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Skm/Koch-Mehrin-2001/072

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Historische Währungsunion zwischen Wirtschaft und Politik

von Silvana Koch-Mehrin

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Klicken, Nerd wp, Jablomi, Prof. Dr. Prometheus, Plaqueiator, Graf Isolan, Marcusb, Schuju
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 20-31
Quelle: Dürr 1981
Seite(n): 699f, 708, Zeilen: -
In der Theorie des Goldstandards werden die Währungseinheiten durch ihr Goldgewicht bestimmt. Es besteht - theoretisch - freie Austauschbarkeit zwischen Noten, Goldmünzen und Goldbarren, und für die internationale Verwendung gibt es keine rechtlichen Beschränkungen. Die Wechselkurse sind durch die relativen Goldgewichte der Währung determiniert.[233] Um die freie Austauschbarkeit zu gewährleisten, müssen die Notenbanken eine Goldreserve halten.[234]

Diese Elemente führen nun idealiter zum Ausgleich der Zahlungsbilanzen ohne Interventionen der Notenbanken am Devisenmarkt bei nahezu festen Wechselkursen, sowie zu einer internationalen Koordinierung der Geldpolitik, ohne daß Absprachen und Konsultationen der Notenbankleitungen nötig sind. Eine konjunkturbedingte Erhöhung der Nachfrage nach Banknoten können die Zentralbanken in der Goldwährung dann befriedigen, wenn ihnen durch einen Zahlungsbilanzüberschuß Gold angeboten wird. Langfristig stabilisiert sich nach der Theorie der Goldwährung das Preisniveau [automatisch, und zwar durch die Reaktion der Goldproduktion auf die Änderung des Preisniveaus.]

[Seite 699f]

Der Goldstandard ist eine Währungsordnung, bei der die Währungseinheiten durch ihr Goldgewicht bestimmt werden, freie Austauschbarkeit zwischen Noten, Goldmünzen und Goldbarren besteht und der internationalen Goldversendungen keinerlei rechtliche Schranken im Wege stehen. Daraus folgt, daß die Wechselkurse durch die relativen Goldgewichte der Währungen determiniert sind (Goldparitäten). Die Aufrechterhaltung der freien Austauschbarkeit erfordert die Haltung einer Goldreserve durch die Notenbank.

[Seite 708]

Der freie internationale Goldverkehr, die freie Austauschbarkeit von Noten, Goldmünzen und Goldbarren sowie die Notendeckungsvorschriften führen zum Ausgleich der Zahlungsbilanz ohne Interventionen der Notenbanken am Devisenmarkt bei nahezu festen Wechselkursen sowie zu einer internationalen Koordinierung der Geldpolitik ohne internationale Absprachen und Konsultationen der Notenbankleitungen.

[...]

Eine konjunkturbedingte Erhöhung der Nachfrage nach Banknoten können die Zentralbanken in der Goldwährung nur dann befriedigen, wenn ihnen durch einen Zahlungsbilanzüberschuß Gold angeboten wird. Neben dem Zahlungsbilanzautomatismus behauptete die Theorie der Goldwährung eine längerfristige automatische Stabilisierung des Preisniveaus durch die Reaktion der Goldproduktion auf die Änderung des Preisniveaus.

Anmerkungen

Die Klammer und Teile des Textes im Original wurde in Fußnoten ausgelagert, siehe Skm/Fragment_072_101-108.

Sichter




Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Marcusb, Schuju
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 072, Zeilen: 101-108
Quelle: Dürr 1981
Seite(n): 700, Zeilen: -
[233] sogenannte Goldparitäten

[234] Hierbei können grundsätzlich zwei Deckungssysteme unterschieden werden: Das Fiduziärsystem und das Proportionalsystem. Bei ersterem ist eine bestimmte Notengeldmenge (Vertrauenskontingent) ungedeckt, während die darüber hinaus gehende Notengeldmenge zu 100% durch Gold gedeckt werden muß. Diesem System liegt die Überlegung zugrund, daß eine Volkswirtschaft eine bestimmte Mindestnotengeldmenge benötigt, die nie in Gold umgetauscht wird. Beim Proportionalsystem wird dagegen ein bestimmter proportionaler Teil der gesamten Notengeldmenge durch Gold gedeckt.

Daraus folgt, daß die Wechselkurse durch die relativen Goldgewichte der Währungen determiniert sind (Goldparitäten).

[...]

Hierbei können grundsätzlich zwei Deckungssysteme unterschieden werden: Das Fiduziärsystem, bei dem eine bestimmte Notengeldmenge ("Vertrauenskontingent") ungedeckt ist, während die darüber hinausgehende Notengeldmenge zu 100 vH durch Gold gedeckt werden muß. Diesem System liegt die Überlegung zugrunde, daß eine Volkswirtschaft eine bestimmte Mindestnotengeldmenge benötigt, die nie in Gold umgetauscht wird. Beim Proportionalsystem wird dagegen ein bestimmter Teil der gesamten Notengeldmenge durch Gold gedeckt.

Anmerkungen

Diese Fußnoten wurden aus dem Fließtext im Original ausgelagert, siehe Skm/Fragment_072_20-31.

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