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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Schurek_2007
Seite(n): 1, 2, Zeilen: 1: Abbildung; 2: 1ff
Bei den Podozyten handelt es sich um viszerale Epithelzellen, die eine eindrucksvolle Zytoarchitektur aufweisen (Vgl. Abb. 1.2). Die primären Fußfortsätze der Podozyten teilen sich in sekundäre Fußfortsätze, welche reißverschlussgleich mit den Fußfortsätzen benachbarter Podozyten ineinander greifen. Zwischen diesen interdigitierenden sekundären Fußfortsätzen liegt die Schlitzmembran, ein hoch spezialisierter Zell-Zell-Kontakt.

Die Schädigung der Podozyten und der Schlitzmembran führt zu einem Funktionsverlust des Nierenfilters, der mit einer schweren Proteinurie einhergeht. Das daraus resultierende nephrotische Syndrom gehört zu den häufigsten klinischen Syndromen im Bereich der Nephrologie und ist gekennzeichnet durch eine erhöhte Eiweißausscheidung, Hyperlipidämie, Hypoalbuminämie und Ödeme. Dies findet sich im Wesentlichen bei drei definierten Krankheitsbildern: Minimal-change-Disease, membranöse Glomerulonephritis und fokale segmentale Glomerulonephritis (FSGS), welche alle durch eine Schädigung des Podozyten hervorgerufen werden und zu einer Verschmelzung der Fußfortsätze führen (Walz, 2003). Die Bemühungen, die molekularen Vorgänge innerhalb des Podozyten im Detail zu verstehen, haben deshalb während der letzten Dekade stark zugenommen. Ziel dieser Grundlagenforschung ist es, tiefere Einblicke in die Funktionsweise des Nierenfilters zu gewinnen.

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Abb. 1.1: Schematischer Aufbau der Säugerniere. Die Abbildung zeigt einen Querschnitt durch die Niere (links), ein heraus vergrößertes Glomerulum inklusive zu- und abführendem Gefäß und den sich anschließenden proximalen Tubulus (Mitte links). Weiter vergrößert stellt sich der Teil einer Kapillare mit aufliegenden Podozyten dar (Mitte rechts) sowie die Dreischichtung der glomerulären Filtrationsbarriere aus fenestriertem Endothel, glomerulärer Basalmembran (GBM) und Podozyten, zwischen deren Fußfortsätzen die Schlitzmembran ausgebildet wird (rechts) (Tryggvason et al., 2006).

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Abb. 1.1 Schematischer Aufbau der Säugerniere. Die Abbildung zeigt einen Querschnitt durch die Niere (links), ein heraus vergrößertes Glomerulum inklusive zu- und abführendem Gefäß und den sich anschließenden proximalen Tubulus (Mitte links). Weiter vergrößert stellt sich der Teil einer Kapillare mit aufliegenden Podozyten dar (Mitte rechts) sowie die Dreischichtung der glomerulären Filtrationsbarriere aus fenestriertem Endothel, glomerulärer Basalmembran (GBM) und Podozyten, zwischen deren Fußfortsätzen die Schlitzmembran ausgebildet wird (rechts) [106].

[...] Bei den Podozyten handelt es sich um viszerale Epithelzellen, die eine eindrucksvolle Zytoarchitektur aufweisen (Vgl. Abb. 1.2). Die primären Fußfortsätze der Podozyten teilen sich in sekundäre Fußfortsätze, welche reißverschlußgleich mit den Fußfortsätzen

[Seite 2]

benachbarter Podozyten ineinander greifen. Zwischen diesen interdigitierenden sekundären Fußfortsätzen liegt die Schlitzmembran, ein hoch spezialisierter Zell-Zell-Kontakt.

Die Schädigung der Podozyten und der Schlitzmembran führt zu einem Funktionsverlust des Nierenfilters, der mit einer schweren Proteinurie einhergeht. Das daraus resultierende nephrotische Syndrom gehört zu den häufigsten klinischen Syndromen im Bereich der Nephrologie und ist gekennzeichnet durch eine erhöhte Eiweißausscheidung, Hyperlipidämie, Hypoalbuminämie und Ödeme. Dies findet sich im Wesentlichen bei drei definierten Krankheitsbildern: Minimal-change-Disease, membranöse Glomerulonephritis und fokale segmentale Glomerulonephritis (FSGS), welche alle durch eine Schädigung des Podozyten hervorgerufen werden und zu einer Verschmelzung der Fußfortsätze führen (Der Internist, Springer Verlag, 2003.44:1075-1082, G. Walz, Freiburg) [67]. Die Bemühungen, die molekularen Vorgänge innerhalb des Podozyten im Detail zu verstehen, haben deshalb innerhalb der letzten Dekade stark zugenommen. Ziel dieser Grundlagenforschung ist es, tiefere Einblicke in die Funktionsweise des Nierenfilters zu gewinnen.


106. Tryggvason K, Patrakka J, Wartiovaara J: Hereditary proteinuria syndromes and mechanisms of proteinuria. N Engl J Med 2006;354:1387-1401.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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