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Über die Interaktion der humanen Ionenkanäle TRPC3 und TRPC6 mit dem Multi-PDZ-Domänen Protein PATJ im menschlichen Podozyten

von Dr. Sandro Lorenz

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Slo/Fragment 012 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-07-17 19:51:20 Hindemith
Brandenburger 2004, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Slo

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Brandenburger 2004
Seite(n): 13, 14, Zeilen: 13: 19ff; 14: 1ff
Ausgehend von plasmamembranaler Rezeptoraktivierung kommt es über G-Protein vermittelte Phospholipase C-(PLC) Aktivität zu einer Spaltung von Phosphatidylinositol-4, 5-bisphosphat (PIP2) in das lösliche Inositol-1, 4, 5-trisphosphat (IP3) und das membrangebundene Diacylglycerin (DAG) (Berridge & Irvine, 1989). Der nachfolgende biphasische Anstieg der zytosolischen Ca2+-Konzentration beruht auf unterschiedlichen Vorgängen. Bei den sog. speicherabhängigen Ca2+-Kanälen, auch SOC-Kanäle (store operated calcium channels) genannt, vermittelt zunächst IP3 die Freisetzung von Calcium aus intrazellulären Speichern. In der Folge kommt es nun zu einem Einstrom über membrangebundene Calciumkanäle, welche durch die Entleerung dieser Speicher aktiviert werden. In nicht-erregbaren Zellen, wie den Epithelien des Verdauungstraktes, stellt dieser Weg den Hauptanteil der Ca2+-Aufnahme dar, während in erregbaren Zellen der Einstrom in der Regel über spannungsabhängige Ca2+-Kanäle stattfindet (Parekh & Penner, 1997). Speicherunabhängige Ca2+-Kanäle hingegen reagieren entweder auf den Anstieg des zytosolischen Calciums, z. B. auch durch, aber nicht aufgrund der Entleerung intrazellulärer Speicher, oder aber diese werden durch andere Signalkaskaden wie den DAG-Zweig des Inositol-Lipid-Weges aktiviert (Putney & McKay, 1999). Zurzeit sind die Proteine der TRP Familie die einzigen Inositol-vermittelten Calciumkanäle, welche sowohl speicherabhängige als auch speicherunabhängige Sensitivitäten beinhalten (Minke & Cook, 2002).

Die Abhängigkeit ihrer Aktivierung von der PLC ist für die TRP-Proteine der Säugetiere nur eingeschränkt gegeben. Während dieses für einige Kanäle, vor allem aus der TRPC-Familie, zutrifft, werden andere über Faktoren wie Hitze, Kälte oder Veränderungen des Zellvolumens aktiviert. Interessanterweise sprechen einzelne Kanäle dabei oft auf ein weites Spektrum unterschiedlichster Stimuli an (Montell et al., 2002a). Die eigentlichen Funktionsabläufe im Gewebe, an welchen die TRP-Kanäle direkt oder indirekt beteiligt sind, erweisen sich, soweit bereits bekannt, als ebenso vielfältig wie die Lokalisationen der Proteine im Körper. TRP-Kanäle sind in vielen Organen, hauptsächlich im Gehirn, aber auch in Herz, Lunge, Leber, Milz, Niere, Darm, Hoden, Prostata, Ovarien, Plazenta, Uterus und vaskulärem Gewebe nachgewiesen worden.

Ausgehend von plasmamembranaler Rezeptoraktivierung kommt es über G-Protein-vermittelte Phospholipase C-(PLC-)Aktivität zu einer Spaltung von Phosphatidylinositol-4,5- bisphosphat (PIP2) in das lösliche Inositol-1,4,5-trisphosphat (IP3) und das membrangebundene Diacylglycerol (DAG) (BERRIDGE u. IRVINE 1989). Der nachfolgende biphasische Anstieg der zytosolischen Ca2+-Konzentration beruht auf unterschiedlichen Vorgängen. Bei den sog. speicherabhängigen Ca2+-Kanälen, auch SOC-Kanäle (store operated calcium channels) genannt, vermittelt zunächst IP3 die Freisetzung von Calcium aus intrazellulären Speichern. In der Folge kommt es nun zu einem Einstrom über membrangebundene Calciumkanäle, welche durch die Entleerung dieser Speicher aktiviert werden. In nicht-erregbaren Zellen, wie den Epithelien des Verdauungstraktes, stellt dieser Weg den Hauptanteil der Ca2+-Aufnahme dar, während in erregbaren Zellen der Einstrom in der Regel über spannungsabhängige Ca2+-Kanäle stattfindet (PAREKH u. PENNER 1997). Speicherunabhängige Ca2+-Kanäle hingegen reagieren entweder auf den Anstieg des zytosolischen Calciums, z. B. auch durch, aber nicht aufgrund der Entleerung intrazellulärer Speicher, oder aber diese werden durch andere Signalkaskaden wie den DAG-Zweig des


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Inositol-Lipid-Weges aktiviert (PUTNEY u. MCKAY 1999). Zurzeit sind die Proteine der TRP-Familie die einzigen Inositol-vermittelten Calciumkanäle, welche sowohl speicherabhängige als auch speicherunabhängige Sensitivitäten beinhalten (MINKE u. COOK 2002).

Die Abhängigkeit ihrer Aktivierung von der PLC ist für die TRP-Proteine der Säugetiere nur eingeschränkt gegeben. Während diese für einige Kanäle, vor allem aus der TRPC-Familie, zutrifft, werden andere über Faktoren wie Hitze, Kälte oder Veränderungen des Zellvolumens aktiviert. Interessanterweise sprechen einzelne Kanäle dabei oft auf ein weites Spektrum unterschiedlichster Stimuli an (MONTELL et al. 2002 a).

Die eigentlichen Funktionsabläufe im Gewebe, an welchen die TRP-Kanäle direkt oder indirekt beteiligt sind, erweisen sich, soweit bereits bekannt, als ebenso vielfältig wie die Lokalisationen der Proteine im Körper. TRP-Kanäle sind in vielen Organen, hauptsächlich im Gehirn, aber auch in Herz, Lunge, Leber, Milz, Niere, Darm, Hoden, Prostata, Ovarien, Plazenta, Uterus und vaskulärem Gewebe nachgewiesen worden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20140519063538

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