der Handelsbilanz bremst.

    [239] Bloomfield, (1963)

    [Seite 702]

    Wenn das Preisniveau steigt, steigen auch die Produktionskosten für Gold. Da der Goldpreis durch den Goldstandard fixiert ist, führt die Erhöhung der Goldproduktionskosten zu einer Verminderung der Goldproduktion. Hierdurch wird ein bremsender Einfluß auf die Expansion des Notenumlaufs und damit auf die Inflation ausgeübt. Wenn dagegen das Preisniveau sinkt, sinken auch die Produktionskosten im Goldbergbau, ohne daß der Goldpreis herabgesetzt wird. Dadurch steigen die Gewinne im Goldbergbau, wodurch die Goldproduktion ausgedehnt wird. Den Notenbanken wird mehr Gold gegen Noten angeboten, so daß der Notenumlauf steigt und die Deflation beendet wird. Auf diese Weise wird eine Verknappung der internationalen Liquidität verhindert.

    [Seite 701]

    Wenn ein kleines Land (d. h. ein Land mit niedrigem Sozialprodukt) z.B. 10 vH seiner Goldreserven verliert, muß es seine Geldmenge um 10 vH senken, während der entsprechende Goldzufluß in einem großen Land bzw. in mehreren Ländern mit insgesamt höherem Sozialprodukt dort eine prozentual niedrigere Erhöhung des Goldbestandes und damit der Geldmenge zur Folge hat.

    [...]

    Hierbei wird eine normale Reaktion der Leistungsbilanz vorausgesetzt, d.h. die Summe der Preiselastizitäten von Export- und Importnachfrage muß größer als eins sein (Lerner).

    [...]

    Wenn z.B. bei Dritteldeckung die Notenbank Gold im Werte von 100 erwirbt, muß sie zusätzlich Aktiva in Höhe von 200 erwerben, um eine Erhöhung des Golddeckungssatzes über 33 1/3% hinaus zu vermeiden. Die Erhöhung der Geldmenge im Goldzustromland führt also dort, je nach Deckungssystem, zu einer mehr oder weniger starken Erhöhung der Geldmenge, die preissteigernd wirkt und hierdurch die Aktivierung der Handelsbilanz bremst.

    [Seite 702]

    Bloomfield (1963) vertritt die Ansicht, [...]

    Anmerkungen

    Diese Fußnoten wurden aus dem Fließtext im Original ausgelagert, siehe Skm/Fragment_073_01-15. Bloomfield steht nicht im Literaturverzeichnis der Dissertation.

    Sichter


  • Skm/Fragment 073 21-25


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Marcusb, Schuju, Prof. Dr. Prometheus
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 073, Zeilen: 21-25
    Quelle: Dürr 1981
    Seite(n): 702, Zeilen:
    Bloomfield etwa verweist darauf, daß die - meist privaten Aktionären gehörenden - Nationalbanken wie jedes andere Unternehmen Gewinn erzielen wollten. Dadurch wies der gesamte Reservesatz starke Schwankungen auf. [239] Demnach hielten sie möglichst nur so viel (ertragloses) Gold, wie es nach den Deckungsvorschriften erforderlich, [...] Bloomfield (1963) vertritt die Ansicht, daß die vielfach privaten Aktionären gehörenden Notenbanken wie jedes andere Unternehmen

    Gewinn erzielen wollten und daher möglichst nur so viel (ertragloses) Gold halten wollten, wie nach den Deckungsvorschriften erforderlich war.

    Anmerkungen

    Die Referenz auf Bloomberg (1963) wurd in eine Fußnote ausgelagert, siehe Skm/Fragment_073_101-121. Kurioserweise stellt die Verfasserin dem Plagiat von Dürr in Albers 1981, welcher sich auf Bloomfield 1963 bezieht, voran: "Neuere[!] Untersuchungen stehen dem Goldstandard kritisch gegenüber."

    Sichter


  • Skm/Fragment 074 01-15


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Klicken, Nerd wp, Prof. Dr. Prometheus, Plaqueiator, Marcusb, Schuju
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 74, Zeilen: 1-15
    Quelle: Dürr 1981
    Seite(n): 703f, Zeilen: -
    Die Notenbanken verhinderten dabei einen Konflikt mit den Deckungsvorschriften dadurch, daß sie bei Goldzufluß hohe Überschußreserven ansammelten, auf die sie bei Goldabfluß zurückgreifen konnten.

    Die Beziehung zwischen dem Goldbestand der Notenbanken und der inländischen Geldmenge wurde auch dadurch gelockert, daß die Veränderungen zum großen Teil nicht durch internationale Goldbewegungen, sondern durch den inländischen Goldmtinzenumlauf hervorgerufen wurden. Die internationalen Goldbewegungen waren de facto erstaunlich gering. [240] Die Variationen der Goldreserven resultierten nur zu einem kleinen Teil aus internationalen Goldströmen, zum größeren aus den konjunkturellen Schwankungen des Goldumlaufs. Das heißt, daß die Notenbanken auch bei internationaler Konjunktursynchronisierung in der Hochkonjunktur Gold an den inländischen Goldmünzenumlauf verloren, während der Goldmünzenumlauf in der Depression sank. Insofern hat die Goldumlaufswährung mehr indirekt dazu beigetragen, daß die an den Goldreserven orientierte Geldpolitik den Wirtschaftsablauf stabilisieren konnte.

    [Seite 703]

    Die Notenbanken verhinderten dabei einen Konflikt mit den Deckungsvorschriften dadurch, daß sie bei Goldzufluß hohe Uberschußreserven ansammelten, auf die sie bei Goldabfluß zurückgreifen konnten.

    [...]

    Die Beziehung zwischen Goldbestand der Notenbank und inländischer Geldmenge wurde noch dadurch gelockert, daß die Veränderung der Goldbestände der Notenbanken zum großen Teil nicht durch internationale Goldbewegungen, sondern durch die Veränderung des inländischen Goldmünzenumlaufs hervorgerufen wurde.

    [...]

    Die internationalen Goldbewegungen waren erstaunlich gering, [...]

    [Seite 704]

    Wenn man dagegen die Ergebnisse der Untersuchung vor Bloomfield (1963) berücksichtigt, wonach die Variation der Goldreserven nur zum kleinen Teil auf internationale Goldströme und zum größeren Teil auf die konjunkturellen Schwankungen des Goldmünzenumlaufs zurückzuführen sind, wird deutlich, daß die Notenbanken auch bei internationaler Konjunktursynchronisierung in der Hochkonjunktur Gold an den inländischen Goldmünzenumlauf verlieren, während der Goldmünzenumlauf in der Depression sinkt. Insofern hat die Goldumlaufswährung dazu beigetragen, daß die an den Goldreserven orientierte Geldpolitik im allgemeinen den Wirtschaftsablauf stabilisierte.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 074 101-103


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    87.139.38.177, Marcusb, Schuju
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 074, Zeilen: 101-103
    Quelle: Dürr 1981
    Seite(n): 703, Zeilen: -
    [240] So wurde die Verringerung des Goldbestandes in einer Hochkonjunktur mehr durch die Erhöhung des inländischen Goldmünzenbedarfs aufgrund wachsender Umsätze als durch den Goldabfluß an das Ausland zwecks Ausgleich eines Zahlungsbilanzdefizits verursacht. So wurde die Verringerung des Goldbestandes der Notenbanken in der Hochkonjunktur mehr durch die Erhöhung des inländischen Goldmünzenbedarfs bei wachsenden Umsätzen als durch den Goldabfluß an das Ausland zwecks Ausgleich eines Zahlungsbilanzdefizits verursacht.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 074 30-31


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 074, Zeilen: 30-31
    Quelle: Veit 1969
    Seite(n): 089, Zeilen: 26-27
    Es besteht ein festes Wertverhältnis zwischen beiden Währungsarten, wie bei der Doppelwährung. Es besteht ein festes Wertverhältnis zwischen beiden Währungsarten, wie es auch der Doppelwährung eignet.
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin referenziert Veit kurz darauf in Fn. 245.

    Sichter


  • Skm/Fragment 074 33


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 074, Zeilen: 33
    Quelle: Veit 1969
    Seite(n): 089, Zeilen: 28-29
    Im hinkenden Zustand sinkt der Warenwert des nicht ausprägbaren [Geldes unter das gesetzliche Pari.] Der hinkende Zustand hat zur Voraussetzung, daß der Warenwert des nicht ausprägbaren [(notalen) Geldes unter dem gesetzlichen Pari liegt, [...].]
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin referenziert Veit kurz darauf in Fn. 245.

    Sichter


  • Skm/Fragment 075 01-02


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Prof. Dr. Prometheus
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 75, Zeilen: 1-2
    Quelle: Veit 1969
    Seite(n): 89, Zeilen: 24-26, 29-32
    [Im hinkenden Zustand sinkt der Warenwert des nicht ausprägbaren] Geldes unter das gesetzliche Pari. Die hinkende Währung ist meist ein Übergang von

    der Doppelwährung zum Monometallismus.245

    [FN 245: Veit, S. 88f.]

    Die hinkende

    Währung ist meist ein Ubergang von der Doppelwährung zum Monometallismus.

    [...]

    Der hinkende Zustand hat zur Voraussetzung, daß der Warenwert des nicht ausprägbaren (notalen) Geldes unter dem gesetzlichen Pari liegt, weil im anderen Fall dieses Geld von selbst aus dem Verkehr verschwinden würde.

    Anmerkungen

    Irgendwo zwischen BauernOpfer, Verschleierung und ShakeAndPaste aus nur einer Quelle anzusiedeln. Originalpassagen teils vollständig im Wortlaut - dann aber auch nicht als Zitat gekennzeichnet - teils etwas umformuliert aber noch erkennbar. Reihenfolge umgestellt. Der Sinngehalt wird durch die Umformulierung verändert.

    Sichter


  • Skm/Fragment 078 16-22


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 078, Zeilen: 16-22
    Quelle: Klump 1986
    Seite(n): 197, Zeilen: 14-24
    Empirische Untersuchungen zeigen allerdings, daß internationale Schlüsselwährungen, wie der französische Franc, bereits in der Zeit des Klassischen Goldstandards eine Sonderrolle spielten. Die relative Stabilität der internationalen Währungsbeziehungen vor dem Ersten Weltkrieg war nicht nur darauf zurückzuführen, daß Gold anstelle bestimmter nationaler Währungen die Funktion des internationalen Geldes erfüllte, sondern daß die einzelnen Schlüsselwährungen diesen Funktionen in anderer Weise gerecht wurden.[259]

    [Fn. 259] Klump, S. 197

    Empirische Untersuchungen zeigen allerdings, daß internationale Schlüsselwährungen bereits in der Zeit des Klassischen Goldstandards eine Sonderrolle spielten, [...]. Die Stabilität der internationalen Währungsbeziehungen vor dem I. Weltkrieg ist deshalb nicht darauf zurückzuführen, daß Gold anstelle bestimmter nationaler Währungen die Funktion des internationalen Geldes erfüllte, sondern daß die einzelnen Schlüsselwährungen [...] diesen Funktionen in anderer Weise gerecht wurden, [...].
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin verweist zwar auf Klump, übernimmt aber zu einem großen Teil Text ohne Kenntlichmachung wörtlich.

    Sichter


  • Skm/Fragment 079 04-06


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Graf Isolan, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 79, Zeilen: 4-6
    Quelle: Dürr 1981
    Seite(n): 705, Zeilen: 23-26
    Die von der Theorie der Goldwährung behauptete preisniveaustabilisierende Anpassung der Goldproduktion an Änderungen des Preisniveaus ist für einige Perioden festgestellt worden. Die von der Theorie der Goldwährung behauptete

    preisniveaustabilisierende Anpassung der Goldproduktion an Änderungen des Preisniveaus ist für einige Perioden festgestellt worden, [...]

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 079 106-108


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Prof. Dr. Prometheus, Drhchc, Nerd wp, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 79, Zeilen: 106-108
    Quelle: Veit 1969
    Seite(n): 706, Zeilen:
    [FN 263] Fehlbeträge in den Staatsfinanzen Italiens führten zur Inflation und zu negativem Zahlungsbilanzsaldo. Die Parität zwischen dem italienischen Papiergeld und den Edelmetallen wurde zwangsweise festgesetzt, das heißt die Einlösbarkeit wurde aufgehoben. Fehlbeträge in den Staatsfinanzen Italiens führten zur Inflation und zu negativem Zahlungsbilanzsaldo. Die Parität zwischen dem italienischen Papiergeld und den Edelmetallen wurde zwangsweise festgesetzt, das heißt, die Einlösbarkeit wurde aufgehoben.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 079 24-34


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Prof. Dr. Prometheus, Nerd wp, Fiesh, Plaqueiator
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 79, Zeilen: 24-34
    Quelle: Jenkis 1969
    Seite(n): 138, Zeilen: 5-15
    Italien war Trittbrettfahrer und nutzte die sich aus der Münzunion ergebenden Beziehungen. Es verkündete den Zwangskurs[FN 263] für seine Banknoten, noch bevor der Vertrag im Parlament ratifiziert worden war. Über diese Papiergeldemission ergaben sich Inflationswirkungen, die zum Abfluß nicht nur der italienischen Gold- und Silbermünzen, sondern - und darin lag die Dramatik - auch der italienischen Scheidemünzen führten. Die Zahlungsbilanz Italiens und später Griechenlands, das eine ähnliche Politik versuchte, verschlechterte sich, denn die dort gesammelten Münzen wurden nach Frankreich oder in die Schweiz transportiert und gegen vollwertige Silber- und Goldmünzen, und in speziellen Fällen auch Noten dieser Länder eingetauscht. Die Kursdifferenz floß den Wechslern zu. Die eingetauschten italienischen Scheine wurden dann wieder in das Heimatland zurückgebracht, um sie gegen Münzen der Union einzutau-[schen.[FN 264]] Über die Papiergeldemission ergaben sich Inflationswirkungen, die zum beschriebenen Abfluß des Münzgoldes führten. Insbesondere die Zahlungsbilanz Italiens - aber auch die Griechenlands - verschlechterte sich; denn in diesen Ländern wurden Münzen gesammelt und nach Frankreich oder in die Schweiz transportiert. Dort tauschte man die Stücke gegen Noten dieser Länder ein und verkaufte sie an der Börse gegen unterwertige italienische oder griechische Scheine. Die Kursdifferenz zwischen den Noten der hoch- und schwachvalutarischen Länder floß den Wechslern zu. Diese eingetauschten italienischen und griechischen Scheine brachte man in das Heimatland zurück, um sie gegen Münzen der Union einzutauschen und setzte so den Kreislauf fest.
    Anmerkungen

    Fortsetzung mit Referenz auf FN 264 auf der Folgeseite

    Sichter


  • Skm/Fragment 080 101-102


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Prof. Dr. Prometheus, Graf Isolan, Nerd wp, Fiesh
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 80, Zeilen: 101-102
    Quelle: Jenkis 1969
    Seite(n): 138, Zeilen: --
    [FN 264] Dieses kommonetäre Agio bezog sich vornehmlich auf die kleinen Silberstücke und machte sich bereits bei geringfügigen Kursschwankungen bemerkbar. Dieses kommonetäre Agio bezog sich vornehmlich auf die kleinen Silberstücke und machte sich bereits bei geringfügigen Kursschwankungen bemerkbar.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 081 101-110


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Prof. Dr. Prometheus, Graf Isolan, Nerd wp, Schuju
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 081, Zeilen: 101-110
    Quelle: Dürr 1981
    Seite(n): 705-706, Zeilen: -
    [FN 266] Das Preisniveau sank in Frankreich von 1873 bis 1896 um insgesamt bis zu 50%; 1896 bis 1913 ist es um bis zu 49% gestiegen (Triffin, 1964)

    Die Preissenkungsphase wird auf den Goldmangel aufgrund des Übergangs europäischer Länder zur Goldwährung zurückgeführt, während die Preissteigerungsphase nicht nur mit einer starken Erhöhung der Goldproduktion einherging, sondern auch mit der Zunahme des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Ob es ohne das Wachstum des Giralgeldes zu einer Deflation oder zu einer Erhöhung der Goldproduktion gekommen wäre, ist fraglich. Jedenfalls kann für die Periode 1896 bis 1913, die von einigen Autoren als die eigentliche Zeit des Goldstandards angesehen wird, die Flexibilität der Preise und Löhne nach unten nicht als Bedingung für die Funktionsfähigkeit der Goldwährung angesehen werden.

    Während in den USA, in Großbritannien, Deutschland und Frankreich das Preisniveau (gemessen am Großhandelspreisindex) von 1873 bis 1896 um ingesamt bis zu 50 vH sank, stieg es von 1896 bis 1913 um insgesamt bis zu 49 vH an (Triffin, 1964). Die Preissenkungsphase wird auf den Goldmangel aufgrund des Übergangs europäischer Länder zur Goldwährung bei leicht rückläufiger Goldproduktion zurückgeführt, während die Preissteigerungsphase nicht nur mit einer starken Erhöhung der Goldproduktion (von jahresdurchschnittlich 160,6 t in der Periode 1881 bis 1890 auf 316,4 t in den neunziger Jahren und 568,5 t im ersten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts) einherging, sondern auch mit der Zunahme des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Ob es ohne das Wachstum des Giralgeldes zu einer Deflation oder zu einer Erhöhung der Goldproduktion gekommen wäre, ist fraglich. Jedenfalls kann für die Periode 1896 bis 1913, die von einigen Autoren als die eigentliche Zeit des Goldstandards angesehen wird, die Flexibilität der Preise und Löhne nach unten nicht als Bedingung für die Funktionsfähigkeit der Goldwährung angesehen werden.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 083 106


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Hotznplotz, Nerd wp, Prof. Dr. Prometheus, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 83, Zeilen: 106
    Quelle: Hürten 1981
    Seite(n): 14, Zeilen: 31-32
    [Fn. 273] Förderung von neuartigen Verkehrs- und Nachrichtenmitteln, Neugestaltung von Paris [...] [Der wirtschaftliche Aufschwung [...] wurde durch neuartige Kreditmethoden [...] und Staatsaufträge] (Förderung der neuen Verkehrs- und Nachrichtenmittel, Neugestaltung von Paris) [ [...] unterstützt.]
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin modifiziert eine in Klammern gemachte Erläuterung Hürtens leicht und erstellt daraus Fn. 273. Der die Erläuterung beinhaltende Satz wird im Fließtext plagiiert.

    Sichter


  • Skm/Fragment 083 11-14


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 083, Zeilen: 11-14
    Quelle: Ziebura 1981
    Seite(n): 298, Zeilen: 28-33
    Ein bonapartistisches Herrschaftsbündnis aus Staatsapparat, Armee, katholischer Kirche, den nach Ruhe und Ordnung verlangenden Bauern sowie einer modernen Finanz- und Industriebourgoisie bildete sich heraus. Mit [...] der Herausbildung des bonapartistisches [sic!] Herrschaftsbündnisses aus Staatsapparat, Armee, katholischer Kirche, der Masse der nach Ruhe und Ordnung verlangenden Parzellenbauern sowie einer modernen [...] Finanz- und Industriebourgoisie [...].
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 083 17-19


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Hotznplotz, Nerd wp, Prof. Dr. Prometheus
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 83, Zeilen: 17-19
    Quelle: Hürten 1981
    Seite(n): 14, Zeilen: 30-33
    Der Aufschwung unter Napoleon III. wurde durch neuartige Kreditmethoden und durch Staatsaufträge[273] unterstützt. Der wirtschaftliche Aufschwung [...] wurde durch neuartige Kreditmethoden [...] und Staatsaufträge [...] unterstützt.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 083 24-25


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 083, Zeilen: 24-25
    Quelle: Ziebura 1981
    Seite(n): 298, Zeilen: 42-43
    Das „regenerierte Frankreich" sollte nach seinen Vorstellungen ein Produkt der Revolution von 1789 und napoleonischer Herrschaft werden. Da für Louis-Napoléon das „regenerierte Frankreich" ein Produkt von 1789 und Napoleonischer Herrschaft war, [...].
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 083 28-31


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 083, Zeilen: 28-31
    Quelle: Wüstemeyer 1986
    Seite(n): 310, Zeilen: 06-11
    Für einen entwickelten Nationalstaat wie Frankreich bedeutete in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nationale Politik nicht länger prioritär eine expansive Außenpolitik mit Krieg und Eroberungen, sondern Entwicklung der „grandeur" durch innere „civilisation", durch Wirtschafts- und Sozialpolitik.[275]

    [Fn. 275] Wüstemeyer, S. 310 [...]

    Für einen entwickelten Nationalstaat wie Frankreich ist in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts rechtverstandene nationale Politik nicht mehr eine expansive Außenpolitik mit Krieg und Eroberungen, sondern Entwicklung der „grandeur" durch innere „civilisation", durch Wirtschafts- und Sozialpolitik.
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin verweist zwar auf Wüstemeyer, übernimmt den Satz aber ohne Kenntlichmachung fast wörtlich.

    Sichter


  • Skm/Fragment 084 13-14


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Hotznplotz, Drhchc
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 084, Zeilen: 13-14
    Quelle: Hürten 1981
    Seite(n): 14, Zeilen: 34-35
    [... gleich zweier Weltausstellungen in Paris, 1855 und vor allem 1867.] Sie betonten Frankreichs Rang als Industriemacht und die Stellung von Paris als gesellschaftlichem Mittelpunkt. Die Pariser Weltausstellung von 1855 betonte Frankreichs Rang als Industriemacht und Paris als gesellschaftlichen Mittelpunkt.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 087 12-15


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hotznplotz, Marcusb
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 087, Zeilen: 12-15
    Quelle: Hawig 1983
    Seite(n): 277, Zeilen: 03-04; 06-10
    Das Zweite Kaiserreich war geübt im Aufbau wirtschaftlicher Abhängigkeiten. Nach der Einigung Italiens beispielsweise war der neu entstandene italienische Nationalstaat geschwächt, da er die zum Teil hohen Schulden der ehemaligen Teilstaaten übernehmen mußte. Frankreich befand sich unter den Hauptgläubigern. Das Frankreich des Zweiten Kaiserreiches war geübt im Aufbau wirtschaftlicher Abhängigkeiten, [...]. Im Gegenteil: Die Einigung Italiens schwächte das Gesamtreich, da es die z.T. üppigen Schulden der ehemaligen Teilstaaten übernehmen mußte, und prompt war Frankreich unter den Hauptgläubigern zu finden.[159]
    Anmerkungen

    Hier wurde stark umgeschrieben, aber die Änderungen sind oberflächlich: Fast alle grossen Wörter bleiben erhalten, wie auch der Sinnzusammenhang.

    Sichter


  • Skm/Fragment 087 26-33


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    10.7.11.106
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 087, Zeilen: 26-33
    Quelle: Kindleberger 1984
    Seite(n): 267, Zeilen: 38-44
    Der Pariser Geldmarkt hatte im Vergleich zum Londoner diverse Nachteile. Organisatorisch war Paris vergleichsweise unübersichtlich, während in London die Kompetenzen zwischen Banken und anderen Kreditinstituten klar geregelt waren. Der rechtlich festgeschriebene Bimetallismus führte darüber hinaus zu weiteren Unsicherheiten bei möglichen Anlegern. In London war eine Auszahlung von Noten oder Wechseln in Gold garantiert, während die Banque de France frei entscheiden konnte, ob sie dies in Silber oder Gold tun wollte. The Paris money market was inferior to that of London, however, for a variety of reasons, including an inadequate structure to rival the London three-tiered set of institutions: banks, accepting houses and bill brokers. Paris was especially handicapped by the practice of bimetallism which gave the Bank of France the choice of whether it would pay off its notes in gold or silver – whereas in London one could get all the gold one wanted, [...].
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 090 21-26


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Nerd wp, Graf Isolan, Marcusb, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 90, Zeilen: 21-26
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 11, Zeilen:
    1853 hatte es einen Handelsvertrag mit dem Deutschen Zollverein geschlossen und hatte ebenfalls nach dreijährigen Verhandlungen den vereinheitlichten Münzfuß des Zollvereins übernommen. Der Wiener Münzvertrag erklärte 1857 das Zollvereins-Pfund, nach dem die Warengewichte für die Gewichtszölle des Deutschen Zollvereins berechnet wurden, zum gemeinsamen Münzgewicht der Zollvereinsstaaten und Österreichs. Nachdem Österreich 1853 einen Handelsvertrag mit dem Deutschen Zollverein geschlossen hatte, übernahm es nach dreijährigen Verhandlungen auch den vereinheitlichten Münzfuß des Zollvereins.

    Im Wiener Münzvertrag wurde 1857 das Zollvereins-Pfund (— 500 g), nach dem die Warengewichte für die Gewichtszölle des Deutschen Zollvereins berechnet wurden, zum gemeinsamen Münzgewicht der Zollvereinsstaaten und Öster- reichs erklärt.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 094 18-21


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 094, Zeilen: 18-21
    Quelle: Olszak 1996
    Seite(n): 043, Zeilen: 06-10
    In Lateinamerika prägten Argentinien, Kolumbien, Venezuela, Chile und Peru eine dem 5 Francs-Stück entsprechende Münze. Russland, Bulgarien und Monaco prägten nach den Regeln der Union. En Amérique latine, des pièces analogues à notre écu de 5 F sont frappées en Argentine, au Venezuela, au Chili et au Pérou. La Roumanie, la Russie et aussi la principauté de Monaco reproduisent l'essentiel des règles de la Convention de 1865.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 097 08-10


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 097, Zeilen: 08-10
    Quelle: Schremmer 1994
    Seite(n): 094, Zeilen: 21-22; 28-29
    Das chronische Budgetdefizit mußte mit Anleihen geschlossen werden. Von 1800 bis 1913 stieg die Staatsverschuldung von rund 0,7 Milliarden Francs auf rund 33 Milliarden Francs an.[327]

    [Fn. 327] Schremmer (1994), S. 94

    Das chronische Budgetdefizit mußte mit Anleihen geschlossen werden. [...] Von 1800 bis 1913 stieg die Staatsverschuldung von rund 0,7 Mrd Fr auf rund 33 Mrd Fr an.
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin verweist zwar auf Schremmer, übernimmt aber Text ohne Kenntlichmachung wörtlich.

    Sichter


  • Skm/Fragment 097 13-19


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    92.224.237.192, Nerd wp, Plaqueiator, Graf Isolan, 86.174.126.80, KayH, Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 097, Zeilen: 13-19
    Quelle: Schieder 1968
    Seite(n): 110-111, Zeilen: 45-49 / 01-02
    Ein Nebeneinander, manchmal Miteinander, ökonomischer und politischer

    Triebkräfte war üblich. Die wirtschaftlichen Interessen waren dabei nicht unbedingt mit den politischen identisch, aber trotzdem nicht unabhängig von ihnen. Die ökonomischen Probleme verstärkten jedenfalls ihr Gewicht in der Gesamtpolitik erheblich, was sich auch an Symptomen wie den italienisch-französischen und schweizerisch-französischen Zollkriegen sowie in den in der Dritten Republik wichtiger gewordenen Kolonien verfolgen läßt.[FN 328]

    2. Die Staatenverhältnisse sind durch ein Nebeneinander, in der Regel sogar durch ein Miteinander ökonomischer und politischer Triebkräfte gekennzeichnet. Das ökonomische Interesse ist nicht ohne weiteres mit dem politischen identisch, aber beide sind doch nie ganz unabhängig voneinander. Jedenfalls haben die ökonomischen Probleme ihr Gewicht in der Gesamtpolitik erheblich verstärkt, was sich an einer Reihe von Symptomen wie den Zollkriegen im Stile des italienisch-französischen verfolgen läßt.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 098 01-05


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Klicken, Nerd wp, KayH, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 098, Zeilen: 01-05
    Quelle: Albertini 1968
    Seite(n): 239,252, Zeilen: 9-12 / 19-21
    Die französische <span style="background-color:#BFEFFF;">Finanzoligarchie</span> sicherte sich eine Kontinuität vom Zweiten Kaiserreich bis in die Dritte Republik. <span style="background-color:#9AFF9A;">Das Großbürgertum verfugte weiterhin über die Schlüsselpositionen der Wirtschaft</span> <span style="background-color:#9AFF9A;">und brachte auch in Politik und Administration seinen Einfluß zur Geltung</span> - <span style="background-color:#BFEFFF;">nicht zuletzt durch die Banque de France mit ihren</span> etwa <span style="background-color:#9AFF9A;">200 tonangebenden Familien</span>.

    <span style="background-color:#BFEFFF;">Die Banken</span> hingegen <span style="background-color:#9AFF9A;">setzten ihre im Zweiten Kaiserreich betriebene Industriefinanzierung nicht mit der gleichen Intensität fort</span>.

    S. 239:

    <span style="background-color:#9AFF9A;">Das Großbürgertum sollte zwar weiterhin über die Schlüsselpositionen der Wirtschaft verfügen</span> und als <span style="background-color:#BFEFFF;">Finanzoligarchie</span> <span style="background-color:#9AFF9A;">auch in Politik und Administration seinen Einfluß zur Geltung bringen</span> - <span style="background-color:#BFEFFF;">nicht zuletzt druch die Banque de France mit ihren</span> <span style="background-color:#9AFF9A;">"200 familles"</span> -, [...]

    ____

    S. 252:

    <span style="background-color:#BFEFFF;">Die Banken</span> <span style="background-color:#9AFF9A;">setzten ihre im Zweiten Kaiserreich sehr aktive Industriefinanzierung nicht mit gleicher Intensität fort</span> - [...]

    Anmerkungen

    <span style="background-color:#BFEFFF;">wörtliche Übernahme</span> mit <span style="background-color:#9AFF9A;">Anpassungen</span>

    Sichter


  • Skm/Fragment 107 05-07
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hotznplotz, Prof. Dr. Prometheus, 84.44.190.194, 86.174.126.80, Kahrl, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 107, Zeilen: 05-07
    Quelle: Petri 1968
    Seite(n): 469, Zeilen: 49-51
    1868 erneuerte Napoleon III. seinen Versuch, Belgien, dem er in einem künftigen französischen Konflikt mit Preußen ausschlaggebende Bedeutung beimaß, durch eine Zollunion noch stärker unter französischen Einfluß zu bringen. Nach seinem Mißerfolg in der Luxemburger Frage erneuerte Napoleon III. 1868 seinen Versuch, Belgien, dem er in einem zukünftigen französischen Konflikt mit Preußen ausschlaggebende Bedeutung beimaß, unter französischen Einfluß zu bringen.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 107 11-18


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Hotznplotz, 84.44.190.194, Nerd wp, 86.174.126.80, Prof. Dr. Prometheus, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 107, Zeilen: 11-18
    Quelle: Petri 1968
    Seite(n): 470, Zeilen: 06-13; 16-19
    Die französische Compagnie française des Chemins de fer de l'Est wollte die beiden belgischen Eisenbahngesellschaften kaufen.[374] Die belgische Regierung unter Frère-Orban erkannte darin eine Gefahr für die eigene Neutralität. Ein eiligst eingebrachter Gesetzesentwurf, der am 23.2.1869 von beiden Kammern verabschiedet wurde, verfügte, daß Eisenbahnkonzessionen nur mit Zustimmung der Regierung verkauft werden durften. Gleichzeitig verhinderte das geschickte diplomatische Verhandeln von Frère-Orban eine Eskalation des Konflikts. Nicht erfolgreicher war der durch Napoleon veranlaßte Versuch der Compagnie française des Chemins de fer de l'Est, mit den belgischen Eisenbahngesellschaften Liègeois-Limbourgeois und Grand-Luxembourgeois in Verhandlungen wegen eines Aufkaufs beider Gesellschaften einzutreten und dadurch die wichtigsten ostbelgischen Bahnen unter die Kontrolle der mächtigen französischen Gesellschaft zu bringen, die ihrerseits bereits die Großherzoglich Luxemburgische Bahn kontrollierte. Aber die belgische Regierung, unter Frère-Orban als Ministerpräsidenten, erkannte sofort die darin für die belgische Neutralität liegende Gefahr: [...] Frère-Orban verweigerte daher der Lütticher Eisenbahngesellschaft die Genehmigung zum Verkauf ihres Netzes und ließ durch beide Kammern in aller Eile ein Gesetz verabschieden, das jede Abtretung einer Eisenbahnlinie ohne staatliche Genehmigung untersagte[14].
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 117 29-32


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Klicken, 109.90.162.181, Prof. Dr. Prometheus, Plaqueiator, Marcusb, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 117, Zeilen: 29-32
    Quelle: Gall, Lothar: Europa auf dem Weg in die Moderne 1850-1890; München 1993
    Seite(n): 47, Zeilen: 10-
    Im Juli 1858 stellten Cavour und Napoleon III. bei einem Geheimtreffen im Badeort Plombières in den Vogesen ein Programm auf: Nach einem durch Piémont provozierten österreichischen Angriff auf das Königreich sollte Frankreich militärisch zu Hilfe eilen [und nach dem erwarteten Sieg sollten die in Plombières geplanten Grenzziehungen auf der Apenninenhalbinsel gelten.] Zwei Jahre nach dem Abschluß des Pariser Kongresses, im Juli 1858, hatte Cavour ein erstes großes Ziel erreicht. Bei einem Gehimtreffen mit Napoleon III. in dem Badeort Plombières in den Vogesen verständigte er sich mit dem französischen Kaiser über ein Programm zur Lösung der italienischen Frage. Nach einem durch Piemont provozierten österreichischen Angriff auf das Königkreich sollte danach Frankreich seinem Schützling mit seiner ganzen militärischen Macht zu Hilfe eilen und nach dem erwarteten Sieg gemeinsam mit Piemont eine territoriale und politische Neuordnung der Apenninenhalbinsel vornehmen.
    Anmerkungen

    http://books.google.de/books?id=0yZUJyL4mzgC&pg=PA47&dq=%22bei+einem+Geheimtreffen%22+1858&hl=dE&ei=WrOlTf3sIsTOswaRq4iDBw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=2&ved=0CC4Q6AEwAQ#v=onepage&q=%22bei%20einem%20Geheimtreffen%22%201858&f=false <br />DNB: d-nb.info/840069138. Wird auf der Folgeseite fortgesetzt.

    Sichter


  • Skm/Fragment 118 01-05


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Prof. Dr. Prometheus, Plaqueiator, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 118, Zeilen: 1-5
    Quelle: Gall 1997
    Seite(n): 47, Zeilen: 13-17, 23-26
    [Nach einem durch Piémont provozierten österreichischen Angriff auf das Königreich sollte Frankreich militärisch zu Hilfe eilen] und nach dem erwarteten Sieg sollten die in Plombières geplanten Grenzziehungen auf der Apenninenhalbinsel gelten. Für seine militärische und diplomatische Unterstützung sicherte Cavour dem französischen Kaiser die Abtretung Nizzas und des piemontesischen Stammlandes Savoyen zu und versprach die Heirat von Viktor Emanuels Tochter Clothilde mit Jérôme, einem Vetter Napoleons III. Nach einem durch Picmont provozierten österreichischen Angriff auf das Königreich sollte danach Frankreich seinem Schützling mit seiner ganzen militärischen Macht zu Hilfe eilen und nach dem erwarteten Sieg gemeinsam mit Piemont eine territoriale und politische Neuordnung der Apenninenhalbinsel vornehmen. [...] Für seine militärische und diplomatische Unterstützung sicherte Cavour dem französischen Kaiser die Abtretung Nizzas und des piemontesi

    schen Stammlandes Savoyen zu und versprach, sich für die Heirat einer Tochter Viktor Emanuels mit Jérôme, einem Vetter Napoleons III., einzusetzen.

    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Skm/Fragment 118 06-12


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 118, Zeilen: 6-12
    Quelle: Gall 1997
    Seite(n): 48, Zeilen: 9-20, 28-29
    siegte[FN 422 In den Schlachten bei Magenta (4. Juni 1859) und bei Solferino (24. Juni 1859).] - aber Napoleon

    III. agierte in den Friedensverhandlungen entgegen seinen Versprechungen.





    Im Vorfrieden von Villafranca vom 11. Juli 1859 verzichtete Österreich zwar auf die Lombardei, behielt jedoch entgegen dem französischen Versprechen (gegenüber Sardinien) Venetien. Weiter erhielt er die Zusicherung, daß Frankreich für die Wiedereinsetzung der vertriebenen Herrscher in der Toskana und in Modena eintreten werde, was im November 1859 im Frieden von Zürich bestätigt wurde.

    in zwei blutigen Schlachten bei Magenta (4. Juni 1859) und bei

    Solferino-S. Martino (24. Juni 1859). Dann freilich entschloß sich der französische Kaiser zum Entsetzen der italienischen Nationalbewegung, deren Vertreter überall in Ober- und Mittelitalien die Weichen für die nationalstaatliche Einigung zu stellen versuchten, dem Konflikt in einer direkten Vereinbarung mit Österreich ein Ende zu machen - über den Kopf seines Verbündeten hinweg und unter Verzicht auf das Instrument eines Friedenskongresses. Im Vorfrieden von Villafranca vom 11. Juli 1859 verzichtete Wien auf die bereits verlorene und militärisch geräumte Lombardei, behielt jedoch Venetien und erhielt darüber hinaus die Zusicherung, daß Frankreich für die Wiedereinsetzung der vertriebenen österreichischen Herrscher in der Toskana und in Modena eintreten werde. [...] die im Frieden von Zürich im November 1859 endgültig bestätigt wurde, [...]

    Anmerkungen

    kein Hinweis auf die Vorlage trotz wörtlich übereinstimmender Passagen.

    Sichter


  • Skm/Fragment 118 13-17


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, NablaOperator
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 118, Zeilen: 13-17
    Quelle: Gall 1997
    Seite(n): 48, Zeilen: 21-22,27-36
    Das war ein eindeutiger Bruch der Vereinbarungen durch Napoleon. In den Motiven,

    die den französischen Kaiser zur Kehrtwendung veranlaßten, verband sich die Sorge vor einem Eingreifen Preußens mit der Befürchtung, die italienische Nationalbewegung werde bei einer Fortführung des Krieges die in Plombières gezogenen Grenzen sprengen.

    Das war von Seiten Napoleons ein klarer Bruch der Vereinbarungen von Plombières,

    [...] Über die Motive, die den französischen Kaiser nach zwei militärischen Siegen zu dieser Kehrtwendung veranlaßt haben, die im Frieden von Zürich im November 1859 endgültig bestätigt wurde, ist viel gerätselt worden. Es verbanden sich dabei wohl die Sorge vor einem Eingreifen Preußens und der Druck der ultramontanen Partei im eigenen Land mit der Befürchtung, die italienische Nationalbewegung werde, von Cavour heimlich begünstigt, bei einer Fortführung des Krieges binnen kurzem alle in Plombières gezogenen Grenzen sprengen und mit der Errichtung eines italienischen Einheitsstaates die geheimen Pläne Frankreichs, die auf einen vorherrschenden Einfluß auf der Apenninenhalbinsel zielten, durchkreuzen.

    Anmerkungen

    Das Original wird in mehrere "Bausteine" zerlegt, von denen einer weggelassen wird. Zwischen zwei der Bausteine schiebt SKM eine "fremde" Textpassage. Fortsetzung im nächsten Fragment.<br/> Ein Hinweis auf die Quelle unterbleibt vollständig.

    Sichter


  • Skm/Fragment 118 18-21


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 118, Zeilen: 18-21
    Quelle: Gall 1997
    Seite(n): 48, Zeilen: 29-36
    Mit der

    Errichtung eines italienischen Einheitsstaates wären zudem die Pläne Frankreichs, die auf einen vorherrschenden Einfluß auf der Apenninenhalbinsel zielten, durchkreuzt worden.

    Es verbanden sich

    dabei wohl die Sorge vor einem Eingreifen Preußens und der Druck der ultramontanen Partei im eigenen Land mit der Befürchtung, die italienische Nationalbewegung werde, von Cavour heimlich begünstigt, bei einer Fortführung des Krieges binnen kurzem alle in Plombières gezogenen Grenzen sprengen und mit der Errichtung eines italienischen Einheitsstaates die geheimen Pläne Frankreichs, die auf einen vorherrschenden Einfluß auf der Apenninenhalbinsel zielten, durchkreuzen.

    Anmerkungen

    siehe Fragment 118 13-17 - hier jetzt das letzte Partikel des Originals.

    Sichter


  • Skm/Fragment 119 01-10


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 119, Zeilen: 01-10
    Quelle: Hawig 1983
    Seite(n): 251, Zeilen: 10-19; 21-26
    Dem wirtschaftspolitischen Aspekt der Italienpolitik des Zweiten Kaiserreichs kam eine besondere Bedeutung zu. Die ökonomischen Beziehungen zuerst zu Sardinien-Piemont und später zu Italien waren denkbar eng. Allein zwischen 1848 und 1860 investierten die Franzosen mit einer Milliarde Goldfrancs in Sardinien-Piemont. 90 % der dort größten privaten Unternehmung in Italien, der Victor Emanuel-Eisenbahn, waren in französischen Händen. Pariser Kapital floß in Mengen nach Italien, sei es von Rothschild, dem Crédit Mobilier oder von vielen anderen. Frankreich war an den Wechseln der Staatsschuld diverser italienischer Staaten beteiligt, nach 1861 durchschnittlich an 20 bis 40 % der gesamtitalienischen Staatsschulden, was einem Anteil von 85 bis 90 % aller ausländischen Gläubiger entsprach.[426]

    [Fn. 426] Zahlen aus Hawig, S. 251

    Dem wirtschaftspolitischen Aspekt der Italienpolitik des Zweiten Kaiserreichs kommt allein schon von daher eine besondere Bedeutung zu. Die ökonomischen Beziehungen beider Länder waren denkbar eng. Allein zwischen 1848 und 1860 investierten die Franzosen mit einer Milliarde Goldfrancs in Sardinien-Piemont. 90 % der größten privaten Unternehmung in Italien, die Victor-Emanuel-Eisenbahn, war in französischen Händen. Pariser Kapital floß in Mengen, von Rothschild oder dem Crédit Mobilier, [...]. Frankreich war an den Wechseln der Staatsschuld diverser italienischer Territorien beteiligt (u.a. des Kirchenstaats), später durchschnittlich an 20 %, z.T. gar 40 % der gesamtitalienischen Staatsschulden, was einem Anteil von 85 bis 90 % aller ausländischen Gläubiger entsprach (!)[28].
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin verweist für die Zahlen auf die Quelle, schreibt aber großzügig ohne Kenntlichmachung aus ihr ab.

    Sichter


  • Skm/Fragment 119 23-24


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 119, Zeilen: 23-24
    Quelle: Hefeker 1997
    Seite(n): 38, Zeilen:
    Nach der italienischen Vereinigung 1861 wurde aufgrund der politischen Dominanz Sardiniens die „Banca Nazionale di Sardinia" in monetären Dingen bestimmend.[429]

    [Fn. 429] De Rosa, (1978); S. 459

    After Italian unification in 1861, due to the political preponderance of Sardinia, the Banca Nazionale di Sardinia (BN) became the leading bank.
    Anmerkungen

    Dreist: Koch-Mehrin verweist in der Fußnote auf de Rosa, bei dem sich der Sachverhalt a.a.O. so nicht findet, und schreibt in Wirklichkeit von Hefeker ab. Dass de Rosas Aufsatz 1994 und nicht, wie von der Verfasserin angegeben, 1978 im Journal of European Economic History erschienen ist, ist hierbei schon berücksichtigt.

    Sichter


  • Skm/Fragment 121 114-117


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Nerd wp, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 121, Zeilen: 114-117
    Quelle: Gall 1997
    Seite(n): 54-55, Zeilen: 54/41-43, 55,1-2
    Allerdings hatte Napoleon III. sich am 12. Juni 1866 in einem

    Geheimvertrag von Wien für die Zusicherung der französischen Neutralität in dem bevorstehenden Krieg mit Preußen unter anderem die Abtretung Venetiens auch für den Fall eines österreichischen Sieges garantieren lassen.

    In einem Geheimvertrag

    hatte Napoleon III. sich am 12. Juni 1866 von Wien für die Zusicherung der französischen Neutralität in dem bevorstehenden Krieg mit Preußen unter anderem die Abtretung Venetiens auch für den Fall eines österreichischen Sieges garantieren lassen.

    Anmerkungen

    Mal wieder: Quelltext erscheint ohne Nachweis in der Fußnote.

    Sichter


  • Skm/Fragment 122 05-10


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Marcusb, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 122, Zeilen: 5-10
    Quelle: Gall 1997
    Seite(n): 55, Zeilen: 12-18
    Damit aber wurde Italien, ohne sich zu beteiligen, in einer durchaus nicht zielgerichteten Abseitshaltung zum Nutznießer des nächsten großen internationalen Konflikts, des preußisch-französischen Krieges von 1870/71. Napoleon III. benötigte alle Truppen und zog seine Garnisonen aus Rom ab. Für das italienische Militär war es ein Leichtes, den Rest des Kirchenstaats und Rom dem italienischen Nationalstaat zuzuführen. Damit aber wurde man, ohne sich zu beteiligen, in einer durchaus nicht zielgerichteten, sondern auf Enttäuschung und Erbitterung beruhenden Abseitshaltung zum Nutznießer des nächsten großen internationalen Konflikts, des preußisch-französischen Krieges von 1870/71. Fast ohne Schwertstreich fiel der von der napoleonischen Garnison geräumte Rest des Kirchenstaats, fiel die Stadt Rom dem italienischen Nationalstaat zu.
    Anmerkungen

    -

    Sichter


  • Skm/Fragment 122 103-104


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Graf Isolan, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 122, Zeilen: 103-104
    Quelle: Gall 1997
    Seite(n): 55, Zeilen: 18-20
    FN 444 [...]

    Im Sommer 1871 wurde Rom definitiv zur Hauptstadt des Königreichs Italien erklärt, König Viktor Emanuel II. bezog den Quirinal.

    Im Sommer 1871 wurde Rom definitiv zur Hauptstadt

    des Königreichs Italien erklärt, sein Monarch, Viktor Emanuel, bezog die bisherige päpstliche Sommerresidenz, den Quirinal.

    Anmerkungen

    SKMs Spezialität: Teile des Originaltextes in die Fußnote "verbannen".

    Sichter


  • Skm/Fragment 126 02-07


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hotznplotz, Graf Isolan, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 126, Zeilen: 02-07
    Quelle: Greul 1926
    Seite(n): 72, Zeilen: --
    Dort verkündete die italienische Regierung ihre Ansicht, daß die Aufhebung der kleineren Geldscheine eine Frage der inneren Verwaltung sei. Jede Bindung in diesen Angelegenheiten durch zwischenstaatlichen Vertrag stelle eine Beeinträchtigung der Rechte des italienischen Parlaments dar, welches allein darüber zu bestimmen habe, wann der Zwangskurs abgeschafft werden könne. Die italienische Regierung war jedoch der Meinung, daß die Aufhebung der kleineren Geldscheine eine Frage der inneren Verwaltung sei und daß jede Bindung in dieser Angelegenheit durch zwischenstaatlichen Vertrag eine Beeinträchtigung der Rechte des italienischen Parlaments darstelle, welches allein darüber zu bestimmen habe, wann der Zwangskurs abgeschafft werden könne.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 129 02-05


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Fiesh, Klicken, Nerd wp, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 129, Zeilen: 2-5
    Quelle: Schieder 1968
    Seite(n): 69, Zeilen: 15-22
    Im Mai 1881 kamen französische Armeen nach Tunis, das seit längerem

    bevorzugtes Ziel italienischer Siedler gewesen war. Im Vertrag von Bardo zwischen Frankreich und dem Bey von Tunis wurde ein französisches Protektorat über Tunesien errichtet, was für Italien den Weg seiner kolonialen Ausdehnung blockierte.

    Im Mai 1881 setzten sich die Franzosen in Tunis fest, das seit längerem bevorzugtes Ziel italienischer Siedler gewesen war [...];

    Im Vertrag von Bardo zwischen Frankreich und dem Bey von Tunis wurde ein französisches Protektorat über Tunesien errichtet. [...] Damit war für Italien der Weg einer kolonialen Ausdehnung an der wichtigsten Stelle blockiert.

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 129 09-10


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Fiesh, Prof. Dr. Prometheus, Hotznplotz, Nerd wp, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 129, Zeilen: 9-10
    Quelle: Schieder 1968
    Seite(n): 69, Zeilen:
    Jedoch lag ein Angriff Frankreichs auf Italien kaum im Bereich realer Möglichkeiten. Da ein Angriff Frankreichs auf Italien kaum im Bereich realer Möglichkeiten lag, [...].
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 130 01-03


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    188.194.113.198, Dr. Söder
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 130, Zeilen: 1-3
    Quelle: http://www.numisbel.be/Greul.htm
    Seite(n): 1, Zeilen: Mitte der Seite
    Fast alle Banken waren in dieser ökonomisch angespannten Zeit direkt oder indirekt

    in Operationen verwickelt, welche nach kurzer Zeit aleatorisch wurden. Die Emissionsbanken befanden sich vor einem Zusammenbruch.

    Die Wirtschaftskrisis, welche Italien in den Jahren 1888-1896 heimsuchte, verdankte man hauptsächlich einer industriellen Überspannung, und die Banken aller Art waren bald direkt oder indirekt gründlich und auf lange Sicht in Operationen verwickelt, welche nach kurzer Zeit sehr aleatorisch wurden.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 130 03-07


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Nerd wp, Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 130, Zeilen: 03-07
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 292, Zeilen: 22-29
    Als die Lage der italienischen Staatsfinanzen 1890 besonders kritisch geworden war und der Chef des Pariser Rothschild-Hauses nach einer Absprache mit dem französischen Außenminister Ribot die Emission einer neuen italienischen Staatsanleihe abgelehnt hatte, bildeten deutsche Banken das „Konsortium für italienische Geschäfte”.[484]

    [Fn. 484] Born, S. 292

    Als die Lage der italienischen Staatsfinanzen 1890 besonders kritisch geworden war und der Chef des Pariser Rothschild-Hauses[, Baron Alphonse de Rothschild,] nach einer Absprache mit dem französischen Außenminister Ribot die Emission einer neuen italienischen Staatsanleihe abgelehnt hatte, bildeten deutsche Banken das [...] »Konsortium für italienische Geschäfte« [...].
    Anmerkungen

    Born wird irreführend nur als Autor der Bezeichnung „Konsortium für italienische Geschäfte" genannt, obwohl der gesamte Satz von ihm kopiert ist.

    Sichter


  • Skm/Fragment 132 113-116


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz, Drhchc, Nerd wp, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 132, Zeilen: 113-116
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 300, Zeilen: 23-27
    [Fn. 500] Italien hatte, nachdem sein Versuch zur Eroberung Äthiopiens 1896 gescheitert war, sein kolonialpolitisches Interesse wieder von Ostafrika auf Nordafrika verlagert und die Annexion von Tripolis ins Auge gefaßt. Wegen des starken französischen Engagements in Nordafrika war Italien genötigt, sich mit Frankreich zu verständigen. Italien hatte, nachdem sein Versuch zur Eroberung Äthiopiens 1896 gescheitert war, sein kolonialpolitisches Interesse von Ostafrika nach Nordafrika verlagert und hatte die Annektion von Tripolis ins Auge gefaßt. Wegen des starken französischen Engagements in Nordafrika war Italien genötigt, sich mit Frankreich zu verständigen.
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin kopiert Fließtext von Born und erstellt daraus (mit marginalen Änderungen) Fn. 500.

    Sichter


  • Skm/Fragment 132 12-14


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Fiesh, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 132, Zeilen: 12-14
    Quelle: Albertini 1973
    Seite(n): 414, Zeilen:
    Unmittelbar nach der Ablösung Crispis durch Rudini konnte 1896 ein Abkommen mit Frankreich über Tunesien geschlossen werden.500 Es bahnte den Weg zur Wiederherstellung der früheren Handelsbeziehungen im Jahre 1898 an. ... ein Abkommen mit Frankreich über Tunesien bahnte den Weg auch zur Wiederherstellung der früheren Handelsbeziehungen, der Vertrag von Addis Abeba vom 26. ...
    Anmerkungen

    Quelle leider nicht in Google Books an dieser Stelle voll einsehbar, daher bitte anderweitig verifizieren!

    Sichter


  • Skm/Fragment 132 17-25


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    84.44.190.194, Plaqueiator, Drhchc, Hotznplotz, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 132, Zeilen: 17-25
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 300-301, Zeilen: 29-38; 11-15
    Im Dezember 1900 räumten Italien und Frankreich sich gegenseitig Marokko (Frankreich) und Tripolis (Italien) als Interessengebiete für künftige Erwerbungen ein, und im November 1902 schlossen beide Staaten in einem geheimen Notenwechsel ein Neutralitätsabkommen. Damit begann die allmähliche Abwendung Italiens vom Dreibund.

    Die italienische Regierung versuchte, die politische Annäherung geldwert zu machen, indem sie Frankreich darum bat, die fünfprozentige Staatsanleihe in eine 3,5 % Rente zu konvertieren. Der französische Botschafter in Rom, Barrère, verlangte als Gegenleistung für diese Finanzoperation „une marque finale et décisive de confiance en [soutenant la France sur le terrain politique".[502]]

    [502] Zitiert nach Born, S. 301

    Im Dezember 1900 räumten Italien und Frankreich sich gegenseitig Marokko und Tripolis als Interessengebiete für künftige Erwerbungen ein, und im November 1902 schlossen beide Staaten in einem geheimen Notenwechsel ein Neutralitätsabkommen. Damit begann die allmähliche Abwendung Italiens vom Dreibund. Schon ein Jahr später wünschte die italienische Regierung die 5prozentige Staatsanleihe in eine 3,5prozentige Rente zu konvertieren, um die Staatsschuld zu konsolidieren. [...]

    Der französische Botschafter in Rom, Barrère, [...] verlangte als Gegenleistung für die Finanzoperation „une marque finale et décisive de confiance en [soutenant la France sur le terrain politique".]

    Anmerkungen

    Verschleiertes KomplettPlagiat aus Born, S. 300; irreführende Fußnote an einem frz. Zitat aus Born, S. 301

    Sichter


  • Skm/Fragment 133 01-03


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Klicken, Graf Isolan
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 133, Zeilen: 1-3
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 301, Zeilen: 15-19
    [Der französische Botschafter in Rom, Barrère, verlangte als

    Gegenleistung für diese Finanzoperation „une marque finale et décisive de confiance en] soutenant la France sur le terrain politique."[FN 502] Die Verhandlungen über die Schuldenkonversion zogen sich noch bis 1906 hin. Sie endeten damit, daß Italien die französische Hilfe erhielt und dafür Frankreich auf der Konferenz in Algeciras unterstützte.

    [FN 502: Zitiert nach Born, S. 301]

    Der französische Botschafter in Rom, Barrère, drehte daher den Spieß um und verlangte als

    Gegenleistung für diese Finanzoperation „une marque finale et décisive de confiance en soutenant la France sur le terrain politique." Die Verhandlungen über die Schuldenkonversion zogen sich noch bis 1906 hin. Sie endeten damit, daß Italien die französische Hilfe bei dieser Finanzoperation erhielt und dafür Frankreich auf der Konferenz in Algeciras unterstützte.

    Anmerkungen

    Das Zitat von Barrère erfolgt korrekt "nach Born". Dass der Originaltext von Born in den nachfolgenden Zeilen bis auf eine rausgekürzte Stelle wortwörtlich fortgesetzt wird, wird verschwiegen.

    Sichter


  • Skm/Fragment 143 17-18


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Fiesh, Prof. Dr. Prometheus, Nerd wp, Klicken, Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 143, Zeilen: 17-18
    Quelle: Schramm-von Thadden 1968
    Seite(n): 610, Zeilen: 01-02
    Griechenland war nach zehnjährigem Freiheitskampf 1830 zum souveränen Staat mit erbmonarchischer Staatsform geworden. Griechenland wurde nach zehnjährigem Freiheitskampf [...] 1830 zum souveränen Staat mit erbmonarchischer Staatsform erklärt.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 143 24-28


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 143, Zeilen: 24-28
    Quelle: Schramm-von Thadden 1968
    Seite(n): 610, Zeilen: 02-03; 12-14; 15-17
    [...] das bis zum Sturz des ersten griechischen Königs, Otto von Bayern, 1862 bestand. Sein Nachfolger Prinz Wilhelm von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, hatte die Unterstützung der Protektoratsmächte. Da er auch die griechische Zustimmung erhielt, trat er unter dem Namen Georg I. am 31.10.1863 als König der Griechen die Regierung an. Der erste "König von Griechenland", Otto von Bayern, wurde 1862 gestürzt[1]. [...] Bei den Verhandlungen über die griechische Thronfolge einigten sich die Mächte auf den von England unterstützten Prinzen Wilhelm von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg. [...] Mit griechischer Zustimmung trat er unter dem Namen Georg I. am 31.X.1863 als "König der Griechen" die Regierung an.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 147 11-13


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Fiesh, Nerd wp, Klicken, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 147, Zeilen: 11-13
    Quelle: Schieder 1968
    Seite(n): 88, Zeilen: 24-26, 40-42
    Seit den 1880er Jahren konzentrierte sich die Expansion der europäischen Staaten auf den afrikanischen Kontinent. Frankreich war seit 1830 in Algerien präsent, das bis 1882 ganz von französischen Truppen erobert wurde. Seit den 80er Jahren des 19. Jh. konzentrierte sich die Expansion der europäischen Staaten auf den afrikanischen Kontinent [...]. Frankreich, seit 1830 in Algerien anwesend, das 1882 ganz von französischen Truppen besetzt war [...].
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 152 19-21


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Fiesh, Prof. Dr. Prometheus, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 152, Zeilen: 19-21
    Quelle: Galántai 1999
    Seite(n): Evtl. 123, unklar bei Google Books, Zeilen: unbekannt
    Italien erhielt eine Beistandsgarantie gegen einen eventuellen französischen Angriff und versprach Deutschland seine Unterstützung im gleichen Fall. Italien erhielt eine Beistandsgarantie der beiden anderen Partner gegen einen französischen Angriff und versprach seinerseits Deutschland Unterstützung gegen einen Angriff Frankreichs (Artikel II).
    Anmerkungen

    Informationen nur sehr schwer durch Google Books erhaeltlich, daher waere eine Pruefung mit einem Original des Buches hilfreich!

    Sichter


  • Skm/Fragment 156 16-22


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Plaqueiator, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 156, Zeilen: 16-22
    Quelle: Jenkis 1969
    Seite(n): 137, Zeilen: 7-8 und 22-26
    Die drei wesentlichen, seit der Gründung vorhandenen <span style="background-color:#9AFF9A;">Konstruktionsfehler waren:</span>

    <span style="background-color:#9AFF9A;">1. Die kulturhistorische Wandlung des Geldgebrauchs - die rasche Verbreitung des Papiergelds und die Ausdehnung des bargeldlosen Zahlungs- und Kreditverkehrs</span> - wurde 1865 nicht erkannt. Später bestand nicht der Wille, dies gemeinsam in der Union zu regeln.

    <span style="background-color:#BFEFFF;">2.</span> Damit eng verbunden ist <span style="background-color:#BFEFFF;">der zweite Konstruktionsfehler, das Festhalten am bimetallischen System</span>

    <span style="background-color:#BFEFFF;">Ein "Konstruktionsfehler" bestand darin</span>, daß die französische Regierung <span style="background-color:#BFEFFF;">auf dem Prinzip des Bimetallismus beharrte</span> 59:

    <span style="background-color:#9AFF9A;">Ein weiterer Konstruktionsfehler bestand darin, daß "die kulturhistorische Wandlung des Geldgebrauchs in Gestalt der raschen Verbreitung des Papiergeldes und der immer stärkeren Ausdehnung des bargeldlosen Zahlungs- und Kreditverkehrs"</span> 62 hinzukam.

    [FN 59: Nach O. Veit, a. a. O., S. 704]

    [FN 62: G. Schmölders: Psychologische Aspekte ... a.a.O., S. 18.]

    Anmerkungen

    Jenkis liefert hier die Struktur für den ganzen Abschnitt V.3.2. Konstruktionsfehler in Form einer Gliederung, wobei die Thesen bei SKM in umgekehrter Reihenfolge aufgelistet werden. (s. Gliederung). Während die beiden (von Jenkis stammenden) Thesen jeweils auf 1,5 bzw zwei Seiten ausgearbeitet werden, wird die dritte SKM-eigene These auf gerade mal 8 Zeilen ausgeführt. Jenkis' FN 59 verweist auf Veit_1969 [[4]]. Skm plagiiert 9 Zeilen aus der von Jenkis referenzierten Stelle bei Veit direkt für die Ausführung von Punkt 2 ihrer Liste auf Seite 158f. Jenkis zitiert Schmölders in FN 62 korrekt. In der Dissertation geht der Bezug durch die mangelnde Zitierung verloren.

    Sichter


  • Skm/Fragment 158 29-32


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Klicken
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 158, Zeilen: 29-32
    Quelle: Veit 1969
    Seite(n): 704, Zeilen: ???
    Hinter dem bimetallischen System stand vor allem die Banque de France. Ihre durch Tradition und Vorteil bestimmte Prämienpolitik ermöglichte es der Bank, bei Nachfrage nach einem bestimmten Metall im Umtausch von Franc-Noten das jeweils für sie im Verkauf günstigere Metall abzugeben. So konnte die Bank statt des bei ihr zur Einlö-

    [sung von Noten verlangten Goldes entsprechend der offiziellen Relation Silber ausgeben, das möglicherweise auf dem freien Markt günstiger zu beschaffen war.]

    Verständlich wird dies teilweise, wenn man die durch Tradition und Vorteil bestimmte Prämienpolitik der Banque de France berücksichtigt.2 Die Prämienpolitik ermöglichte der Bank, einer Nachfrage nach einem bestimmten Metall (im Umtausch von Franc-Noten) in der Weise zu begegnen, daß sie das jeweils für sie im Verkauf günstigere Metall abgab.

    So konnte die Bank statt des bei ihr zur Einlösung von Noten verlangten Goldes entsprechend der offiziellen Relation Silber geben, das möglicherweise im freien Markt günstiger zu beschaffen war.

    Anmerkungen

    Fortsetzung des Plagiats auf Seite 159. Quelle s. Google Books [[5]], [[6]], [[7]], [[8]]. Jenkis_1969 setzt sich auf S. 137 in einer Fußnote mit Veit auseinander. vgl. Seite 156

    Sichter


  • Skm/Fragment 159 01-05


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Plaqueiator, 87.152.221.25
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 159, Zeilen: 1-5
    Quelle: Veit 1969
    Seite(n): 704, Zeilen: ???
    [So konnte die Bank statt des bei ihr zur Einlö-]

    sung von Noten verlangten Goldes entsprechend der offiziellen Relation Silber ausgeben, das möglicherweise auf dem freien Markt günstiger zu beschaffen war. So verringerte sich die Gefahr des Verlustes von Deckungsreserven. Die Bank konnte ihren Goldvorrat im Verhältnis zum Silber höher bewerten und Spekulationen in eigenem Landesgeld betreiben.

    So konnte die Bank statt des bei ihr zur Einlösung von Noten verlangten Goldes entsprechend der offiziellen Relation Silber geben, das möglicherweise im freien Markt günstiger zu beschaffen war. Das verringerte die Gefahr des Verlustes von Deckungsreserven. Sie konnte ihren Goldvorrat im Verhältnis zum Silber höher bewerten und Spekulation in eigenem Landesgeld betreiben.
    Anmerkungen

    Fortsetzung aus Seite 158. Quelle s. Google Books [[9]], [[10]], [[11]], [[12]].

    Sichter


  • Skm/Fragment 164 28-30


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Fiesh, Nerd wp, Klicken, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 164, Zeilen: 28-30
    Quelle: Petri 1968
    Seite(n): 488, Zeilen: 10-35
    In dem im November 1914 beginnenden dreieinhalbjährigen Stellungskrieg

    konnten die belgischen Truppen nur einen Rest des Landes behaupten, nämlich ein Stück Westflanderns und die Enklave Baerle-Hertog.

    In dem im November 1914 beginnenden dreieinhalbjährigen Stellungskrieg behaupteten die belgischen Truppen einen Rest belgischen Bodens. [...] Seit Mitte Oktober 1914 war Belgien bis auf ein Stück Westflandern und die Enklave Baerle-Hertog in deutscher Hand;
    Anmerkungen

    Waere die Quelle im Literaturverzeichnis, so koennte man vermutlich ueber das Plagiat hinwegsehen. So belegt es aber klar eine unwissenschaftliche Handlung.

    Sichter


  • Skm/Fragment 165 104


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 165, Zeilen: 104
    Quelle: Klump 1986
    Seite(n): 272, Zeilen: 07-08
    [Fn. 638] Die Hälfte der französischen Kapitalanlagen im Ausland gingen verloren. (Klump, S. 272) Die Hälfte der französischen Kapitalanlagen im Ausland gingen verloren; [...].
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin referenziert zwar Klump, kopiert aber wörtlich ohne Kenntlichmachung.

    Sichter


  • Skm/Fragment 165 105-106


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 165, Zeilen: 105-106
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 361, Zeilen: 09-11
    [Fn. 638] [...] Die französische Warenhandelsbilanz erbrachte während der Kriegsjahre insgesamt einen Passivsaldo von 62 Milliarden Francs. (Born, S. 361) Die französische Warenhandelsbilanz erbrachte während der Kriegsjahre insgesamt einen Passivsaldo von 62 Milliarden Francs; [...].
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin referenziert zwar Born, kopiert aber wörtlich ohne Kenntlichmachung.

    Sichter


  • Skm/Fragment 165 25-32


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Marcusb, KayH, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 165, Zeilen: 25-32
    Quelle: Born 1977
    Seite(n): 371f, Zeilen:
    Die Einnahmen deckten nur 15% der Staatsausgaben der Jahre 1914-1918. Die direkten Kriegskosten in Höhe von fast 145 Milliarden Francs mußten durch Schuldenaufnahme des Staates finanziert werden, zusätzlich zu der schon in der Dritten Republik vor Kriegsbeginn außerordentlich hohen Staatsschuld von 32 Milliarden Francs.[FN 639] Mit den Kriegsanleihen und Auslandskrediten war aber noch lange nicht die Hälfte des Kreditbedarfs der Regierung befriedigt. Die Lücke mußte durch kurz- und mittelfristige Kreditaufnahmen

    geschlossen werden, zum großen Teil bei der Banque de France.[FN 640]

    [FN 639] Born, S. 372

    [FN 640] Greul, S. 126

    Diese Einnahmen deckten aber nur 15 % der 170,6 Milliarden Francs Staatsausgaben der Jahre 1914—1918. Fast 145 Milliarden Francs mußten durch Schuldenaufnahme des Staates finanziert werden. Die Dritte Republik hatte aber schon vor Kriegsbeginn die außerordentlich hohe Staatsschuld von 32 Milliarden Francs.

    [...]

    Mit den Kriegsanleihen und den Auslandskrediten war aber noch lange nicht die Hälfte des Kreditbedarfs der Regierung befriedigt. Die Lücke mußte durch kurz- und mittelfristige Kreditaufnahmen geschlossen werden. Den ersten dieser Kredite gab gleich bei Kriegsausbruch die Banque de France.

    Anmerkungen

    Eine kompliziertere Stelle: Born wird über drei Sätze paraphrasiert, eine Fußnote verweist auf Born. Direkt im Anschluss an die Fußnote wird Born wortwörtlich kopiert, ohne weiteren Verweis. Stattdessen ein Verweis auf Greul, wobei man sich fragt, was der noch Beitragen kann (evtl folgen dort weitere Zahlen zum Engagement der Banque de France?).

    Sichter


  • Skm/Fragment 179 103-105


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 179, Zeilen: 103-105
    Quelle: Theurl 1992
    Seite(n): 218, Zeilen: 04-08
    [Fn. 712] Jenkins, S. 141; Theurl, 218; Dem Abschluß des Münzvertrages gingen lange Verhandlungen voraus. Vorbereitet wurde er in drei skandinavischen nationalökonomischen Konferenzen 1863, 1866 und 1867. Dem Abschluß des Münzvertrages gingen lange Verhandlungen mit Diskussionen und Kontroversen voraus. Vorbereitet wurde er in drei skandinavischen nationalökonomischen Konferenzen 1863, 1866 und 1872.
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin referenziert Theurl bzgl. einer anderen Aussage und kopiert ohne Kennzeichnung zwei nur leicht veränderte Sätze. Bemerkenswert ist, dass sie die Jahreszahl der letzten Konferenz ändert. Ist die Pariser Währungskonferenz von 1867 gemeint, an der auch alle skandinavischen Staaten teilnahmen?

    Sichter


  • Skm/Fragment 179 15-18


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 179, Zeilen: 15-18
    Quelle: Theurl 1992
    Seite(n): 217, Zeilen: 11-14
    Im unmittelbaren Anschluß an die Internationale Münzkonferenz 1867 prägte Schweden eine geringe Anzahl einer vollwertigen Goldmünze aus, wobei ein Karolin in Feinheit, Gewicht und Größe dem Zehn Francs - Stück der Lateinischen Münzunion entsprach. Im unmittelbaren Anschluß an die internationale Münzkonferenz hatte Schweden eine geringe Anzahl einer vollwertigen Goldmünze ausgeprägt. 1 Karolin entsprach in Feinheit, Gewicht und Größe dem 10Fr-Stück der LMU.
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin referenziert in der dem Fragment unmittelbar vorhergehenden Fn. 710 Theurl.

    Sichter


  • Skm/Fragment 179 16-18


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Drhchc, Nerd wp, 109.90.162.181
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 179, Zeilen: 16-18
    Quelle: Jenkis 1969
    Seite(n): 141, Zeilen:
    wobei ein Karolin in Feinheit, Gewicht und Größe dem Zehn Francs - Stück der Lateinischen Münzunion entsprach. Der sogenannte Karolin entsprach nach Feinheit, Gewicht und Größe genau den 10-Franc-Stücken der Lateinischen Münunion und wurde auch "10 Francs" genannt.
    Anmerkungen

    Jenkis wird auf S. 169 zwei Absätze später in ähnlichem Zusammenhang zitiert. Besonders die wortgleiche Aufzählung "Feinheit..." ist eindeutig.

    Sichter


  • Skm/Fragment 179 18-19


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Macbeth2.0, Graf Isolan, Hotznplotz, Plaqueiator, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 179, Zeilen: 18-19
    Quelle: Veit 1969
    Seite(n): 709, Zeilen:
    Trotzdem kam ein Anschluß an die schon bestehende Frankenzone aus politischen und wirtschaftlichen Gründen nicht zustande. Trotzdem kam ein Anschluß Schwedens an die Frankenzone aus den verschiedensten politischen und wirtschaftlichen Gründen nicht zustande.
    Anmerkungen

    Zwei Sätze später eine weitere fast wörtliche Übernahme aus gleicher Quelle

    Sichter


  • Skm/Fragment 179 23-24


    Typus
    KomplettPlagiat
    Bearbeiter
    Macbeth2.0, Hotznplotz, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 179, Zeilen: 23-24
    Quelle: Veit 1969
    Seite(n): 709, Zeilen:
    Schweden beschloß vielmehr 1870, seine Währung zu reformieren und den Goldstandard einzuführen. Schweden beschloß vielmehr 1870, seine Währung zu reformieren und den Goldstandard einzuführen.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 179 24-34


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 179, Zeilen: 24-34
    Quelle: Jenkis 1969
    Seite(n): 140-141, Zeilen: 23 / 01; 19-24; 26-28; 106-110
    Schon seit 1862/63 hatte es Bemühungen gegeben, ein neues Münzsystem zu schaffen. Am 19. August 1872 trat nun eine Skandinavische Münzkommission zusammen, die sich für den dänischen Vorschlag - Schaffung eines skandinavischen Münzsystems - aussprach; als neue Rechnungseinheit wurde die Krone zu 100 Öre geschaffen.[712] Am 18. Dezember 1872 wurde die Münzkonvention zwischen den drei nordischen Staaten in Stockholm vorgeschlagen. Norwegen lehnte jedoch den Beitritt ab.

    Von 1814 bis 1905 hatte der schwedische König auch den norwegischen Königsthron in Personalunion inne, dennoch blieb Norwegen selbständiges Währungsgebiet. Die Ablehnung der Münzkonvention durch das Norwegische Parlament hatte wohl ihre Ursache darin, daß Norwegen seine Unabhängigkeit besonders betonen wollte.

    [Fn. 712] Jenkins, S. 141; [...]

    [...] setzen bereits 1862/63 die ersten Bemühungen ein, ein neues Münzsystem zu schaffen. [...]

    Auf Anregung der dritten Nationalökonomischen Konferenz trat am 19. August 1872 eine Skandinavische Münzkommission zusammen, die sich für den dänischen Vorschlag — Schaffung eines skandinavischen Münzsystems — aussprach; als neue Rechnungseinheit wurde die Krone zu 100 Öre geschaffen[77]. [...]

    Am 18. Dezember 1872 wurde die Münzkonvention zwischen den drei nordischen Staaten in Stockholm beschlossen. Während Norwegen diese Konvention ablehnte [...]

    [Fn. 78] Von 1814 bis 1905 hatte der schwedische König den norwegischen Königsthron in Personalunion inne, dennoch blieb Norwegen selbständiges Währungsgebiet. Die Ablehnung der [...] Münzkonvention durch das norwegische Parlament hatte wohl ihre Ursache darin, daß Norwegen seine Unabhängigkeit besonders betonen wollte.

    Anmerkungen

    Koch-Mehrin verweist in Fn. 712 auf Jenkis und kopiert ohne Kenntlichmachung Text von ihm.

    Sichter


  • Skm/Fragment 180 01-04


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 180, Zeilen: 01-04
    Quelle: Olszak 1996
    Seite(n): 068, Zeilen: 16-22
    [In den] napoleonischen Kriegen hatte sich Norwegen von Dänemark emanzipieren können, aber nach dem Wiener Kongreß wurde es an Schweden gebunden.[713] Zwar hatte Norwegen weiterhin ein eigenes Parlament und eine eigene Konstitution, es stand aber unter

    der Doppelkrone mit Schweden.[714]

    Elle va profiter des guerres napoléoniennes pour s'émanciper de la tutelle de Copenhague, mais va alors se retrouver en

    union personnelle avec la Suède. De 1814 à 1905, la Norvège est un royaume indépendant, avec sa constitution et son parlement, mais la couronne est détenue par le roi de Suède [...].

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 180 08-10


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Nerd wp, Fiesh, KayH, PlagProf:-)
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 180, Zeilen: 08-10
    Quelle: Kellenbenz 1968
    Seite(n): 438, Zeilen: 2-3
    Der Skandinavismus in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts fand in Schweden und Dänemark viele Anhänger, in Norwegen aber eher geringeren

    Widerhall.

    Der Skandinavismus, der in Schweden und Dänemark hohe Wellen schlug, fand in Norwegen geringeren Widerhall.
    Anmerkungen

    Wenn auf Kellenbenz verwiesen wird, ist das kein Plagiat, sondern eine zulässige Paraphrase. Sonst grenzwertig.

    Sichter


  • Skm/Fragment 180 101-105


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Drhchc, Nerd wp, KayH, 87.152.221.25
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 180, Zeilen: 101-105
    Quelle: Kellenbenz 1968
    Seite(n): 437, Zeilen: 9-13
    [FN713] Die Union, die aufgrund des Kieler Friedens 1814 Norwegen von der dänischen Krone löste

    und an die schwedische Monarchie band, fand bei den Norwegern geringe Sympathie. Mit der Konvention von Noss und mühevollen weiteren Verhandlungen gelang es, die norwegische Unabhängigkeit weitgehend zu wahren und die königliche Gewalt in einem stärkeren Maße einzuschränken, als es in Schweden der Fall war.

    Die Union, die aufgrund des Kieler Friedens (1814) Norwegen von der dänischen Krone löste und an die schwedische Monarchie band, fand bei den Norwegern geringe Sympathie. Mit der Konvention von Moss und mühevollen weiteren Verhandlungen gelang es, die norwegische Unabhängigkeit weitgehend zu wahren und die königliche Gewalt in einem stärkeren Maße einzuschränken, als dies in Schweden der Fall war.
    Anmerkungen

    Man beachte den entlarvenden Tippfehler in der Konvention von "Noss" bzw. "Moss" (zweiteres ist korrekt).

    Sichter


  • Skm/Fragment 180 106-107


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Drhchc, Nerd wp, Fiesh, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 180, Zeilen: 106-107
    Quelle: Kellenbenz 1968
    Seite(n): 437, Zeilen: 13-15
    [FN714] Aufgrund der Verfassung lag die gesetzgebende Gewalt beim Storting, dem König blieb nur eine suspensives Veto. Aufgrund der Verfassung, die sich das norwegische Volk zu Eidsvoll gab, lag die gesetzgebende Gewalt beim Storting, dem König blieb nur eine suspensives Veto.
    Anmerkungen

    nur der irrelevante Halbsatz "die sich das norwegische Volk zu Eidsvoll gab" wurde weggelassen.

    Sichter


  • Skm/Fragment 180 12-19


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Nerd wp, Fiesh, KayH
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 180, Zeilen: 12-19
    Quelle: Kellenbenz 1968
    Seite(n): 453, Zeilen: 17-29/39-40
    Allerdings hatte die Niederlage Dänemarks im deutsch-dänischen Krieg 1863/64 die pan-skandinavische Stimmung abgekühlt, da Schweden Dänemark nicht unterstützt hatte. So verlor der Skandinavismus in der Folge viel von seiner poli-

    tische Färbung. Trotzdem wurde die praktische Zusammenarbeit ausgebaut. 1869 wurde die Posteinheit hergestellt, 1872 das erste nordische Juristentreffen in Kopenhagen abgehalten, und in der Folgezeit wurden Fortschritte in der gegenseitigen Anpassung der Handels- und Seerechtsgesetzgebung erzielt. Letztendlich nicht zu überwindende Schwierigkeiten gab es bei dem Versuch, eine skandinavische Zollunion zu begründen.

    Die Niederlage Dänemarks von 1864 hatte die in den beiden Nachbarländern bestehende skandinavische Stimmung stark abgekühlt.So verlor der Skandinavismus im Lauf der siebziger Jahre viel von seiner politischen Färbung. [...] Auf der anderen Seite wurde die skandinavische Zusammenarbeit ausgebaut. 1869 wurde die Posteinheit hergestellt, [...] 1872 wurde ein erstes nordisches Juristentreffen in Kopenhagen abgehalten und in der Folgezeit Fortschritte in der gegenseitigen Anpassung der Handels- und Seerechtsgesetzgebung erzielt.[...] Schwierigkeiten gab es allerdings in wirtschaftlicher Hinsicht. Zu einer skandinavischen Zollunion kam es nicht.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 181 106-108


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Jablomi, Nerd wp, 153.96.240.241, Prof. Dr. Prometheus, KayH, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 181, Zeilen: 106-108
    Quelle: Jenkis 1969
    Seite(n): 142, Zeilen:
    [FN 721] Es gab zwei vollwertige Goldmünzen, das 20 und das 10 Kronenstück, sowie Scheidemünzen zu 2 und 1 Krone, sowie 50, 25 und 10 Öre. Das Gold bildete die Grundlage der Währung. Jede öffentliche Kasse war verpflichtet, Scheidemünzen umzuwechseln. Jede öffentliche Kasse war verpflichtet, Scheidemünzen umzuwechseln.

    [FN 80] Es gab zwei vollwertige Goldmünzen (das 20- und das 10-Kronen-Stück) sowie Scheidemünzen (2 und 1 Krone sowie 50, 25 und 10 Öre). Das Gold bildete die Grundlage der Währung [...].

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 182 02-10


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz, 87.79.206.233, Plaginator
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 182, Zeilen: 02-10
    Quelle: Theurl 1992
    Seite(n): 226-227, Zeilen: 37-41 / 01-06
    <span style="background-color:#BFEFFF;">1885 wurde von den drei Zentralbanken ein Abkommen geschlossen, das der Skandinavischen Münzunion seinen</span> <span style="background-color:#9AFF9A;">"prominenten Platz in der Geschichte der Währungsunionen"[725]</span> <span style="background-color:#BFEFFF;">sicherte. Ein gegenseitiger Überweisungsverkehr der Zentralbanken und die Einräumung von 3-Monatskrediten zum Saldenausgleich ohne die Berechnung von Zinsen und Provisionen wurde eingerichtet. Nach drei Monaten mußten die Rechnungssalden in Gold abgedeckt werden. Dieses Clearingsystem war ein automatisch wirkendes</span> Kreditsystem <span style="background-color:#BFEFFF;">zwischen den Zentralbanken</span> und verhinderte größere <span style="background-color:#BFEFFF;">Münzwanderungen zwischen den Unionsländern</span>.

    [Fn. 725] Theurl, S. 226

    <span style="background-color:#BFEFFF;">1885 wurde von den drei Zentralbanken ein Abkommen geschlossen, das der Skandinavischen Münzunion seinen</span> <span style="background-color:#9AFF9A;">prominenten Platz in der Geschichte der Währungsunionen</span> <span style="background-color:#BFEFFF;">sicherte</span>. Ab dem 1888/8/1 <span style="background-color:#BFEFFF;">wurde ein gegenseitiger Überweisungsverkehr der Zentralbanken und die Einräumung von 3-Monatskrediten zum Saldenausgleich ohne die Berechnung von Zinsen und Provisionen eingerichtet. Nach drei Monaten mußten die Rechnungssalden in Gold abgedeckt werden. Dieses Clearingsystem war ein automatisch wirkendes</span> Kreditierungssystem <span style="background-color:#BFEFFF;">zwischen den Zentralbanken</span> und setzte die Wirksamkeit der Goldpunkte der Goldwährung, die zu <span style="background-color:#BFEFFF;">Münzwanderungen zwischen den Unionsländern</span> führen hätte können, außer Kraft.[22]
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin <span style="background-color:#9AFF9A;">zitiert</span> zwar Theurl mit einer Wendung, <span style="background-color:#BFEFFF;">kopiert</span> aber vier Sätze von ihr.

    Sichter


  • Skm/Fragment 182 10-11


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 182, Zeilen: 10-11
    Quelle: Jenkis 1969
    Seite(n): 143, Zeilen: 13-16
    Hierdurch wurden Wechselkursschwankungen unmöglich gemacht. Dänische, norwegische und schwedische Goldkronen standen stets pari zueinander.[726]

    [Fn. 726] Jenkins, S. 143

    Hierdurch wurden Wechselkursschwankungen [...] unmöglich gemacht. Dänische, norwegische und schwedische Goldkronen standen nunmehr stets pari zueinander.
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin verweist zwar auf Jenkis, übernimmt aber Text ohne Kenntlichmachung.

    Sichter


  • Skm/Fragment 183 02-04


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 183, Zeilen: 02-04
    Quelle: Jenkis 1969
    Seite(n): 144-145, Zeilen: 42-43; 01
    Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde die Konvertibilität der Banknoten aufgehoben und die Ausfuhr von Gold verboten, obwohl die drei Unionsmitglieder politisch neutral blieben.[731]

    [Fn. 731] Jenkins, S. 144

    Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges wurde die Goldeinlösungspflicht aufgehoben und die Ausfuhr von Gold verboten, obgleich die drei Unionsmitglieder neutral blieben.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 184 07-09


    Typus
    VerschärftesBauernOpfer
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 184, Zeilen: 07-09
    Quelle: Theurl 1992
    Seite(n): 232, Zeilen: 07-09 (ebenfalls)
    In internationalen Statistiken umfaßte die Position "Skandinavische Goldkrone" aber immer die Währung der drei Volkswirtschaften. Diese waren ein einheitliches Währungsgebiet.[734]

    [Fn. 734] Theurl, S. 232

    In internationalen Statistiken umfaßte die Position "Skandinavische Goldkrone" die Währung der drei Volkswirtschaften. Diese waren ein einheitliches Währungsgebiet.
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin referenziert zwar Theurl, kopiert aber ohne Kennzeichnung zwei Sätze mit einer Einfügung wörtlich.

    Sichter


  • Skm/Fragment 185 25-27


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Plaqueiator, Drhchc, Nerd wp, 87.139.38.177
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 185, Zeilen: 25-27
    Quelle: Revelas 1980
    Seite(n): 19, Zeilen: 7-17
    Die Kriterien der ersten Gruppe 740 betreffen die Anpassungsmechanismen,

    über die eine Volkswirtschaft verfügt, um nach der aufgetretenen mikroökonomischen Störung zum gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht zurückzukehren. Die Kri-[terien der zweiten Gruppe 741 beziehen sich hingegen auf den Umfang der makroökonomischen Störungen.]


    FN: 740 Faktormobilität, Offenheit, Diversifikation

    Die Kriterien der ersten Gruppe (Faktormobilität, Offenheit, Diversifikation) betreffen die Anpassungsmechanismen, über die eine Volkswirtschaft verfügt, um nach der aufgetretenen (mikroökonomischen) Störung zum gesamtwirtschaftlichen Gleichgewicht zurückzukehren.
    Anmerkungen

    Der Satz steht ohne sachliche Einbindung im Raum. Das Original wurde zerrissen in Text und Fußnoten. (Verschleierung) FN. 742 verweist zwar auf den orig. Autor, das wörtliche Zitat wurde aber nicht als solches gekennzeichnet. Der Mann heißt außerdem Revelas mit Nachnamen, Kyriakos ist der Vorname. Wird im ganzen Werk durchgehend fehlerhaft zitiert.

    Sichter


  • Skm/Fragment 186 01-02


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    87.139.38.177
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 186, Zeilen: 1-2
    Quelle: Revelas 1980
    Seite(n): 19, Zeilen: 7-17
    [Die Kri-]terien der zweiten Gruppe 741 beziehen sich hingegen auf den Umfang der makroökonomischen

    Störungen. 742


    FN: 741 Internationaler Konjunkturzusammenhang, Ähnlichkeit der Inflationsraten und nationale Inflationsneigung 742 Kyrakos, S. 19

    Die Kriterien der zweiten Gruppe (Internationaler Konjunkturzusammenhang, Ähnlichkeit der Inflationsraten und nationale Inflationsneigung) beziehen sich hingegen auf den Umfang der makroökonomischen Störungen.
    Anmerkungen

    Der Satz steht ohne sachliche Einbindung im Raum. Das Original wurde zerrissen in Text und Fußnoten. (Verschleierung) FN. 742 verweist zwar auf den orig. Autor, das wörtliche Zitat wurde aber nicht als solches gekennzeichnet. Der Mann heißt außerdem Revelas mit Nachnamen, Kyriakos ist der Vorname. Wird im ganzen Werk durchgehend fehlerhaft zitiert.

    Sichter


  • Skm/Fragment 190 04-05


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    87.79.100.95
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 190, Zeilen: 04-05
    Quelle: Tavlas 1993
    Seite(n): 664, Zeilen: 22-23
    Es gibt in der Literatur keine allgemein akzeptierte Definition des Begriffs „monetäre Integration".[758] There is no generally accepted definition of 'monetary integration' in the literature.[5]
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 190 10-12


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 190, Zeilen: 10-12
    Quelle: Tavlas 1993
    Seite(n): 665, Zeilen: 01-04
    Da jeder Staat im wesentlichen die drei ökonomischen Desiderata: Wechselkursstabilität, Kapitalmobilität und monetäre Autonomie verfolgt - Ziele, die miteinander konkurrieren -, [...]. One important reason [...] has to do with the 'fundamental incompatibility of the three desiderata of governments: exchange rate stability, capital mobility, and monetary autonomy' (Cohen, 1992, p. 556).
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin plagiiert Tavlas' Quelle Cohen - selbstverständlich ohne deren Nennung.

    Sichter


  • Skm/Fragment 190 101


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    87.79.100.95
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 190, Zeilen: 101
    Quelle: Tavlas 1993
    Seite(n): 664, Zeilen: 11-12
    [Fn. 758] Es gibt, im Gegenteil, sich einander widersprechende Definitionen. In fact, [...] the definitions [...] are sometimes contradictory with each other.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 190 103-107


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Prof. Dr. Prometheus, Nerd wp, Fiesh, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 190, Zeilen: 103-107
    Quelle: Jenkis 1969
    Seite(n): 127-128, Zeilen:
    [FN 758] [...] Ganz generell kann man unter dem Begriff "Integration" die Übertragung von Teileigenschaften oder Teilerscheinungen auf ein Ganzes als unzertrennbares Zusammenwirken von Einzelfunktionen verstehen. Wirtschaftliche Integration bezieht sich in dieser Untersuchung auf wirtschaftliche zwischenstaatliche Annäherung und Verschmelzung bisher selbständiger Volkswirtschaften. Bei Vollendung dieses Integrationsprozesses entsteht ein Binnenmarkt. Der Begriff "Integration" [...]. Ganz generell kann man darunter, "die Übertragung von Teileigenschaften oder Teilerscheinungen auf ein Ganzes als unzertrennbares Zusammenwirken von Einzelfunktionen" verstehen[FN 22].

    [...] wollen wir den Begriff der "wirtschaftlichen Integration" wie folgt verstehen: [...] Vereinfachend kann man somit die wirtschaftliche Integration als einen Prozeß der Annäherung und Verschmelzung von bisher selbständigen Volkswirtschaften (Staaten) betrachten, wobei verschiedene Methoden mit unterschiedlichen Intensitätsstufen zur Anwendung gelangen können. Am Ende dieses Prozesses steht aber ein Binnenmarkt, dem ex definitione eine (vollständige) Währungsunion zugeordnet sein muß.

    [FN 22] F. Giese und F Dorsch: Psychologisches Wörterbuch, Tübingen 1950, S. 127.

    Anmerkungen

    Man beachte dass Jenkis für die (von ihm auch nur zitierte) generelle Definition eine Quelle angibt.

    Sichter


  • Skm/Fragment 190 111-113


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 190, Zeilen: 111-113
    Quelle: Tavlas 1993
    Seite(n): 665, Zeilen: 33-36
    [Fn. 761] Robson geht davon aus, daß Integration der Finanzmärkte neben der Liberalisierung der Kapitalmärkte auch eine Maßnahme zur Harmonisierung der nationalen Finanzgesetzgebung sowie Institutionen umfaßt. In turn, financial integration involves more than just the liberalisation of financial transactions. As Robson (1987) observes, financial integration also entails the concerted adoption of measures to harmonise national financial regulations and structures of institutions.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 190 15-17


    Typus
    ÜbersetzungsPlagiat
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 190, Zeilen: 15-17
    Quelle: Tavlas 1993
    Seite(n): 665, Zeilen: 25-29
    Monetäre Integration heißt darüber hinaus volle und irreversible Währungskonvertibilität, Integration der Finanzmärkte[761], vollständige Liberalisierung und eine gemeinsame, unionsweite Geldpolitik [...]. Monetary integration also includes: full and irreversible convertibility of currencies [...]; financial market integration; the complete liberalisation [...]; and a common (union-wide) monetary policy.
    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 193 06-07


    Typus
    Verdächtig
    Bearbeiter
    Hotznplotz, Klicken
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 193, Zeilen: 06-07
    Quelle: Theurl 1992
    Seite(n): 197, Zeilen: 43-44
    So konnten die Unionsländer insgesamt ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Goldwährungsländern erhöhen.[770]

    [Fn. 770] Theurl, S. 197

    Insgesamt konnten die Unionsländer ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Goldwährungsländern erhöhen.
    Anmerkungen

    Koch-Mehrin referenziert zwar Theurl, kopiert aber ohne Kennzeichnung einen nur leicht veränderten Satz.

    Sichter


  • Skm/Fragment 195 17-20


    Typus
    BauernOpfer
    Bearbeiter
    Macbeth2.0, Graf Isolan, Drhchc, Bibliograph, KayH, 91.61.125.112, Nerd wp
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 195, Zeilen: 17-20
    Quelle: Greul 1926
    Seite(n): 140, Zeilen: --
    Nachdem die Errungenschaften der modernen Technik die „natürlichen Schwierigkeiten" des internationalen Verkehrs wesentlich vermindert hatten, war man bestrebt, auch die „künstlichen Hindernisse" - wie eben unterschiedliche Währungen - zu beseitigen. Nachdem die Errungenschaften der modernen Technik die Überwindung des trennenden Raumes erleichtert und so die natürlichen Schwierigkeiten des internationalen Verkehrs wesentlich vermindert hatten, war man bestrebt, auch die künstlichen Hindernisse zu beseitigen.
    Anmerkungen

    Im unmittelbar darauffolgenden (allerdings durch einen Absatz getrennten) Satz, findet sich ein korrekt gekennzeichnetes wörtliches Zitat aus der selben Quelle; auf S.187 findet sich nochmals der identische Halbsatz: "...die Schwierigkeiten des internationalen Verkehrs wesentlich vermindert." Ein Zitat zu Greul findet sich dort einige Zeilen weiter oben (BauernOpfer).<br /> Übrigens findet sich die Formulierung von Greul wortgleich schon bei Helfferich -- Greul begeht hier selbst ein Plagiat der Kategorie "Bauernopfer".

    Sichter


  • Skm/Fragment 197 16-19


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Nerd wp, Graf Isolan, 93.246.151.82, Kahrl
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 197, Zeilen: 16-19
    Quelle: Veit 1969
    Seite(n): 708, Zeilen:
    Denn mit der wachsenden Entwertung des Silbers waren die Nachteile gestiegen, sich im Falle einer Liquidation - durch den dann auferlegten Umtausch der Silbermünzen - ergeben mußten. Deshalb zog man eine Weiterexistenz der Münzunion vor. Mit der wachsenden Entwertung des Silbers waren die Nachteile gestiegen, die sich im Falle einer Liquidation (durch den dann notwendigen Umtausch der Silbermünzen) für die Gründer ergeben mußten. Deshalb zog man eine Weiterexistenz der Münzunion vor.
    Anmerkungen

    --

    Sichter


  • Skm/Fragment 201 09-10
    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
    No.png
    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 201, Zeilen: 09-10
    Quelle: Hillenbrand 1997
    Seite(n): 352, Zeilen: 24-25
    Die Europäische Gemeinschaft hat mehrere Anläufe zu vertiefter Währungsintegration unternommen, [...].

    aufgegangen in Fragment 201 09-27

    Die Gemeinschaft hat bereits mehrere Anläufe vertiefter Währungsintegration unternommen.

    aufgegangen in Fragment 201 09-27

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 201 09-27


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
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    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 201, Zeilen: 09-27
    Quelle: Hillenbrand 1997
    Seite(n): 352-353, Zeilen: 24-27; 38-39 / 01-06; 08-20; 27-28
    Die Europäische Gemeinschaft hat mehrere Anläufe zu vertiefter Währungsintegration unternommen, die immer in breiter Öffentlichkeit diskutiert wurden. Der Werner-Plan für eine Wirtschafts- und Währungsunion, benannt nach dem damaligen Luxemburger Premierminsiter [sic!] Pierre Werner, scheiterte in den 1970er Jahren an mangelnder Bereitschaft und an den unterschiedlichen ökonomischen Vorstellungen in den Mitgliedstaaten. In der Folge kam es immerhin zu pragmatischen Ansätzen für eine Begrenzung des Wechselkursrisikos im Rahmen der Währungsschlange (1972) sowie dem Europäischen Wechselkurssystem (1979). Das zwischenzeitlich vertagte Ziel einer Währungsunion rückte erst wieder auf die Tagesordnung, als durch die absehbare Vollendung des Binnenmarktes sowie eine Annäherung der wirtschaftspolitischen Konzeptionen ab Mitte der 1980er Jahre die erforderliche Basis vorhanden war.[792]

    1989 legte eine Expertengruppe unter Beteiligung der nationalen Notenbankchefs den sogenannten Delors-Bericht vor. Er sah den Übergang zur Europäischen Wirtschafts-und Währungsunion in drei Stufen vor. Im Juli 1990 begann die erste Stufe mit der Liberalisierung des Kapitalverkehrs, der Verstärkung der währungspolitischen Koordination, dem Beitritt aller Mitgliedstaaten zum Europäischen Wechselkurssystem sowie der Vollendung des Binnenmarktes. Die zweite Stufe wurde 1994 erklommen, indem ein Europäisches Zentralbanksystem mit zunächst noch eingeschränkten Befugnissen gegründet wurde.

    Die Gemeinschaft hat bereits mehrere Anläufe vertiefter Währungsintegration unternommen. Der Werner-Plan für eine WWU scheiterte in den 70er Jahren an mangelnder Integrationsbereitschaft sowie an unterschiedlichen ökonomischen Vorstellungen in den Mitgliedstaaten. [...] In der Folge kam es zu pragmatischen Ansätzen zur Begrenzung des Wechselkursrisikos im Rahmen der Währungsschlange (1972) sowie dem [S. 353] -> Europäischen Währungsssystem (EWS, 1979). Das zwischenzeitlich vertagte Ziel einer WWU rückte erst wieder auf die Tagesordnung, als durch die [...] absehbare Vollendung des Binnenmarktes sowie eine Annäherung der wirtschaftspolitischen Konzeptionen ab Mitte der 80er Jahre die erforderliche Basis geschaffen war. [...]

    Die Bestimmungen des Vertrages über die Europäische Union basieren weitgehend auf den Vorstellungen des Delors-Berichtes. Der im April 1989 von einer Expertengruppe unter Beteiligung der nationalen Notenbankchefs vorgelegte Bericht sieht den Übergang zur WWU in drei Stufen vor. Ziele der am 1.7.1990 begonnenen ersten Stufe waren im wesentlichen die Liberalisierung des Kapitalverkehrs, die Verstärkung der währungspolitischen Koordination, der Beitritt aller Mitgliedstaaten zum EWS, die Vollendung des Binnenmarktes [...]. Der wichtigste Schritt der zweiten Stufe ist die Gründung des Europäischen Zentralbanksystems mit zunächst noch eingeschränkten Befugnissen. [...] Währungspolitisch einigten sich die EG-Mitgliedstaaten auf den 1. Januar 1994 als Beginn der zweiten Stufe der WWU.

    Anmerkungen

    Koch-Mehrin gibt die Abkürzung EWS falsch mit "Europäisches Wechselkurssystem" wieder.

    Sichter


  • Skm/Fragment 201 10-11


    Typus
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    Bearbeiter
    Hotznplotz
    Gesichtet
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    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 201, Zeilen: 10-11
    Quelle: Hillenbrand 1997
    Seite(n): 352, Zeilen: 25
    Der Werner-Plan für eine Wirtschafts- und Währungsunion [...]

    aufgegangen in Fragment 201 09-27

    Der Werner-Plan für eine WWU [...]

    aufgegangen in Fragment 201 09-27

    Anmerkungen
    Sichter


  • Skm/Fragment 203 10-14


    Typus
    ShakeAndPaste
    Bearbeiter
    Drhchc, Jablomi, Nerd wp, 86.174.126.80
    Gesichtet
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    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 203, Zeilen: 10-14
    Quelle: Janning 1991
    Seite(n): 165, Zeilen: 29
    Seit den Anfängen der Europäischen Union beschreibt das grundlegende Begriffspaar "Europäischer Bundesstaat", beziehungsweise "Europäischer Staatenbund" die Ziele der Integration. Anfangs, zu Beginn der 1950er Jahre, stand der Vorstellung einer Organisation supranationaler Entscheidungsträger - einem Bundesstaat also - (der vor allem der deutschen und italienischen Europapolitik sowie der der Benelux-Staaten entsprach) die von de Gaulle geprägte französische Auffassung vom „Europa der Vaterländer" gegenüber. In diesem Staatenbund sollten souveräne Staaten zusammenarbeiten und den Kern des Integrationsprozesses ausmachen.[FN796] Die Einzigartigkeit der europäischen Integration zeigt sich auch darin, daß die tatsächliche Entwicklung über eine puristische Trennung beider Zielmodelle hinweggegangen ist.

    [FN796] Giering, S. 35 ff

    „Europäischer Bundesstaat“ bzw. „Europäischer Staatenbund“ bilden das

    grundlegende Begriffspaar zur Beschreibung der vollendeten Integration seit den Anfängen der Gemeinschaftsbildung zu Beginn der 50er Jahre. Das Ziel der Organisation supranationaler Entscheidung, für deren unterschiedliche Gestaltungsformen das Bild des Bundesstaates steht, begleitete die Schritte vor allem der italienischen, der deutschen und der Europapolitik der Beneluxstaaten. Ihm gegenüber stand die von de Gaulle geprägte französische Auffassung vom „Europa der Vaterländer“, in dem die intergouvernementale Zusammenarbeit souveräner Staaten den Kern des Integrationsprozesses ausmachen sollte. Die Entwicklung der Europäischen Gemeinschaft ist über eine puristische Trennung beider Zielmodelle hinweggegangen – ihre Struktur weist Merkmale beider Leitbilder auf.

    Anmerkungen

    alle Wörter, die man nicht versteht, kann man ja weglassen. Die Quellenangabe aus Fußnote (Giering) stammt von Janning, wo sie als weiterführende Literatur genannt wird.

    Sichter


  • Skm/Fragment 203 25-30


    Typus
    Verschleierung
    Bearbeiter
    Macbeth2.0, Klicken, Nerd wp, 86.174.126.80
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    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 203, Zeilen: 25-30
    Quelle: Janning 1991
    Seite(n): 167, Zeilen: 1 ff.
    Zu den deklarierten Zielen der Gemeinschaftsbildung gehören vier Bereiche: Sicherheit, Frieden, Freiheit und Wohlstand. Hinzu kommen wirtschaftliches Wachstum sowie Demokratie und politische Stabilität.

    Dies sind Kernbereiche traditioneller staatlicher Leistungen. So versuchen die europäischen Staaten, angesichts des Machtverfalls und des Gestaltungsverlustes der Politik, internationalen Problemstellungen auf einer neuen Stufe der Handlungsfähigkeit zu begegnen.

    Zu den deklarierten Zielen der Gemeinschaftsbildung gehören seit den 50er Jahren vier Bereiche: Sicherheit, Frieden, Freiheit und Wohlstand. Hinzu treten der Begriff des wirtschaftlichen Wachstums (...)

    Diese Zielbestimmung der Verträge, die Kernbereiche traditioneller staatlicher Leistungen benennt, verweist auf ein Grundmotiv der Integration. Es ist der Versuch, angesichts des Machtverfalls und des Gestaltungsverlustes europäischer Politik nach den Weltkriegen international verflochtenen Problemstellungen auf einer neuen Stufe der Handlungsfähigkeit zu begegnen.

    Anmerkungen

    Am Ende des Abschnittes auf Seite 204 findet sich ein Fußnote mit Verweis auf Weidenfeld "Die Identität Europas". Dort ist der plagiierte Aufsatz von Janning aber nicht abgedruckt.

    Sichter


  • Skm/Fragment 205 103-108


    Typus
    Verschleierung
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    Drhchc, Prof. Dr. Prometheus, Nerd wp
    Gesichtet
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    Untersuchte Arbeit:
    Seite: 205, Zeilen: 103-108
    Quelle: Janning 1991
    Seite(n): 254-255, Zeilen: S.254 Z. 31 - S.255 Z.2
    [FN806] Die im Vertrag von Maastricht festgelegten Konvergenzkriterien sind die Eintrittsbedingungn [sic!] für eine Teilnahme an der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Demnach kann ein Staat nur teilnehmen, wenn er 1. eine anhaltende Preisstabilität nachweisen kann, 2. kein übermäßiges Haushaltsdefizit aufweist, 3. im europäischen Währungssystem zwei Jahre lang keine Wechselkursspannungen ausgelöst hat und 4. sein langfristiger Zinssatz höchstens zwei Prozent über denen der preisstabilsten Länder liegt. Die im Maastrichter Vertrag festgelegten Konvergenzkriterien sind die Eintrittsbedingungen für die geplante Europäische Wirtschafts- und Währungsunion. Demnach kann ein Staat nur an der WWU teilnehmen, wenn er 1. eine anhaltende Preisstabilität nachweisen kann; 2. kein übermäßiges Haushaltsdefizit aufweist, 3. im EWS zwei Jahre lang keine Wechselkursspannungen ausgelöst hat und 4. sein langfristiger Zinssatz höchstens 2 % höher als in den preisstabilsten Ländern liegt.
    Anmerkungen

    Die Abkürzungen WWU und EWS wurden ausgeschrieben, ansonsten ist es wörtlich übernommen.

    Sichter


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