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BefundeBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 20. Mai 2014) folgende Kapitel, die sich teilweise als vollständig übernommen erwiesen haben – siehe Klammervermerke:
  • 1. Einleitung
  • 1.1 Allgemeine Einführung: Niere und Podozyten (S. 1-2): Seiten 1, 2
  • 1.1.1 Podozyten und Schlitzmembran (S. 3-6): Seiten 3, 4, 5, 6 – [vollständig]
  • 1.2 Die TRP-Protein-Familie
  • 1.2.1. Entdeckung (S. 7): Seite 7 – [vollständig]
  • 1.2.2 Grundlagen und Nomenklatur (S. 8-11): Seiten 8, 9, 10, 11
  • 1.2.3 Physiologische Bedeutung (S. 11-13): Seiten 11, 12, 13 – [vollständig]
  • 1.2.4 canonical TRP-Kanäle (S. 13-14): Seiten 13, 14 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 1.2.5. Aktivierung von TRPC-Kanälen (S. 14-18): Seiten 14, 15, 16
  • 1.3 Das Protein PATJ (S. 19-20): Seiten 19, 20 – [vollständig]
  • 1.4 Klinische Bedeutung der TRP-Kanäle in der Nephrologie
  • 1.4.1 Fokal-segmentale Glomerulosklerose (FSGS) (S. 20-21): Seite 21
  • 1.4.2. Hypomagnesämie und sekundäre Hypocalcämie (S. 21-22): Seite 21
  • 1.4.4 TRPC-Kanäle und die arterielle Hypertonie (S. 24-26): Seite 24
  • 2. Material
  • 2.3 Puffer und Lösungen
  • 2.3.1 Home made ECL (S. 35): Seiten 35 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3. Methoden
  • 3.1 Molekularbiologische Methoden [Anf.] (S. 48): Seite 48 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.1.1 Konzentrationsbestimmung von Nukleinsäuren (S. 48): Seite 48 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.1.2 Polymerasekettenreaktion (PCR) (S. 48): Seite 48 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.1.3 Restriktionsanalyse (S. 49): Seite 49 – [vollständig]
  • 3.1.4 Agarose-Gelelektrophorese (S. 49): Seite 49 – [vollständig]
  • 3.1.5 Aufreinigung von DNA-Fragmenten (S. 49): Seite 49 – [vollständig]
  • 3.1.6 Ligation von DNA-Fragmenten (S. 49): Seite 49 – [vollständig]
  • 3.1.7 Plasmidpräparation (S. 49-50): Seiten 49, 50 – [vollständig]
  • 3.1.8. Plasmidpräparation über Ionenaustauschersäulen (S. 50): Seite 50 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.1.9 Plasmidpräparation mit STET-Puffer (S. 50): Seite 50 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.1.10. Fällen von DNA (S. 50-51): Seiten 50, 51 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.2 Proteinbiochemische Methoden
  • 3.2.1 Proteinexpression und Proteingewinnung im prokaryoten System [Anf.] (S. 51): Seite 51 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.2.1.1 GST-pulldown (S. 51): Seite 51 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.2.1.2 Herstellung rekombinanter GST-Fusionsproteine (S. 51-52): Seiten 51, 52 – [vollständig]
  • 3.2.1.3 Konzentrationsbestimmung der GST-Fusionsproteine (S. 52): Seite 52 – [vollständig]
  • 3.2.1.4 Durchführung des GST-pulldowns (S. 52): Seite 52 – [vollständig]
  • 3.2.2 Proteinexpression und Proteingewinnung im eukaryoten System (S. 53): Seite 53 – [vollständig]
  • 3.2.3 SDS-Polyacrylamid-Gelelektrophorese (SDS-PAGE) (S. 56): Seite 56 – [vollständig]
  • 3.2.4 Coomassie-Färbung von Proteingelen (S. 57): Seite 57 – [vollständig]
  • 3.2.5 Western Blot (S. 57): Seite 57 – [vollständig]
  • 3.2.6 Immunologischer Nachweis (S. 57): Seite 57 – [vollständig]
  • 3.2.7. Entfernung membrangebundener Antikörper (S. 58): Seite 58 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.2.8 Immunfluoreszenz (S. 58): Seite 58 – [vollständig]
  • 3.3 Zellbiologische und Mikrobiologische Methoden
  • 3.3.1 Anzucht, Kultivierung und Lagerung von Hefen, Bakterien und eukaryoten Zellen
  • 3.3.1.1 Hefen (Saccharomyces cerevisiae) (S. 59): Seite 59 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.3.1.2 Bakterien (Escherichia coli) (S. 59): Seite 59 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.3.1.3 Kultivierung eukaryoter Zellen (S. 59-60): Seiten 59, 60 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.3.1.4 Einfrieren eukaryoter Zellen (S. 60): Seite 60 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.3.1.5 Auftauen eukaryoter Zellen (S. 60): Seite 60 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.3.2 Das Yeast Two-Hybrid System [Anf.] (S. 61): Seite 61 – [vollständig]
  • 3.3.2.1 Herstellung kompetenter Hefezellen System (S. 61-62): Seiten 61, 62 – [vollständig]
  • 3.3.2.2 Transformation von Hefen (S. 62): Seite 62 – [vollständig]
  • 3.3.2.3 β-Galaktosidase Filter Assay (S. 62): Seite 62 – [vollständig]
  • 3.3.3 Transformation von Bakterien
  • 3.3.3.1 Herstellung chemisch (S. 63): Seite 63 – [vollständig]
  • 3.3.3.2 Transformation (S. 63): Seite 63 – [vollständig]
  • 3.3.4 Transfektion eukaryoter Zellen
  • 3.3.4.1 Transiente Transfektion von HEK 293T-Zellen (S. 64): Seite 64 – [vollständig]
  • 3.3.4.3. Transiente Transfektion von COS-7 Zellen (S. 64-65): Seiten 64, 65 – [vollständig]
  • 4. Ergebnisse
  • 4.1 Die Interaktion von TRPC3 mit PATJ (S. 66): Seite 66 – [vollständig]
  • 4.2 GST-pulldown Assay (S. 66-70): Seiten 66, 67, 68
  • 4.3 Yeast Two-Hybrid Interaktionsstudie [Anf.] (S. 72-73): Seite 72
  • 4.3.2 β-Galaktosidase Filter Assay (S. 74-77): Seite 76, 77
  • 5. Diskussion
  • 5.1 Die Interaktion von TRPC3 mit PATJ (S. 82-84): Seiten 82, 83, 84
  • 5.2 Grenzen des Yeast-two-hybrid Modells (S. 85): Seite 85
  • 5.3 Variabilität der Mitglieder der TRPC-Subfamilie (S. 86): Seite 86.

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Schurek (2007) ist die Quelle sehr umfangreicher Übernahmen in allen Teilen der Dissertation. Die Quelle wird in der Dissertation nirgends erwähnt, ihre Autorin aber in der Danksagung (S. 115) gewürdigt: "Frau Dr. rer. nat. Eva Schurek danke ich für ihre aufmunternde Art und ihren zahlreichen Hilfestellungen beim Erlernen von laborrelevanten Methoden." Der Erstgutachter der untersuchten Arbeit ist auch Gutachter der Dissertation Schurek (2007).
  • Schäfer (2004): Auch diese Quelle wurde auf zahlreichen Seiten verwendet, ohne dass sie irgendwo in der Dissertation erwähnt wäre. Ihre Autorin wird in der Danksagung (S. 115) folgendermaßen gewürdigt: "Einen außerordentlichen Anteil, an dem Gelingen dieser Dissertation, gebührt Frau Dr. rer. nat. Christina Schäfer für ihre engagierte Betreuung meines Projektes."
  • Speziell in der Einleitung wurde Text aus vielen verschiedenen Quellen übernommen, die zumeist ohne Erwähnung bleiben. Oft handelt es sich um Dissertationen: z.B. Burkert (2006), Brandenburger (2004).

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Fragment 012 01: Eine ganzseitige wörtliche Übernahme ohne Nennung der Quelle
  • Fragment 048 01: Es wird parallel zur Quelle auf eine Tabelle verwiesen, obwohl sie in der untersuchten Arbeit gar nicht existiert. Ähnlich weist auch Fragment 084 01 auf eine Übernahme im Copy-Paste-Stil hin.
  • Fragment 064 25: Hier wird aus der Quelle die Anmerkung "(modifiziert nach einer persönlichen Mitteilung von Brian Seed)" übernommen. Diese "persönliche Mitteilung" erging also wohl nicht an den Autor der Dissertation.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Die zur Zeit der Abgabe der Dissertation geltende Promotionsordnung der medizinischen Fakultät in Münster verlangt u.a. eine Erklärung zur Dissertation, dass "die Doktorandin/ der Doktorand sie nur unter Benutzung der im Literaturverzeichnis angegebenen Quellen angefertigt hat und sonst kein anderes gedrucktes oder ungedrucktes Material verwendet wurde" (§2 (1) 4.)
  • Die Seiten 32-47 sind im Wesentlichen Materiallisten, die mangels Schöpfungshöhe nicht als Plagiat dokumentiert wurden, obwohl speziell auf den Seiten 32-41, aber auch z.T. danach eine große Übereinstimmung mit der Quelle Schurek (2007) besteht.
  • Der Verfasser der Dissertation war laut Lebenslauf (S. 120) Stipendiat der Friedrich-Naumann-Stiftung.

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 68 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei 66 von diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“). Bei 2 Fragmenten ist die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet („Bauernopfer“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 90 Seiten im Hauptteil. Auf 48 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 53.3% entspricht.
    Die 90 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 42
0%-50% Plagiatsanteil 8
50%-75% Plagiatsanteil 7
75%-100% Plagiatsanteil 33
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 35% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, gelb=Bauernopfer)

Slo col.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.


Anmerkung: Die Grafik repräsentiert den Analysestand vom 20.05.2014.

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