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Einfluss von intrazellulärer Radikalbildung auf die Kontraktionsfähigkeit adulter Herzmuskelzellen

von Dr. Solaiman Mufti

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Sm/Fragment 011 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-01-20 16:55:31 Guckar
Bauriedel et al 2005, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Sm, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1-22 (komplett)
Quelle: Bauriedel et al 2005
Seite(n): 0, Zeilen: 0
Statistisch ist die Zahl der Todesfälle, die auf Herzinsuffizienz zurückgeführt werden kann, seit 1970 um den Faktor 3 bis 4 gestiegen. Mehr als 90 Prozent treten bei Patienten über 65 Jahren auf (Hoppe et al., 2001; Levy et al., 2002). Dies verhält sich zunächst diametral zu Berichten rückläufiger Koronar- beziehungsweise Hospital-Mortalität (Baker et al., 2003; Polanczyk et al., 2000), sind jedoch auch Ausdruck der zwischenzeitlich erheblich verbesserten Diagnostik und Therapie mit Verschiebung vorzeitiger Mortalität.

Diese Vermutung bestätigt auch die Framingham-Studie, welche tatsächlich eine Sterblichkeitsabnahme nach Auftreten von Herzinsuffizienz festgestellt hat (Levy et al., 2002). So ging die 1- beziehungsweise 5-Jahres-Mortalität für Männer von 30 und 70 Prozent (im Zeitraum 1950 bis 1969) auf 28 und 59 Prozent (1990 bis 1999), die für Frauen von 28 und 57 Prozent (1950 bis 1969) auf 24 Prozent und 45 Prozent (1990 bis 1999) zurück (Levy et al. 2002). Entsprechend früheren Berichten war die Sterblichkeit bei Männern höher als bei Frauen (Ho et al., 1993; Hoppe et al., 2001; Levy et al. 2002). Generell verschlechtert sich die Prognose mit zunehmender kardialer Funktionseinschränkung, ist jedoch beeinflussbar durch therapeutische Maßnahmen. Studienergebnisse wiesen für Patienten mit NYHA-Stadien II und III unter Therapie mit ACE-Hemmern eine 1-Jahres-Mortalität von 9 bis 12 Prozent aus gegenüber 52 Prozent bei Patienten mit terminaler Herzinsuffizienz ohne diesbezügliche Therapie (Cohn et al., 1991; Hoppe et al., 2001; The CONSENSUS Trial Study Group, 1987;, The SOLVD Investigators, 1991). Patienten mit systolischer Dysfunktion haben eine schlechtere Prognose als die mit diastolischer Dysfunktion bei jährlicher Sterblichkeit von 15 bis 19 Prozent versus 8 bis 9 Prozent (Gottdiener et al., 2002; Vasan et al., 1999).


4. Baker DW, Einstadter D, Thomas C, Cebul RD: Mortality trends for 23,505 Medicare patients hospitalized with heart failure in Northeast Ohio, 1991 to 1997. Am Heart J (2003); 146: 258–64.

10. Cohn JN, Johnson G, Ziesche S, et al.: A comparison of enalapril with hydralazine-isosorbide dinitrate in the treatment of chronic congestive heart failure. N Engl J Med (1991); 325: 303–10.

31. Gottdiener JS, McClelland RL, Marshall R et al.: Outcome of congestive heart failure in elderly persons: influence of left ventricular systolic function. The Cardiovascular Health Study. Ann Intern Med (2002); 137: 631–39.

39. Ho KKL, Anderson KM, Kannel WB, Grossman W, Levy D: Survival after the onset of congestive heart failure in Framingham heart study subjects. Circulation (1993); 88: 107–15.

40. Hoppe UC, Erdmann E, für die Kommission Klinische Kardiologie: Leitlinien zur Therapie der chronischen Herzinsuffizienz. Z Kardiol (2001); 90: 218–37.

52. Levy D, Kenchaiah S, Larson M, et al.: Long-term trends in the incidence of and survival with heart failure. N Engl J Med (2002); 347: 1397–02.

71. Polanczyk CA, Rohde LE, Dec GW, SiSalvo T: Ten-year trends in hospital care for congestive heart failure: improved outcomes and increased use of resources. Arch Intern Med (2000); 160: 325–32.

92. The CONSENSUS Trial Study Group. Effects of enalapril on mortality in severe congestive heart failure. Results of the Cooperative North Scandinavian Enalapril Survival Study (CONSENSUS). N Engl J Med (1987); 316: 1429–35.

93. The SOLVD Investigators. (1991) Effect of enalapril on survival in patients with reduced left ventricular ejection fractions and congestive heart failure. N Engl J Med 325: 293–302.

99. Vasan RS, Larson MG, Benjamin EJ et al.: Congestive heart failure in subjects with normal versus reduced left ventricular ejection fraction: Prevalence and mortality in a population-based cohort. J Am Coll Cardiol (1999); 33: 1948–55.

Prognose

Die Zahl der Todesfälle, die auf Herzinsuffizienz zurückgeführt werden kann, hat seit 1970 um den Faktor 3 bis 4 zugenommen. Mehr als 90 Prozent treten bei Patienten über 65 Jahren auf (28, 33). Diese Zahlen kontrastieren zunächst zu Berichten rückläufiger Koronar- beziehungsweise Hospital-Mortalität (4, 52), sind jedoch auch Ausdruck der zwischenzeitlich erheblich verbesserten Diagnostik und Therapie mit Verschiebung vorzeitiger Mortalität. Tatsächlich zeigen populationsbezogene Zahlen der Framingham-Studie eine Sterblichkeitsabnahme nach Auftreten von Herzinsuffizienz (33). So ging die 1- beziehungsweise 5-Jahres-Mortalität für Männer von 30 und 70 Prozent (im Zeitraum 1950 bis 1969) auf 28 und 59 Prozent (1990 bis 1999), die für Frauen von 28 und 57 Prozent (1950 bis 1969) auf 24 Prozent und 45 Prozent (1990 bis 1999) zurück (33). Entsprechend früheren Berichten war die Sterblichkeit bei Männern höher als bei Frauen (27, 28, 33).

Generell verschlechtert sich die Prognose mit zunehmender kardialer Funktionseinschränkung, ist jedoch beeinflussbar durch therapeutische Maßnahmen. Studienergebnisse wiesen für Patienten mit NYHA-Stadien II und III unter Therapie mit ACE-Hemmern eine 1-Jahres-Mortalität von 9 bis 12 Prozent aus gegenüber 52 Prozent bei Patienten mit terminaler Herzinsuffizienz ohne diesbezügliche Therapie (14, 28, 65, 66).

Patienten mit systolischer Dysfunktion haben eine schlechtere Prognose als die mit diastolischer Dysfunktion bei jährlicher Sterblichkeit von 15 bis 19 Prozent versus 8 bis 9 Prozent (24, 69).


4. Baker DW, Einstadter D, Thomas C, Cebul RD: Mortality trends for 23,505 Medicare patients hospitalized with heart failure in Northeast Ohio, 1991 to 1997. Am Heart J 2003; 146: 258–64.

14. Cohn JN, Johnson G, Ziesche S, et al.: A comparison of enalapril with hydralazine-isosorbide dinitrate in the treatment of chronic congestive heart failure. N Engl J Med 1991; 325: 303–10.

24. Gottdiener JS, McClelland RL, Marshall R et al.: Outcome of congestive heart failure in elderly persons: influence of left ventricular systolic function. The Cardiovascular Health Study. Ann Intern Med 2002; 137: 631–39.

27. Ho KKL, Anderson KM, Kannel WB, Grossman W, Levy D: Survival after the onset of congestive heart failure in Framingham heart study subjects. Circulation 1993; 88: 107–15.

28. Hoppe UC, Erdmann E, für die Kommission Klinische Kardiologie: Leitlinien zur Therapie der chronischen Herzinsuffizienz. Z Kardiol 2001; 90: 218–37.

33. Levy D, Kenchaiah S, Larson M, et al.: Long-term trends in the incidence of and survival with heart failure. N Engl J Med 2002; 347: 1397–02.

52. Polanczyk CA, Rohde LE, Dec GW, SiSalvo T: Ten-year trends in hospital care for congestive heart failure: improved outcomes and increased use of resources. Arch Intern Med 2000; 160: 325–32.

65. The CONSENSUS Trial Study Group. Effects of enalapril on mortality in severe congestive heart failure. Results of the Cooperative North Scandinavian Enalapril Survival Study (CONSENSUS). N Engl J Med 1987; 316: 1429–35.

66. The SOLVD Investigators. Effect of enalapril on survival in patients with reduced left ventricular ejection fractions and congestive heart failure. N Engl J Med 1991; 325: 293–302.

69. Vasan RS, Larson MG, Benjamin EJ et al.: Congestive heart failure in subjects with normal versus reduced left ventricular ejection fraction: Prevalence and mortality in a population-based cohort. J Am Coll Cardiol 1999; 33: 1948–55.

Anmerkungen

Weitgehend wörtlich übereinstimmend ohne Kenntlichmachung der Quelle. Auch die Literaturverweise wurden identisch übernommen.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Agrippina1, Zeitstempel: 20130120165858

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